LC-Racing EMB-1

LC Racing EMB-1
Hersteller LCRacing
Modell EMB-1
Maßstab 1:14
Antrieb 4WD
Klasse Buggy
Servo Spektrum - H5020G
Regler (ESC) TrackStar Sportsman 60A
Motor Carisma 5700KV Team Spec Brushless Motor Model No. 14980
Empfänger Spektrum SR210
Akkus Vampire Racing 2000mAh 50C 7.4V 1/18 Micro Pack LiPo (VR-1025)

Alle Details zu diesem Auto findet Ihr im Baubericht und zwar auf dieser Seite: EMB-1 LC Racing Baubericht

Update vom 05.02.2016
Ich habe mir den Carisma Team Motor mit 5700kv gekauft. Im gegensatz zum LCRacing Truggy Motor ist dieser schon fast winzig. Dafür habe ich jetzt mehr Platz und konnte den Empfänger vom Topdeck auf das Chassis vor dem Motor setzen. Ein Alukühlkörper mit Lüfter ist schon bestellt, da der kleine wohl viel mehr Wärme erzeugt.
Die Welle des Carisma 5700KV Team Spec Brushless Motor hat 2mm aber auch Modul 0,5. Somit musste ich nur neue Motorritzel besorgen, aber das Hauptzahnrad konnte so bleiben. LC Racing setzt auch auf Modul 0,5, übrigens ebenso wie der Losi Mini8.

Viel mehr Platz

Update vom 31.01.2016
Nachdem ich mit den 3,5mm Büschelsteckern (Akkuanschluss) nicht zufrieden bin habe ich nach 3,5mm Goldsteckern geschlitzt gesucht. Und beim beim Shop Der himmlische Höllein fündig geworden. Diese Stecker sind super, gehen zwar am Anfang schwer rein, aber die lösen sich beim fahren nicht mehr.

Lassen sich bestens löten

Hier stecken sie im Vampire Akku


Update vom 07.01.2016
Ich habe mich doch für einen anderen Regler entschieden. Der Regler von LCRacing war mir nicht feinfühlig genug auf der Bremse. Zudem lässt er sich auch nicht ausreichend genau einstellen. Deswegen habe ich den TrackStar Sportsman 60A (9052000082-0) von HobbyKing gekauft. Dazu gibt es die passende TrackStar Multi-Function Smart Program Box (9052000048). Die Software lässt keine Wünsche offen, man wirklich alles Programmieren über den PC.

Ich habe den Regler jetzt doch auf den Servo gesetzt. Dazu musste ich einen Teil des Reglers abfräsen, und auch in die Karo ein Lüftungsloch machen. Mehr sieht man auf den folgenden Bildern. Und dazu kommt das ich auf Empfehlung hin, das Topdeck weggeschnitten habe. Erstens um mehr Platz für den Regler zu bekommen, und zweitens um mehr Flex ins Chassis zu bekommen.

Neues Layout ohne Topdeck

Lüftungsloch gut zu erkennen


EMB-1 LC Racing Baubericht

Thomas ist schuld das ich mir jetzt unbedingt einen Mini Buggy kaufen musste. Na ja das stimmt nicht ganz, René Sagawe trägt auch eine Teilschuld. Er hat die Mini Offroad Challange als neue Rennserie nach Englischem Vorbild eingeführt. Nach dem ich die drei verfügbaren Modelle gegeneinander abgewägt habe, habe ich mich für das Modell EMB-1 von LC Racing entschieden.

Updates zum Auto findet Ihr auf der Seite zum Auto: LC-Racing EMB-1

Gründe dafür waren:
- Erfolgreiches Modell in UK
- Inbusschrauben
- Einige Teile bereits aus Alu
- Gute Verfügbarkeit in DE

Bestellt habe ich das Modell den Motor/Regler sowie einen Savöx Servo (SC-1251-MG) bei http://ovalis-racing.de/. Da ich auch gerne die Vampire Akkus fahren wollte habe ich diese in Österreich bei einem Shop gefunden http://royal-hobbies.com/de/. Da ich auch noch ein paar Ersatzteile haben wollte habe ich diese zusammen mit anderen Teilen bei Wheelspin in UK bestellt http://www.wheelspinmodels.co.uk/.
Überhaupt sind in UK Ersatzteile für das Auto sehr gut zu bekommen, was nicht wundert da sich dort Rennen in der Klasse der Mini Buggys großer Beliebtheit erfreuen.

