Czypodrom Advents-Cup 2016

Auch dieses Jahr habe ich beim Advents-Cup teilgenommen. Die Nennung war innerhalb von Minuten ausgebucht, und es gab eine lange Warteliste. Mein Ziel war es nicht der letzte zu sein, und den 5er in mindestens 8 von 10 Fällen gut zu bekommen. Ich kann schon mal vorwegnehmen, dass ich meine Ziele erfüllt habe.

Nach den Erfahrungen aus dem WarumUp habe ich mein Setup ein wenig geändert. Die Diffs habe ich mit 10-10-5 gefahren, und das fühlte sich auf der sehr griffigen Strecke viel besser an. Trotzdem verzeiht die Strecke keinen auch noch so kleinen Fehler.

Die Teilnehmer Anzahl wurde dann kurzfristig auf 90 erhöht. Damit alle unterkommen, wurde ein Nebenraum zum Fahrerlager umgebaut. Parallel dazu wurde einiges an RC-Car Prominenz angekündigt. Da ich aber eh nicht erster werden wollte, siehe oben unter Ziele, war das für mich nicht so wichtig. Ich werde nie in der Topspitze mitfahren, und habe auch so meinen Spaß. Ich bewundere eher die Fahrer die als Hobbyfahrer bei den Topleuten mithalten können.

Am Freitag bin ich entspannt angereist, und wir sind wie immer im Casa Ambiente abgestiegen. Für 35€ die Nacht ganz okay, aber für das nächste Mal will ich mal was anders ausprobieren. Es ist laut, hellhörig, und am Sonntag gab es kein warmes Wasser.

Samstagmorgen waren wir um 7 Uhr an der Halle, und haben zusammen mit Jürgen die Halle aufgeschlossen. Nachdem wir unsere Plätze gefunden haben, habe ich schnell meine Akkus aufgeladen und mich für den ersten Trainingslauf vorbereitet.

Diesmal stand ich nicht auf der 9 und konnte mich schnell in die Strecke einfinden. Der 5er lief auf einmal sehr gut, keine Ahnung warum ich damit immer ein Problem hatte. Ist halt doch eine Kopfsache.


Die 5 Minuten Trainingsläufe waren eigentlich zu kurz. Aber das geänderte Setup hat sich bewährt, und die Reifen liefen auch gut. Im Training habe ich diesmal auf die Proline Fugitive gesetzt, weil ich die noch "übrig" hatte. In den Vorläufen habe ich dann einen Satz Beta Hurricane genutzt, und in den Aufsteiger- und Finalläufen auch.

Das Training lief ganz gut. Beim Training werden immer die schnellsten drei zusammenhängenden Runden gezählt.

  • Training Gruppe 4 Lauf 1
    • 01:24,125 (26,811) Runde 5-7
  • Training Gruppe 4 Lauf 2
    • 01:28,616 (25,920) Runde 6-8
  • Training Gruppe 4 Lauf 3
    • 01:24,271 (26,091) Runde 1-3
  • Training Gruppe 4 Lauf 4
    • 01:25,436 (26,234) Runde 2-4


Leider habe ich einen Vorlauf verpasst, und mir fehlt auch das Ergebnis des 4. Vorlaufs.

  • Vorlauf Gruppe 2 Lauf 1
    • 0R 00:00,000 (0,000)
  • Vorlauf Gruppe 2 Lauf 2
    • 10R 05:07,725 (26,305)
  • Vorlauf Gruppe 2 Lauf 3
    • 11R 05:22,020 (26,742)
  • Vorlauf Gruppe 2 Lauf 4
    • ?R ??:??,??? (?,???)


    Dieses Vorlauf Ergebnis brachte mich dann in den 1/128-A  Finallauf und ich ging von Startplatz 3 ins Rennen. Leider wurde ich in der zweiten Kurve abgeschossen und durfte dann dem Feld hinterher fahren. Nach 7 Minuten hatte ich mich wieder auf den 5. Platz vorgefahren, konnte diesen aufgrund einiger Fehler aber nicht halten. Somit wurde ich dann 8.


    21 Runden in 10:31,423 (25.892) auf den 5. Platz waren es "nur" 23,022 Sekunden, das wäre machbar gewesen. Als Nichtaufsteiger bin ich dann im H-Finale gelandet und durfte da nochmal fahren.

    Ins H-Finale ging es von Platz 5, mitten im Feld keine gute Aussicht sauber um die ersten drei Kurven zu kommen. Ich konnte mich aus allem Trubel raushalten und konnte bereits ein paar Plätze gut machen. Nachdem es ja auch keinen Druck mehr gab, konnte ich meine Runden locker durchfahren und das Rennen genießen. 

    21 Runden in 10:07,655 führten dann zum Platz 3 im H-Finale, wie man an der Zeit sieht hätte ich auch durchaus im 1/128-A Aufsteigen können.


    Alles in allem kann ich sagen, es hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich freue mich schon auf die DM dieses Jahr. Ich hoffe doch sehr das ich mich dafür qualifizieren kann. Vielen Dank an alle die so ein Event möglich machen.


    Alle Bilder vom Event finden sich hier:







    Jahresabschluss 2016 – Resümee der abgelaufenen Session

    Das Jahr 2016 neigt sich dem Ende, und auch ich möchte die Gelegenheit nutzen auf das vergangene Jahr zurück zu schauen. Gleich vorweg kann ich sagen das ich auch nächstes Jahr dem RC-Car-Hobby frönen werde.

    Vor dem 1:8er Sessionauftakt, fanden noch ein paar Mini Buggy Rennen statt. Das Rennen in Wasbek wie auch das Rennen im RC-Glashaus haben beide sehr viel Spaß gemacht. Wenn auch der Reiz beim Fahren nicht der gleiche ist wie wenn man mit einem 1:8er Modell unterwegs ist. Deswegen soll es in diesem Blog-Post auch hauptsächlich um 1:8 gehen.

    Die Session begann zum BIG Hamburg WarumUp, das RC Event im Norden an dem man teilnehmen muss. Und auch ich wollte mit meinem Team C T8Ev3 mitfahren. Wie so oft hat mich das Auto im Stich gelassen, und hat mal wieder irgendein Teil von sich geworfen. Das hat dann dazu geführt das ich mir einen Mugen MBX7-R gekauft habe, eine Entscheidung die ich nicht bereuen sollte.

    Das nächste Event war der 1. SK-Lauf beim MAC Uetersen e.V., bei dem ich bereits Mitglied geworden bin. Der Samstag war ganz prächtig, und am Sonntag konnten wir gerade ebenso die Vorläufe durchziehen. Es hat dann nicht mehr aufgehört zu regnen. Dabei war ich mit meinem Mugen sehr gut unterwegs.

    Aber nochmal ein Stück zurück, Mitglied beim MAC Uetersen e.V.? Ja ich habe für mich festgestellt, dass es für die 1:8er Buggys die meisten Rennstrecken im Norden gibt. Alleine 4 Stück sind in maximal 1¾ Stunden zu erreichen, leider sieht das im Maßstab 1:10 ganz anders aus. Dazu kommt das die Sundaydriver nicht erwarteten Zulauf erhalten haben, und wir dann fast immer alleine unsere Rennen gefahren sind. Ich für mich habe gemerkt das mir Rennveranstaltungen den meisten Spaß bringen, und dazu braucht es mehr als drei Fahrer.

    Der MAC Uetersen e.V. hat im Laufe des Jahres einige neue Mitglieder erhalten, und ich habe versucht an jedem Arbeitsdienst teilzunehmen und zu helfen. Leider habe ich zum Ende des Jahres ein paar Veranstaltungen gehabt die mich an den Arbeitsdiensten im Herbst verhindert haben. Nächstes Jahr bin ich wieder am Start.

    Also auf zu den nächsten Events, dass waren die Läufe des SH-Cups. B.O.C. Kiel, Schietschmiter Bistensee und BIG Hamburg. Und es gab noch einen SK-Lauf beim BIG Hamburg. Ich habe mich sehr gefreut den 1. Platz im SH-Cup zu belegen, und ja mir ist klar das wenn Heino beim BIG Hamburg gefahren wäre, ich den 2. Platz gemacht hätte. Aber im Rennen ist es halt so, dass nur der 1. Ist der auch 1. ist. Der Pokal wird immer einen Ehrenplatz auf dem Wohnzimmerschrank haben.

    SK-Läufe: Warum gibt es nur zwei SK-Läufe für die Elo-Buggys im Sportkreis Nord? Beim B.O.C. Kiel wird Elektro erst gar nicht ausgeschrieben, bzw. scheint es so zu sein das Elo-Buggys nicht wahrgenommen werden. Warum man bewusst auf Startgelder verzichtet ist mir schleierhaft. Nichts anders beim RMC-Wolfsburg, hier habe ich vorab angefragt wie es den mit den Elos aussieht. Mir wurde dann mitgeteilt, dass die Elo Klasse nicht ausgetragen wird, weil es zu wenig Teilnehmer gibt. Aber eigentlich konnte das keiner wissen, da die Klasse OR8EB ja gar nicht ausgeschrieben wurde.
    Dazu hätte ich einen Vorschlag: Warum schreibt ihr die Elo Buggys nicht unter der Bedingung aus, das mindestens 8-10 Teilnehmer teilnehmen? Ganz einfach, und wenn es zu wenige Nennungen gibt dann kann die Klasse mit einer für alle klaren Begründung abgesagt werden.

