Jahresabschluss 2016 – Resümee der abgelaufenen Session

Das Jahr 2016 neigt sich dem Ende, und auch ich möchte die Gelegenheit nutzen auf das vergangene Jahr zurück zu schauen. Gleich vorweg kann ich sagen das ich auch nächstes Jahr dem RC-Car-Hobby frönen werde.

Vor dem 1:8er Sessionauftakt, fanden noch ein paar Mini Buggy Rennen statt. Das Rennen in Wasbek wie auch das Rennen im RC-Glashaus haben beide sehr viel Spaß gemacht. Wenn auch der Reiz beim Fahren nicht der gleiche ist wie wenn man mit einem 1:8er Modell unterwegs ist. Deswegen soll es in diesem Blog-Post auch hauptsächlich um 1:8 gehen.

Die Session begann zum BIG Hamburg WarumUp, das RC Event im Norden an dem man teilnehmen muss. Und auch ich wollte mit meinem Team C T8Ev3 mitfahren. Wie so oft hat mich das Auto im Stich gelassen, und hat mal wieder irgendein Teil von sich geworfen. Das hat dann dazu geführt das ich mir einen Mugen MBX7-R gekauft habe, eine Entscheidung die ich nicht bereuen sollte.

Das nächste Event war der 1. SK-Lauf beim MAC Uetersen e.V., bei dem ich bereits Mitglied geworden bin. Der Samstag war ganz prächtig, und am Sonntag konnten wir gerade ebenso die Vorläufe durchziehen. Es hat dann nicht mehr aufgehört zu regnen. Dabei war ich mit meinem Mugen sehr gut unterwegs.

Aber nochmal ein Stück zurück, Mitglied beim MAC Uetersen e.V.? Ja ich habe für mich festgestellt, dass es für die 1:8er Buggys die meisten Rennstrecken im Norden gibt. Alleine 4 Stück sind in maximal 1¾ Stunden zu erreichen, leider sieht das im Maßstab 1:10 ganz anders aus. Dazu kommt das die Sundaydriver nicht erwarteten Zulauf erhalten haben, und wir dann fast immer alleine unsere Rennen gefahren sind. Ich für mich habe gemerkt das mir Rennveranstaltungen den meisten Spaß bringen, und dazu braucht es mehr als drei Fahrer.

Der MAC Uetersen e.V. hat im Laufe des Jahres einige neue Mitglieder erhalten, und ich habe versucht an jedem Arbeitsdienst teilzunehmen und zu helfen. Leider habe ich zum Ende des Jahres ein paar Veranstaltungen gehabt die mich an den Arbeitsdiensten im Herbst verhindert haben. Nächstes Jahr bin ich wieder am Start.

Also auf zu den nächsten Events, dass waren die Läufe des SH-Cups. B.O.C. Kiel, Schietschmiter Bistensee und BIG Hamburg. Und es gab noch einen SK-Lauf beim BIG Hamburg. Ich habe mich sehr gefreut den 1. Platz im SH-Cup zu belegen, und ja mir ist klar das wenn Heino beim BIG Hamburg gefahren wäre, ich den 2. Platz gemacht hätte. Aber im Rennen ist es halt so, dass nur der 1. Ist der auch 1. ist. Der Pokal wird immer einen Ehrenplatz auf dem Wohnzimmerschrank haben.

SK-Läufe: Warum gibt es nur zwei SK-Läufe für die Elo-Buggys im Sportkreis Nord? Beim B.O.C. Kiel wird Elektro erst gar nicht ausgeschrieben, bzw. scheint es so zu sein das Elo-Buggys nicht wahrgenommen werden. Warum man bewusst auf Startgelder verzichtet ist mir schleierhaft. Nichts anders beim RMC-Wolfsburg, hier habe ich vorab angefragt wie es den mit den Elos aussieht. Mir wurde dann mitgeteilt, dass die Elo Klasse nicht ausgetragen wird, weil es zu wenig Teilnehmer gibt. Aber eigentlich konnte das keiner wissen, da die Klasse OR8EB ja gar nicht ausgeschrieben wurde.
Dazu hätte ich einen Vorschlag: Warum schreibt ihr die Elo Buggys nicht unter der Bedingung aus, das mindestens 8-10 Teilnehmer teilnehmen? Ganz einfach, und wenn es zu wenige Nennungen gibt dann kann die Klasse mit einer für alle klaren Begründung abgesagt werden.

Bedanken möchte ich mich noch bei Heino und Florian Müller, die stets mit Tipps und Tricks geholfen haben meinen Fahrstil zu verbessern und auch das eine oder andere Ersatzteil zur Verfügung hatten. Detlef Henning und René Sagawe mit der ständigen Unterstützung, danke Jungs. Allen Vereinen und Helfern die jedes der Events erst möglich gemacht haben.

Ausblick 2017: Auch nächstes Jahr werde ich versuchen meinen 1. Platz aus dem SH-Cup zu verteidigen. Das wird nicht einfach werden, da ich jetzt schon weiß das auch alle anderen ihr Bestes geben werden. Alle SK-Läufe die Ausgetragen werden. Und dann möchte ich an der DM im Czypodrom teilnehmen. Parallel werde ich in die 1:8er Onroader Szene einsteigen und mal sehen an welchen Events ich mit dem Mugen MGT7 teilnehmen kann.

