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Czypodrom Advents-Cup 2016

Auch dieses Jahr habe ich beim Advents-Cup teilgenommen. Die Nennung war innerhalb von Minuten ausgebucht, und es gab eine lange Warteliste. Mein Ziel war es nicht der letzte zu sein, und den 5er in mindestens 8 von 10 Fällen gut zu bekommen. Ich kann schon mal vorwegnehmen, dass ich meine Ziele erfüllt habe.

Nach den Erfahrungen aus dem WarumUp habe ich mein Setup ein wenig geändert. Die Diffs habe ich mit 10-10-5 gefahren, und das fühlte sich auf der sehr griffigen Strecke viel besser an. Trotzdem verzeiht die Strecke keinen auch noch so kleinen Fehler.

Die Teilnehmer Anzahl wurde dann kurzfristig auf 90 erhöht. Damit alle unterkommen, wurde ein Nebenraum zum Fahrerlager umgebaut. Parallel dazu wurde einiges an RC-Car Prominenz angekündigt. Da ich aber eh nicht erster werden wollte, siehe oben unter Ziele, war das für mich nicht so wichtig. Ich werde nie in der Topspitze mitfahren, und habe auch so meinen Spaß. Ich bewundere eher die Fahrer die als Hobbyfahrer bei den Topleuten mithalten können.

Am Freitag bin ich entspannt angereist, und wir sind wie immer im Casa Ambiente abgestiegen. Für 35€ die Nacht ganz okay, aber für das nächste Mal will ich mal was anders ausprobieren. Es ist laut, hellhörig, und am Sonntag gab es kein warmes Wasser.

Samstagmorgen waren wir um 7 Uhr an der Halle, und haben zusammen mit Jürgen die Halle aufgeschlossen. Nachdem wir unsere Plätze gefunden haben, habe ich schnell meine Akkus aufgeladen und mich für den ersten Trainingslauf vorbereitet.

Diesmal stand ich nicht auf der 9 und konnte mich schnell in die Strecke einfinden. Der 5er lief auf einmal sehr gut, keine Ahnung warum ich damit immer ein Problem hatte. Ist halt doch eine Kopfsache.


Die 5 Minuten Trainingsläufe waren eigentlich zu kurz. Aber das geänderte Setup hat sich bewährt, und die Reifen liefen auch gut. Im Training habe ich diesmal auf die Proline Fugitive gesetzt, weil ich die noch "übrig" hatte. In den Vorläufen habe ich dann einen Satz Beta Hurricane genutzt, und in den Aufsteiger- und Finalläufen auch.

Das Training lief ganz gut. Beim Training werden immer die schnellsten drei zusammenhängenden Runden gezählt.

  • Training Gruppe 4 Lauf 1
    • 01:24,125 (26,811) Runde 5-7
  • Training Gruppe 4 Lauf 2
    • 01:28,616 (25,920) Runde 6-8
  • Training Gruppe 4 Lauf 3
    • 01:24,271 (26,091) Runde 1-3
  • Training Gruppe 4 Lauf 4
    • 01:25,436 (26,234) Runde 2-4


Leider habe ich einen Vorlauf verpasst, und mir fehlt auch das Ergebnis des 4. Vorlaufs.

  • Vorlauf Gruppe 2 Lauf 1
    • 0R 00:00,000 (0,000)
  • Vorlauf Gruppe 2 Lauf 2
    • 10R 05:07,725 (26,305)
  • Vorlauf Gruppe 2 Lauf 3
    • 11R 05:22,020 (26,742)
  • Vorlauf Gruppe 2 Lauf 4
    • ?R ??:??,??? (?,???)


    Dieses Vorlauf Ergebnis brachte mich dann in den 1/128-A  Finallauf und ich ging von Startplatz 3 ins Rennen. Leider wurde ich in der zweiten Kurve abgeschossen und durfte dann dem Feld hinterher fahren. Nach 7 Minuten hatte ich mich wieder auf den 5. Platz vorgefahren, konnte diesen aufgrund einiger Fehler aber nicht halten. Somit wurde ich dann 8.


    21 Runden in 10:31,423 (25.892) auf den 5. Platz waren es "nur" 23,022 Sekunden, das wäre machbar gewesen. Als Nichtaufsteiger bin ich dann im H-Finale gelandet und durfte da nochmal fahren.

    Ins H-Finale ging es von Platz 5, mitten im Feld keine gute Aussicht sauber um die ersten drei Kurven zu kommen. Ich konnte mich aus allem Trubel raushalten und konnte bereits ein paar Plätze gut machen. Nachdem es ja auch keinen Druck mehr gab, konnte ich meine Runden locker durchfahren und das Rennen genießen. 

    21 Runden in 10:07,655 führten dann zum Platz 3 im H-Finale, wie man an der Zeit sieht hätte ich auch durchaus im 1/128-A Aufsteigen können.


    Alles in allem kann ich sagen, es hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich freue mich schon auf die DM dieses Jahr. Ich hoffe doch sehr das ich mich dafür qualifizieren kann. Vielen Dank an alle die so ein Event möglich machen.