    Bedanken möchte ich mich noch bei Heino und Florian Müller, die stets mit Tipps und Tricks geholfen haben meinen Fahrstil zu verbessern und auch das eine oder andere Ersatzteil zur Verfügung hatten. Detlef Henning und René Sagawe mit der ständigen Unterstützung, danke Jungs. Allen Vereinen und Helfern die jedes der Events erst möglich gemacht haben.

    Ausblick 2017: Auch nächstes Jahr werde ich versuchen meinen 1. Platz aus dem SH-Cup zu verteidigen. Das wird nicht einfach werden, da ich jetzt schon weiß das auch alle anderen ihr Bestes geben werden. Alle SK-Läufe die Ausgetragen werden. Und dann möchte ich an der DM im Czypodrom teilnehmen. Parallel werde ich in die 1:8er Onroader Szene einsteigen und mal sehen an welchen Events ich mit dem Mugen MGT7 teilnehmen kann.

    1. Lauf zur Mini Offroad Series der Session 2016/2017

    Am Sonntag den 20. November war es so weit und die 2. Session der noch jungen Serie konnte starten. Wir hätten auch schon am 19. zum Training nach Goldenstedt fahren können. Die Entfernung war uns aber zu groß, und keiner hatte Lust auf eine Übernachtung. Somit sind wir am Sonntagmorgen um 6:30 unterwegs gewesen.

    Nach den üblichen Dingen unterwegs, muss mal pinkeln, brauch eine Zigarette, wechsle den Reifen, sind wir gegen 9 Uhr in Goldenstedt angekommen. Hmmm Reifen gewechselt? Ja unterwegs ist auf der Autobahn der Reifen hinten links geplatzt, aber schon nach 10 Minuten konnten wir die Fahrt fortsetzten.

    Die Halle ist doch größer als sie auf den Videos scheint die man im Internet zur Strecke findet. Die Jungs haben ein paar Sprünge gebaut, und wir konnten sehr schnell die ersten Trainingsrunden absolvieren. Man merkt das der Teppich (Filz) mit Reifenhaftmittel gesättigt ist, die Sprünge aber noch jungfräulich grün sind.

    Nach den ersten Runden kommt man gut mit den Balken zurecht und mich haben sie nicht weiter gestört. Was viel mehr gestört hat war der fehlende Gripp. Obwohl ich die Schumacher Blockreifen in Weiß draufhatte, war es eher wie Offroad fahren. Zu viel Leistung führte aber schnell zu Abflügen, und das galt es zu vermeiden.

    Wir haben dann unsere 4 Vorläufe zu je 5 Minuten gefahren, und die Strecke wurde immer rutschiger und rutschiger. Zwischendurch hatte ich den vollen Ausfederweg eingestellt, was zumindest für ein wenig besseres Fahrverhalten führte.

    In der Mittagspause wurden wir mit Hotdogs versorgt. Auch sonst war die Versorgung an der Strecke sehr gut. Die Stimmung war gelassen und relaxed, so wie das immer ist, wenn wir uns mit den Mini Buggys treffen. Dem Zeitplan waren wir deutlich voraus, weil alle Fahrer immer pünktlich zur Stelle waren, das hat den Rennleiter sehr verwundert.

    Nach der Mittagspause ging es in die Finalläufe, ich war ins B-Finale gekommen. Thomas, Michael Olaf und ich in einer Gruppe. Zusammen mit Eike und Timo war die Gruppe mit 6 Fahren voll, ebenso wie der Fahrerstand. In der Mittagspause ist mir dann aufgefallen warum ich in den Vorläufen so wenig Gripp hatte. Der frische grüne Filz hatte sich wie schwarzer Schleim um die Blöcke der Schumacher reifen verklebt. Intensives rubbeln konnte den ganzen Schnodder lösen und plötzlich hatte ich in den Finalläufen Gripp.

    Ich ging von Startplatz 1 in den ersten Finallauf, und konnte diesen auch deutlich vor Eike gewinnen. Auch den zweiten Lauf konnte ich in der letzten Runde gewinnen, lange Zeit war ich hinter Eike und habe auf eine Gelegenheit zum Überholen gewartet. Die hat mir Eike dann erst in der letzten Runde gewährt und dann bin ich vorbeigezogen. Meine Rundenzeiten hätten auch sehr gut für das A-Finale gepasst. Im dritten und letzten Lauf hatte ich gleich zu Anfang einen Abflug und das ganze Feld ist an mir vorbeigezogen. Ich startet eine Aufholjagt, rein rechnerisch hatte ich das B-Finale schon gewonnen, umso lockerer konnte ich jetzt fahren. Nach einem harten Zweikampf mit Eike konnte ich auch den dritten Lauf für mich verbuchen.

    Alles in allem war es ein schöner Sonntag, und entgegen meiner Unlust am Sonntag auf ein Rennen zu gehen hat mir das Mini Buggy fahren mal wieder extrem viel Spaß gemacht.

    Danke an die Jungs von den Sundaydrivern Goldenstedt für die schöne Veranstaltung.

    Alle Fotos findet Ihr wie immer in meiner Google Fotogalerie

    EM 2017 der Elektro Buggys 1:8

    Ich bin ja sehr gerne zu allen Möglichen Rennen unterwegs, auch wenn klar ist das ich nicht vorne mitmischen werde. Für mich zählt da der Olympische Gedanke, dabei sein ist alles.

    Nachdem jetzt die EFRA die Termine für 2017 bekannt gegeben hat, habe ich mir überlegt es wäre doch toll mal bei einer EM dabei zu sein. Die nächste Elo-EM findet in Kroatien / Velica Gorica statt. Also habe ich mal eine recherche gemacht um zu sehen was mich der Spaß kosten würde. Mit dem PKW anzureisen fällt aus, weil das zu weit weg ist.

    Anreise Donnerstag 08.06.2017 – Abreise Montag 12.06.2017 – 4 Nächte – Hamburg nach Zagreb

    Einzelzimmer = 156€
    Mietwagen = 81€
    Flug = 245€
    Nennung = 160€
    Verpflegung = 80€

    Alles in allem = 722€

    Das muss man jetzt nochmal mal zwei rechnen wenn man am WarmUp und am Rennen teilnehmen möchte. Ist bestimmt eine tolle Sache, mir aber leider zu teuer.

    Conrad Offroad Masters Series 2016 – RC-Glashaus

    Nach dem OMS im letzten Jahr war klar, dass ich auch dieses Jahr beim OMS 2016 dabei sein wollte. Vor allem auch weiß das RC-Glashaus seinen 15. Geburtstag gefeiert hat. Schon früh war klar das auch Thomas Bäßmann und Michael Krüger von den SundayDrivern aus Kölln-Reisiek dabei sein würden. Wir haben die Wochenenden vor dem 2. Oktober genutzt um fleißig zu trainieren.

    Größte Veränderung im Vergleich zum letzten Jahr war der Umstieg auf die Sport Klasse. Diese schreibt den 13,5 Tunrs Motor von Absima vor, und der Regler muss im Blinky-Mode laufen. Somit hat keiner mehr Motorleistung als der andere und es kommt auf die beste Linie an. Vor allem vor dem Doppelsprung musst man den Table schon genau treffen um genügend Schwung mitzunehmen um sauber nach dem Doppelsprung laden zu können.

    Das Setup war größtenteils das vom letzten Jahr, da ich in der Zwischenzeit wenig gefahren bin. Aber durch die Erfahrungen aus dem 1:8er Bereich habe ich doch die oberen Querlenker nach außen gesetzt und dadurch verkürzt. Die Veränderung die am meisten gebracht hat, war das Auto um 2mm höher zu setzten. So bin ich jetzt mit 20mm hinten und 17,5mm vorne unterwegs gewesen. Das hat das Auto viel besser fahren lassen, gerade da die Strecke im RC-Glashaus mit sehr vielen Unebenheiten versehen ist.

    Schon am Samstagmorgen waren Michael und ich schon um 10 Uhr am RC-Glashaus, Thomas musste noch arbeiten und kam nach. Michael hatte für alle den Absima Motor bestellt, und dieser sollte jetzt auch getestet werden. Zum Glück musste ich an meiner Übersetzung nichts ändern und konnte gleich sehr gut fahren. Also habe ich den Samstag genutzt um drei Reifensätze anzufahren, denn frische Reifen hacken sich auf dem Teppich zu sehr ein.

    Am Samstag hat mich dann Marco Heinrich interviewt und wir haben uns über die Mini Offroad Series unterhalten und auch über den SH-Cup. Wir haben versucht die Gäste davon zu überzeugen das man bei einem Rennen immer gewinnt, und sei es nur an Erfahrung. Aber wie heißt es so schön: Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Soll heißen, je mehr Training desto besser.

    Nach einem sehr langen Klönschnack, man oh Mann wie viele Leute man schon kennt, waren wir dann um halb acht zu Hause. Da ich keinen Schaden hatte und meine Akkus alle voll waren, konnte ich meine Sachen gleich im Flur stehen lassen.

    Sonntag = Renntag
    Um 7:30 Uhr ging es los, wir hatten es ja nicht weit. Ab 8:00 Uhr haben wir dann das freie Training nochmal dazu genutzt um sich auf die Strecke einzustellen. Um 9:00 Uhr ging es mit der Fahrerbesprechung los.