1. Lauf zur Mini Offroad Series der Session 2016/2017

Am Sonntag den 20. November war es so weit und die 2. Session der noch jungen Serie konnte starten. Wir hätten auch schon am 19. zum Training nach Goldenstedt fahren können. Die Entfernung war uns aber zu groß, und keiner hatte Lust auf eine Übernachtung. Somit sind wir am Sonntagmorgen um 6:30 unterwegs gewesen.

Nach den üblichen Dingen unterwegs, muss mal pinkeln, brauch eine Zigarette, wechsle den Reifen, sind wir gegen 9 Uhr in Goldenstedt angekommen. Hmmm Reifen gewechselt? Ja unterwegs ist auf der Autobahn der Reifen hinten links geplatzt, aber schon nach 10 Minuten konnten wir die Fahrt fortsetzten.

Die Halle ist doch größer als sie auf den Videos scheint die man im Internet zur Strecke findet. Die Jungs haben ein paar Sprünge gebaut, und wir konnten sehr schnell die ersten Trainingsrunden absolvieren. Man merkt das der Teppich (Filz) mit Reifenhaftmittel gesättigt ist, die Sprünge aber noch jungfräulich grün sind.

Nach den ersten Runden kommt man gut mit den Balken zurecht und mich haben sie nicht weiter gestört. Was viel mehr gestört hat war der fehlende Gripp. Obwohl ich die Schumacher Blockreifen in Weiß draufhatte, war es eher wie Offroad fahren. Zu viel Leistung führte aber schnell zu Abflügen, und das galt es zu vermeiden.

Wir haben dann unsere 4 Vorläufe zu je 5 Minuten gefahren, und die Strecke wurde immer rutschiger und rutschiger. Zwischendurch hatte ich den vollen Ausfederweg eingestellt, was zumindest für ein wenig besseres Fahrverhalten führte.

In der Mittagspause wurden wir mit Hotdogs versorgt. Auch sonst war die Versorgung an der Strecke sehr gut. Die Stimmung war gelassen und relaxed, so wie das immer ist, wenn wir uns mit den Mini Buggys treffen. Dem Zeitplan waren wir deutlich voraus, weil alle Fahrer immer pünktlich zur Stelle waren, das hat den Rennleiter sehr verwundert.

Nach der Mittagspause ging es in die Finalläufe, ich war ins B-Finale gekommen. Thomas, Michael Olaf und ich in einer Gruppe. Zusammen mit Eike und Timo war die Gruppe mit 6 Fahren voll, ebenso wie der Fahrerstand. In der Mittagspause ist mir dann aufgefallen warum ich in den Vorläufen so wenig Gripp hatte. Der frische grüne Filz hatte sich wie schwarzer Schleim um die Blöcke der Schumacher reifen verklebt. Intensives rubbeln konnte den ganzen Schnodder lösen und plötzlich hatte ich in den Finalläufen Gripp.

Ich ging von Startplatz 1 in den ersten Finallauf, und konnte diesen auch deutlich vor Eike gewinnen. Auch den zweiten Lauf konnte ich in der letzten Runde gewinnen, lange Zeit war ich hinter Eike und habe auf eine Gelegenheit zum Überholen gewartet. Die hat mir Eike dann erst in der letzten Runde gewährt und dann bin ich vorbeigezogen. Meine Rundenzeiten hätten auch sehr gut für das A-Finale gepasst. Im dritten und letzten Lauf hatte ich gleich zu Anfang einen Abflug und das ganze Feld ist an mir vorbeigezogen. Ich startet eine Aufholjagt, rein rechnerisch hatte ich das B-Finale schon gewonnen, umso lockerer konnte ich jetzt fahren. Nach einem harten Zweikampf mit Eike konnte ich auch den dritten Lauf für mich verbuchen.

Alles in allem war es ein schöner Sonntag, und entgegen meiner Unlust am Sonntag auf ein Rennen zu gehen hat mir das Mini Buggy fahren mal wieder extrem viel Spaß gemacht.

Danke an die Jungs von den Sundaydrivern Goldenstedt für die schöne Veranstaltung.

Alle Fotos findet Ihr wie immer in meiner Google Fotogalerie

EM 2017 der Elektro Buggys 1:8

Ich bin ja sehr gerne zu allen Möglichen Rennen unterwegs, auch wenn klar ist das ich nicht vorne mitmischen werde. Für mich zählt da der Olympische Gedanke, dabei sein ist alles.

Nachdem jetzt die EFRA die Termine für 2017 bekannt gegeben hat, habe ich mir überlegt es wäre doch toll mal bei einer EM dabei zu sein. Die nächste Elo-EM findet in Kroatien / Velica Gorica statt. Also habe ich mal eine recherche gemacht um zu sehen was mich der Spaß kosten würde. Mit dem PKW anzureisen fällt aus, weil das zu weit weg ist.

Anreise Donnerstag 08.06.2017 – Abreise Montag 12.06.2017 – 4 Nächte – Hamburg nach Zagreb

Einzelzimmer = 156€
Mietwagen = 81€
Flug = 245€
Nennung = 160€
Verpflegung = 80€

Alles in allem = 722€

Das muss man jetzt nochmal mal zwei rechnen wenn man am WarmUp und am Rennen teilnehmen möchte. Ist bestimmt eine tolle Sache, mir aber leider zu teuer.