1. Lauf zum SH-Cup 2016 beim B.O.C. Kiel

Am Wochenende 9./10. Juli fand der erste Lauf zum SH-Cup 2016 statt. Ich war zusammen mit meinem Kumpel Thomas angemeldet. Leider sah das Wetter vor dem Wochenende nicht sehr gut aus. Auch als wir am Samstagmorgen in Stein bei Kiel angekommen sind sah man noch einige Pfützen auf der Strecke. Die fleißigen Vereinsmitglieder waren aber schon dabei das Wasser von der Strecke zu bekommen. Wir haben dann erstmal in Ruhe meinen Pavillon aufgestellt und uns eingerichtet. Es wurde dann mitgeteilt das die Stecke erst ab 14 Uhr für das Training freigegeben wird. Die Zeit bis dahin verging mit RC-Car-Gesprächen wie im Fluge. Für das leibliche Wohl hat meine Frau gesorgt in Form eines sehr leckeren Wurstsalats.

Um 14 Uhr ging es auf die für mich unbekannte Strecke, erstmal ein paar Inforunden drehen und sehen wie es so läuft. Da noch nicht sehr viele Teilnehmer zum Training da waren, konnte jeder sehr viel fahren. Ich habe mehr als 12 Akkusladungen leer gemacht, und konnte dadurch die Strecke sehr gut kennenlernen. Wir haben dann auch noch das Startgeld von 20€ bezahlt und einen Satz AKA Impact (Soft) für 37€ gekauft. Diese Reifen sind für Nitro-Hobbyfahrer Pflicht, und werden am Rennsonntag mit Sprühfarbe markiert. Je später der Abend wurde desto trockener wurde die Strecke. Die Löcher in der Strecke die einige beim SK-Lauf gestört hatten wurden vom Verein mit Lehm ausgebessert. Mir gefällt die Strecke sehr gut. Und Rundenzeiten von um die 50 Sekunden zeugen von einer abwechslungsreichen Strecke.

Am Rennsontag mussten wir schon um 8:30 Uhr zur Fahrerbesprechung da sein, um kurz nach 8 Uhr waren wir auch schon da. Noch eben schnell die Startnummern aufs Auto geklebt und die Reifen markiert schon konnte es losgehen. Die Reifen die sich die Elo-Fahrer ausgesucht haben mussten am gesamten Sonntag gefahren werden, ein Wechsel war nicht zulässig. Ich bin bei den AKA Impact geblieben, und wie sich später herausstellte war das eine sehr gute Wahl.

Nachdem das Reglement zu 2016 geändert wurde hat Timo Engelstätter alles sehr gut erklärt. Nur leider war für die Elos nur ein Finale mit 10 Minuten vorgesehen. Heino Müller hat hier das Wort ergriffen und konnte den Rennleiter davon überzeugen das die Elos dreimal 10 Minuten Finale fahren. Das hat alle acht Elo Fahrer sehr gefreut. Nicht so sehr gefreut haben ich mich darüber das die Truggys (es waren nur zwei) mit uns zusammen auf die Strecke gehen sollten. Da es aber nur zwei waren und die beiden eben auch fahren wollten, war keiner ein Spielverderber und wir habe sie mitspielen lassen.

Mit den vier Vorläufen ging es los, entgegen dem Training vom Vortag lief es erstmal nicht so gut für mich. Wie so oft wollte ich zu viel und lag zu oft auf dem Dach. Zum Glück hatten wir in den Vorläufen genügend Helfer auf der Strecke und so konnte ich immer sehr schnell weiterfahren. Nach der Mittagspause sollte es mit den Finalläufen weitergehen.

Durch das Ergebnis aus den Vorläufen sollte ich von Platz drei starten, für mich kein Idealer Startplatz. Uwe stand vor mir und davor Heino der von Platz eins startet. Wie so oft bei einem stehenden Start übertreiben es die weiter hinten startenden Fahrer, und rasen in die Menge. Zum Glück konnte ich mich beim 1. und 2. Lauf gut absetzten, und war nicht Teil des Getümmels. Uwe konnte ich in den ersten beiden Läufen immer schon gleich am Anfang überholen, und konnte so beide Läufe mit sicherem Abstand als zweiter ins Ziel bringen. Im dritten Lauf hatte sich Heino mit den anderen in den Haaren und so konnte ich 4 Runden als Führender fahren. Leider konnte ich diese Führung nicht ins Ziel retten, da ich im dritten Lauf zu viele Fehler gemacht habe. Dazu kommt das wir nur freiwillige Helfer hatten, und nicht alle Streckenposten besetzt waren. Alles in allem ein für mich sehr erfolgreiches Wochenende.

Das Wetter hat uns am Wochenende mit Wind und Sonne unterstützt. Leider wurde es am Sonntag sehr schwül warm, was ganz viele winzig kleine Tierchen angelockt hat. Die haben dafür gesorgt das sich alle Fahrer nicht nur aufs Fahren konzentrieren mussten, sondern auch darauf sich nicht zu kratzen. Zum Glück haben diese Tier nicht auch noch gestochen, dann wäre es übel geworden.

Mein Mugen MBX7r Eco hat das ganze Wochenende über sehr gut funktioniert. Bis auf die Federn bin ich im Baukasten Setup gefahren. Dämpfer Federn 1,4mm vorne L70/6,75T und hinten L85/7,75T. Mit Lüfter war ich bei einer Motortemperatur von um die 55°C. Und ich hatte keinen Schaden, was mich sehr gefreut hat.

Was ich schade fand, dass es bei den Elo Fahrern nur für den 1. Platz einen Pokal gab. Bei den Nitro Fahren gab es bis Platz 10 einen Pokal. Was mich immer wieder wundert ist das die Elo Fahrer nicht auf dem gleichen Niveau behandelt werden wie die Nitro Fahrer. Gerade auf einem SH-Cup Lauf sollten die Elo Fahrer gleichbehandelt werden. Man will doch neue Fahrer für das Hobby gewinnen, und viele Starten in ihrem ersten Rennen mit einem Elektro-Modell. Ich hoffe das die Vereine in Zukunft Ihrer Verantwortung für das Hobby auch da wahrnehmen wo es nicht bequem ist.


Die Zeltstadt mit Thomas beim Schrauben

Die Strecke (1)

Die Strecke (2)

Die Strecke (3)

Die Strecke (4)

Start der Nitros

Mein Auto

So werden die Reifen markiert.

Ein paar der Pavillions

Das Endergniss

2. (rechts) und 3. (links)

Die Pokale

Für mich leider kein Pokal