    Die drei Vorläufe habe ich ganz gut abgespult. Und konnte einmal einen 3. Platz erreichen, alles zusammen verschaffte mir den Startplatz 3. Eine gute Ausgangslage für die Final-Läufe. Was sich in den Finalläufen sehr gut gezeigt hat, ist das ich sehr gut vorne mitfahren konnte. Ein Platz auf dem Treppchen war bestimmt nicht drin, ich musste mich aber auch nicht 3-mal in 7 Minuten überrunden lassen.

    Nach einer ausgiebigen Mittagspause, mit leckeren Sachen vom Grill, ging es in die Finalläufe. Marco hat jede Gruppe ausgiebig vorgestellt, und einige wurden auf dem Fahrerstand interviewt. Somit hat sich der Start des ersten Finallaufes doch sehr in die Länge gezogen. Als das Rennen endlich gestartet werden sollte, musste ich feststellen das mein Auto aus war! Ich habe dann den Pulk starten lassen und bin hin zu meinem Auto um nachzusehen was los ist. Und was soll ich sagen, eine Sicherheitsabschaltung hat zugeschlagen. Wenn der Regler zu lange nicht genutzt wird schaltet er sich ab, Danke Turnigy.

    Den ersten Lauf konnte ich aber noch als 6. Beenden. Die beiden folgenden Läufe liefen dann ohne größere Zwischenfälle. Den zweiten Lauf habe ich dann als 4. und den dritten Lauf als 3. beendet. Gewertet wurde der beste Vorlauf zusammen mit den zwei besten Final-Läufen. Also zweimal 3. einmal 4. Endergebnis 4. Platz in der Klasse Sport. Wie ich finde ein sehr gutes Ergebnis, wenn man bedenkt das Eberhart Beck (2-maliger Weltmeister in der Klasse) auch nur zweiter geworden ist. Gewonnen hat Felix, der schon fast zur Einrichtung gehört ;-)

    Insgesamt muss ich sagen war das wieder eine tolle Veranstaltung und mein Dank geht an das RC-Glashaus Team für die tolle Organisation des Rennens und für die Verpflegung. Und natürlich an alle Gäste die für eine tolle Rennatmosphäre gesorgt haben. Dran nicht unbeteiligt waren Marco Heinrich und Thorsten Hinsch, beide haben mit ihren netten und aufschlussreichen Kommentaren für reichlich Unterhaltung gesorgt.

    PS: Ich habe mich sehr über meinen HoBao Hyper H2 gefreut. Das Auto lief erstaunlich gut, für den Preis was ich dafür bezahlt habe eigentlich unschlagbar. Um dann die letzten zehntel pro Runde raus zu holen, müsste ich vermutlich ein anderes RC-Car fahren, aber so hat es mir auch viel Spaß gemacht.

    Alle Fotos findet ihr im Google Foto Album:

    Hacker TopFuel 7200 - Neu

    Wie in meinen anderen Blog-Posts nachzulesen habe ich einmal die Akkus vermessen und mir Gedanken zum Innenwiderstand gemacht. Das Ergebnis dieser Bemühungen endete in einer Neuanschaffung von 4 x 2S Hacker TopFuel 7200. Da man auf einem Rennen theoretisch auch mit 2 x 2S LiPos auskommt ich aber immer gerne auf Nummer Sicher gehe habe ich vier neue LiPos gekauft.

    Jetzt wollte ich natürlich gleich wissen wie sich die neuen im Vergleich zu den alten schlagen. Ich habe die neuen nach der selben Methode durchgemessen wie die alten.



    Kapazität



    Innenwiderstand

    Ergebnis:

    Es ist ziemlich offensichtlich das die neuen Akkus mehr Kapazität haben, und auch der Innenwiderstand ist deutlich niedriger. Ich habe einfach den Mittelwert beider Akkusammlungen genommen und die Werte miteinander verglichen. Die alten Akkus sind jetzt nicht wirklich schlechter als die neuen, aber von meine Anwendung nicht mehr so gut geeignet. Deswegen habe ich sie für kleines Geld weitergegeben.

    Sehr interessant ist der Unterschied in der Temperatur, dass lässt sich meiner Meinung nach nur durch den etwas hören Innenwiderstand erklären.

    Aber hier gilt wie immer es gibt nicht nur eine Sicht der Dinge. Man sollte alle Faktoren betrachten und auch nur die Erfahrung über die Zeit zeigt wann es mit einem LiPo Bergab geht. Ich kann jeden nur Einladen sich mit dem Thema selber auseinanderzusetzen.

    Hier alle Ergebnisse im Detail, ganz unten am Rand kann man die verschiedenen Tabellenblätter durchklicken und sich die Graphen anschauen.









    3. Lauf zum SH-Cup beim BIG Hamburg

    Zum dritten Mal haben sich die RC-Car Fahrer aus dem schönsten Bundesland der Welt (Schleswig-Holstein) getroffen um den letzten Lauf zum SH-Cup auszufahren. Der Verein BIG Hamburg e.V. hatte das beste Wetter gebucht und es gab sehr viele Anmeldungen (93).

    Auch das Starline Racing Team war in fast voller Stärke angetreten. Ich hatte meine Ausrüstung gut vorbereitet und bin entspannt ins Wochenende gegangen. Aufgrund meiner LiPo-Messungen habe ich mich entschieden doch noch 4 neue Hacker LiPos mitzunehmen. So ging es am Samstagmorgen los, auf nach Hamburg. Durch die Sperrung der A7 musste ich eine längere Strecke in Kauf nehmen, bin aber ohne Probleme durchgekommen. Um kurz nach 8 Uhr war ich an der Strecke, Sven und Thomas kamen kurz danach und wir haben uns eingerichtet.

    Um 10 Uhr ging es los mit dem eingeteilten Training. Es wurde in Gruppen trainiert und Helfer waren auch auf der Strecke eingeteilt. Somit war ein Reibungsloser Ablauf garantiert, und es war nicht so ein durcheinander wie auf anderen Rennen. Zu Beginn war die Strecke extrem rutschig. Die dicke Staubschicht musste erst von der Strecke gefahren werden. Zu Beginn bin ich mit dem ProLine Supressor X3 gefahren, der hatte aber wenig Gripp. Deswegen bin ich dann schnell zu AKA Zipps gewechselt. Die hatten zwar im 2. Training auch noch nicht so viel Gripp, das wurde aber im 3. Und 4. Durchgang schon viel besser. Der Samstag war viel zu schnell vorbei, aber ich habe mich schon sehr auf den Sonntag gefreut.

    Sonntagmorgen um 6:00 Uhr klingelte der Wecker, nach einer unruhigen Nacht habe ich mich schon um 6:30 Uhr auf den Weg gemacht, den es sollte um 8:00 mit der Fahrerbesprechung losgehen. Die einzige Änderung in der Gruppeneinteilung war das die Truggys jetzt vor den Elos dran waren. Heino hat darauf bestanden das während die Elos fahren kein Nitromotor läuft. Für mich als Elo Fahrer ist das sehr wichtig, denn nur so kann man sein Auto hören und auf Probleme reagieren. Danke Heino!

    Überhaupt muss ich dem Rennleiter Heino Müller ein großes Lob aussprechen. Er hat klare Regeln aufgestellt und diese aus konsequent durchgesetzt. Gerade wenn man als Helfer auf der Strecke unterwegs ist um Autos umzudrehen möchte man kein 3,5 KG schweres RC-Car an den Kopf bekommen. Sicher ist es nicht immer einfach seine Anweisungen in derselben Sekunde umzusetzen, aber man konnte sehr gut beobachten das die Disziplin der Fahrer deutlich besser wurde. Spätestens nachdem mindestens 10 – 15 Fahrer durch die Boxengasse fahren mussten.

    Nach den Vorläufen wurden wir in zwei Gruppen eingeteilt, und ich bin von Startplatz 7 ins Halbfinale gegangen. Die besten 6 aus beiden Halbfinalen würden dann das Finale ausfahren. Ich musste also mindestens einen Platz gut machen um ins A-Finale zu fahren. Von Platz ist Hakan gestartet, und Hakan ist nicht nur ein bisschen schneller als ich. Aber manchmal ist das Pech der einen das Glück der anderen. Hakans Regler hat zu früh abgeschaltet und so konnte er das Rennen nicht beenden. Somit war ich auf dem 6 Platz und hatte mich für das A-Finale qualifiziert.

    Das Schöne an den A-Finale ist, dass man zweimal 10 Minuten Fahrzeit hat. Da mir klar war das ich es nicht viel weiter als auf Platz schaffen konnte, konnte ich das Rennen sehr entspannt angehen und meine 20 Minuten fahren. Ich habe für die schnellen Jungs immer schön Platz gemacht, als ich mal wieder überrundet wurde. Und jetzt lief es auch viel besser, der „druck“ war weg und ich konnte meine Linie fahren. Beide A-Finale konnte ich auf Platz 11 beenden.

