Jeep Cherokee ABS Karo für meinen Axial SCX 10 II

Nachdem ich mir im März letzten Jahres günstig einen Scaler / Crawler gekauft habe war es jetzt an der Zeit die Optik zu verbessern. Die Lexan Karoserie ist zwar schön leicht klappert aber eben auch und sieht nicht sehr original aus. Deswegen war ich auf der Suche nach einer ABS Hartplastik Karoserie, und bin bei AliExpress fündig geworden.

Leider bietet kein deutscher Händler die Karo an sonst hätte ich sie nicht in China gekauft. Aber alles lief Problemlos und schon nach einer Woche war die Karo da.

Wer sich auch so eine Karo kaufen möchte möge sich im Injora Store umschauen.

Die Karo kam super verpackt an und es waren keine Schäden zu erkennen.



Der zusammenbau war recht einfach, auch wenn man einen guten Kreuzschlitzschraubenzieher braucht um die kleinen Schrauben ohne Rund zu drehen ins Plastik bekommen möchte 



Tolle Details wie zum Beispiel der Kühlergrill




Oder auch die Rücklichter super. Die Schriftzüge sind nicht dabei gewesen. 

Die Schriftzüge sowie das Kennzeichen habe ich bei Custom Cuts gekauft. Sehr schnelle Lieferung und gute Preise!


So sieht das Heck fertig aus. Bin echt zufrieden!


Nachdem auch das Licht installiert war konnte es auf die erste Probefahrt gehen



Die Probefahrt fand bei der Hansescale 2018 statt


Zusammenfassung:
Ich bin wirklich sehr zufrieden mit der Karosserie. So ein Auto ist natürlich nie Fertig und deswegen wird es hier auch weiter gehen.

Quo Vadis RC-Car Sport?

Als Teilnehmer macht man sich keine großen Gedanken darum wie viel Teilnehmer in meiner Klasse fahren. Je weniger Teilenehmer desto eher hat man die Chance auf einen Pokal. Als Mitglied eines Vereins macht man sich da schon eher Gedanken. Aufgrund der geringen Teilnehmerzahlen in den Sportkreisen dieses Jahr wollte ich der Sache aus Sicht der Zahlen auf den Grund gehen.

Ich möchte mit diesen Statistiken alle aktiven Fahrer klar machen das jeder dazu beitragen muss damit das Hobby auch noch in 5 Jahren weiter existiert. Die Quelle der Daten sind die Ranglisten auf der DMC Homepage. Diese Daten habe ich analysiert und diese Grafiken sind dabei herausgekommen.



Zuerst habe ich mir die Klasse OR8 (Verbrenner Buggys 1:8) angeschaut. Ich habe mich dabei auf den Zeitraum zwischen 2010 und 2018 konzentriert. Eine Analyse der Klasse ORE8 (Elektro Buggys 1:8) findet Ihr weiter unten.

Die blaue Linie repräsentiert die Anzahl der aktiven Fahrer dieser Klasse in allen Sportkreisen des DMC. In 2010 waren es noch 542 Fahrer im Jahr 2018 nur noch 321, ein Verlust von 40%!

Die rote Linie repräsentiert die Anzahl der Fahrer und an wie vielen Rennen sie Teilgenommen haben. In der Regel fährt man in seinem Sportkreis bei als einem Rennen mit. In 2010 waren das noch 1456 und im Jahr 2018 nur noch 784, ein Minus von 46%!



Die nächste Grafik spricht für sich. Ich wollte wissen wie sich die einzelnen Sportkreise entwickeln. Dem Abwärtstrend stemmen sich nur der Norden und die Mitte entgegen. Sehr schade das der Osten so sehr abbaut da es dort ein paar sehr schöne Strecken gibt.






Auch die dritte Grafik ist sehr spannend. Ich wollte wissen wie sich die Altersstrukturen im DMC verändern. Und ich dachte es kommen immer wenige Junioren und Jugendliche zum DMC, aber das stimmt gar nicht. Dafür nehmen die Erwachsenen immer weiter ab. Sicher ist es auch so das einige Erwachsene zu Senioren (also 40+) werden, und einige Senioren aufhören. Aber das hat mich doch gewundert.





