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NTP Remote Server prüfen

Immer wieder hat man das Problem das man über die Einstellung der Firewall nicht genügt weiß. Und gerade wenn man UDP-Protokolle nutzen möchte ist es nicht so einfach zu testen ob der gewünschte Port auf dem Remote-Host auch vom eigenen Host aus erreichbar ist. So ging es mir auch bei der Konfiguration des NTPD. Testen kann man das mit netcat:

netcat -vzu pool.ntp.org ntp

pool.ntp.org [194.29.130.252] 123 (ntp) open

Und schon weiß man das der NTP-Port auf dem Server pool.ntp.org erreichbar ist.

Putty in Tabs

Leider finde ich unter Windows keine alternative zur KDE-Konsole. Und ja mir ist klar das KDE auf Windows portiert worden ist, aber leider ist das Konsole Paket nicht Bestandteil der Portierung. So weit ich weiß liegt es daran das KDE keine TTYs unter Windows findet.

Aus diesem Grund habe ich schon des Öfteren nach Alternativen gesucht, aber keine wirklichen Alternativen gefunden. Zumindest bis jetzt, den jetzt habe ich TTY Plus entdeckt. Und dieses Addon zu Putty sollte man sich mal anschauen. Es wird aktuell noch weiterentwickelt und hat schon ein paar echt gute Ansätze.

http://www.ttyplus.com/

Man kann seine Server in Ordnern strukturieren. Und findet sie so schnell wieder. Ich werde auch in den nächsten Tagen dokumentieren wie man seine Putty-Einstellungen sichern und wiederherstellen kann. Und mein eigenes Collor-Schema hier veröffentlichen.

Apache Rewrite Roules überprüfen

Ich habe des öfteren das Problem Apache Rewrite Regeln zu überprüfen. Deswegen hat mir ein netter Kollege sein Script überlassen welches ich hier kurz Dokumentieren möchte um es zu verewigen.


#/bin/sh
SERVER="www.sportscheck.com"
URI="/damen/bademode/;pgid=topI.PiYhPhSR0EwKh0Uoo4r0000MgTYhHfm;sid=j-dAwrgpx-5jwugW3s1XHNQjNldRFO45_BOBTdr0"
USER_AGENT="Mozilla/5.0 (compatible; Googlebot/2.1; +http://www.google.com/bot.html)"

set -x
(sleep 1
 echo "GET $URI HTTP/1.1"
 echo "host: $SERVER"
 echo "user-agent: $USER_AGENT"
 echo
 sleep 3 ) |
( telnet $SERVER 80; sleep 5 )

CentOS Client gegen einen ClearOS LDAP

Für die ssh Logins zu einem CentOs 5.5 Rechner soll der LDAP Server auf einem ClearOS gefragt werden. Und bei einem erfolgreichen Login soll das HomeDirectory erstellt werden falls es noch nicht existiert.

Benötigte Informationen:
LDAP base_dn --> Quelle /etc/kolab/kolab.conf (ClearOS Server)
Hostnamen des LDAP Servers, ist denke ich klar.

Auf dem CentOS Rechner habe ich das Tool authconfig benutzt um die Anpassungen an der /etc/pam.d/system-auth vorzunehmen. Diese Datei sollte nicht von Hand angepasst werden.

authconfig --enableldap --enableldapauth --disablenis --enablecache --ldapserver=hostname.des.ldap --ldapbasedn=dc=example,dc=com --updateall

Man passt die Optionen für ldapserver und ldapbasedn an und dann ändert dieser Aufruf die Dateien: /etc/ldap.conf /etc/nsswitch.conf und /etc/pam.d/system-auth

Jetzt noch die Datei /etc/pam.d/sshd anpassen damit auch das HomeDirectory für die User beim ersten Login erstellt wird. Am Ende der Datei fügt man eine neu Zeile ein:
session required pam_mkhomedir.so skel=/etc/skel/ umask=0022

Hilfreiche Webseiten waren:

Winamp Playlists als PDF umwandeln


Nachdem ich mich in letzter Zeit mehr mit Winamp beschäftigt habe, und ich dort auch gerne mit Playlists arbeite. Habe ich nach einer Möglichkeit gesucht die Playlist so auszugeben, dass an sehen kann wann welches Lied läuft. Es gab natürlich kein passendes Tool. Also bin ich auf eine Linux-Shell ausgewichen. Das Ergebnis könnt hier sehen.


