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3. Lauf zum SH-Cup beim B.O.C. Kiel e.V.

Der letzte Termin vor der Sommerpause war der 3. Lauf zum SH-Cup. Wie immer bin ich schon am Freitag angereist und am Abend wurde etwas gefeiert. Die Wettervorhersage für Samstag sah nicht so gut aus und leider sollte die Vorhersage dieses Mal auch stimmen. Wir haben aus Pavillons und Wohnwagen sowie vielen Seitenwänden eine Windgeschütze und trockene Ecke gebaut. Si ließ sich auch das Sauwetter am Samstag aushalten. Das gab einem Zeit ein paar Wartungsaufgaben am Auto auszuführen, die Dämpfer hatte ich seit dem Zusammenbau nicht mehr gewartet.

Am Samstag gegen 15 Uhr konnten wir dann auf die Strecke zum Training. Die Strecke hat den Regen erstaunlicherweise sehr gut weggesteckt. Ein bisschen Sonne und vor allem der starke Wind haben ihr Bestes gegeben und den Lehm getrocknet. Gegen 17 Uhr sind wir dann den ersten Vorlauf gefahren.

Sonntag wie immer 8:30 Uhr Fahrerbesprechung und dann ging es mit den Elos los. Zwei weitere Vorläufe waren für die Finaleinteilung noch zu fahren. Mehr Ausfederweg und 20 Gramm im Heck, sorgten dafür das ich im A-Finale von Platz 8 gestartet bin. Und das, obwohl die Strecke echte Herausforderungen an Mensch und Maschine stellt. Fahren, ohne auf dem Dach zu liegen war der Schlüssel, auch wenn das manchmal bedeutete sehr langsam zu fahren.

Gegen 16:00 Uhr ging es dann los mit A-Finale. Ich war etwas aufgeregt freute mich aber auf 30 Minuten Fahrzeit. Am Samstag hatte, ich ermittelt das, ich mit einer Tankfüllung 8:45 fahren kann. Also war die Tankstrategie mit tanken bei 7:30, 15:00, und 22:30 klar. Danke an Sven Prautzsch der das Tanken übernommen hat. Der geklemmte Motor lief echt super, ich habe das Standgas noch ein ¼ hochgedreht, und ihm „oben rum“ noch eine 1/16 extra gegeben. Nach dem Start und der ersten halben Runde habe ich mich mal wieder am Ende des Feldes vorgefunden. Aber noch war nichts verloren und ich konnte relativ schnell wieder auf das Fahrerfeld aufschließen.

Mit Jens habe ich einige Runden hart gekämpft bis er in die Box zum tanken musste, und dann hatte er mit technischen Problemen zu kämpfen. Drei Runden vor Schluss lag ich hinter Jan auf Platz 6 und konnte langsam aufschließen, sehr langsam. In der letzten Runde hatte sich Jan an einem Reifen verhakt und ich konnte vorbeiziehen und das Rennen auf Platz 5 beenden. Für mich ein super Ergebnis, was auch den HotDices in P1 geschuldet war. Die gingen mal wieder super und hatten bis zum Schluss ausreichend viel Profil, das ich immer noch puschen konnte.

Kleine Party

Alle warten auf...

...den Regen:

Hat nicht wenig geregnet

Wir hatten trotzdem unseren Spaß

Große Anspannung kurz vor dem Finale

3. Lauf zum SH Cup beim B.O.C. Kiel e.V.

Nach der langen Sommerpause hatte ich eigentlich keine große Lust auf ein Rennwochenende. Wie schnell man sich doch ans „nichts tun“ gewöhnt. Aber es nützt ja nix am Ende der Session will man sehen, wo man steht.

Am Freitag ging es mit dem Wohnwagen nach Stein. Als ich um 19 Uhr eingetroffen bin, war der „Campingbereich“ schon ziemlich voll. Aber ich konnte mit meinen Vereinskollegen Jan, Tom und Ronny eine Wagenburg bauen. Drei Wohnwagen und zwei Pavillons, echt super. Die Party am Freitag war klasse und der Weg ins Bett war nicht weit.