Also waren alle Teile beisammen, und eigentlich sollte das alles unter den Tannenbaum zu Weihnachten. Aber es hat mich doch sehr in den Fingern gejuckt und so habe ich mit dem Zusammenbau schon früher begonnen. Und klar ist auch, dass so ein Kit in vielen Tüten kommt, und man erst alles zusammenbauen muss. Aber genau das macht für mich auch einen sehr großen Reiz aus.

- L6153 LC Racing Truggy Size (6.5T/4500KV)
* 4 Pole 2850 (6.5T/4500KV)
* 3.175mm Shaft
* Modul 0,5
* 380 Size
- L6148 LC Racing Truggy 35A WATER PROOF Brushless ESC
- Vampire Racing 2000mAh 50C 7.4V 1/18 Micro Pack LiPo (VR-1025)
- Spektrum H5020G Mini Digital Gyro MG Servo
* Stellkraft: (2,8 kg-cm) @ 6,0V
* Stellzeit: 0,05 sec/60° @ 6,0V
* Länge: 34,7mm
* Breite: 14,7mm
* Höhe: 30,5mm
* 23 Zähne

Zusammenbau:
Im Großen und Ganzen ließen sich alle Teile gut zusammenbauen alles passt. Was mich aber doch erschreckt hat sind die Vielzahl von verschieden Schrauben. Sicher haben die fast alle einen Innensechskant Kopf den man entweder mit einem 1,5mm Inbus oder mit einem 2,0mm Inbus einschrauben kann, aber: Die 1,5mm Schraubenköpfe sind nicht alle so präzise das ich Sie mit meinem Huddy oder EDS Werkzeug einschrauben könnte. Nur einen „billger“ Schraubendreher von Amazon konnte ich ganz in den Kopf stecken um die Schraube nicht Rund zu drehen.
Wie gesagt reichen zwei Schraubendreher. Jetzt könnte man meinen das es sich bei den Schrauben um Standardschrauben handelt, aber das stimmt nicht. Es finden sich unterschiedliche Gewinde und Durchesser im Sortiment. Ich schätze mal das es ungefähr 15 verschiedene Schrauben sind. Und leider kann man diese auch nicht als alternative Schrauben vom Schraubenfachhandel beziehen. Positiv in diesem Zusammenhang zu erwähnen, dass eine Tüte mit Ersatzschrauben dem Bausatz beiliegt. Jede Schraube ist darin zwei Mal enthalten.
Die Diffs habe ich nur mit Fett gefüllt, da ich schon gehört habe das sie auslaufen. Und bei Kunststoffgehäusen ohne Dichtung wundert das auch nicht. Deswegen habe ich erst gar nicht versucht Silikonöl einzufüllen. Schade eigentlich da das Differenzial ansonsten von sehr guter Qualität ist. Ich hoffe mal das da LC Racing nochmal nachbessert.

















Servo:
Mir war von Anfang an klar, dass ich das original Servo welches dem Kit beiliegt nicht nutzen möchte. Es soll zwar ganz gut sein aber zu langsam und nur mit einem Kunststoff Getriebe. Wie ich zu Beginn geschrieben habe ich ein Savöx Servo gleich mitgekauft. Während das Kit aber im Keller lag waren wir im RC-Glashaus und haben dort andere EMB-1 Fahrer getroffen. Diese hatten das SPMSH5020G von Spektrum eingebaut, und es passte wunderbar. Thomas hat seinen Losi Mini8 auch gleich damit ausgestattet.
Um das Servo in den EMB-1 einzubauen, muss man die Löcher für die Befestigung mit dem Drehmel bis ans Gehäuse vergrößern. Und man muss die Servohalter um 0,5mm verkleinern. Um dann den Abstand zur Hauptantriebsachse hinzubekommen, habe ich die Messingbuchsen aus der Spektrumbox verwendet. Die Sideguards muss man da wo das Servohorn ist passen ausfräsen, da der Servo jetzt mit seinem Kopf mehr am Rand des Chassis sitz. Aber das sind alles vertretbare Aktionen wie ich finde. Dafür muss man nichts kleben und keine Löcher ins Chassis bohren. Und als Servohorn habe ich das originale verwendet.