Einfach die Playlist abspeichern, und mit dem Script als Parameter aufrufen.

#!/bin/bash

PLAYLIST="$1"

# Enter Party Date here

TIME=$(date -d '2009-11-14 19:30:00' +'%s')

dos2unix < "$PLAYLIST" |\

grep EXTINF "$PLAYLIST" |\

while read -r LINE ; do

ZZ=${LINE%%,*}

let TIME=$TIME+${ZZ##*:}-5

echo "$(date -d "1970-01-01 UTC $TIME seconds" +'%a %T') ${LINE#*,}"

done | a2ps --center-title="${PLAYLIST%.*}" -R -1 -o - | ps2pdf - "${PLAYLIST%.*}".pdf

netbook-launcher ist langsam

Ich habe für meinen Nachbarn ein nettes kleines Netbook besorgt. Lenovo S10e. Und habe da auch gleich das neue Ubuntu 9.10 als Netbook-Remix drauf gemacht, so weit so gut, einziges Problem war das der schöne netbook-launcher das ganze Netbook exterm langsam gemacht hat.
Zuerst dachte ich es liegt am Kernel, der zur Zeit probleme mit Intel Grafikkarten hat, aber weit gefehlt.

Die Lösung war:
Dank der Autokonfiguration der xorg.conf wurde diese im Section "Screen" um folgendes erweitert:

SubSection "Display"
Virtual 2048 768
EndSubSection

Diese drei Zeilen habe ich einfach gelöscht. Abmelden - Anmelden nnd jetzt läuft es wie geschmiert. Eigentlich unglaublich oder?
crond zieht keine neue crontab aus /etc/cron.d

Auf einem Cluster verteilen wir neue crontab Einträge als Datei im Verzeichnis /etc/cron.d. Jetzt habe ich mich immer wieder gewundert warum die neue crontab-Datei nicht vom crond gezogen wurde.
Dies liegt daran das crond die modification time des Ordners überwacht und nicht die der Datei(en). Wärend ich darüber nachdenke macht ja auch nur das Sinn. Wie soll er sonst mitbekommen wenn eine neue Datei im Verzeichnis abgelegt wird.
Mein Problem ist das meine Verteilung nur bereits vorhandene Dateien überschreibt und das ändernt nicht die modifikation time des Ordners, also bekommt es der crond nicht mit.
Jetzt werde ich in mein Verteilscript einbauen das es einen touch auf den Ordner /etc/cron.d gibt.
Spiegeln von SLES9 Updates

Um auch SLES9 Systeme auf einem aktuellen Stand halten zu können, die keinen direkten Zugriff auf das Internet haben, besteht die Möglichkeit die Updates per wget zu spiegeln.

wget -R "index*" -b -o /data/novell-updates/SLES9/SLES9-update.log -i /data/novell-updates/SLES9/wget.liste -m --http-user=DEIN-USER --http-password=DEIN-PASSWORD

der Inhalt der wget.liste sieht so aus:

https://you.novell.com/update/i386/update/SUSE-CORE/
https://you.novell.com/update/i386/update/SUSE-SLES/
https://you.novell.com/update/x86_64/update/SUSE-SLES/
https://you.novell.com/update/x86_64/update/SUSE-CORE/

Wenn die Daten das erste mal abgeholt werden dauert es ca. 1 -2 Wochen! Da die Verbindung zu dem Novell Server doch sehr langsam ist.
screen der Linux Terminal Switcher

Das Tool screen erleichtert mir die tägliche Arbeit im Umgang mit Linux Servern. Jeder hatte bestimmt schon mal das Problem das ein Job länger läuft als man gerade Zeit hat auf der Maschine eingeloggt zu sein. Oder man arbeitet über eine Verbindung die immer mal wieder gerne zusammen bricht.
Genau hier setzt das Tool screen an:

Erste Nutzung und einfache Befehle:

Man loggt sich ganz normal auf dem Linux Rechner ein so wie immer per ssh, dort ruft man den Befehl screen auf. Als nächstes erhält man einen Willkommens Text, diesen kann man auch abschalten aber dazu später mehr.