    Jetzt ging es zur Siegerehrung, und ich war sehr gespannt den in der Gesamtwertung war ich auf Platz 2 hinter Heino. Da Heino aber als Rennleiter einspringen musste konnte er nicht starten. Somit hatte ich ziemlich gute Aussichten auf den 1. Platz im SH-Cup 2016. Und ja diesmal gab es nicht nur einen Pokal, sondern gleich zwei. Den großen Pokal für den 1. Platz beim SH-Cup 2016 in der Klasse ORE8, und den zweiten für den besten 40+ Fahrer in der Klasse ORE8. Das auf dem 2. Pokal Senior drauf steht fand ich persönlich nicht so gut ;-)

    Zusammenfassend möchte ich mich bei allen Vereinen bedanken die einen SH-Cup ausgerichtet haben, und ich werde versuchen den Vorstand vom MAC Uetersen e.V. davon zu überzeugen in 2017 auch einen SH-Cup auszurichten. Meine anderen Rennberichte könnt Ihr hier zum B.O.C. Kiel e.V. nachlesen und hier zu den Schietschmieter Bistensee e.V. nachlesen. Und abschließend möchte ich mich bei allen Elo-Fahrern bedanken und hoffe das auch nächstes Jahr so viele Elektro Fahrer teilnehmen werden und die Klasse ORE8 beleben.


    Der glückliche Gewinner des SH-Cups 2016


    Da es diesmal so viele Bilder gibt hier der Link zur Google-Foro-Galerie


    Hier die Rangliste nach dem 3. Lauf, auch als PDF vom BIG Hamburg e.V. abzurufen.



    Hier noch die Bilder aus dem Album auf dem mein Mugen MBX7R Eco zu sehen ist:


    Alter in Jahren auf blogger.com aus dem Geburtsdatum berechnen

    Ich weiß das hat jetzt nichts mit RC-Cars zu tun, aber manchmal muss ich hier etwas posten was mit der Plattform zu tun hat auf der mein Blog läuft:

    Wenn man in einer Seite das Alter einer Person einfügen möchte so kann man da ein Zahl hinschreiben. Sobald aber der Geburtstag vorbei ist, muss man diese Zahl um eins erhöhen. Das kann man schnell vergessen und dann stimmen die Angaben nicht mehr. Schöner wäre es man kann das Alter automatisch berechnen lassen, und genau das geht mit JavaScript. Da JavaScript von jedem Browser unterstützt wird kann man das folgende Beispiel verwenden.

    In Blogger geht man auf: Vorlage --> HTML bearbeiten und fügt dann zwischen dem Tag <head> und </head> den folgenden Abschnitt ein:


    <script type='text/javascript'>
    function alter(Tag, Monat, Jahr)
    {
    var heute = new Date();

    Monat = Monat - 1;
    var Geburtsdatum = new Date(Jahr, Monat, Tag);

    var Alter = heute - Geburtsdatum;
    var Alter = Math.floor(Alter/31536000000);

    document.write(Alter + &#39; Jahre&#39;);
    }
    </script>


    Vorlage speichern und fertig mit Schritt 1.

    Jetzt kann man in jedem Blogpost oder in jeder Seite im HTML Modus die folgende Zeile einfügen:

    <script type="text/javascript">alter(1,1,1901);</script>

    Das Geburtsdatum wird dann als Tag,Monat,Jahr eingegeben. Das Blog wird dann immer das richtige Datum ausrechnen und einfügen. (Eigentlich macht das der Browser) Nicht wundern auf der "Verfassen" Ansicht wird das Alter nicht dargestellt.

    LiPo Innenwiderstand

    Wie in meinem Artikel über die Entladung von LiPos geschrieben, habe ich auch den Innenwiderstand meiner LiPos gemessen. Mein Hyperion EOS 720I Super DUO3 zeigt den Innenwiderstand pro Zelle an.

    Dabei gilt:
    Die Summe der Widerstände aller Zellen ergibt den Gesamtwiderstand des LiPos!

    Was sagt jetzt dieser Innenwiderstand über den Akkus aus?

    Je niedriger der Wert desto besser, dabei kommt es aber darauf an wofür der Akku genutzt wird, Wenn der LiPo nur als Stromversorgung für die Fernsteuerung oder im Nitro als Stromversorgung für Servos und Empfänger verwendet wird, dann ist der Innenwiderstand nicht relevant. Das sieht bei einem Elektro-Buggy 1:8 ganz anders aus!


    Gleicher Innenwiderstand pro Zelle:

    Alle Zellen eines LiPos sollten den gleichen Innenwiderstand besitzen, den ein unterschiedlicher Wert führt zu unterschiedlicher Entladung der Zellen, und somit bei tiefer Entladung des Akkus zur Tiefentladung einer Zelle. Tiefentladene Zellen sind unwiederbringlich tot!

    Warum ist ein niedriger Innenwiderstand wichtig?

    Wenn wir mit dem Elektro-Buggy fahren wird den Akkus Strom (Leistung in Ah) entnommen, dadurch sinkt die Spannung (Volt) im Akku. Je niedriger die Spannung desto weniger Umdrehungen macht der Motor (kV).


    Hier ein Rechenbeispiel:

    Akku - A = 8 mΩ Gesamtinnenwiderstand bei 4S LiPo
    Akku - B = 40 mΩ Gesamtinnenwiderstand bei 4S LiPo

    Entnommen wird eine Leistung von 150 Ampere, also eine Vollgasfahrt:
    Akku - A = 150A x 0,008 Ohm = 1,2 Volt
    Akku - B = 150A x 0,040 Ohm = 6,0 Volt

    Bei einer Spannung von 16,8 Volt (voll aufgeladender LiPo) sinkt die Spannung beim ersten Akkus auf 15,6 Volt und beim zweiten auf 10,8 Volt also schon unter 3,0 Volt pro Zelle!

    Bei einem 2100kV Motor bedeutet das:
    Akku - A = 2100 * 15,6 = 32.760 Umdrehungen/Minute
    Akku - B = 2100 * 10,8 = 22.680 Umdrehungen/Minute

    Bei einer Untersetzung 1:11,5 ergeben sich folgende Geschwindigkeiten:
    Akku - A = 53,7 km/h
    Akku - B = 37,2 km/h

    Oder, das RC-Car ist mit Akku B 44% langsamer als mit Akku A! Dazu kommt das der Spannungsverlust im Akku in wärme umgewandelt wird.









    LiPo Spannungstests - Wie gut halten meine Akkus die Spannung

    Nachdem meine Hacker TopFuel 7200 S2 LiPos ein Jahr alt sind, möchte ich gerne überprüfen wie gut sie sich noch halten. Dazu habe ich ein Versuchsaufbau ausgearbeitet. Inspiriert zu dieser Idee haben mich die YouTube Videos von Nick Adams. Ich kann jedem nur empfehlen seine RC-Cars Videos anzuschauen.

    Wie man bei Nick Adams sehen kann misst er die Spannung der Akkus über die Zeitachse. Dabei sollte der Akku die Spannung über die Zeit so hoch wie möglich halten. Den jedes Millivolt wird vom Motor in Umdrehung umgesetzt. Dabei geht es vor allem um die letzten Minuten. Dabei wird auch die Temperatur des Akkus erfasst.

    Die Zusammenfassung der Ergebnisse findet Ihr ganz am Ende dieses Posts!

    Was soll gemessen werden

    Um meine 2S Lipos zu vermessen habe ich 12 Widerstände á 0,68 Ω 50 Watt bei eBay gekauft, davon werden je 2 in Serie und 6 parallel verlötet. Daraus ergibt sich folgende Rechnung:

    2 x 0,68 Ω = 1,36 Ω
    1,36 Ω / 6 = 0,227 Ω

    Somit haben wir einen Gesamtwiderstand von 0,227 Ω

    Welche Last kann man damit jetzt erzeugen:

    I = 7,4 Volt / 0,227 Ω = 32,6 Ampere oder auch 241 Watt!

    Wenn man jetzt noch die Zeit als Faktor mit einfügt dann kommt man bei 10 Minuten auf einen Wert von 5441 mAh. Bei meinen Rennen habe ich zwischen 3500 und 4800 mAh in die Akkus nachladen müssen. Somit kommen die 5441 mAh an die obere Grenze dessen was man in einem Lauf verbraucht. Aber die Messung soll ja vor allem aufzeigen wie gut die Akkus noch sind.


    Wie habe ich gemessen?

    Zuerst habe ich wie Nick Adams über die verbrauchten Ah die Spannung (Volt) notiert. Da ich die Daten aber auch Graphisch darstellen wollte musste ich nach Ablauf von je einer Minute die Werte ablesen und notieren.
    Der 3S LiPo dient als Stromversorgung für die Lüfter, und für das Amperemeter. Denn sobald der LiPo-Warner loslegt sollte man den Stromkreis so schnell wie möglich auftrennen um eine Tiefentladung zu vermeiden.
    Der LiPo-Warner war am XH-Balancer Anschluss des Hacker Akkus angeschlossen.


    Aufbau der Messung


    Was habe ich gemessen?






    Link zu den Daten im eignen Fenster





    Zusammenfassung und Auswertung

    Ich war doch etwas schockiert wie unterschiedlich die Akkus sind. Ich habe immer alle Akkus gleich oft benutzt und ge- und entladen. Und nach jedem Gebrauch wurden die Akkus auf Lagerspannung gebracht. Leider habe ich nicht aufgezeichnet wie oft die Akkus benutzt wurden, aber nach einer groben Überschlagsrechnung bin ich auf ca, 150 Ladezyklen gekommen.

    Innerer Widerstand der Zellen

    Wenn Ihr auch ein Ladegerät (meines ist ein: Hyperion EOS 720I Super DUO3) besitzt welches den inneren Widerstand pro Zelle angibt dann schaut Euch die Werte genau an. Wie man in der obigen Tabelle ablesen kann ist Gesamtwiderstand der Akkus Nr. 14 und 18 am besten. Wie man aber an der Leistungs-Tabelle sehen kann leistet der Akku Nr. 13 mehr als Nr. 14. Das liegt daran das die Differenz der Zellen zueinander nur 0,4 mΩ beträgt, Nr. 13 hat 0,6 mΩ. Also werden bei Akku Nr. 14 beide Zellen bis zum Schluss gleichmäßig entladen.

