Euro 40+ - LA Speedway - Landshut

Zu Beginn des Jahres, als klar war, das ich dieses Jahr Nitro fahre, habe ich mich für die Euro 40+ genannt. Für dieses Rennen muss man sich nicht direkt qualifizieren, es gibt aber eine Reihenfolge, in der die Plätze vergeben werden. Und die Nenngebühr beträgt 120 €, die sich die Efra und der Verein teilen.

Marc hatte sich um ein günstiges Hotel gekümmert, bis auf eine Kleinigkeit hat auch alles perfekt mit dem Hotel gepasst. Am Sonntag ging um 5:30 Uhr der Feueralarm los und das ganze dauerte über eine Stunde. Da war dann nicht mehr an schlafen zu denken.

Ich hatte schon am Donnerstag Urlaub und bin so gegen 9 Uhr losgekommen, nachdem ich ein paar Kilometer unterwegs war und umdreht bin. Ohne Sprit braucht man nicht zu einer Europameisterschaft zu fahren. Die 803 km waren keine kleine Strecke, lief aber alles gut. Marc und Thomas haben mich dann kurz vor dem Ziel überholt.

Auf dem Gelände des LA Speedway angekommen, war ich überrascht von der Größe der Anlage. Neben der RC-Rennstrecke liegt eine Speedway Strecke, daher auch der Name des Vereins. Und für die Speedway Strecke gibt es natürlich Toiletten und Strom. Und das Gelände war mit Solarzellen überdacht. Der Trackwalk am Donnerstag zeigte, was für eine geile Strecke. Keine Löcher, alles topfeben. Dazu wurde die Strecke mit einer halben Tonne Zucker befestigt.

Am Freitag startete das freie Training, in 12 Gruppen! Es waren 144 Teilnehmer angekündigt. Tatsächlich haben dann doch nur 134 teilgenommen. Trotzdem eine stolze Anzahl. Wir hatten immer 5 Minuten Fahrtzeit, inkl. Vorbereitungszeit. Zuerst mal die Streckenführung kennenlernen, was schon nicht so einfach war. Dazu kam, dass viele Motoren keine Leistung hatten. Nach einer kurzen Recherche stellte ich fest, das wir uns auf ca. 450 m ü NN befanden. Dadurch ist auch einfach zu erklären, dass mein Motor deutlich magerer eingestellt werden musste.

Nach 4 Trainings ging es mit 2 kontrollierten Trainings weiter. Diese kontrollierten Trainings gingen über 3 Minuten Vorbereitungszeit und 5 Fahrtzeit. Nach und nach gewöhnt man sich an die Strecke, bereits im 2 Trainingsdurchlauf stellte sich Blue-Groove ein. Wahnsinn wie schnell das hier geht, aber es war auch ein Trugschluss doch dazu später mehr. Der große 5er Sprung, sowie die Anfahrt zum Doppelsprung bereiteten mir Probleme. Für den 5er brauchte man vor allem Leistung im Motor, und den ersten Doppel musste man kurz springen sonst reicht die Leistung nicht für den folgenden Dreier. Hans-Peter hat mich unterstützt, und ich ihn. Dank ihm durfte ich auch die neuen Headsets ausgiebig testen. Sowas brauche ich auch, was für eine Erleichterung.


Meine Ergebnisse waren durchwachsen, das Niveau der Teilnehmer ist schon sehr hoch. Trotzdem hatte ich schon beim Training sehr viel Spaß. Die Verpflegung durch den Verein war ganz okay. Nicht ganz okay war die Lautsprecher Anlage. Solche kleinen trompetenartigen Lautsprecher hatten wir auch mal an der Strecke. Die Durchsagen waren kam zu verstehen, vor allem nicht auf dem Fahrerstand geschweige den auf der Strecke. Das war sehr schade, so gab es auch wenig durchsagen für Probleme auf der Strecke. Zum Glück kam es zu keinem Unfall, zumindest habe ich nichts davon mitbekommen.
Am Samstag standen dann die Qulifikationsläufe an. Am Morgen gab es ein 5 Minuten Training um zu sehen ob mit der Technik alles klappt. Ich war von Gruppe 9 in Gruppe 1 gewechselt, und bin somit als erstes gefahren. Die Strecke hatte Gripp wie mit einem Tourenwagen auf Teppich. Ich bin in der Zwischenzeit von Hot Dices auf Activity gewechselt. Der Verschleiß der Reifen lag bei der alten ProCiruit Mischung bei nahe Null! Die Qualifikationsläufe waren mal gut mal schlecht. Man will doch immer zu viel und macht dabei zu viele Fehler. Erstaunlich fand ich nur wie schnell ich mich an die Strecke gewöhnt habe, dass viel mir früher viel schwerer. Am Ende landete ich im 1/256 B Finale, und startete dort von Platz 4. Hans-Peter startete von Platz 3.