Leider hat es in der Nacht etwas geregnet und die Strecke war am Samstag noch etwas feucht. Der Lehm klebte nur ein wenig am Auto, aber kein Schlamm und keine Pfützen. Die Bahn war prima präpariert und vor allem das Plateau ließ sich sehr gut fahren. Ich mag die Strecke vom BOC. So langsam wurde es auch voll, ein paar Wohnwagen und Pavillons sind noch dazu gekommen. Doch mehr Starter, als ich gedacht habe. Sehr viele haben sich wohl kurzfristig entschieden, somit sind wir dann doch 14 Elo Fahrer geworden.

Der Sonntag verlief ziemlich unaufgeregt. Vorläufe durchziehen. Leider hat sich dann das Wetter gegen Mittag schlagartig verbessert. Entgegen der Wettervorhersage schien die Sonne. Die Strecke trocknete immer weiter ab und wurde immer rutschiger. Aufgrund des SH-Cup Reglements muss man sich am Sonntagmorgen für einen Satz Reifen entscheiden und diese den ganzen Tag fahren. Dieses Mal hätte ich gerne diese Regel gebrochen.
Nach einem Halbfinale haben sich die besten 12 für das Finale qualifiziert, welches dann zweimal ausgefahren wurde. Leider bin ich in den Finalen mit der Strecke nicht mehr zurecht gekommen. Der trockene Lehm war sehr rutschig. Dazu kamen einige Löcher, die trotz der gut präparierten Strecke für Traktionsverlust gesorgt haben. Am Ende wurde ich 7.

Jetzt freue ich mich auf das Freundschaftsrennen in Braunschweig und auf den Session Abschluss beim BIG Hamburg zum 4. Lauf des SH Cup.


Die Strecke war noch feucht

Wohnwagenburg mit Schrauberplatz

Lecker Frühstück

Neben dem vorderen unteren Querlenkerhalter ost auch eine Antriebswelle ersetzt worden

Am Abend wurde gegrillt

Ein wenig mehr Wartung wäre gut gewesen...

5. SK Lauf beim B.O.C. Kiel


Der SK Lauf beim B.O.C. Kiel ist immer der mit der längsten Anfahrt. 1,5 Stunden. Aber am Sonntag wurde ich mitgenommen, was die Sache dann wieder einfacher gemacht hat. Danke an Marc Langner für den Transport.

Am Samstag bin ich erst um 8:30 Uhr zu Hause losgefahren. Es war ja das dritte Wochenende in Folge die ich mit dem Hobby unterwegs war. Deswegen war ich „erst“ um 9:45 Uhr an der Strecke. Was aber ja kein Problem ist, da das Training eh erst um 10 Uhr gestartet ist. Das Training war in 10 Minuten Blöcken unterteilt, so dass jeder mal fahren konnte. Leider war die Anzahl der Teilnehmer gering insgesamt waren es nur um 45 – 50 Teilnehmer. Vor allem die Elektro Fahrer waren gerade mal 8.

Das Wetter war am Samstag extrem warm und die Sonne knallte die ganze Zeit. Die Devise war, alte Reifen verbrauchen. Das habe ich das ganze Wochenende durchgezogen und konnte so einige Sätze mit Glatzenbildung entsorgen. Die neue Hobbywing Combo funktioniert sehr gut. Das Ansprechverhalten im Vergleich zur Hacker Combo ist sehr viel weicher und angenehmer. Wobei der Druck nicht nachlässt. Der Motor wurde ohne Lüfter gerade mal 67°C warm und das bei um die 25°C Lufttemperatur. Da kommt erstmal kein Lüfter ran.

Die Strecke hat so ihre Tücken und die Brücke musste ich einmal mitnehmen ALL IN. Meckern kann man immer ich mag die Strecke und muss sich mit ihr anfreunden. Die Verpflegung ist immer Top.

