1. SK Lauf OR8E beim MAC Uetersen e.V.

Der Umstieg von Team C auf Mugen sollte sich am 28./29. Mai beweisen. Zu diesem Zeitpunkt fand der 1. Lauf zu den Sportkreismeisterschaften Nord statt. Als Mitglied des Vereins wollte ich mitfahren musste natürlich auch den Verein unterstützen. Leider haben es nicht so viele Mitglieder geschafft den Verein bei seiner einzigen Veranstaltung des Jahres zu unterstützen, sehr schade.
Eigentlich wollte ich das neue Auto schon am Donnerstag/Freitag zur Probe fahren, das Wetter hat es leider nicht zugelassen. So musste ich das erste Mal am Samstag auf die Strecke, bin ja schon vor ein paar Tagen dasselbe Auto vom Vereinskollegen Tom Melzer gefahren.  Nach den ersten Runden lief es schon ganz gut, aber das Heck war beim anbremsen auf der langen Gegengeraden sehr unruhig. Deswegen bin ich ein paar Mal hinter dem Table abgeflogen. Danke an Heino Müller der mir den Tipp gab hinten 40 Gramm Zusatzgewicht einzubauen. Mithilfe von Klebegewichten konnte ich zumindest 35 Gramm unterbringen. Was für ein Unterschied! Auf einmal lag das Heck deutlich ruhiger.
Wie gesagt Samstag war freies Training und zwei gezeitete Gruppentrainings. Das Wetter war toll, und alles lief prima.

Sonntag hieß es dann sehr früh aufstehen (6:00 Uhr) den wir sollten alle beim Brötchen schmieren helfen, meine Frau Gudrun hat auch mitgelholfen und den ganzen Tag mit mir zusammen an der Strecke verbracht, danke mein Schatz. Leider war das Wetter nicht so dolle, es sollte sich aber halten und nicht regnen. Leider sollten wir später eines Besseren belehrt werden, aber dazu später mehr. 8:30 Uhr war Fahrerbesprechung und um 9:00 Uhr ging es mit dem ersten Vorlauf los. Schon am Vortag habe mir Oliver Tonn eine Einführung in die Zeitnahme gegeben, so dass ich ihn zwischendurch vertreten konnte.  Björn Utermöhlen und Jan Hellwig haben sich die Aufgabe des Rennleiters geteilt. Insgesamt hatten wir 6 Gruppen, 4 Nitro Gruppen mit 2 x 12 und 2 x 11 Teilnehmern und 2 Elo Gruppen mit 8 und 9 Teilnehmern. Ein durchausbeachtliches Starterfeld. In den Vorläufen hat man schon gemerkt das es bei einem SK-Lauf etwas disziplinierter zugeht als bei einem Freundschaftsrennen. Leider ist aber auch hier hin und wieder das Problem das die Streckenposten nicht schnellgenug eingenommen werden.

Die ersten beiden Vorläufe waren noch relativ trocken, die Strecke hat den leichten Nieselregen gut verkraftet. Gripp war massig vorhanden und meine Reifenwahl hat sich als richtig herausgestellt. AKA Crossbrace in SuperSoft auf einer sehr weichen Team C Felge hatte sehr gute Haftung im feuchten Lehm und kam auch ganz gut mit dem Kunststoff-Rasengitter zurecht. Durch das Zusatzgewicht von 35 Gramm im Heck war auch das Abfliegen hinter den Tabel vorbei. Ich bin immer 7 Runden gefahren und war sehr zufrieden.

Der 3. Lauf war schon Grenzwertig, und einige Fahrer haben ihr RC-Car stehen lassen. Ich wollte aber keinen Lauf ausfallen lassen und bin mitgefahren. Das Auto sah hinterher schon ganz schön schmutzig aus, es hielt sich aber noch in Grenzen.

Der 4. Lauf war für meine Gruppe 5 eigentlich schon zu nass, an manchen Stellen stand schon das Wasser auf der Strecke. Aber beim SK Lauf kneift man nicht habe ich mir gedacht und bin gefahren. Schon nach den ersten Einführungsrunden sah die Karossiere nur noch braun aus. Aber auch hier haben das Auto und auch die Elektronik bestens durchgehalten.

Fazit:
Das war mein erster SK Lauf überhaupt, warum da manche nicht mitfahren wollen kann ich nicht verstehen. Auch hier lernt man schnell ein nette Leute kennen, und wenn man nicht gerade einen Exoten fährt bekommt man auch jede Menge Tipps. Gerade als Elo Fahrer die ja doch manchmal nicht die richtige Beachtung finden, bekommt man hier alle Zeiten und eine Rangliste. Das Auto war super, ich bin sehr zufrieden damit. Mein nächster SK Lauf wird der in Wolfsburg sein, ich freue mich schon sehr.

Hier wie immer die Bildergalerie:

Noch unbenutzt und jungfräulich

Am Freitag morgen war die Strecke noch recht feucht

Ein paar Pfüzen standen auf der Strecke

Bester Platz direkt neben der Zeitnahme

Teambesprechung

Verpflegung und Gästepavilions

Die Strecke schläft noch

Mein Fahrerlager

Steaks vom Grill...

...und auch Würstchen

Nach der ersten Runde hatte der Unterboden seine ersten krazer

Nach dem 4. Lauf war alles voller lehm

Aber alle Elektronik ist noch okay
4. Lauf war sehr nass....

...Danke für das coole Bild Michael Krüger...

...da sieht man wie nass es war!

Abbauen nachdem das Rennen abgebrochen werden musste

Bestandsaufnahme zu Hause im Keller

Der Regler hat ganz schön viel Dreck abbekommen

Wo sind die Schrauben?

Auch der Motor hatte eine dicke Lehmschicht, die ich mit der Zahnbürste abgeputzt habe

Restfeuchtigkeit

Mehr Lehm als Metall

Alles zerlegt

Erstes und einfachtes Teil ist wieder trocken und sauber