Mautgebühren auf dem Weg nach Italien

Wenn man nach Italien will sind dir Kosten für die Mautgebühren doch sehr hoch. Auf unserem Weg nach Italien fahren wir durch Österreich und durch die Schweiz.
Österreich geht ja noch, das würde für das Auto und den Anhänger zusammen zwei mal 7,70 € kosten. Aber die Schweiz, 25 € für das Auto und nochmal 25 € für den Anhänger! Italien ist ja bekanntlich schon immer teuer gewesen. Aber Landstraße fahren ist nicht wirklich eine Alternative, oder?


Online kann man die Mount-Karten vorab hier kaufen:

Auto Club Europa
TCS-Camping Bosco di Molinazzo

Das könnte ein Campingplatz werden den wir auf der Fahrt nach Italien als Zwischenstopp nutzen können. Ich werde mich mal schlau machen ob die einen auch für nur eine Nacht aufnehmen, und was es kosten wird.


Größere Kartenansicht

Hier wird die Reise hingehen:
Camping PuntAla
Standard Server Architektur

Wenn man selber Dienste auf einem Linux System betreibt hat man immer wieder das Problem:

- Wo installieren
- Wie starten und stoppen
- Versionswechsel
- Rollback Szenarien bei Versionswechsel
- Wo sollen die Konfigurationsdateien liegen
- Umzug der Dienste auf einen anderen Server

Diese Probleme kann man umgehen wenn man einen eigenen Verzeichnisbaum erstellt in dem dann die Daten alle liegen. Die einzige Verbindung zum Betriebssystem wird über ein Shell Script hergestellt welches in /etc/init.d verlinkt ist.

Mal sehen ob den Verzeichnisbaum hier als Aufzählliste hin bekomme:

  • services
    • appserver
      • tomcat
        • active --> apache-tomcat-5.5.25
        • apache-tomcat-5.5.25
    • etc
      • init.d
        • mcp
        • tomcat
      • start
        • S00tomcat --> ../init.d/tomcat
      • stop
        • K00tomcat --> ../init.d/tomcat
      • sysconfig
        • j2ee
    • source
      • dists
      • tools
      • webserver
    • usr
      • local
        • apps
          • jdk
            • active --> jdk1.5.0_14
            • jdk1.5.0_14
        • bin
        • sbin


Verzeichnisstruktur
Wie man oben sehen kann bauen wir unter /services fast so eine Struktur auf wie in einem normalen Linux System. Auf den ersten Blick ist das unübersichtlich. Im weiteren erkläre ich wo den jetzt genau die Vorteile liegen.


Umzug / Installation
Diese Struktur spielt ihre Vorteile vor allem dann aus wenn es darum geht das alle zusammenhängenden Dienste umziehen sollen, oder auf einem Server neu installiert werden sollen.
Dazu reicht es aus /services in einem tar File einzupacken und auf dem Zielsystem wieder auspacken. Dann kann man den mcp wieder nach /etc/init.d verlinken und einmal chkconfig -a mcp aufrufen fertig.


Starten / Stoppen
Das Skript /services/etc/init.d/mcp ist das master control program dieses schaut in den beiden Verzeichnissen /services/etc/start und /services/etc/stop nach welche Dienste gestartet und welche gestoppt werden sollen. Diese werden dann in /services/etc/init.d gesucht und mit start oder stop als Optionen aufgerufen. Das mcp ist auch das einzigste Skript welches nach /etc/init.d verlinkt wird.

Versionswechsel / Rollback
Wenn es durch ein Sicherheitsupdate notwendig geworden ist eine neue Version einzusetzten. Oder die Entwickler eine neuere Version wegen der Features benötigen. Muss man die vorhanden Version nicht ersetzten sondern baut nur die Symbolischen Links um.
In den Start/Stop Skripten wird immer nur über den Symbolische "active" Link auf die Binarys verwiesen. Wenn man also auf eine neuere Version des apache-tomcat wechseln möchte wird dieser im selben Verzeichnis installiert wie der jetzige (apache-tomcat-5.5.25) und der Symbolische Link wird auf die neue Version gesetzt.
Klar ist das der neue auch konfiguriert werden muss, aber bei Sicherheitsupdates beleiben in aller Regel die Konfigurationsdateien die gleichen. Also einfach die "alten" Konfigurationsdateien in das neue Konfig-Verzecihnis kopieren.
screen der Linux Terminal Switcher

