5. SK Lauf beim B.O.C. Kiel


Der SK Lauf beim B.O.C. Kiel ist immer der mit der längsten Anfahrt. 1,5 Stunden. Aber am Sonntag wurde ich mitgenommen, was die Sache dann wieder einfacher gemacht hat. Danke an Marc Langner für den Transport.

Am Samstag bin ich erst um 8:30 Uhr zu Hause losgefahren. Es war ja das dritte Wochenende in Folge die ich mit dem Hobby unterwegs war. Deswegen war ich „erst“ um 9:45 Uhr an der Strecke. Was aber ja kein Problem ist, da das Training eh erst um 10 Uhr gestartet ist. Das Training war in 10 Minuten Blöcken unterteilt, so dass jeder mal fahren konnte. Leider war die Anzahl der Teilnehmer gering insgesamt waren es nur um 45 – 50 Teilnehmer. Vor allem die Elektro Fahrer waren gerade mal 8.

Das Wetter war am Samstag extrem warm und die Sonne knallte die ganze Zeit. Die Devise war, alte Reifen verbrauchen. Das habe ich das ganze Wochenende durchgezogen und konnte so einige Sätze mit Glatzenbildung entsorgen. Die neue Hobbywing Combo funktioniert sehr gut. Das Ansprechverhalten im Vergleich zur Hacker Combo ist sehr viel weicher und angenehmer. Wobei der Druck nicht nachlässt. Der Motor wurde ohne Lüfter gerade mal 67°C warm und das bei um die 25°C Lufttemperatur. Da kommt erstmal kein Lüfter ran.

Die Strecke hat so ihre Tücken und die Brücke musste ich einmal mitnehmen ALL IN. Meckern kann man immer ich mag die Strecke und muss sich mit ihr anfreunden. Die Verpflegung ist immer Top.

Am Sonntag hat sich jemand dafür eingesetzt das wir 3 x 10 Minuten fahren, was ich sehr begrüßt habe. Da wir ja nur 8 Starter waren, waren die Vorläufe eigentlich nur Gelegenheit mehr zu trainieren, und mehr Reifen zu verbrauchen. Die drei Finalläufe addierten sich am Ende zu einem sehr guten 4 Platz mit dem ich sehr zufrieden bin. Schade das Vanessas Auto im letzten Finale einen Diffschaden hatte. Und Schade das Michaels Auto mit zweimal mit einem Defekt ausgefallen ist. Glückwunsch an Oliver Tonn für den 1. Platz, mit seinem „neuen“ Mugen MBX7r Eco. Und Herzlichen Glückwunsch an Marc Langner zum 3. Platz, und das ohne Training am Samstag.


Warten auf mein Taxi

Herzlichen Glückwunsch an den 1. Platz und 3. Platz

Heino macht sich immer ein Spaß


Der glückliche Oliver Tonn

Die Meute


Jubi 35 Race beim BIG Hamburg e.V.

Über Pfingsten wurde beim BIG Hamburg e.V. wie jedes Jahr ein Rennen veranstaltet. Dieses Jahr zum 35. Jubiläum des Vereins, Herzlichen Glückwunsch dazu.

Leider konnte mein Buddy Sven seinen neuen TLR 4.0 nicht zu diesem Rennen fahren, er hat sich den Fuß gebrochen und musste sich schonen. Bei der Wettervorhersage musste ich aber auf jeden Fall zum BIG Hamburg.

Am Samstag ging es los, es hatten sich über 100 Teilnehmer angemeldet. Am Samstag wurden aufgrund der hohen Teilnehmer Anzahl Trainings nur in Gruppen durchgeführt. Das hatte den Vorteil das bei jedem Lauf auch Helfer auf der Strecke waren um bei Bedarf das Auto wieder auf die Räder zu stellen. Bedingt durch die hohe Anzahl an Teilnehmern war jedes Training auf 5 Minuten begrenzt. Die letzten beiden der 5 Durchläufe wurden gezeitet, um eine Gruppeeinteilung für die Vorläufe die am Sonntag stattfinden sollen zu erhalten.

Sascha von JSB-Modellbau war rechtzeitig vor Ort damit ich die Vorbestellen Reifen entgegennehmen konnte und unter den Fahrern verteilen konnte. Ein Super Service. Die Pro Circuit Hot Dices in P1 (SuperSoft) gingen auf der Strecke sehr gut.

Am Sonntag ging es in die Vorläufe. Die Strecke war mittlerweile überwiegend Staubfrei. Ziel war es sich nach Möglichkeit für das Viertelfinale zu Qualifizieren. Aufgrund des sehr starken Starterfeldes wollte ich ungern im Halbfinale Fahren. Das hätte vermutlich bedeutet das ich am Montag 10 Minuten gefahren wäre. Die Vorläufe liefen ganz okay, leider stellte sich kein echter Zweikampf ein. So habe ich mein Programm durchgezogen ohne einen technischen Defekt. Die Jungs vom BIG Hamburg haben die Strecke sehr gut hergerichtet. Vor allem der Sprung nach der Hochfahrt ließ sich an allen drei Tagen sehr gut und sicher springen.

Am Montag ging es in die Finale, wie erwartet bin ich ins Viertelfinale gekommen. Dort bin ich von Platz eins gestartet. Nach 10 Minuten hatte ich den 2. Einmal überrundet. Somit ging es auf ins Halbfinale. Gestartet von Platz 9 konnte ich mich in der ersten Runde auf Platz vorschieben, dass lag aber nur daran das sich mal wieder alle am Ende der Geraden in die Karre fahren mussten. Streiten sich 7 freut sich der 9.. Lange konnte ich das nicht halten, war ja auch klar, der Druck. Am Ende wurde ich dann 20. von 31 Teilnehmern, kein tolles Ergebnis.