Da ich es nur ins letzte Finale geschafft habe, dufte ich schon am Samstag Abend fahren. Bei der Efra startet das A- vor dem B-Finale entgegen dem wie man es gewohnt war. Sehr angenehm fand ich es das man sortiert nach Startnummer auf den Fahrerstand kommt und sich dann einen der freien Plätze aussuchen kann. Somit konnte ich wieder auf 3 stehen wie schon die ganze Zeit.

Der Start verlief sehr sauber, es kam zu keiner Karambolasche jeder Fahrer hat aufgepasst. Nach ein paar Runden habe ich mich auf Platz 1 vorgefahren. Wobei ich davon nicht viel mitbekommen habe. Marc hat mich immer wieder zur ruhigen und sauberen Fahrweise ermahnt. Das hat auch ganz geklappt bis zur 6./7. Minute. Da bin ich am beginn der lagen Geraden umgekippt und das Auto war aus. Der running Marshal hat Marc mein Auto gebracht, der Boxenhelfer darf nicht auf die Strecke. Nachdem das Standgas hochgedreht war, und getankt war konnte ich wieder auf die Strecke. Der 1. Platz war leider weg. Ich konnte entspannt fahren da ich dachte ich wäre eh letzter. Bin dann aber doch noch 6. Geworden. Wenn ich die Runde 7 nicht in 2 Minuten absolviert hätte wäre Platz 1 drin gewesen. Somit war klar, dass ich nicht aufsteigen werde und ich am Sonntag nicht mehr fahren werde. 126 von 134 war nicht ganz das was ich gehofft hatte. Aber ich war dabei und es war toll!

Insgesamt fand ich die Veranstaltung wirklich toll und gelungen. Auch wenn man jetzt nicht übermäßig viel Fahrtzeit hatte hat mir die perfekte Strecke sehr viel Spaß gemacht. Apropos Strecke, der Zucker verwandelte die Strecke in eine echt rutschige Strecke. Auf der Ideallinie ließ es sich noch ganz gut fahren, aber wehe man hängt zu viel am Gas oder das Heck bricht mal aus. Ein Luftfilter reichte für das ganze Wochenende aus, kein Staub! Ich möchte auf jedem Fall im nächsten Jahr wieder dabei sein, dann findet die Euro 40+ in Frankreich statt. http://www.abcreding.fr/

Alle Fotos auch hier: Album Euro 40+

Die Strecke 1/14

Die Strecke 2/14

Die Strecke 3/14

Die Strecke 4/14

Die Strecke 5/14

Die Strecke 6/14

Die Strecke 7/14

Die Strecke 8/14

Die Strecke 9/14

Die Strecke 10/14

Die Strecke 11/14

Die Strecke 12/14

Die Strecke 13/14

Die Strecke 14/14

Fahrerbesprechung mit dem Teammanager Ralf Bauer

Blue Groove nach kürzester Zeit

Autoschlange mal anders

Vorbereitungstische

Technische Abnahme

Spaß im Hotel mit der Brandmeldeanlage

Spaß mit der A7 durch eine Vollsperrung


4. und letzter Lauf zum SH-Cup beim Schietschmieter Bistensee e.V.

Meine Teilnahme stand auf der Kippe, weil ich mir mal wieder eine Erkältung eingefangen habe. Ich habe dann doch noch die Kurve bekommen und mich auf den Weg nach Bistensee gemacht.

