Starlink - Speedtest

 Am letzten Wochenende 18./19. Juni 2022 waren wir in Bösdorf am Plöner See. Dort wurde Starlink getestet. Nachdem die erste Einrichtung zu Hause fast 35 Minuten gedauert hat, ging es jetzt sehr schnell. In vier Minuten war Starlink hochgefahren und online. Der Standort war nicht ideal, aber auch hier war der Empfang okay. YouTube lief flüssig. Livestreaming von NDR hat immer wieder Aussetzer, was man auch in der App sehen kann. Da wäre ein anderer Standort deutlich besser. In meinem nächsten Blogpost werde ich eine Lösung vorstellen, welche die Situation verbessern wird. 

Über 38 Stunden habe ich 62,6 MBit/s Download, 20,5 MBit/s Upload und eine Latenz von 44,6 Sekunden gemessen. 

Speedtest über 38 Stunden


Schlechter Standort für die Antenne, die Antenne zeigt auf einen Baum

Hier sieht man, wo der Empfang gestört ist

Richtung Südwesten steht ein Baum



Starlink Internet - Mobil im Wohnwagen

Nach den ersten sieben Campingplätzen, die wir besucht, haben muss ich sagen, dass die Internetqualität auf den Campingplätzen sehr unterschiedlich ist. Es war wirklich alles dabei, von sehr gut auch in den Abendstunden bis absolut schlecht und nicht zu gebrauchen. Die Tendenz geht eher zu schlecht als zu gut.

Erste Alternative war ein O2 Mobilfunkvertrag, aktuell mit 40 GB. Problem ist nur, dass viele Campingplätze sehr ablegen sind, was ja auch gewünscht ist, und deswegen schlecht mit mobilem Internet versorgt sind. Ein Wechsel zur Telekom würde auch die Kosten wieder ganz schön nach oben treiben. Dazu kommt die Hardware, die ich anschaffen würde. Für mich käme nur eine Fritz!Box 5G infrage, dazu noch diverses anderes Zubehör wären Kosten in Höhe von ca. 650 – 700 €. Größter Schmerzpunkt dabei wäre, dass ich eine Antenne aufs Dach bauen würde, für die man ein Loch durchs Dach bohren müsste. 

Geplant sind ab nächstes Jahr längere Aufenthalte im Wohnwagen. Im Frühjahr 6 Wochen nach Südtirol und bestimmt nochmal zwei solcher 6 Wochen Aufenthalte. Beruflich bin ich ortsunabhängig, brauche aber gutes Internet. Und so habe ich mich für Starlink Internet entschieden. Starlink bietet seit einigen Monaten eine mobile Variante seines Tarifs an. Bis dahin konnte, man Starlink nur in der Nähe seiner Heimatadresse nutzen (im Radius von bis zu 30 km). Bei den Flatrate-Mobilfunk-Verträgen von Telekom und von O2 handelt sich im EU-Ausland nicht mehr um Flatrates. Der O2 Flatrate Tarif stellt im Roming 34 GB an EU-Datenvolumen zur Verfügung. Bei der Telekom sind das 58 GB. 

Preisliste Mobilfunknutzung im Ausland (Privatkunden)

Die Hardware von Starlink kostet 702 € (02/2022) und ein Monat mobiles Internet mit Flatrate kostet 100 €. Alles auch nicht günstig, aber als technikbegeisterter ITler musste ich das haben. Es war also nicht nur eine rationale Entscheidung. Den laufenden Vertrag kann man jederzeit pausieren. Die Restlaufzeit wird einem in der Vertragsverwaltung angezeigt, dort kann man dann auch den Vertrag wiederaufnehmen.

Der Aufbau könnte nicht einfacher sein. Auspacken, aufstellen und anschließen. Da kann man nicht viel falsch machen, alle Kabel sind so das sie nur auf eine Weise in den Router gesteckt werden können. Nach dem Anschluss ans Stromnetz stellt der Router ein offenes WLAN zur Verfügung. Sobald man damit verbunden ist, kann man einen eigenen Namen fürs WLAN und ein Passwort vergeben. Der Router startet dann neu und man kann sich mit dem eben erstellten WLAN (2,4 GHz & 5 GHz) verbinden. Die Antenne hat eigene Stellmotoren zur Ausrichtung und eine Heizung eingebaut. 