    Ich werde jetzt also die Akkus Nr. 14 und 18 zusammen als 4S fahren. Und Nr. 13 und 16. Damit sollte ich zwei Akku-Pakete haben die die letzten anstehenden Rennen ausreichend Leistung zur Verfügung stellen.

    Aussicht:
    Ich werde noch einen Aufbau für 4S LiPos machen, danke an Michael für die tolle Vorlage:

    3. 8-Stundenrennen beim RCRT-Quakenbrück

    Am Wochenende des 20./21. August fand das 3. 8-Stundenrennen beim RCRT-Quakenbrück statt. Ich hatte den Termin schon zu Beginn des Jahres registriert dann aber wieder verdrängt da erstmal noch andere Aktivitäten auf dem Programm standen. Zwei Wochen bevor es losgehen sollte hat mich Hakan angesprochen ob wir da nicht hinwollten, cool da war ich gleich dabei.

    Hakan meinte dann wir könnten beide zusammen mit seinem Mugen MBX6r Nitro fahren, und ich müsste meinen Mugen gar nicht mitnehmen. Diese Gelegenheit wollte ich nicht verpassen, das machte die Entscheidung noch einfacher. Letztendlich habe ich dann doch meinen Mugen MBX7r Eco mitgenommen aber dazu später mehr.

    Da die Strecke zu weit von zu Hause entfernt ist habe ich uns ein günstiges Hotel gesucht, und bin für 40€/Nacht inkl. Frühstück fündig geworden. Am Freitagabend nach einem langen Tag in St. Peter Ording habe ich das Auto beladen. Die grauen Euroboxen finde ich ja sehr praktisch aber platzsparen geht anders. Nach einigem hin und her habe ich es dann doch so hinbekommen das noch genügend Platz für Hakans Sachen sind.

    Am Samstagmorgen bin ich dann um 6 Uhr aufgestanden, was mir nach 2 Wochen Urlaub nicht so leichtgefallen ist. Hakan wohnt am anderen Ende von Hamburg, aber das Navi findet zuverlässig den Weg. Ihn eingeladen und dann ab nach Quakenbrück wo wir um 9 Uhr angekommen sind. Wir wurden dann vom Verein angesprochen und unser Team wurde auf drei Fahrer vergrößert, Chris mit seinem Kyosho Nitro Truggy kam dazu.

    Wir wollten dann mit Hakans RC-Car auf die Strecke und trainieren, aber schon nach kurzer Zeit gab es ein Problem mit dem hinteren Querlenkerhalter. Hakan ist dem Problem mit einem Profihammer begegnet und hat das verbogene Teil gerichtet.

    Um kurz nach 10 ging der erste 2-Stunden lauf los. Nachdem ich als letzter drei Nägel mit einem Hammer eingeschlagen habe, konnte Hakan starten. Leider konnte er nicht lange fahren und ist ausgefallen. Ich habe dann mit dem Elo übernommen. Und bin auf der Strecke rumgeeiert, mein Setup war noch auf Lehm eingestellt da ich nicht gedacht hatte wirklich zu fahren. Na ja ich habe meine 11 Minuten halbwegs gut über die Runden gebracht.

    Die Strecke hat durch ihren Kunstrasenbelag extrem viel Gripp. Dazu kommt aber auch das sie nicht Topeben ist, sondern eben eine Offroadstrecke. Sie lässt sich aber flüssig fahren und hat einen mittleren Anspruch an den Fahrer. Nur der eine Sprung auf der linken Seite der Strecke ist tückisch da er je nachdem wo man ihn anfährt unterschiedlich geformt ist. Also wenn man schnell sein will muss man ihn ganz links anfahren dann ist es einfach.

    Nachdem ich dann meine Zeit gefahren habe ist Chris eingesprungen, und hat einige Tankfüllungen die Strecke beherrscht. Hakan ist dann wieder gefahren aber dann war wieder irgendwas. Sorry ich erinnere mich nicht mehr so genau wann was bei welchem Nitro Fahrer defekt war, das lag nicht am Nitro Motor, sondern einfach daran das eine Kunstrasenstrecke von den RC-Cars alles abverlangt.

    Am Ende des ersten Stints lagen wir auf Platz 6 von 8 Teams, gar nicht sooo schlecht. Nach der viel zu kurzen Mittagspause (30 Minuten ist echt wenig) ging es mit dem 2. Stint los. Ich habe den Start übernommen, da die beiden Jungs noch schrauben mussten. Auch den 2. Stint haben wir als 6. beendet.

    Die Nacht haben wir im Hotel Oldenburger Hof verbracht. Die Einrichtung ist in den späten 80igern stehen geblieben, aber es war alles sauber und ordentlich. Die Nacht war sehr laut für meine Dorf-Ohren, aber mit Ohrstöpseln konnte ich dann doch schlafen. Das Frühstück war erstaunlich gut, und sehr Umfangreich. Alles in allem bekommt man für 40€ genau das was man eben für 40€ bekommt.

    Am zweiten Tag ging es wieder um 10 Uhr los. Inzwischen hatte ich den Ausfederweg extrem begrenzt und das Fahrzeug deutlich tiefer gelegt. Damit waren Rundenzeiten von 31 – 32 Sekunden drin. Die beste Rundenzeit liegt bei 28 Sekunden.

    Auch am zweiten Tag waren wir vom Pech verfolgt, und bei nur drei Fahren war es zwischendurch mehr als hektisch. Den es gab ja auch keine festen Streckenposten, jedes Team war selber dafür verantwortlich die Autos umzudrehen. Zum Glück gab es hin und wieder freiwillige die die Autos umgedreht haben, an dieser Stelle meinen herzlichen Dank an die Helfer den meine Teammitglieder haben mich nicht immer gesehen, wenn ich auf dem Dach lag. Aber auch den dritten Stint haben wir als 6. beendet.

    Der 4. und letzte Stint war dann leider ein großes Desaster. Beide Nitros sind ausgefallen, und ich bin dann zwei Akkus hintereinandergefahren. Als der eine Satz leer war habe ich die Akkus getauscht und bin dann wieder auf den Fahrersstand um weiter zu fahren. Somit konnte ich uns auf einem guten 7. Platz halten. Zu meinem Glück hat Chris seinen Truggy wieder flottgemacht und hat die letzte halbe Stunden sein Bestes gegeben.

    Wir mussten dann unseren 6. Platz mit einer Differenz von 35,783 Sekunden abgeben!!! Was für eine %&$§eise.

    Alles in allem hatten wir viel Spaß und die Truppe vom RCRT-Quakenbrück hat einen tollen Job gemacht. Die Schnitzle mit Pommes waren sehr lecker! Und auch das Wetter hat super mitgespielt.

    Mir tut es für Hakan leid, er hat drei Servos verloren diverse Kupplungsglocken und andere Teile. Ich habe mir nur eine vordere Dämpferbrücke verbogen. Nächstes Jahr sind wir bestimmt wieder dabei. Dann aber mit einem 5-Mann Team.





    Chris der Truggy Fahrer


    Der Elo der uns aus der Patsche geholfen hat

    Chris im Flug

    Professor Dr. Hakan am offenen Herzen







    Ersatzlüfter für RC-Art FanBundle

    Wie man ja meiner Mugen MBX7r Eco Seite entnehmen kann nutze ich für meinen Hacker Skalar v2 1900kv den Lüfter von RC-Art. Der Lüfter ist sehr gut aber leider geht auch dieser irgendwann mal kaputt.

    Leider kostet ein Ersatzlüfter von RC-Art stolze 24,95€, das ist mir zu teuer. Ich habe dann zwei Lüfter von „Wild Turbo Fans“ verbraucht, den auch diese sind kaputtgegangen. Von WTF kosten ein Lüfter in 40 x 40 x 15 mm um die 12€. Leider sind die meisten Lüfter auch nur für 6 Volt geeignet. Da ich mein BEC auf 7,4 Volt eingestellt habe, laufen die Lüfter immer außerhalb der Spezifikation.

    Also habe ich mich auf die Suche nach einer alternativen gemacht. Leider ist es unmöglich Lüfter für 7,4 Volt zu finden! Auch für 6 Volt kaum eine Chance. Also habe ich mich nach 12 Volt Lüfter in der Größe 40 x 40 x 20 mm umgeschaut. Die etwas dickere Version verspricht das die Flügel im Lüfter nicht so schnell abbrechen. Fündig wurde ich bei AliExpress ein Lüfter für $ 2.07, das sind keine 2€ pro Lüfter. Also habe ich mal 10 Stück bestellt, dann ist der Versand auch kostenlos.

    Nach nur 4 Wochen waren die Lüfter da. Zu meiner Freude verfügen die Lüfter über einen XH-1S Buchse. XH-1S Steckern habe ich auf eBay für 1€/Stück zum selber löten gefunden. Somit habe ich mir ein Anschlusskabel gelötet an dem ich den Lüfter anstecken konnte.

    Der erste Einsatz war beim 2. SH-Cup in Bistensee, an diesem Wochenende war es sehr heiß und zu meinem Bedauern musste ich feststellen das Lüfter zu langsam dreht, den es stehen ja nur 7,4 Volt zur Verfügung und keine 12 Volt. Somit musste ich mit einer Motortemperatur von etwas über 70°C leben.