Analyse der Klasse ORE8
Ich selbst fahre in dieser Klasse seit 2016. Die Entwicklung hier ist noch erschreckender als in der Klasse OR8. Zu beachten ist, das es diese Klasse seit dem Jahr 2012 im DMC gibt, aber in 2012 nur im Sportkreis Mitte ausgetragen wurde.


Der Zenit wurde schon in 2014 erreicht und hat sich in 2017 auf einem niedrigen Niveau stabilisiert. Von 2014 bis heute hat die Klasse 25% ihrer aktiven Fahrer verloren. Dieses Jahr waren es 162 Fahrer.



Die Analyse der Sportkreise zeigt das die Fahrer vor allem im Sportkreis West verloren gegangen sind. Der Süden hat aufgeholt und auch im Osten wird mehr Elektro gefahren.





Bei den Altersklassen kann man hier erkennen das die Erwachsenen stärker werden. Der Trend scheint hier anders als in der Klasse OR8 zu verlaufen.







Mein Fazit:
Damit das Hobby auch noch in fünf Jahren existiert muss sich der DMC unbedingt erneuern. Er muss moderner und Digital werden. Die Unterstützung der Vereine die noch Sportkreismeisterschaftsläufe austragen muss besser werden. Und vor allem muss der DMC in seinen Entscheidungen transparenter werden. Flexibilität wird heute überall verlangt warum nicht auch im DMC?




5. SK Lauf beim B.O.C. Kiel


Der SK Lauf beim B.O.C. Kiel ist immer der mit der längsten Anfahrt. 1,5 Stunden. Aber am Sonntag wurde ich mitgenommen, was die Sache dann wieder einfacher gemacht hat. Danke an Marc Langner für den Transport.

Am Samstag bin ich erst um 8:30 Uhr zu Hause losgefahren. Es war ja das dritte Wochenende in Folge die ich mit dem Hobby unterwegs war. Deswegen war ich „erst“ um 9:45 Uhr an der Strecke. Was aber ja kein Problem ist, da das Training eh erst um 10 Uhr gestartet ist. Das Training war in 10 Minuten Blöcken unterteilt, so dass jeder mal fahren konnte. Leider war die Anzahl der Teilnehmer gering insgesamt waren es nur um 45 – 50 Teilnehmer. Vor allem die Elektro Fahrer waren gerade mal 8.

Das Wetter war am Samstag extrem warm und die Sonne knallte die ganze Zeit. Die Devise war, alte Reifen verbrauchen. Das habe ich das ganze Wochenende durchgezogen und konnte so einige Sätze mit Glatzenbildung entsorgen. Die neue Hobbywing Combo funktioniert sehr gut. Das Ansprechverhalten im Vergleich zur Hacker Combo ist sehr viel weicher und angenehmer. Wobei der Druck nicht nachlässt. Der Motor wurde ohne Lüfter gerade mal 67°C warm und das bei um die 25°C Lufttemperatur. Da kommt erstmal kein Lüfter ran.

Die Strecke hat so ihre Tücken und die Brücke musste ich einmal mitnehmen ALL IN. Meckern kann man immer ich mag die Strecke und muss sich mit ihr anfreunden. Die Verpflegung ist immer Top.

Am Sonntag hat sich jemand dafür eingesetzt das wir 3 x 10 Minuten fahren, was ich sehr begrüßt habe. Da wir ja nur 8 Starter waren, waren die Vorläufe eigentlich nur Gelegenheit mehr zu trainieren, und mehr Reifen zu verbrauchen. Die drei Finalläufe addierten sich am Ende zu einem sehr guten 4 Platz mit dem ich sehr zufrieden bin. Schade das Vanessas Auto im letzten Finale einen Diffschaden hatte. Und Schade das Michaels Auto mit zweimal mit einem Defekt ausgefallen ist. Glückwunsch an Oliver Tonn für den 1. Platz, mit seinem „neuen“ Mugen MBX7r Eco. Und Herzlichen Glückwunsch an Marc Langner zum 3. Platz, und das ohne Training am Samstag.