Sobald die Einrichtung abgeschlossen ist, dient die Starlink App als Tool zur Verwaltung des Routers und des Starlink Accounts. Über die App bringt man die Antenne auch wieder in seine Parkposition, um sie wieder im Karton zu verstauen. Falls man nach längerem Nichtgebrauch sich nicht mehr in seinem Account anmelden kann, hilft einmal deinstallieren und dann neuinstallieren. 

Die Geschwindigkeiten der Verbindungen zu unterschiedlichen Zielen war sehr unterschiedlich. Ich hatte Test-Downloads mit 5 MB/s und auch welche mit 150 KB/s. YouTube, Netflix, Amazon-Prime liefen ohne Probleme und flüssig. Ich denke das Strarlink noch einiges am Routing und Peering optimieren wird. Ausfälle von 1 bis 5 Sekunden wurden in der App angezeigt, habe ich aber nicht bei der Benutzung bemerkt. Das System optimiert sich gegen Abschattungen nach 12 Stunden automatisch, somit sollten kleine Ausfälle immer weniger werden. Eine Übersicht über die aktuelle Verteilung der Satelliten kann man sich auf der Homepage von satellitemap.space anschauen.

Das Paket mit den Abmessungen 62 × 37 × 27 cm (L × B × H) kam 4 Tage nach der Bestellung aus den Niederlanden per DHL bei mir an. Das ganze Paket wiegt 14 Kg.



Die Verpackung ist sehr gut und sehr stabil. Ich werde sie auch weiterhin für den Transport nutzen. Den Karton werde ich noch durch eine vernünftige Box ersetzten.

So sieht die Antenne fertig aufgebaut aus. Es sind über 20 Meter Anschlusskabel daran. Der Aluminiumfuß ist extrem stabil. Es befinden vier Löcher an den Füßen, damit der Fuß festgeschraubt werden kann.

Der Speedtest von Starlink

Speedtest von Ookla

Screenshot aus der Starlink App


Keine RC-Car Rennen mehr beim MAC Uetersen e.V.?

 Über Pfingsten haben wir ein dreitägiges Rennen veranstaltet. Vermutlich war das auch das letzte Rennen, was wir veranstaltet haben. Es haben sich bis zum Nennschluss 20 Fahrer genannt. Bestimmt war das auch der falsche Termin. Alle wollten an Pfingsten verreisen und keiner Lust auf ein langweiliges und staubiges Rennen. Und sicher hätte man sich auch schon im November während der Jahreshauptversammlung für einen SK-Lauf entscheiden können. Ich weiß, dass es da ganz viele schlaue Leute gibt, die das alles schon lange vorher wussten. 

Leider sind uns die Glaskugeln ausgegangen, und so ist es beim Pfingstrennen geblieben. Die Vereinsmitglieder haben sich extrem viel Mühe gegeben und wir hatten noch nie eine so tolle Strecke. Aber auch das nützt nichts und lockt keinen sich zu nennen. Es gab sogar einen ganzseitigen Artikel in den Utersener Nachrichten, aber auch das, ihr ahnt es schon, hat nichts geändert.

Das Hobby wird sterben! Für mich war es immer wichtig, Rennen zu veranstalten. Ich finde Training langweilig und habe mich immer auf die Rennen gefreut. Mir ging es nie darum, erster zu werden, auch wenn das mal schön gewesen wäre. Mir ging es darum, den anderen Vereinsmitgliedern etwas zurückzugeben. Das sie auch ein Rennen fahren können und sich um nichts kümmern müssen. Und klar wollen / müssen wir mit einem Rennen auch etwas Geld in die Vereinskasse spülen.

Und besonders schlimm war es, dass ich selbst nicht dabei sein konnte. Ich habe mich beruflich verändert und war für eine ganze Woche in Österreich. Es war keine Option, bei dieser Einführungswoche nicht teilzunehmen. 

Der nächste Meilenstein ist erreicht. 10.000 Mitglieder

Facebook hat entschieden, dass mein Post gelöscht wird, warum weiß nur Herr Zuckerberg. Aber das hält mich nicht davon ab, die 10.000 Mitgli...