Am Sonntag hat sich jemand dafür eingesetzt das wir 3 x 10 Minuten fahren, was ich sehr begrüßt habe. Da wir ja nur 8 Starter waren, waren die Vorläufe eigentlich nur Gelegenheit mehr zu trainieren, und mehr Reifen zu verbrauchen. Die drei Finalläufe addierten sich am Ende zu einem sehr guten 4 Platz mit dem ich sehr zufrieden bin. Schade das Vanessas Auto im letzten Finale einen Diffschaden hatte. Und Schade das Michaels Auto mit zweimal mit einem Defekt ausgefallen ist. Glückwunsch an Oliver Tonn für den 1. Platz, mit seinem „neuen“ Mugen MBX7r Eco. Und Herzlichen Glückwunsch an Marc Langner zum 3. Platz, und das ohne Training am Samstag.


Warten auf mein Taxi

Herzlichen Glückwunsch an den 1. Platz und 3. Platz

Heino macht sich immer ein Spaß


Der glückliche Oliver Tonn

Die Meute


3. und letzter Lauf zum Schleswig-Holstein Cup 2017

Für mich das letztes Outdoor Rennen der Session 2017, der SH Cup beim BIG Hamburg. Im letzten Lauf galt es nochmal Punkte zu sammeln, um einen guten Platz in der Gesamtwertung zu bekommen. Wie immer hat Sven sein Teamfahrzeug zur Verfügung gestellt und wir sind gemeinsam um 8 Uhr richtig Stapelfeld gestartet. Bedingt durch diverse Baustellen sind wie eine Strecke gefahren die noch keiner von uns beiden kannte, trotzdem waren wir um 9 Uhr vor Ort. Wir haben uns dann erstmal eingerichtet und alle Leute begrüßt. Schon toll wen man so alles durch das Hobby kennenlernt.

Das Wetter war am Samstag super, und bis zur Mittagspause konnte man frei trainieren. Nach ein paar Runden konnte man am Hahn ziehen da mir ja die Strecke schon bekannt ist. Die 100% Lehmstrecke vom BIG Hamburg ist immer toll zu fahren. Dieses Jahr hatte die Strecke an „Charakter“ zugelegt, was wohl der Nitro DM geschuldet ist. Drei Tage mit über 100 Teilnehmern haben ihre Spuren hinterlassen. Um es vorweg zu nehmen, Sprung #3 hat mir das Leben schwergemacht.

Am Samstagnachmittag stand Gruppentraining auf dem Zeitplan, mit Helfern an der Strecke ist es doch leichter auch mal was auszuprobieren ohne lange auf dem Dach zu liegen. Alle möglichen Reifen habe ich durchprobiert. AKA Impact / I-Beam / Gridiron II / City-Block. Der Gridiron II lief auf der trockenen etwas staubigen Strecke am besten. Aber es war leider klar, dass der Reifen keinen ganzen Sonntag durchhalten würde. Unbedingt ändern musste ich auch das Mitteldiff, vom Czypo-Drom hatte ich noch 15.000er Öl drin. Und ich kann bestätigen das läuft nicht gut, fährt sich eher wie ein Drifter. Fahrzeughöhe und Ausfederweg sowie Federn wurden an die Strecke angepasst. Für mich fuhr das Auto top.

Sonntagmorgen mussten wir um 6:30 Uhr los, sonst wäre, dass alles zu knapp geworden. Die Elos sollten als erste Gruppe in die Vorläufe starten. Ich war auch noch in Gruppe 1 und durfte als erstes los. Das Wetter hatte sich im Vergleich zum Samstag stark verschlechtert. Es nieselte leicht und es war so kalt das man seinen Atem in der Luft sehen konnte. Deswegen habe ich mich doch für den AKA City-Block entschieden, ein gutes Mittelding zwischen I-Beam und Impact. Nächstes Jahr werde ich nur noch TproRacing Reifen fahren, diese sind etwas günstiger und vor allem einfacher für mich zu beschaffen.

Gleich im ersten Vorlauf bin ich nach vier Runden am Sprung #3 hängengeblieben und mir sind beide vorderen unteren Querlenker sowie ein obere Querlenker und ein Dämpferauge gebrochen. Ich dachte das lag an den Folgen von 3 Tage fahren im Czypo-Drom hab schnell alles wieder repariert und konnte dann die anderen beiden Vorläufe gut abschließen. Reifen, Fahrer und Strecke harmonierten miteinander.
Der Sprung #3...