Elektronik:
Da ich den Truggy Motor eingebaut habe ist neben dem Servo kein Platz mehr für den Empfänger. Deswegen musste dieser zusammen mit dem Regler aufs Topdeck. Hier muss man sehr lange probieren bis alles unter die sehr niedrige Karoserie passt. Ich habe mir das 2015er Modell der Karosserie bestellt evtl. bietet diese mehr Platz. Leider lässt sich die Karo nur vorne mit einem Clip sichern, hinten passt es nicht. Deswegen habe ich Klettband an die Sideguards geklebt und in die Karo, somit lässt sie sich doch sicher und zuverlässig befestigen.


Akkus:
Damit die Vampire Akkus gut in die Halterung passen, musste ich die Akkuhalter bescheiden. Und auch ein Stück des Sideguards musste weichen. Dafür liegen die Akkus jetzt flach auf dem Chassis auf. Und sie lassen sich um ca. 2cm nach Vorne oder Hinten verschieben. Im Moment fahre ich sie in der vorderen Possition. Die Anschlusskabel des Reglers musste umbauen, auf 3,5mm Bannenstecker. Und das Minuskabel musste ich auch noch verlängern, da es viel zu kurz war. Meine vorhanden Turnigy 1700 mAh Akkus habe auch gleich auf 3,5mm Bannenbuchsen umgerüstet.

Reifen:
Es stehen einmal Rallyblockreifen in den Mischungen Weiß (SuperSoft) und Gelb (Soft) zur Verfügung. Und es gibt auch Mini Pins. Alle Reifen kommen von Schumacher. Auf dem Hockeyrasen im RC-Glashaus haben die Mini-Pins erwartungsgemäß sehr guten Gripp. Achtung von den Mini Pins gibt es für vorne schmale reifen in 20mm und hinten breitere in 24mm.
Die Rallyblockreifen sind wir auf dem schwarzen Teppich gefahren, hier muss man unbedingt auf die Laufrichtung des Profils achten. Das Profil ist wie das eines Traktors geformt, und muss auch entsprechend auf der Felge verklebt werden.

Erste Ausfahrt:
Am 26.12.2015 waren wir im Glashaus. Auf der Offroadstrecke lief der kleine mit den Mini Pins sehr gut. Der Doppelsprung war kein Problem. Nur die lange Gerade (da wo die Startaufstellungen aufgemalt sind) führt zu Problem, durch die großen Unebenheiten kommt es dazu das sich das Auto beim Bremsen nach vorne Überschlägt. Ich hatte nicht genügend Zeit um eine andere Fahrwerkshöhe zu testen, den es waren vier 1:10er 4WD Fahrer am Start. Und so ein Xray macht den kleinen schnell kaputt. So ist mir ein unteres Dämpferauge gebrochen nachdem mir einer reingefahren ist.
So sind wir auf den schwarzen Teppich ausgewichen. Dieser hatte mit den gelben Rallyblockreifen keinen Gripp. Aber die weißen Reifen waren der Hammer. Hier konnte ich alle meine 4 Akkus leer fahren, und hatte auch keinen weiteren Schaden am Auto. Ich freue mich schon auf das Rennen am 15./16. Januar in Paderborn. Am 2. Januar geht es zum Training wieder ins RC-Glashaus.













Advents Cup 2015 im Czypo-Drom

Nachdem ich mein erstes Rennen überhaupt beim BIG-Hamburg Eröffnungsrennen gefahren bin wollte ich unbedingt ein weiteres Rennen fahren. Da die Session ja schon vorbei war, war es schwierig eine Veranstaltung zu finden.

Doch das Czypo-Drom hatte den Advents Cup ausgelobt, eine weitere Gelegenheit den 1:8er zu bewegen. Sobald die Nennphase eröffnet war habe ich mich für das Wochenende am 12./13.12.15 angemeldet. Mein Kumpel René hat sich auch angemeldet sonst niemand den ich kennen würde.

