Vatertagsrennen beim MC Schwedt in Schwedt an der Oder

Dieses Jahr durfte ich beim Vatertagsrennen in Schwedt mitfahren. 4 Tage RC-Car fahren. Wie immer bei den Veranstaltungen die draußen stattfinden war die Frage wie wird das Wetter? Ich kann sagen, Perfekt!

Zusammen mit Hakan ging es schon am Mittwoch in Richtung Osten, 450km da wollten wir uns Zeit lassen und entspannt ankommen. Der Plan ging voll und ganz auf, so kam es das wir schon um 14 Uhr im Centralhotel angekommen sind. Nach einer kurzen Pause ging es zur Rennstrecke, mal kucken. Ein paar Vereinsmitglieder haben wir angetroffen und uns nett unterhalten. Der Start des Trainings wurde für 9 Uhr am nächsten Morgen versprochen. Wir haben dann noch den Pavillon aufgebaut und unsere Sachen bei Olli im Transit zwischengelagert.

Nach einer ruhigen Nacht im Hotel und einem guten Frühstück ging es an die Strecke. Ein Großteil der Strecke besteht aus Rasengittermatten die aus Kunststoff sind. Das schränkt die Reifenwahl extrem ein. Zum Glück hatte ich mich im Vorfeld schon mit einigen Sätzen AKA Moto eingedeckt. Vor Ort habe ich dann noch zwei Sätze erworben. Neben dem Rasengitter gibt es eine gepflasterte Kurve, die sehr an den Reifen nagt.

Schnell waren die Akkus geladen und es konnten die ersten Runden gedreht werden. So leicht wie die Strecke aussieht so hat sie doch ihre Tücken. Am Donnerstag habe ich dann insgesamt 32Ah in die Akkus geladen. Und ich hatte viel Spaß. Dadurch, dass die meisten erst am Donnerstag angereist sind hatten wir viel Zeit zum Fahren.

Der Freitag war auch durch freies Training angefüllt, wie schon am Donnerstag habe ich einen Akku nach dem anderen in die Bahn gebrannt. Die Strecke ließ sich immer besser fahren, was ja kein Wunder bei dem vielen Training ist. Am Freitag wurde auch noch ein gezeitetes Training gefahren um die Gruppeneinteilung für die Vorläufe festzulegen. Dabei wurden die drei schnellsten zusammenhängenden Runden gewertet. Das hat bei vielen für viel Verwirrung gesorgt.

Am Samstagmorgen wurden dann noch zwei Trainingsläufe gefahren um dann in die Vorläufe zu starten. Das Wetter hatte auf vollen Sonnenschein umgestellt und wir haben uns den ersten Sonnenbrand abgeholt. Da meine bekannte Nervosität mich davon abgehalten hat einen guten Vorlauf zu fahren wurde ich ins ¼ Finale eingeteilt. Das positive daran ist, das 8 Fahrer in die beiden ½ Finale aufsteigen konnten.

Am Sonntag wurden dann die Finale gefahren, das Elo ¼ Finale war gleich als erstes dran. Hier lief es nicht so gut, wie erwartet. Als dann das ½ Finale dran war, konnte ich lange Zeit meinen 7 Platz halten. Der 6. Platz war zu weit entfernt, versucht habe ich es trotzdem. Nachdem dann Heino mit einem defekten Akku ausgeschieden ist, wurde mir der 6. Platz geschenkt. In der Ansage habe ich gehört das Frank auf Platz 7 noch 11 Sekunden hinter mir war. Also habe ich gedacht lass es ruhig angehen und fahre dein Ding zu ende. Frank hat sich ran gekämpft und mir dann in der letzten Runde den 6. Platz abgenommen. Schade, hier hätte ich mehr puschen müssen dann wäre das sicher mein Final-Platz gewesen.

Vorteil war das auch Hakan früh fertig war, und wir uns frühzeitig auf den Heimweg machen konnten.

Insgesamt war es eine tolle Veranstaltung und ich möchte auf jeden Fall nächstes Jahr wiederkommen. Ich habe noch nie so viel am Setup geschraubt, was sehr gut war. Alle Diffs wurden neu befüllt zum Schluss bin ich dann mit 7-10-3 gefahren. Zu beachten ist das ich vorne und hinten die neuen HT-Diffs fahre. Den Dämpfer hinten habe ich mit 450 cps befüllt und bin eine Feder weicher gegangen. Die Fahrzeughöhe musste ich entsprechend anpassen. Bis auf einen Querlenker habe ich keinen Schaden am Mugen gehabt, leider ist aber mein Hacker Tensoric 8.2 kaputt gegangen und ich musste meinen Ersatzregler verbauen.

Hier ein paar ausgewählte Bilder aus meinem Google Fotoalbum.