    Alle Bilder vom Event finden sich hier:







    Advents Cup 2015 im Czypo-Drom

    Nachdem ich mein erstes Rennen überhaupt beim BIG-Hamburg Eröffnungsrennen gefahren bin wollte ich unbedingt ein weiteres Rennen fahren. Da die Session ja schon vorbei war, war es schwierig eine Veranstaltung zu finden.

    Doch das Czypo-Drom hatte den Advents Cup ausgelobt, eine weitere Gelegenheit den 1:8er zu bewegen. Sobald die Nennphase eröffnet war habe ich mich für das Wochenende am 12./13.12.15 angemeldet. Mein Kumpel René hat sich auch angemeldet sonst niemand den ich kennen würde.

    Diff mit schwarzem Silikonöl
    Die zwei Wochen vor dem Rennen habe ich dazu genutzt das Auto zu zerlegen und alles zu überprüfen. Das war auch nötig. Die Diffs hatten sich mittlerweile eingelaufen und das Silikonöl hatte sich schon schwarz verfärbt. Auch waren drei der unteren Querlenker schwergängig. Dazu kommt das auch ich alle Antriebsknochen zerlegt und gereinigt habe.

    Nach langem Warten war es endlich so weit. Schon am Freitag sind wir angereist. Da war ganz angenehm da das Czypo-Drom in Haberisch 8 32549 Bad Oeynhausen liegt, das sind etwas über 250km zu fahren. Dazu kommt das ich René noch in Lüneburg abholen musste, ein Umweg von 50km.

    Am Samstag sollte es um 9 Uhr mit dem Training losgehen, also waren wir schon mal um 8:30 Uhr da. Nur da waren wir fast die letzten und mussten schon um einen Sitzplatz im engen Fahrerlager kämpfen. Für meine vielen Kisten war kaum Platz, aber mit der Zeit hat man sich damit arrangiert.

    Also Akku rein, eintragen in die Trainingslisten und los ging es. Die Halle mit der Stecke war, riesig. Wie kommt man auf die Idee 280 Tonnen Lehm in eine Halle zu kippen und darauf eine Offroad Strecke zu bauen? Man kommt darauf, wenn man alles für seinen Enkel tut, und so einer ist der Jürgen Czypulowski. Was für eine Strecke.
    Harter Lehm, mit Teppich und Pflastersteinen

    Ich möchte mich an dieser Stelle nochmal herzlich bei der ganzen Familie Czypulowski bedanken, was ihr da auf die Beine gestellt habt ist sehr toll. Danke das es so einen Ort gibt, und danke an alle Helfer die diese Veranstaltung möglich gemacht haben. Ich würde sagen das ist einzigartig.
    Danke für den Weihnachtlichen Gruß

    Für mich hat sich sehr schnell herausgestellt das ich mit der Strecke nicht warm werde. Ich bin ja schön länger keinen 1:8er mehr gefahren, dazu kommt die Halle mit seinen Pfosten. Und auch die anderen Fahrer waren alles Profis aus meinem Blickwinkel. Klar hatten die auch mal ein Problem, aber ich kam mir doch vor wie der aller erste 1:8er Fahrer. Aber gut der Olympische Gedanke zählt, dabei sein ist alles.

    AKA Catapult
    Die Strecke hat auch den Fahrzeugen alles abverlangt, nicht nur ich als Anfänger hatte viele Schäden zu verzeichnen auch andere Fahrer hatten Probleme. Der harte Lehmboden zusammen mit den vielen Möglichkeiten daneben zu springen führte bei mir zu einer abgebrochenen Dämpferstange und einem defekten Diff-Kasten.

    Mein Setup war nicht zu weich und nicht zu hart, also vorne 600 cSt und hinten 500 cSt bei hinten 28mm und vorne 26mm Fahrwerkshöhe. Dazu kamen die AKA Catapult für das Training und später bin ich dann auf die ProLine Fugitive. Beide in Super-Soft Mischung. Aus meiner Sicht hatte ich guten Gripp.

    Über das Ergebnis möchte ich gar nicht weiter sprechen, den letzter sein ist nicht erwähnenswert. Was mir sehr gut gefallen hat ist der taffe Rennleiter. Er hat sehr klare Ansagen gemacht, und auch später für die Einhaltung gesorgt ohne nachzulassen. Gerade für ein Beginner wie mich eine große Hilfe.

    Zusammengefasst kann ich sagen: Ich bin um eine Erfahrung reicher, und in 2016 wird mehr geübt. Das hat beim 1:10er Buggy auch geholfen. Ich freue mich auf die Rennen des Schleswig-Holstein Cups nächstes Jahr.

    Hier noch ein paar weitere Bilder / Videos:



    Meine Startnummer


    Mir schräg gegenüber saß Darren Bloomfield, mehrfacher Englischer Meister






    Tolle Zeitnahme, das Rennen wurde über live.liverc.com übertragen



    Defekte Teile, Samstag


    Defekte Teile Sonntag








    Schottland Fazit

    Wir waren drei volle Wochen in Schottland. In dieser Zeit haben wir acht Campingplätze besucht. Wir waren immer zwischen 2 und 3 Nächte auf ...