    Eine Lösung musste her in Form eines DC-DC Step-Up Wandlers. Dieses Modul macht aus den 7,4 Volt = 12 Volt. Es wiegt 6 Gramm und nimmt mit 36 x 17 x 6,5 mm nicht viel Platz weg. Es wird zwischen den Empfänger und dem Lüfter in die Stromversorgung eingelötet. Über eine Stellschraube kann man einstellen wie hoch die Ausgangspannung sein soll. Diese wird auch dann eingehalten, wenn die Eingangsspannung schwankt.


    Am vergangen Wochenende kam das ganze zum Einsatz, und es funktioniert sehr gut. Der Lüfter bekommt jetzt seine 12 Volt, und ich kann jederzeit einen Lüfter für 2€ ersetzten.


    Hier das StepUp Modul, an der blauen Box muss man die Schraube sehr oft gegen den Uhrzeigersinn drehen bis sich was tut

    Hier als Spannungsquelle 4 x 1,2 Volt Akkus

    Verbrenner fahren Pro und Contra (OR8 vs. ORE8)

    Dieses Jahr habe ich das erste Mal an den Sportkreismeisterschaften teilgenommen. Als Mitglied des MAC Uetersen e.V. bin ich auch Mitglied im DMC (Dachverband der Modellautofahrer in Deutschland). Die Vereine richten sogenannte SK Läufe aus, über diese qualifiziert man sich für die Deutsche Meisterschaft. Wie der aufmerksame Leser meines Blogs weiß bin ich ein Elo-Fahrer. Das bedeutet ich fahre einen Brushlessmotor in meinem 1:8er Buggy, dieser wird über LiPo-Akkus mit Energie versorgt. Daraus ergibt sich eine maximale Fahrtzeit von 15 Minuten.

    Im Sportkreis Nord, dem ich auch angehöre, gibt es 43 Vereine laut der DMC Homepage. Viele haben keine eigene Strecke oder fahren eine andere Klasse. Nach meinem Wissen gibt es in meinem näheren Umkreis (2h Fahrtzeit) 5 Vereine (Bremen baut gerade wieder neu auf dann wären es 6) die auch eine eigne Strecke betreiben. Vier davon haben in der Session 2016 SK-Läufe ausgerichtet, und nur bei zwei Rennen war auch die Klasse ORE8 ausgeschrieben, leider.

    Aus diesem Grund wollte ich einen Verbrenner fahren, einfach, weil es dafür mehr Veranstaltungen gibt als für einen Elo. Ich würde mich sehr freuen, wenn alle Vereine im Norden die Klasse ORE8 mitausschreiben, unter der Bedingung das sich mindestens 10 Teilnehmer für diese Klasse nennen. Falls die 10 nicht zusammenkommen kann man den Lauf immer noch rechtzeitig absagen. Aber nicht mal die Möglichkeit dafür einzurichten sich zu Nennen finde ich sehr schade.

    Also habe ich mir zu allen Gelegenheiten alles zum Thema Nitro Buggy angehört und alle Nitro-Fahrer mit Fragen gelöchert. Lange Zeit sah es so aus als ob mich die Nitro Fahrer überzeugt hätten.

    Deswegen habe dann angefangen eine Pro- und Contraliste zu erstellen:
    Pro Nitro Contra Nitro
    • Lange Finale
    • Nachtanken jederzeit
    • Mehr Rennen im Norden
    • LiPo Brand unwahscheinlich
    • Motorleistung entfaltet sich besser, Auto ist dadurch besser zu kontrollieren
    • Zusammen mit dem Tanker ist man ein Team und mehr Spaß
    • Vergaser Einstellung kompliziert
    • Brems- und Gasgestänge muss richtig eingestellt sein
    • Ersatzmotor, Krümmer und Resorohr in Summe teuer
    • Manche defekte sind schwierig zu erkennen
    • 2. Person als Tanker notwendig
    • Fahrtzeiten sind durch den Lärm beschränkt
    • Viele Fehlerquellen
    • Motor muss nach einer gewissen Zeit "repariert" werden
    • Kugellager sind teuer
    • Zusätzliche Werkzeuge werden benötigt
    • Elo Ersatzmotor und Regler schon vorhanden
    Mein Fazit:
    Trotz der hohen Wahrscheinlichkeit das die Nitro-DM nächstes Jahr beim BIG Hamburg e.V. stattfinden wird habe ich mich gegen die Anschaffung eines Nitro Modells entschieden. Es spricht einfach zu viele gegen Nitro. Und wenn man sich in anderen Sportkreisen umschaut so hat sich dort die Situation schon dahingehend verändert das sich Elo und Nitro die Waage halten. Ich hoffe darauf das das auch im Sportkreis Nord passieren wird. Ich werde zumindest versuchen aktiv dazu beizutragen das mehr Elo-Rennen ausgetragen werden, und das auch mehr Elo-Fahrer an Rennen teilnehmen.

    2. Lauf zum SH-Cup bei den Schietschmietern Bistensee e.V.

    Am vergangenen Wochenende 23./24. Juli wurde der 2. Lauf zum SH-Cup ausgefahren. Dieses Mal waren wir auf der sehr schönen Strecke der ganz im Norden 60km vor der dänischen Grenze liegt. Neben Sven der die Teilnahme schon lange geplant hatte, hatte sich auch Thomas kurzfristig angemeldet. Dazu kamen noch weitere Bekannte aus dem RC-Car-Zirkus, die man eben auch auf jedem Rennen im Norden trifft. Alle haben ein tolles Pavillon-Lager aufgebaut, was immer eine tolle Atmosphäre erzeugt.

    Am Samstagmorgen um 10 Uhr konnten wir mit dem freien Training beginnen. Die Strecke war noch etwas nass da es in der Nach geregnet hatte. Und dann ist noch jemand mit dem Fahrrad über den Kurs gefahren und hat die Strecke beschädigt. Gerüchte das es sich dabei um Heino handeln sollte, haben sich nicht bestätigt. Da unsere Akkus schon zu Hause voll aufgeladen waren konnten wir gleich starten. Zum Glück war ich schon zuvor zum Gastfahren auf der Strecke und konnte mir so die Strecke schnell einprägen. Bis zur Mittagspause konnten wir bestimmt 6 Akkus leer fahren.

    In der Mittagspause wurden wir vom Imbisswagen sehr gut versorgt. Neben Currywurst und Pommes gab es auch Spießbraten, alles sehr lecker. Dazu gab es Cola und Fanta aus dänischen Dosen, womit man sich das Pfand sparen kann. Wie lange habe ich schon keine Dose mehr zusammendrücken können, ohne 25¢ zum Fenster raus zu werfen.

    Nach dem Mittagessen gab es ein gezeitetes Gruppentraining für alle Gruppen mit Helfern. Danach war wieder freies Training bis um 18 Uhr angesagt. Am späten Nachmittag habe ich meinen Mugen von der Strecke genommen, weil er sehr laut war. Ein genauere Analysezeigte dann das das hintere Diff ein Problem hatte. Als ich es komplett zerlegt hatte konnte ich sehen das der Triebling schon sehr verschlissen war, da das Diff spiel im Diffkasten hatte. Sowas hatte ich als Ersatzteil nicht da. Vielen Dank an dieser Stelle an Heino Müller der mir mit einem Ersatzteil ausgeholfen hat. Leider auch das Tellerrad etwas abbekommen. Ich konnte aber mit 2 Shimscheiben auf der linken Seite und einer auf der rechten Seite das Ganze in einem neuen Diffgehäuse wieder ans Laufen bekommen. Ansonsten wäre das Wochenende für mich an dieser Stelle zu Ende gewesen.

    Und schon war der Samstag zu Ende. Insgesamt haben Sven und ich 88Ah (bei 13 Volt) auf der Strecke verbraten. Meine beiden LiFePos haben doch mehr Kapazität als draufsteht, was mich sehr freut. Das Wetter war sehr warm und feucht, viel trinken war angesagt. Der Skalar8v2 von Hacker hatte leider immer an die 80°C, da wir aber auch immer mehr als 10 Minuten gefahren sind ist das kein Wunder. Dazu kommt das meine China-Lüfter für 12 Volt ausgelegt sind, der Regler am BEC aber „nur“ 7,4 Volt liefert. Eine Lösung habe schon, aber dazu mehr in einem extra Blog-Post. Am nächsten Tag wollten wir um 8 Uhr an der Rennstrecke sein, um bei der Fahrerbesprechung um 8:30 Uhr dabei zu sein. Da wir alle zu Hause schlafen wollten mussten wir die 1h 20m Anfahrt auf uns nehmen.

    Am Sonntag war dann Endlich Renntag. Auf dem Weg nach Bistensee hatten wir ein paar Tropfen auf der Autoscheibe aber man konnte schon sehen je weiter wir nach Norden kamen desto blauer der Himmel. Da wir schon um 6:30 Uhr in Kölln-Reisiek losgefahren sind, waren wir um 7:40 Uhr schon da. Diesmal war Thomas auch gleich schon mitgekommen, weil er ja sonntags nicht arbeiten muss. Nach der Fahrerbesprechung die Norbert Matz abgehalten hat ging es gleich los mit dem ersten Vorlauf der Nitro Gruppen. Bis zum Mittag sollten alle Gruppen 4 Vorläufe gefahren haben.