Diff mit schwarzem Silikonöl
Die zwei Wochen vor dem Rennen habe ich dazu genutzt das Auto zu zerlegen und alles zu überprüfen. Das war auch nötig. Die Diffs hatten sich mittlerweile eingelaufen und das Silikonöl hatte sich schon schwarz verfärbt. Auch waren drei der unteren Querlenker schwergängig. Dazu kommt das auch ich alle Antriebsknochen zerlegt und gereinigt habe.

Nach langem Warten war es endlich so weit. Schon am Freitag sind wir angereist. Da war ganz angenehm da das Czypo-Drom in Haberisch 8 32549 Bad Oeynhausen liegt, das sind etwas über 250km zu fahren. Dazu kommt das ich René noch in Lüneburg abholen musste, ein Umweg von 50km.

Am Samstag sollte es um 9 Uhr mit dem Training losgehen, also waren wir schon mal um 8:30 Uhr da. Nur da waren wir fast die letzten und mussten schon um einen Sitzplatz im engen Fahrerlager kämpfen. Für meine vielen Kisten war kaum Platz, aber mit der Zeit hat man sich damit arrangiert.

Also Akku rein, eintragen in die Trainingslisten und los ging es. Die Halle mit der Stecke war, riesig. Wie kommt man auf die Idee 280 Tonnen Lehm in eine Halle zu kippen und darauf eine Offroad Strecke zu bauen? Man kommt darauf, wenn man alles für seinen Enkel tut, und so einer ist der Jürgen Czypulowski. Was für eine Strecke.
Harter Lehm, mit Teppich und Pflastersteinen

Ich möchte mich an dieser Stelle nochmal herzlich bei der ganzen Familie Czypulowski bedanken, was ihr da auf die Beine gestellt habt ist sehr toll. Danke das es so einen Ort gibt, und danke an alle Helfer die diese Veranstaltung möglich gemacht haben. Ich würde sagen das ist einzigartig.
Danke für den Weihnachtlichen Gruß

Für mich hat sich sehr schnell herausgestellt das ich mit der Strecke nicht warm werde. Ich bin ja schön länger keinen 1:8er mehr gefahren, dazu kommt die Halle mit seinen Pfosten. Und auch die anderen Fahrer waren alles Profis aus meinem Blickwinkel. Klar hatten die auch mal ein Problem, aber ich kam mir doch vor wie der aller erste 1:8er Fahrer. Aber gut der Olympische Gedanke zählt, dabei sein ist alles.

AKA Catapult
Die Strecke hat auch den Fahrzeugen alles abverlangt, nicht nur ich als Anfänger hatte viele Schäden zu verzeichnen auch andere Fahrer hatten Probleme. Der harte Lehmboden zusammen mit den vielen Möglichkeiten daneben zu springen führte bei mir zu einer abgebrochenen Dämpferstange und einem defekten Diff-Kasten.

Mein Setup war nicht zu weich und nicht zu hart, also vorne 600 cSt und hinten 500 cSt bei hinten 28mm und vorne 26mm Fahrwerkshöhe. Dazu kamen die AKA Catapult für das Training und später bin ich dann auf die ProLine Fugitive. Beide in Super-Soft Mischung. Aus meiner Sicht hatte ich guten Gripp.

Über das Ergebnis möchte ich gar nicht weiter sprechen, den letzter sein ist nicht erwähnenswert. Was mir sehr gut gefallen hat ist der taffe Rennleiter. Er hat sehr klare Ansagen gemacht, und auch später für die Einhaltung gesorgt ohne nachzulassen. Gerade für ein Beginner wie mich eine große Hilfe.

Zusammengefasst kann ich sagen: Ich bin um eine Erfahrung reicher, und in 2016 wird mehr geübt. Das hat beim 1:10er Buggy auch geholfen. Ich freue mich auf die Rennen des Schleswig-Holstein Cups nächstes Jahr.

Hier noch ein paar weitere Bilder / Videos:



Meine Startnummer


Mir schräg gegenüber saß Darren Bloomfield, mehrfacher Englischer Meister






Tolle Zeitnahme, das Rennen wurde über live.liverc.com übertragen



Defekte Teile, Samstag


Defekte Teile Sonntag