Am Samstag konnten wir nicht sehr viel trainieren, es hat immer wieder geregnet. Und die Temperaturen waren im Keller. Nicht so unsere Stimmung, die war wie immer auf dem Siedepunkt. Da im SH-Cup immer ein Vorlauf am Samstag gefahren wird, war das Reifenroulette dieses Mal noch schwieriger als sonst. Ich habe mich für H-Block in P1 entschieden, da ich auf besseres Wetter am Sonntag gewettet habe. Zudem mag ich es, wenn ein Reifen ein wenig rutscht. Zum ersten Vorlauf war es dann auch halbwegs trocken.

Leider hatte ich ein sehr komisches „Motorproblem“. Der Motor lief auf der Startbox einwandfrei, sobald ich aber die Boxengassen heruntergefahren bin, ging der Motor aus. Wir haben dann alles Mögliche vermutet: Glühkerze, Glockenlager, Luftfilter, Spritfilter. Nichts brachte eine Veränderung, danke an Frank der dann feststellte das, wenn man das Auto festhält und Gas gibt der Motor auch ausgeht. Die Lösung war die Spritleitung, um 3 mm zu kürzen, damit diese nicht so stark geknickt wird. Damit war das Problem behoben.

Am Sonntag war das Wetter deutlich besser. Wir sind um 9 Uhr mit dem ersten Vorlauf gestartet. Leider stand die Sonne noch sehr tief und deswegen war an manchen Stellen mehr raten als fahren angesagt. Aber auch die beiden Vorläufe gingen sehr gut und meine Reifenwahl vom Samstag war sehr gut. Beim zweiten Vorlauf war die Strecke schon fast ganz trocken und meine Reifen gingen sehr gut. Somit landete ich auf Platz 7 und war für das A-Finale gesetzt.

Zum Finale habe ich dann noch Luftfilter und Glockenlager ersetzt und Michael hat für mich im Finale getankt. Nach dem Start kam ich gut weg, kam aber leider gar nicht mit der trockenen und recht griffigen Strecke klar. In fast jeder Runde lag ich im Waschbrett auf dem Dache. Das funktionierte vorher fast immer ohne Probleme. Der erste Tankstop lief auch super, Peter hat Michael geholfen und ich war ruck zuck wieder auf der Strecke. Ich habe dann immer wieder mit Jan und Jens um Positionen gekämpft. Leider habe ich den Aufruf zum zweiten Tankstop überhört und blieb dann mit leerem Tank kurz hinter der Brücke liegen. Bis Peter mich eingesammelt hat, ist mir Ronny schon ins Auto gefahren. Konnte er nicht sehen, war eine doofe Stelle. Dabei ist ein Dämpfer gebrochen und ich musste vorzeitig aufgeben.

Leider habe ich es versäumt meinem Tanker, Michael, zu sagen er soll mich beim Vor- und Nachnamen rufen. Auf meinen Spitznamen höre ich manchmal nicht, vor allem dann nicht, wenn ich im Kampfmodus bin. Und als Tanker sollte man sich immer bestätigen lassen das man gehört wurde. Aber man lernt ja nie aus bei diesem Hobby. Beim nächsten Mal werde ich eine bessere Einweisung geben.

In Summe bin ich dann 11. in der Hobby Klasse der Nitro Fahrer geworden. Und in der Gesamtwertung 8., was mich für meine erste Session schon sehr gefreut hat. Und da ich dieses Jahr die Qualifikation zur DM nicht geschafft habe, fahre ich auch im Jahr 2020 wieder in der Hobbyklasse.

Sehr gefreut habe ich über die vielen Vereinskollegen, die beim Abschlussrennen dabei waren. Allein im A-Finale waren 7 Fahrer aus dem MAC-Uetersen dabei. Es macht immer wieder Spaß in einem aktiven Verein zu sein, der so viele aktive Fahrer hat. Vollkommen egal was auch ist wir halten als Verein immer zusammen.

Was für eine geile Truppe, 14 Mitglieder des MAC Uetersen e.V.

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