    Mein Auto war nach der Diff-Reparatur doch recht laut, hatte aber sonst keine Einschränkungen. Die Vorläufe liefen gut und ich fühlte mich sehr wohl auf dem Fahrerstand. Nach Abschluss des 2. Vorlaufs lag ich auf Platz 8 von 20 also schon mal Halbfinale. Ich bin dann im Halbfinale A von Platz 5 gestartet. Kein wirklich toller, aber auch kein wirklich schlechter Startplatz. Aber ich war zufrieden. Der AKA Impact in Soft lief sehr gut, gerade auf den häufigen Kunststoff-Rasengitter-Abschnitten konnte der Reifen punkten und sich schön einhacken. Ich konnte mich für das Finale qualifizieren.

    Im Finale bin ich von Startplatz 6 aus ins Rennen gehen, wie eben schon gesagt nicht wirklich toll aber mal sehen was so geht. Der Plan war wie immer wenig auf dem Dach liegen und eine saubere enge Linie fahren. Im ersten A-Finale bin ich auf Platz 5 gelandet, und habe einen Platz gut machen können. Das zweiten A-Finale konnte ich mit dem 3 Platz abschließen, für mich ein super Ergebnis. Somit bin ich dann insgesamt 4. geworden. Es sind ein schon im ersten Finale ein paar Fahrer ausgefallen, und im zweiten Finale auch. Die hohen Temperaturen haben ihre Opfer gefordert. Nur wer wirklich gut vorbereitet war konnte die 30°C im Schatten auch gut verkraften. Nach dem ersten Finale hatte ich eine Motortemperatur von 85°C und eine Akkutemperatur von 54°C! Selbst an den Diffausgängen vom hinteren Diff zum Mitteldiff habe ich 45°C gemessen. In beiden Läufen bin ich auf gute 15 Runden gekommen.

    Insgesamt muss ich sagen war das eines der besten Wochenenden, schon alleine, weil das Wetter so toll war. Aber auch das Ergebnis kann sich sehen lassen finde. Von 20 Starten 4. zu werden ist schon ganz gut. Man merkt das sich regelmäßiges Training auszahlt, aber die letzten drei Wochenenden haben meiner Familie recht viel abverlangt. Ehemann/Papa war nicht da, den ganzen Tag. Danke dass Ihr mich dabei so toll unterstützt!

    Ein klein wenig Kritik muss aber auch Erlaubt sein. Norbert hat eine tolle Strecke geschaffen, aber seine Leitungen als Gastgeber sind noch Ausbaufähig. Ich fand es okay was er gesagt hat und wie er seine Besprechungen durchgeführt hat. Die Wege zur Toilette waren sehr weit, und ich denke ein Dixi für die Herren an der Strecke hätte manches für die Gastgeber einfacher gemacht. Tja und diesmal hätte ich auch einen Pokal für den 3. Platz bekommen, wenn ich denn den 3. Platz erreicht hätte. So durfte ich die zweite SH-Cup Medaille mit nach Hause nehmen. Und bei der Pokalverleihung war auch Norbert wieder gut gelaunt und es hat ihm und uns viel Spaß gemacht.

    Ich freue mich schon auf den 3. Lauf zum SH-Cup im September beim BIG Hamburg.


    Warten auf Sven

    Überblick über die Strecke (1)

    Überblick über die Strecke (2)

    Fahererlager

    Die SundayDriver RC-Car Gang auf dem Weg

    In Richtung Norden wurde das Wetter immer besser







    4. SK Lauf ORE8 BIG Hamburg

    Der BIG Hamburg e.V. hat den 4. und letzten SK-Lauf der Gruppe Nord am vergangen Wochenende 16./17. Juli ausgetragen. Die Anlange vom BIG Hamburg ist ein Highlight im Norden und deswegen Pflichtprogramm. Für mich als OR8E Fahrer war es der 2. Lauf, leider hat der BOC Kiel und RMC Wolfsburg meine Klasse nicht ausgeschrieben. Im Sportkreis Ost sieht das schon anders aus, da ist die Verteilung Elektro vs. Nitro schon auf einer 50:50 Verteilung.

    Samstagmorgen um 7:30 Uhr war ich in Stappelfeld um den Pavillon für das Wochenende aufzustellen und einzurichten. Dieses Mal war Ronny aus dem MAC Uetersen e.V. mit dabei, er hatte sein erstes Rennen überhaupt. Andreas vom Verein Schietschmieter Bistensee e.V. ist auch bei mir untergekommen. Detlef hat seinen Pavillon gleich neben meinen gestellt und Benny beherbergt. So hatten wir wieder eine gesellige Runde beisammen und die Zeit zwischen den Läufen totzuschlagen.

    Um 10 Uhr ging es mit dem freien Training los, und man konnte sich in Listen eintragen um 10 fahren zu können. Die Strecke war zu Beginn noch sehr nass und die Autos sahen dementsprechend aus. Aber mit der Zeit verbesserte sich die Lage und Strecke hat schnell abgetrocknet. Die Reifenwahl viel zu Beginn auf einen AKA CROSSBRACE in SuperSoft, der ging auf dem noch weichen Lehm richtig gut. Nach der Mittagspause in der es wieder leckeres vom Grill und selbstgemachten Nudelsalat gab, ging es in die gezeiteten Trainings. Zu Beginn benötige ich immer sehr viele Info-Laps um mich wieder an die Strecke zu gewöhnen. Da ich aber dieses Jahr schon sehr viel auf der Strecke gefahren bin kam ich schnell auf für mich gute Rundenzeiten. So haben wir am Samstag 4 Trainingsläufe gefahren. Die letzten beiden Läufe des Tages bin ich dann mit den AKA CITYBLOCK in SuperSoft gefahren, auch eine gute Wahl. Der kurze Test mit einem AKA ZIPPS war für mich kein guter Reifen. Am Ende des letzten Laufs habe ich mir dann doch noch einen Schaden zugezogen. Einer der hinteren oberen Querlenker war kaputt. Danke an JSB-Modellsport der das Teil da hatte, und ich mein Auto am Abend zu Hause wieder reparieren konnte.

    Am Sonntag ging es schon um 8:00 Uhr los, da ein großes Teilnehmerfeld angereist war. Leider hatte es in der Nacht etwas geregnet, aber als 7. in der Gruppe 7 hatte ich das Glück das andere die Strecke freigefahren haben. Diese wurde vom BIG Hamburg mit Sägespänen sehr gut vorbereitet. Zu Beginn bin ich wieder CROSSBRACE gefahren um dann später wieder auf den CITYBLOCK umzusteigen und dann dabei zu bleiben, wie sich später herausstellte nicht die beste Wahl. Der erste Vorlauf war noch sehr schwach besetzt, weil die meisten Fahrer ihr RC-Car nicht schmutzig machen wollten. Erst der 3. und 4. Vorlauf war voll besetzt. In den Vorläufen lief es für mich sehr gut, und ich konnte mich gleich für das Halbfinale qualifizieren.

    Im Halbfinale lief es dann leider nicht sehr gut, von Startplatz 8 bin ich ins Rennen gegangen, und schon gleich zu Beginn gab es wie immer eine Massenkarambolage aus der ich als einer letzten herauskam. Dann wollte ich puschen und meinen 8. Platz wiederholen, was ein fataler Fehler war. Durch meine erhöhte Nervosität habe ich einen Fehler nach dem anderen gemacht. Zum Teil habe ich Fahrer die mich überrundet haben behindert, wofür ich mich entschuldigen möchte. Wäre ich einfach mein Ding gefahren so wie in den Vorläufen hätte ich meinen 8. Platz sicher wieder zurückbekommen. Dazu kam das ich bei meiner Reifenwahl auf den falschen Reifen gesetzt habe. Dadurch, dass vorher einige Nitroläufe stattgefunden haben, war die Strecke knochentrocken. Ich hätte auf die ZIPPS setzten sollen, die unter solchen Bedingungen mehr Gripp aufbauen können. So habe ich das Halbfinale als 11. beendet, aber zumindest ohne weiteren Schaden. Insgesamt habe ich den 21. Platz belegt, leider ein wenig enttäuschend da wäre mehr drin gewesen.

    Die SK-Läufe Session 2016 ist damit abgeschossen, jetzt steht nur noch die Entscheidung aus ob ich zur Elektro DM nach Landshut fahren soll oder nicht. Dafür Qualifiziert bin ich. In der DMC-Rangliste werde ich auf Platz 6 geführt.

    1. Lauf zum SH-Cup 2016 beim B.O.C. Kiel

    Am Wochenende 9./10. Juli fand der erste Lauf zum SH-Cup 2016 statt. Ich war zusammen mit meinem Kumpel Thomas angemeldet. Leider sah das Wetter vor dem Wochenende nicht sehr gut aus. Auch als wir am Samstagmorgen in Stein bei Kiel angekommen sind sah man noch einige Pfützen auf der Strecke. Die fleißigen Vereinsmitglieder waren aber schon dabei das Wasser von der Strecke zu bekommen. Wir haben dann erstmal in Ruhe meinen Pavillon aufgestellt und uns eingerichtet. Es wurde dann mitgeteilt das die Stecke erst ab 14 Uhr für das Training freigegeben wird. Die Zeit bis dahin verging mit RC-Car-Gesprächen wie im Fluge. Für das leibliche Wohl hat meine Frau gesorgt in Form eines sehr leckeren Wurstsalats.