Wie immer hat das Team von BIG Hamburg eine sehr gute Veranstaltung geliefert. Auch Kai Schmeling hat einen Super Job als Rennleiter gemacht. Schade das die Elektro Fahrer am Finaltag in der Fahrzeit nur die Hälfte der Nitro Fahrer bekommen haben. Derjenige der direkt ins Halbfinale gekommen ist und dann dort nicht aufgestiegen ist, ist am Montag 10 Minuten gefahren.  Schön wäre es gewesen, wenn die Nichtaufsteiger noch ein 10 Minuten Finale gegeneinander gefahren wären. Ich weiß das die Zeit sehr knapp ist, aber die Elofahrer zahlen das gleiche Startgeld wie die Nitrofahrer. Ich möchte das diese Meinung nur meine persönliche Meinung ist. Und ja ich bin auch offen dafür nächstes Jahr mich als Nitrofahrer zu versuchen, aber mein Herz schlägt auch immer für die Elofahrer.

Immer ein halber Umzug

Tolles Wetter toller Stellplatz

Die Nachbarn waren auch nett


Tolle Strecke

Tolles Wetter


Tolles Auto


Vatertagsrennen Schwedt – 2018

Endlich war es wieder so weit. Die Planungen für das vier Tage Spektakel haben schon im Januar begonnen. Hotel buchen, Reifen organisieren fragen wer mitkommt und so weiter…

Wie immer checkt man schon Tage im Voraus die Wetterapp ob das Wetter 2018 so gut werden wird wie in 2017. Da hat natürlich jeder die bessere App aber meistens gewinnt derjenige dessen App das beste Wetter anzeigt.

Wie schon letztes Jahr hatte ich schon am Mittwoch Urlaub um die Anreise angenehm zu machen. Um 10 Uhr war ich bei Hakan und seiner Frau zum Frühstück verabredet. Gegen 11 Uhr sind wir dann los in Richtung Osten. Das Navi meinte wir sollen die A24 nehmen, ich habe mich dann trotzdem für die A20 entschieden. Hinterher hat sich das auch als Glücksfall herausgestellt, auf der A24 gab es einen Unfall mit großer Umleitung.

Nach einem kurzen Abstecher ins Hotel sind wir zur Rennstrecke des MC Schwedt e.V. gefahren. Dort haben wir Flauschi und Nick getroffen die Ihren Pavillon bereits aufgebaut hatten. Wir haben dann meinen Pavillon gleich daneben gestellt. Kurze Wege waren somit garantiert.

Donnerstag war dann erstmal freies Training angesagt. Fahren bis zum Abwinken. Die Zeit haben ich intensiv genutzt und habe trotz sommerlicher Temperaturen mehr als 20 Akkus gefahren. Zu beginn war die Strecke sehr staubig, dass hat sich aber schnell gelöst.

Am Freitag standen 4 gezeitete Trainings auf dem Plan um die Gruppeneinteilung zu ermitteln. In der Nacht hatte es geregnet und die Luft war deutlich kühler. Das kam dem Reifenverschleiß sehr entgegen. Die AKA Moto in SuperSoft sind sonst schon nach 4 – 5 Akkus komplett runter.

Am Samstag sind wir dann 4 Vorläufe gefahren um die Gruppeneinteilung für die Finalläufe am Sonntag zu ermitteln.

Zum Sonntag habe ich mich dann zum ½-A Finale wiedergefunden ich konnte von Platz 5 ins Rennen gehen. Ziel war es mindestens Platz 6 zu erreichen um ins Finale zu kommen. Dafür gibt es nur einen Versuch und ich habe die 10 Minuten gut genutzt und bin dann doch noch knapp auf Platz 6 gelandet. Ich war schon lange nicht mehr so nervös, schließlich habe ich letztes Jahr meinen Finalplatz in der letzten Runde an Frank verloren. Frank war dieses Jahr vom Pech verfolgt und hat gleich zu Beginn eine Radmutter verloren.

Die Finaleinteilung stand fest und ich durfte vom letzten Platz ins Finale starten. Dieses wurde zweimal gefahren, und da ich von ganz hinten gestartet bin hatte ich nichts zu verlieren. Schlechter als Platz 12 kann ich nicht werden. Entsprechend entspannt bin ich dann gestartet. Schon in der ersten Runde konnte ich auf Platz 2 vorfahren da sich die meisten erstmal gegenseitig abschießen mussten. Den 2. Platz konnte ich nicht verteidigen, aber einen sehr guten 6. Platz daraus machen. Vom 12. auf den 6. Platz finde ich sehr gut.

Auf ins zweite Finale, und diejenigen die mich schon länger kennen oder mein Blog lesen wissen bestimmt was jetzt kommt. Der Druck… Und dieser Druck sorgt dafür das ich mehrmals auf dem Dach liege und keine Runde so richtig läuft. Am Ende war ich 12. im zweiten Lauf. Na ja egal, ich bin durchgefahren hatte keinen Ausfall und bin mit meiner Leistung mehr als zufrieden. Am Ende bin ich 9. von über 30 Starten geworden. Ein gutes Ergebnis wie ich finde.

Nächstes Jahr werde ich wieder dabei sein, auf jeden Fall. Die 4 Tage in Schwedt lohnen sich einfach, auch wenn die Anreise länger ist. Ich hoffe nur das die A20 im nächsten Jahr repariert ist.

Danke an #JSB_Modellsport für die Vor-Ort-Unterstützung


Trackwalk

Reifen ... Reifen ... Reifen

Mein Mugen MBX7r Eco hat alles mitgemacht

Das Diff bekommt eine neue Füllung

Am Ende wurde ich 9.