Das Tool screen erleichtert mir die tägliche Arbeit im Umgang mit Linux Servern. Jeder hatte bestimmt schon mal das Problem das ein Job länger läuft als man gerade Zeit hat auf der Maschine eingeloggt zu sein. Oder man arbeitet über eine Verbindung die immer mal wieder gerne zusammen bricht.
Genau hier setzt das Tool screen an:

Erste Nutzung und einfache Befehle:

Man loggt sich ganz normal auf dem Linux Rechner ein so wie immer per ssh, dort ruft man den Befehl screen auf. Als nächstes erhält man einen Willkommens Text, diesen kann man auch abschalten aber dazu später mehr.



Wie dort schon richtig steht drückt man Enter und weiter gehts. Als nächstes kann man ganz normal arbeiten die Besonderheiten kommen gleich. Sehr spannend ist bei screen die Möglichkeit sich von einer Session zu detachen. Alle in Fenstern aufgerufene Programme laufen weiter und man kann sich zu einem späteren Zeitpunkt wieder auf diese Session connecten. Dort sieht man dann wieder die Ausgabe der Programme so als ob man nie weg war.

Kurzanleitung für screen Befehle:

Alle Befehle die an das Tool screen übergeben werden sollen müssen mit einem Strg+a eingeleitet werden.

  • Weiteres Fenster erzeugen
    • Strg+a c
  • Zum nächsten Fenster springen
    • Strg+a n
  • Zum vorherigen Fenster springen
    • Strg+a p
  • Liste aller geöffneten Fenster anzeigen
    • Strg+a w
  • Liste aller geöffnten Fenster anzeigen und zu einem bestimmt wechseln
    • Strg+a "
  • Den Namen für ein Fenster ändern
    • Strg+a A
  • Innerhalb des History eines Fenster scrollen
    • Strg+a Esc (Leitet das scrollen ein)
    • Bild-auf Bild-ab springt Seiten weise
    • Pfeiltaste-auf Pfeiltaste-ab springt Zeilen weise
    • Esc verlässt den Scrollmodus
  • Eine screen Session verlassen alle Fenster bleiben erhalten
    • Strg+a d

Wenn man sich an eine detachte screen Session retachen möchte dann macht man das über screen -r , dann bekommt man die Session exclusiv. Alternativ kann man auch mit screen -x sich so wieder auf den Session schalten das ein zweiter Nutzer mit an der selben Session arbeiten kann.

Um sich die Arbeit mit screen zu erleichtern kann man sich eine .screenrc in seinem Homedirectory anlegen hier mal meine:


startup_message off
defscrollback 50000
screen -t top 8 top
screen -t messages 9 tail --follow=name /var/log/messages
screen -t main 0 /bin/bash


Hier in der Reihenfolge wie oben eine kurze Erklärung zu den einzelnen Zeilen. Es werden gleich schon 3 Fenster in screen geöffnet:

  1. Schaltet die StartUp Informationen ab
  2. Die Scrolling History wird auf 50.000 Zeilen festgelegt
  3. Fenster 8 zeigt die Ausgabe von top an
  4. Fenster 9 verfolgt die Ausgabe von /var/log/messages
  5. Fenster 0 Startet eine Bash
Ich hoffe das Euch die Arbeit dadurch auch erleichtert wird und Ihr bald genauso begeistert von screen seit wie ich.
GPFS auf SLES 10 64-Bit

Wir nutzen jetzt auf einem 4 Knoten Cluster das IBM Clusterdateisystem, GPFS. Zur Zeit in Version 3.2 eine sehr schöne Sache so ein Clusterdateisystem.
In den nächsten Tagen wird noch eine fünfter Knoten dazukommen. Nicht verschweigen möchte ich das es auch Probleme gibt, man sollte halt keine Software einsetzten die eine Null in der Versionsnummer hat.

Was sehr überragend ist für ein Dateisystem, ist die Möglichkeit das Dateisystem im laufenden Betrieb größer zu machen, was an sich andere Dateisystem auch können, aber man kann es auch kleiner machen.

Dazu kann man mit mmadddisk eine Lun hinzufügen und mit mmdeldisk wieder eine Lun herauszunehmen.

Ich werde in den nächsten Tagen noch mehr berichten.