Wie dort schon richtig steht drückt man Enter und weiter gehts. Als nächstes kann man ganz normal arbeiten die Besonderheiten kommen gleich. Sehr spannend ist bei screen die Möglichkeit sich von einer Session zu detachen. Alle in Fenstern aufgerufene Programme laufen weiter und man kann sich zu einem späteren Zeitpunkt wieder auf diese Session connecten. Dort sieht man dann wieder die Ausgabe der Programme so als ob man nie weg war.

Kurzanleitung für screen Befehle:

Alle Befehle die an das Tool screen übergeben werden sollen müssen mit einem Strg+a eingeleitet werden.

  • Weiteres Fenster erzeugen
    • Strg+a c
  • Zum nächsten Fenster springen
    • Strg+a n
  • Zum vorherigen Fenster springen
    • Strg+a p
  • Liste aller geöffneten Fenster anzeigen
    • Strg+a w
  • Liste aller geöffnten Fenster anzeigen und zu einem bestimmt wechseln
    • Strg+a "
  • Den Namen für ein Fenster ändern
    • Strg+a A
  • Innerhalb des History eines Fenster scrollen
    • Strg+a Esc (Leitet das scrollen ein)
    • Bild-auf Bild-ab springt Seiten weise
    • Pfeiltaste-auf Pfeiltaste-ab springt Zeilen weise
    • Esc verlässt den Scrollmodus
  • Eine screen Session verlassen alle Fenster bleiben erhalten
    • Strg+a d

Wenn man sich an eine detachte screen Session retachen möchte dann macht man das über screen -r , dann bekommt man die Session exclusiv. Alternativ kann man auch mit screen -x sich so wieder auf den Session schalten das ein zweiter Nutzer mit an der selben Session arbeiten kann.

Um sich die Arbeit mit screen zu erleichtern kann man sich eine .screenrc in seinem Homedirectory anlegen hier mal meine:


startup_message off
defscrollback 50000
screen -t top 8 top
screen -t messages 9 tail --follow=name /var/log/messages
screen -t main 0 /bin/bash


Hier in der Reihenfolge wie oben eine kurze Erklärung zu den einzelnen Zeilen. Es werden gleich schon 3 Fenster in screen geöffnet:

  1. Schaltet die StartUp Informationen ab
  2. Die Scrolling History wird auf 50.000 Zeilen festgelegt
  3. Fenster 8 zeigt die Ausgabe von top an
  4. Fenster 9 verfolgt die Ausgabe von /var/log/messages
  5. Fenster 0 Startet eine Bash
Ich hoffe das Euch die Arbeit dadurch auch erleichtert wird und Ihr bald genauso begeistert von screen seit wie ich.
GPFS auf SLES 10 64-Bit

Wir nutzen jetzt auf einem 4 Knoten Cluster das IBM Clusterdateisystem, GPFS. Zur Zeit in Version 3.2 eine sehr schöne Sache so ein Clusterdateisystem.
In den nächsten Tagen wird noch eine fünfter Knoten dazukommen. Nicht verschweigen möchte ich das es auch Probleme gibt, man sollte halt keine Software einsetzten die eine Null in der Versionsnummer hat.

Was sehr überragend ist für ein Dateisystem, ist die Möglichkeit das Dateisystem im laufenden Betrieb größer zu machen, was an sich andere Dateisystem auch können, aber man kann es auch kleiner machen.

Dazu kann man mit mmadddisk eine Lun hinzufügen und mit mmdeldisk wieder eine Lun herauszunehmen.

Ich werde in den nächsten Tagen noch mehr berichten.

Schottland Fazit

Wir waren drei volle Wochen in Schottland. In dieser Zeit haben wir acht Campingplätze besucht. Wir waren immer zwischen 2 und 3 Nächte auf ...