Die Strecke in der Übersicht

Der defekte Regler, Grund ist unbekannt

Den Querlenker habe ich nach einem 38-fachen Auerbach gebrochen

Der Reifenverschleiß war heftig!
Unser Hotel in Schwedt

Die Presse war durch Michael Klaus von Mika-News auch vertreten

Schön ist es in der Uckermark, ich komme wieder


2. SK Lauf in Braunschweig - Motorsportclub der Polizei Braunschweig im ADAC e.V. – Abteilung RCC-Offroad

Am Sonntag den 20. Mai wurde der 2. SK Lauf des Sportkreis Nord in Braunschweig beim Motorsportclub der Polizei Braunschweig im ADAC e.V. – Abteilung RCC-Offroad ausgetragen. Warum es keinen Bericht vom 1. SK Lauf von mir gibt? Ich wäre zum SK Lauf beim RMC Wolfsburg gefahren, aber leider hat dieser Verein die Klasse ORE8 nicht ausgeschrieben.

Vielen Dank an das Team von Andreas Paul, die haben mit einer kleinen Truppe eine tolle Veranstaltung geliefert! Das Wetter war hervorragend, wenn auch der Regen am Freitag die Strecke aufgeweicht hat.

Nach dem Mittagessen konnten wir die ersten Runden drehen und sich an die Strecke gewöhnen. Leider konnte ich am Freundschaftsrennen 29. / 30. April nicht teilnehmen, sonst wäre mir die Strecke schon bekannt gewesen. Aber man konnte sich sehr schnell in die Strecke einfinden, und es lief sehr gut. Am Samstag ist jeder auf seine Kosten gekommen, und alle konnten genügend fahren. Den Samstagabend haben wir dann in einem griechischen Restaurant ausklingen lassen. Und die Nacht in einem Hotel geschlafen.

Am Sonntag ging es dann in die Vorläufe. Ich habe mich gut zurechtgefunden mit der Strecke und da wir als Elo Fahrer immer 10 Minuten fahren konnten hatte ich viel Spaß. Leider habe ich es nur einmal geschafft 16 Runden zu fahren. Insgesamt waren alle Fahrer relativ dicht zusammen.

Nach den Vorläufen bin ich dann von Platz 7 ins Halbfinale gestartet. 10 Fahrer waren am Start, leider wurde ich beim Start in einen Unfall verwickelt und durfte dann dem Feld hinterherfahren. Ich habe versucht zu puschen, was bei mir aber eher zu noch mehr Fehlern führt anstatt den vor mir liegenden Fahrer einzuholen. Somit wurde ich dann letzter in meinem Halbfinale, und bin damit ausgeschieden. Nur die besten 5 der jeweiligen Halbfinale sind ins Finale gekommen, und durften nochmal zweimal 10 Minuten fahren.

Das Endergebnis wird auf der Homepage des DMC veröffentlicht.

Schade ich hatte mir etwas mehr erhofft, aber da kann man nichts machen aus noch mehr trainieren. Das werde ich auch tun, auf dem Rennen zum Vatertag in Schwedt. 4 Tage Racing.

Die Fotos findet Ihr in meinem Google-Foto-Album, einfach auf diesen Text klicken.

Mugen HT Diffs

Mugen hat Ende letzten Jahres die sogenannten HT Diffs vorgestellt. HT steht dabei für High Traction, also hohe Zugkraft. Die Diffs sollen einen schneller machen.

Das soll vor allem dadurch erreicht werden das mehr Silikonöl im Diff ist. Das bedeutet auch das man dünneres Silikonöl verwenden kann und erreicht die selbe Sperrwirkung. Bei einem Preis von ca. 60€ für ein komplettes Diff (Mugen E2244) muss jeder für sich selber entscheiden ob ihm diese Investition wert ist. Im Folgenden habe ich ein paar Bilder vorbereitet, die das alte Diff mit dem neuen vergleichen.

Die Leser meines Blogs wissen, dass ich ein Elo-Fahrer bin, und aus dieser Perspektive möchte ich auch meine Schlussfolgerung liefern. Für den Elo-Fahrer lohnen sich die Diffs nicht, vor allem nicht bei dem Preis. Wenn es darum geht seinem RC-Car mal was sinnvolles neues zu können sind die Diffs perfekt!

Zu beachten gilt! Es gibt neue Dichtungen (E2241) und neue O-Ringe (E2242), diese braucht man immer wieder und sind Verschleißartikel!

Zu beachten ist auch das das neue Diff nur in das Diffghäuse passt wenn dieses vorher bearbeitet wurde:

Da wo der rote Pfeil hinzeigt muss man etwas vom Gehäuse entfernen...

... das wird auch in der beiliegenden Anleitung gezeigt. Ich habe die Stellen rot gefärbt damit es besser erkennen kann


Hier die Vergleichsbilder:


So kommen die Diffs original verpackt, Kugellager sind keine dabei

Oben das alte Diff unten das neue Diff

Oben das alte Diff unten das neue Diff
Das alte Kegelrad wiegt 4,54g das neue 7,86g

Oben das alte Diff unten das neue Diff
Kein sichtbarer Unterschied bei den Tellerrädern, es kommen aber andere O-Ringe zum Einsatz

Oben das alte Diff unten das neue Diff

Oben das alte Diff unten das neue Diff
Die Mitnehmer sehen jetzt ganz anders aus

Links das alte Diff rechts das neue Diff
Das neue Diffgehäuse ist 1,2mm größer im Durchmesser

Links das alte Diff rechts das neue Diff
Das neue Diff ist auch höher als das alte Diff

Links das alte Diff rechts das neue Diff