Nach der Mittagspause, in der wir wieder Top vom Catering des BIG Hamburg versorgt wurden, ging es ins Halbfinale. Da wir ja nur 24 Elektriker waren (O-Ton Heino) wurden wir auf ½ Finale A und B verteilt. In den 10 Minuten sollte sich herausstellen ob ich ins A Finale komme oder nicht. Nach 14 Runden hat mal wieder Sprung #3 meinen Vortrieb gebremst und ich bin 10 geworden, obwohl ich laut Zeitnahme auf guten 16/10:20:482 unterwegs war. Da war er dahin der Einzug ins A Finale, aufgelöst in Querlenkerteilen.

Im B Finale habe ich das Beste draus gemacht und bin von Platz 3 gestartet. Kai Teriet der von der 2 starten sollte ist leider schon vor dem Start wegen technischen Problemen ausgefallen. Somit war nur noch Markus Grundmeier zu schlagen. Gleich beim Start wurde ich aufgehalten und war auf Platz 8 zurückgefallen. Ich habe mich dann durchs Feld gepflügt und war dann nach ein paar Runden auf Platz 2. Aber Markus war noch eine ganze Ecke vor mir und ist gut gefahren ohne auf dem Dach zu liegen. Als ich dann eine halbe Runde vor mir gesehen habe, hieß es noch 5 Minuten zu fahren. Das war machbar. Nach ein paar weiteren Runden, war ich in Schlagdistanz. Aber es ist das eine ran zu fahren, dass andere ist zu überholen ohne selber einen Fehler zu machen.
Markus hat es mir zu leichtgemacht und sich nach dem Doppel-S aufs Dach gelegt, ich konnte dann entspannt vorbei zeihen und meinen 1. Platz in Ruhe nach Hause fahren.

Insgesamt wurde ich beim SH Cup 7., kein schlechtes Ergebnis, wenn man bedenkt das ich zweimal im B-Finale war. Da wäre bestimmt mehr drin gewesen. Aber nächstes Jahr gibt es eine neue Möglichkeit sich zu messen. Mein großer Dank geht an alle Vereine und Helfer die den SH-Cup möglich machen.

Alle Fotos gibt es wie immer in einem Google Foto Album zu sehen.

2. Lauf SH Cup 2017 – B.O.C. Kiel e.V.

Am 2./3. September fand der 2. Lauf zum SH Cup beim B.O.C. Kiel e.V. statt. Nach der Sommerpause war dies wieder eine Gelegenheit Offroad im Wettbewerb zu fahren. Die Wettervorhersage war sehr wechselhaft in den Tagen vor dem Rennen, es hat aber doch mehr als 55 Nennungen gegeben.

Danke an Sven der mal wieder gefahren ist und an seinem Caddy in dem mehr als genug Platz ist für unsere Sachen. Die Strecke ist in der Nähe von Laboe und man fährt von Elmshorn aus gute 1¼ Stunden. Deswegen muss man immer sehr früh los, aber zu Hause schläft man am besten.

Am Samstag ging es dann um 7:30 Uhr los, da die Strecke erst ab 10 Uhr freigegeben ist. Ich habe dann trotzdem noch länger gewartet, denn am Freitag hatte es noch kräftig geregnet und alles war noch durchnässt. Ich hatte keine große Lust auf eine große Reinigung. Nach dem Mittagessen ging es dann los. Beim ersten Akku fuhr das Auto mehr als komisch, wie sich herausgestellt hat hatte ich den Ausfederweg auf maximum stehen. Beim nächsten Akku lief das Auto schon besser, da jetzt alles wieder richtig eingestellt war. Die Strecke trocknete sehr schnell ab, aber leider sehr ungleichmäßig. Es gab feuchte Stellen mit sehr viel Grip, und andere Stellen an den es bereits staubte. Am Ende des Tages hat die Strecke ihren vollen Charakter entwickelt. Ich würde auch sagen, dass war echtes Offroad.