Warten auf mein Taxi

Herzlichen Glückwunsch an den 1. Platz und 3. Platz

Heino macht sich immer ein Spaß


Der glückliche Oliver Tonn

Die Meute


Jubi 35 Race beim BIG Hamburg e.V.

Über Pfingsten wurde beim BIG Hamburg e.V. wie jedes Jahr ein Rennen veranstaltet. Dieses Jahr zum 35. Jubiläum des Vereins, Herzlichen Glückwunsch dazu.

Leider konnte mein Buddy Sven seinen neuen TLR 4.0 nicht zu diesem Rennen fahren, er hat sich den Fuß gebrochen und musste sich schonen. Bei der Wettervorhersage musste ich aber auf jeden Fall zum BIG Hamburg.

Am Samstag ging es los, es hatten sich über 100 Teilnehmer angemeldet. Am Samstag wurden aufgrund der hohen Teilnehmer Anzahl Trainings nur in Gruppen durchgeführt. Das hatte den Vorteil das bei jedem Lauf auch Helfer auf der Strecke waren um bei Bedarf das Auto wieder auf die Räder zu stellen. Bedingt durch die hohe Anzahl an Teilnehmern war jedes Training auf 5 Minuten begrenzt. Die letzten beiden der 5 Durchläufe wurden gezeitet, um eine Gruppeeinteilung für die Vorläufe die am Sonntag stattfinden sollen zu erhalten.

Sascha von JSB-Modellbau war rechtzeitig vor Ort damit ich die Vorbestellen Reifen entgegennehmen konnte und unter den Fahrern verteilen konnte. Ein Super Service. Die Pro Circuit Hot Dices in P1 (SuperSoft) gingen auf der Strecke sehr gut.

Am Sonntag ging es in die Vorläufe. Die Strecke war mittlerweile überwiegend Staubfrei. Ziel war es sich nach Möglichkeit für das Viertelfinale zu Qualifizieren. Aufgrund des sehr starken Starterfeldes wollte ich ungern im Halbfinale Fahren. Das hätte vermutlich bedeutet das ich am Montag 10 Minuten gefahren wäre. Die Vorläufe liefen ganz okay, leider stellte sich kein echter Zweikampf ein. So habe ich mein Programm durchgezogen ohne einen technischen Defekt. Die Jungs vom BIG Hamburg haben die Strecke sehr gut hergerichtet. Vor allem der Sprung nach der Hochfahrt ließ sich an allen drei Tagen sehr gut und sicher springen.

Am Montag ging es in die Finale, wie erwartet bin ich ins Viertelfinale gekommen. Dort bin ich von Platz eins gestartet. Nach 10 Minuten hatte ich den 2. Einmal überrundet. Somit ging es auf ins Halbfinale. Gestartet von Platz 9 konnte ich mich in der ersten Runde auf Platz vorschieben, dass lag aber nur daran das sich mal wieder alle am Ende der Geraden in die Karre fahren mussten. Streiten sich 7 freut sich der 9.. Lange konnte ich das nicht halten, war ja auch klar, der Druck. Am Ende wurde ich dann 20. von 31 Teilnehmern, kein tolles Ergebnis.

Wie immer hat das Team von BIG Hamburg eine sehr gute Veranstaltung geliefert. Auch Kai Schmeling hat einen Super Job als Rennleiter gemacht. Schade das die Elektro Fahrer am Finaltag in der Fahrzeit nur die Hälfte der Nitro Fahrer bekommen haben. Derjenige der direkt ins Halbfinale gekommen ist und dann dort nicht aufgestiegen ist, ist am Montag 10 Minuten gefahren.  Schön wäre es gewesen, wenn die Nichtaufsteiger noch ein 10 Minuten Finale gegeneinander gefahren wären. Ich weiß das die Zeit sehr knapp ist, aber die Elofahrer zahlen das gleiche Startgeld wie die Nitrofahrer. Ich möchte das diese Meinung nur meine persönliche Meinung ist. Und ja ich bin auch offen dafür nächstes Jahr mich als Nitrofahrer zu versuchen, aber mein Herz schlägt auch immer für die Elofahrer.