    Um 14 Uhr ging es auf die für mich unbekannte Strecke, erstmal ein paar Inforunden drehen und sehen wie es so läuft. Da noch nicht sehr viele Teilnehmer zum Training da waren, konnte jeder sehr viel fahren. Ich habe mehr als 12 Akkusladungen leer gemacht, und konnte dadurch die Strecke sehr gut kennenlernen. Wir haben dann auch noch das Startgeld von 20€ bezahlt und einen Satz AKA Impact (Soft) für 37€ gekauft. Diese Reifen sind für Nitro-Hobbyfahrer Pflicht, und werden am Rennsonntag mit Sprühfarbe markiert. Je später der Abend wurde desto trockener wurde die Strecke. Die Löcher in der Strecke die einige beim SK-Lauf gestört hatten wurden vom Verein mit Lehm ausgebessert. Mir gefällt die Strecke sehr gut. Und Rundenzeiten von um die 50 Sekunden zeugen von einer abwechslungsreichen Strecke.

    Am Rennsontag mussten wir schon um 8:30 Uhr zur Fahrerbesprechung da sein, um kurz nach 8 Uhr waren wir auch schon da. Noch eben schnell die Startnummern aufs Auto geklebt und die Reifen markiert schon konnte es losgehen. Die Reifen die sich die Elo-Fahrer ausgesucht haben mussten am gesamten Sonntag gefahren werden, ein Wechsel war nicht zulässig. Ich bin bei den AKA Impact geblieben, und wie sich später herausstellte war das eine sehr gute Wahl.

    Nachdem das Reglement zu 2016 geändert wurde hat Timo Engelstätter alles sehr gut erklärt. Nur leider war für die Elos nur ein Finale mit 10 Minuten vorgesehen. Heino Müller hat hier das Wort ergriffen und konnte den Rennleiter davon überzeugen das die Elos dreimal 10 Minuten Finale fahren. Das hat alle acht Elo Fahrer sehr gefreut. Nicht so sehr gefreut haben ich mich darüber das die Truggys (es waren nur zwei) mit uns zusammen auf die Strecke gehen sollten. Da es aber nur zwei waren und die beiden eben auch fahren wollten, war keiner ein Spielverderber und wir habe sie mitspielen lassen.

    Mit den vier Vorläufen ging es los, entgegen dem Training vom Vortag lief es erstmal nicht so gut für mich. Wie so oft wollte ich zu viel und lag zu oft auf dem Dach. Zum Glück hatten wir in den Vorläufen genügend Helfer auf der Strecke und so konnte ich immer sehr schnell weiterfahren. Nach der Mittagspause sollte es mit den Finalläufen weitergehen.

    Durch das Ergebnis aus den Vorläufen sollte ich von Platz drei starten, für mich kein Idealer Startplatz. Uwe stand vor mir und davor Heino der von Platz eins startet. Wie so oft bei einem stehenden Start übertreiben es die weiter hinten startenden Fahrer, und rasen in die Menge. Zum Glück konnte ich mich beim 1. und 2. Lauf gut absetzten, und war nicht Teil des Getümmels. Uwe konnte ich in den ersten beiden Läufen immer schon gleich am Anfang überholen, und konnte so beide Läufe mit sicherem Abstand als zweiter ins Ziel bringen. Im dritten Lauf hatte sich Heino mit den anderen in den Haaren und so konnte ich 4 Runden als Führender fahren. Leider konnte ich diese Führung nicht ins Ziel retten, da ich im dritten Lauf zu viele Fehler gemacht habe. Dazu kommt das wir nur freiwillige Helfer hatten, und nicht alle Streckenposten besetzt waren. Alles in allem ein für mich sehr erfolgreiches Wochenende.

    Das Wetter hat uns am Wochenende mit Wind und Sonne unterstützt. Leider wurde es am Sonntag sehr schwül warm, was ganz viele winzig kleine Tierchen angelockt hat. Die haben dafür gesorgt das sich alle Fahrer nicht nur aufs Fahren konzentrieren mussten, sondern auch darauf sich nicht zu kratzen. Zum Glück haben diese Tier nicht auch noch gestochen, dann wäre es übel geworden.

    Mein Mugen MBX7r Eco hat das ganze Wochenende über sehr gut funktioniert. Bis auf die Federn bin ich im Baukasten Setup gefahren. Dämpfer Federn 1,4mm vorne L70/6,75T und hinten L85/7,75T. Mit Lüfter war ich bei einer Motortemperatur von um die 55°C. Und ich hatte keinen Schaden, was mich sehr gefreut hat.

    Was ich schade fand, dass es bei den Elo Fahrern nur für den 1. Platz einen Pokal gab. Bei den Nitro Fahren gab es bis Platz 10 einen Pokal. Was mich immer wieder wundert ist das die Elo Fahrer nicht auf dem gleichen Niveau behandelt werden wie die Nitro Fahrer. Gerade auf einem SH-Cup Lauf sollten die Elo Fahrer gleichbehandelt werden. Man will doch neue Fahrer für das Hobby gewinnen, und viele Starten in ihrem ersten Rennen mit einem Elektro-Modell. Ich hoffe das die Vereine in Zukunft Ihrer Verantwortung für das Hobby auch da wahrnehmen wo es nicht bequem ist.


    Die Zeltstadt mit Thomas beim Schrauben

    Die Strecke (1)

    Die Strecke (2)

    Die Strecke (3)

    Die Strecke (4)

    Start der Nitros

    Mein Auto

    So werden die Reifen markiert.

    Ein paar der Pavillions

    Das Endergniss

    2. (rechts) und 3. (links)

    Die Pokale

    Für mich leider kein Pokal


    Motorlüfter Hacker Skalar V2

    Das RC-ART FanBundle 43mm hatte ich schon im Team C T8Ev3 drin, und war mit der Haltbarkeit des Lüfters unzufrieden. Die Flügel des Lüfters sind immer wieder abgebrochen.

    Lüfter ganz ohne Flügel
    Nachdem ich den Lüfter in den Mugen MBX7R Eco eingebaut habe, weiß ich auch wie es zu den gebrochenen Flügeln kommt. Es liegt daran in welcher Lage der Lüfter eingebaut ist.


    Hier im Team C T8Ev3 kann man gut sehen das der Lüfter horizontal befestigt ist

    Der Lüfter muss möglichst senkrecht stehen da so beim landen nach einem Sprung die schnelldrehenden Flügel nicht abbrechen können. Zu sehen auf den folgenden Bildern.

    Von hinten fotografiert 

    Von der Seite fotografiert

    Von oben fotografiert

    Selbst der Wild Turbo Fan 40mm hat jetzt schon 18 Akkus gehalten, obwohl er nicht so stabil ist wie der Lüfter von FanOne. Dafür hat der WTF Lüfter den Vorteil das er über einen Stecker verfügt und man ihn schnell austauschen kann.





    Gastfahren beim Schietschmieter Bistensee e.V.

    Am Samstag den 11. Juni hieß es Tag der offenen Tür beim Schietschmieter Bistensee e.V. Die Wettervorhersage war bestens und ich hatte alles gut Vorbereitet. Mein Mugen war wieder komplett sauber und am Freitag habe ich damit auf dem Rosenring des MAC Uetersen e.V. einige Akkus zur Probe entleert.

    Um 9 Uhr bin ich losgefahren und schon um kurz nach 10 Uhr war ich in Bistensee. Tom war so nett und hat Hakan aus Hamburg abgeholt, beide waren um 11 Uhr da. Alle zusammen haben wir gut Platz gefunden unter meinem Pavilion. Leider habe ich einen schlechten Platz ausgesucht, da wir immer von den RC-Cars eingestaubt wurden die die Ideallinie nicht getroffen haben.

    Die Strecke ist sehr schon und lässt sich sehr flüssig fahren, schon nach einem Akku bin ich sicher um die Ecken gekommen. Vor allem die Brücke mit der anschließenden Geraden hat mir sehr gut gefallen, da man über die Brücke mit Vollgas fliegt und voll am Gas bleibt bis zur nächsten Kurve.

    An der Strecke wurden wir verpflegt durch den Verein, lecker Currywurst mit Pommes. Für die kleinen war eine Mini-Z Anlage aufgebaut, und der Verein hat einige RC-Cars für interessierte zur Verfügung gestellt.

    Nachdem ich auch Hakans Regeler an den Gasweg seiner Funke angelernt habe, konnten wir zusammen mit Tom einige Akkus entleeren. Tom musste unbedingt seine Ersatzteile verbrauchen und hat dann zuerst den rechten/vorderen/unteren Querlenker abgebrochen und dann den auf der anderen Seite. Alle anderen haben sich zurückgehalten und wollten nicht schrauben. Dank Heino konnte Tom auch seine verbogene Antriebswelle ersetzen, was kein günstiger Spaß ist.

    Gegen 18 Uhr haben wir dann abgebaut und sind mit einem breiten grinsen im Gesicht wieder nach Hause gefahren. Was für ein toller Tag, und das bei mir ganz ohne Schäden!

    Ich freue mich schon auf den SH-Cup beim Schietschmieter Bistensee e.V.

    Mugen war wieder sauber, nach der Schlammschlacht von Uetersen

    Blick vom Pavilion auf die Strecke

    Ein andere Platz wäre besser gewesen, hier ist noch alles Staubfrei

    Blick auf den Fahrerstand

    Die lange "Gerade" die keine Gerade ist

    Die Reifen sind nach einem Tag runter

    Die Felge ist auch druch