Für den Sonntag standen 4 Vorläufe auf dem Programm, von denen zwei gewertet wurden. Leider konnte ich nur einen mit 11 Runden absolvieren. Die anderen drei Vorläufe mit 10 Runden. Wir sind 8 Minuten gefahren. Da wir nur 17 Starter in der Elo-Klasse waren, sind alle in die Halbfinale gekommen. In meinem Halbfinale bin ich von Platz 4 gestartet, und konnte auch Platz 4 halten. Dann hatten wir ungefähr 4 Stunden Leerlauf, die Zeit habe ich dazu genutzt diverse Kollegen mit ihren Nitros beim betanken zu helfen.

Leider sind wir nur ein Finale gefahren, ich vermute es liegt immer noch an der Software des Vereins die keine Aufsteiger in Kombination mit 3 Elo-Finalläufen unterstützt. Wäre ein Grund Nitro zu fahren, da man in der anderen Klasse auf mehr Fahrtzeit kommt. Mein Finale begann mal wieder damit das ich gleich zu Beginn abgeschossen wurde. Und wieder von hinten aufholen musste. Dazu kann das sich die Strecke über die Stunden verändert hatte, es war auf einmal weniger Gripp auf der Strecke. Deswegen lag ich noch zweimal auf dem Dach. Ich konnte mich aber doch wieder auf Platz 6 vorfahren. Leider wurde ich 30 Meter vor dem Ziel von hinten abgeschossen, und der andere Fahrer hat dann unbeeindruckt meinen 6. Platz eingenommen.

Sehr spannend zu sehen war das Auto von Heino. Er hat einen SCT Regler sowie Motor eingebaut und fährt mit 2S sehr konstant. Ich werde mir nächstes Jahr auch eine solche Combo besorgen und das selber ausprobieren. Aber ich denke das ist die richtige Richtung.

5. SK Lauf – B.O.C. Kiel – Letzter Lauf der Session

Leider wurde am 16. Juli der letzte Lauf der Sportkreismeisterschaften Nord beim B.O.C. Kiel ausgetragen. Alle Teilnehmer hatten ein tolles Wochenende auf einer gut präparierten Strecke.

Am Samstag war wie immer freies Training angesagt, das habe ich diesmal nicht so ausgiebig nutzen können wie sonst, eine private Verpflichtung. Trotzdem bin ich bestimmt 10 Akkus am Samstag gefahren. Die Strecke bietet schon sehr lange Rundenzeiten, ich bin im Durchschnitt 47 – 49 Sekunden pro Runde gefahren. Trotz, dass es am Freitag geregnet hatte hat die Strecke schon nach kurzer Zeit gestaubt. Nach einiger Zeit war der Staub von der Idealline weggefahren und man konnte neben den AKA I-Beam auch mal einen Satz AKA Impact ausprobieren. Beide gingen sehr gut, wobei ich am Samstag mit dem Impact besser zurechtgekommen bin.

Am Sonntag hieß es früh aufstehen, den zum B.O.C. Kiel muss ich am längsten fahren. Fahrerbesprechung war wie immer um 8:30 Uhr. Die Elos waren gleich als erste Vorlaufgruppe dran. Es wurden 4 mal 10 Minuten Vorläufe gefahren, und es wurden dreimal 10 Minuten Finale gefahren. Das war mal richtig viel Fahrtzeit wow!

Schade das sich für die ORE8 Klasse nur so wenige Fahrer genannt haben. Einige sind nicht erschienen oder hatten abgesagt, so wurden alle in einer Gruppe zusammengefasst. Dieses Jahr hatten fast alle Vereine auch die Elo-Klasse ausgeschrieben, ob das nächstes Jahr wieder so sein wird bei der geringen Beteiligung würde ich bezweifeln. Ich möchte an dieser Stelle Danke sagen, dass ich dieses Jahr so viel fahren durfte.

Zu jedem Vorlauf hatten wir ein anderes Wetter, einmal trocken, einmal eben abgetrocknet, einmal etwas Regen und einmal etwas mehr Regen. So habe ich alle möglichen Reifen durchprobiert. Zum ersten Finale habe ich mich dann für einen AKA CityBlock entschieden, bin dann dabeigeblieben obwohl es später wieder nass wurde. Das Endergebnis war Startplatz 7, was insofern ganz gut war da ich die ganze Zeit mit der Startnummer 7 auf dem Fahrerstand stand.