Immer ein halber Umzug

Tolles Wetter toller Stellplatz

Die Nachbarn waren auch nett


Tolle Strecke

Tolles Wetter


Tolles Auto


Vatertagsrennen Schwedt – 2018

Endlich war es wieder so weit. Die Planungen für das vier Tage Spektakel haben schon im Januar begonnen. Hotel buchen, Reifen organisieren fragen wer mitkommt und so weiter…

Wie immer checkt man schon Tage im Voraus die Wetterapp ob das Wetter 2018 so gut werden wird wie in 2017. Da hat natürlich jeder die bessere App aber meistens gewinnt derjenige dessen App das beste Wetter anzeigt.

Wie schon letztes Jahr hatte ich schon am Mittwoch Urlaub um die Anreise angenehm zu machen. Um 10 Uhr war ich bei Hakan und seiner Frau zum Frühstück verabredet. Gegen 11 Uhr sind wir dann los in Richtung Osten. Das Navi meinte wir sollen die A24 nehmen, ich habe mich dann trotzdem für die A20 entschieden. Hinterher hat sich das auch als Glücksfall herausgestellt, auf der A24 gab es einen Unfall mit großer Umleitung.

Nach einem kurzen Abstecher ins Hotel sind wir zur Rennstrecke des MC Schwedt e.V. gefahren. Dort haben wir Flauschi und Nick getroffen die Ihren Pavillon bereits aufgebaut hatten. Wir haben dann meinen Pavillon gleich daneben gestellt. Kurze Wege waren somit garantiert.

Donnerstag war dann erstmal freies Training angesagt. Fahren bis zum Abwinken. Die Zeit haben ich intensiv genutzt und habe trotz sommerlicher Temperaturen mehr als 20 Akkus gefahren. Zu beginn war die Strecke sehr staubig, dass hat sich aber schnell gelöst.

Am Freitag standen 4 gezeitete Trainings auf dem Plan um die Gruppeneinteilung zu ermitteln. In der Nacht hatte es geregnet und die Luft war deutlich kühler. Das kam dem Reifenverschleiß sehr entgegen. Die AKA Moto in SuperSoft sind sonst schon nach 4 – 5 Akkus komplett runter.

Am Samstag sind wir dann 4 Vorläufe gefahren um die Gruppeneinteilung für die Finalläufe am Sonntag zu ermitteln.

Zum Sonntag habe ich mich dann zum ½-A Finale wiedergefunden ich konnte von Platz 5 ins Rennen gehen. Ziel war es mindestens Platz 6 zu erreichen um ins Finale zu kommen. Dafür gibt es nur einen Versuch und ich habe die 10 Minuten gut genutzt und bin dann doch noch knapp auf Platz 6 gelandet. Ich war schon lange nicht mehr so nervös, schließlich habe ich letztes Jahr meinen Finalplatz in der letzten Runde an Frank verloren. Frank war dieses Jahr vom Pech verfolgt und hat gleich zu Beginn eine Radmutter verloren.

Die Finaleinteilung stand fest und ich durfte vom letzten Platz ins Finale starten. Dieses wurde zweimal gefahren, und da ich von ganz hinten gestartet bin hatte ich nichts zu verlieren. Schlechter als Platz 12 kann ich nicht werden. Entsprechend entspannt bin ich dann gestartet. Schon in der ersten Runde konnte ich auf Platz 2 vorfahren da sich die meisten erstmal gegenseitig abschießen mussten. Den 2. Platz konnte ich nicht verteidigen, aber einen sehr guten 6. Platz daraus machen. Vom 12. auf den 6. Platz finde ich sehr gut.