Das erste Finale lief nicht gut für mich, die Strecke war wieder komplett trocken und ich habe den Start verhauen. Im weiteren Verlauf lief es nicht so gut. Ich lag ein paarmal auf dem Dach, trotzdem konnte ich mich auf den 7. Platz vorarbeiten. Im zweiten Finale lief es besser und ich konnte mich um einen Platz verbessern auf Platz 6. Das dritte und beste Finale habe ich auf Platz 5 beendet, 13 Runden in 10:26,802. Mein bestes Ergebnis des Tages, dabei hatte es den ganzen Lauf über geregnet.

Insgesamt ein toller letzter SK Lauf, und Heino Müller hat als Rennleiter einen super Job gemacht. Das Essen war hervorragend, vor allem die leckeren Salate echt toll. Ich konnte in einem Verbrenner-Lauf als Streckenposten aushelfen, da gab es nicht genügend verbliebene Fahrer. Und bei der Siegerehrung hat sich herausgestellt, dass es für die Elo-Fahrer keine Pokale gab. Ich habe dann vorgeschlagen, dass man das doch beim SH-Cup nachholen kann, ich werde auf jeden Fall beim SH-Cup beim B.O.C. Kiel dabei sein. Ob ich nun einen Pokal bekomme oder nicht ;-)


1. Lauf zum SH-Cup 2016 beim B.O.C. Kiel

Am Wochenende 9./10. Juli fand der erste Lauf zum SH-Cup 2016 statt. Ich war zusammen mit meinem Kumpel Thomas angemeldet. Leider sah das Wetter vor dem Wochenende nicht sehr gut aus. Auch als wir am Samstagmorgen in Stein bei Kiel angekommen sind sah man noch einige Pfützen auf der Strecke. Die fleißigen Vereinsmitglieder waren aber schon dabei das Wasser von der Strecke zu bekommen. Wir haben dann erstmal in Ruhe meinen Pavillon aufgestellt und uns eingerichtet. Es wurde dann mitgeteilt das die Stecke erst ab 14 Uhr für das Training freigegeben wird. Die Zeit bis dahin verging mit RC-Car-Gesprächen wie im Fluge. Für das leibliche Wohl hat meine Frau gesorgt in Form eines sehr leckeren Wurstsalats.

Um 14 Uhr ging es auf die für mich unbekannte Strecke, erstmal ein paar Inforunden drehen und sehen wie es so läuft. Da noch nicht sehr viele Teilnehmer zum Training da waren, konnte jeder sehr viel fahren. Ich habe mehr als 12 Akkusladungen leer gemacht, und konnte dadurch die Strecke sehr gut kennenlernen. Wir haben dann auch noch das Startgeld von 20€ bezahlt und einen Satz AKA Impact (Soft) für 37€ gekauft. Diese Reifen sind für Nitro-Hobbyfahrer Pflicht, und werden am Rennsonntag mit Sprühfarbe markiert. Je später der Abend wurde desto trockener wurde die Strecke. Die Löcher in der Strecke die einige beim SK-Lauf gestört hatten wurden vom Verein mit Lehm ausgebessert. Mir gefällt die Strecke sehr gut. Und Rundenzeiten von um die 50 Sekunden zeugen von einer abwechslungsreichen Strecke.

Am Rennsontag mussten wir schon um 8:30 Uhr zur Fahrerbesprechung da sein, um kurz nach 8 Uhr waren wir auch schon da. Noch eben schnell die Startnummern aufs Auto geklebt und die Reifen markiert schon konnte es losgehen. Die Reifen die sich die Elo-Fahrer ausgesucht haben mussten am gesamten Sonntag gefahren werden, ein Wechsel war nicht zulässig. Ich bin bei den AKA Impact geblieben, und wie sich später herausstellte war das eine sehr gute Wahl.

Nachdem das Reglement zu 2016 geändert wurde hat Timo Engelstätter alles sehr gut erklärt. Nur leider war für die Elos nur ein Finale mit 10 Minuten vorgesehen. Heino Müller hat hier das Wort ergriffen und konnte den Rennleiter davon überzeugen das die Elos dreimal 10 Minuten Finale fahren. Das hat alle acht Elo Fahrer sehr gefreut. Nicht so sehr gefreut haben ich mich darüber das die Truggys (es waren nur zwei) mit uns zusammen auf die Strecke gehen sollten. Da es aber nur zwei waren und die beiden eben auch fahren wollten, war keiner ein Spielverderber und wir habe sie mitspielen lassen.

Mit den vier Vorläufen ging es los, entgegen dem Training vom Vortag lief es erstmal nicht so gut für mich. Wie so oft wollte ich zu viel und lag zu oft auf dem Dach. Zum Glück hatten wir in den Vorläufen genügend Helfer auf der Strecke und so konnte ich immer sehr schnell weiterfahren. Nach der Mittagspause sollte es mit den Finalläufen weitergehen.

Durch das Ergebnis aus den Vorläufen sollte ich von Platz drei starten, für mich kein Idealer Startplatz. Uwe stand vor mir und davor Heino der von Platz eins startet. Wie so oft bei einem stehenden Start übertreiben es die weiter hinten startenden Fahrer, und rasen in die Menge. Zum Glück konnte ich mich beim 1. und 2. Lauf gut absetzten, und war nicht Teil des Getümmels. Uwe konnte ich in den ersten beiden Läufen immer schon gleich am Anfang überholen, und konnte so beide Läufe mit sicherem Abstand als zweiter ins Ziel bringen. Im dritten Lauf hatte sich Heino mit den anderen in den Haaren und so konnte ich 4 Runden als Führender fahren. Leider konnte ich diese Führung nicht ins Ziel retten, da ich im dritten Lauf zu viele Fehler gemacht habe. Dazu kommt das wir nur freiwillige Helfer hatten, und nicht alle Streckenposten besetzt waren. Alles in allem ein für mich sehr erfolgreiches Wochenende.

Das Wetter hat uns am Wochenende mit Wind und Sonne unterstützt. Leider wurde es am Sonntag sehr schwül warm, was ganz viele winzig kleine Tierchen angelockt hat. Die haben dafür gesorgt das sich alle Fahrer nicht nur aufs Fahren konzentrieren mussten, sondern auch darauf sich nicht zu kratzen. Zum Glück haben diese Tier nicht auch noch gestochen, dann wäre es übel geworden.

Mein Mugen MBX7r Eco hat das ganze Wochenende über sehr gut funktioniert. Bis auf die Federn bin ich im Baukasten Setup gefahren. Dämpfer Federn 1,4mm vorne L70/6,75T und hinten L85/7,75T. Mit Lüfter war ich bei einer Motortemperatur von um die 55°C. Und ich hatte keinen Schaden, was mich sehr gefreut hat.

Was ich schade fand, dass es bei den Elo Fahrern nur für den 1. Platz einen Pokal gab. Bei den Nitro Fahren gab es bis Platz 10 einen Pokal. Was mich immer wieder wundert ist das die Elo Fahrer nicht auf dem gleichen Niveau behandelt werden wie die Nitro Fahrer. Gerade auf einem SH-Cup Lauf sollten die Elo Fahrer gleichbehandelt werden. Man will doch neue Fahrer für das Hobby gewinnen, und viele Starten in ihrem ersten Rennen mit einem Elektro-Modell. Ich hoffe das die Vereine in Zukunft Ihrer Verantwortung für das Hobby auch da wahrnehmen wo es nicht bequem ist.


Die Zeltstadt mit Thomas beim Schrauben

Die Strecke (1)

Die Strecke (2)

Die Strecke (3)

Die Strecke (4)

Start der Nitros

Mein Auto

So werden die Reifen markiert.

Ein paar der Pavillions

Das Endergniss

2. (rechts) und 3. (links)

Die Pokale

Für mich leider kein Pokal


Schottland Fazit

Wir waren drei volle Wochen in Schottland. In dieser Zeit haben wir acht Campingplätze besucht. Wir waren immer zwischen 2 und 3 Nächte auf ...