Auf ins zweite Finale, und diejenigen die mich schon länger kennen oder mein Blog lesen wissen bestimmt was jetzt kommt. Der Druck… Und dieser Druck sorgt dafür das ich mehrmals auf dem Dach liege und keine Runde so richtig läuft. Am Ende war ich 12. im zweiten Lauf. Na ja egal, ich bin durchgefahren hatte keinen Ausfall und bin mit meiner Leistung mehr als zufrieden. Am Ende bin ich 9. von über 30 Starten geworden. Ein gutes Ergebnis wie ich finde.

Nächstes Jahr werde ich wieder dabei sein, auf jeden Fall. Die 4 Tage in Schwedt lohnen sich einfach, auch wenn die Anreise länger ist. Ich hoffe nur das die A20 im nächsten Jahr repariert ist.

Danke an #JSB_Modellsport für die Vor-Ort-Unterstützung


Trackwalk

Reifen ... Reifen ... Reifen

Mein Mugen MBX7r Eco hat alles mitgemacht

Das Diff bekommt eine neue Füllung

Am Ende wurde ich 9.



1. Lauf zum SH-Cup mit Einschränkungen

Nach dem SK Lauf in Bistensee stand gleich am nächsten Wochenende der 1. Lauf zum Schleswig-Holstein Cup auf dem Rennkalender. Zu Beginn der Woche sah es noch so aus, als ob das Wetter wieder Top sein würde.

Dieses Mal gab es 26 Nennungen für die Elo-Klasse. Viel schöner, wenn es mehr als ein Duzend Fahrer sind. Am Samstag bin ich diesmal früher da gewesen, und habe meinen Pavillon schnell aufgestellt. Der war bei Björn in seinem Wohnwagen verstaut.

Um 10 Uhr ging das Training los, da die Strecke aber noch sehr nass war habe ich erstmal abgewartet. Abgewartet und gefroren, das Thermometer zeigte lausige 7°C und der Wind blies einem kräftig ins Gesicht. Gefühlte -5°C. Nachdem ich nach dem Mittag zwei Akkus gefahren bin, bin ich um 15 Uhr wieder nach Hause gefahren.

Sonntag sollte das Wetter etwas wärmer werden, und so war es auch. Der Wind war weg und der Spaß konnte um 9:00 Uhr beginnen. Zum Glück war ich nicht in der ersten Gruppe für die Vorläufe, die Autos waren alle sehr dreckig. Ich war in Gruppe 5 und konnte meine Vorläufe gut fahren.

Es lief deutlich besser als am Wochenende zuvor. Ich hatte mein Offroad-Feeling wiedergefunden. Aufgrund der Witterung bin ich mit AKA Moto in SuperSoft gefahren. Gerade auf den Kunstrasengitterstellen ging mit diesem Reifen deutlich mehr. Ins ½ Finale A ging es von Startplatz 4. Diesmal lief der Start ganz gut, bis auf eine Karambolage mit Oli wo er den kürzen gezogen hat, sorry Oli. Die 10 Minuten liefen sehr gut, ich lag nur einmal auf dem Dach und konnte das ½ Finale mit dem 3. Platz beenden.

Danach kam es wie es kommen musste, inzwischen hatte gleichmäßiger Nieselregen eingesetzt. Die Autos waren nach 5 Minuten nicht mehr voneinander zu unterscheiden. Ich habe Björn in seinem Expert Lauf getankt und wir hatten mühe zu erkennen wer welches Auto auf der Strecke gefahren ist. Nachdem alle einmal gefahren sind wurde das Rennen abgebrochen. Da die Strecke mittlerweile so nass und aufgeweicht war, war es für die Helfer nicht mehr sicher. Wenn man stürzt und auf dem Boden liegt kann man keinem Buggy mehr ausweichen.

In der Gesamtrangliste bin ich auf Platz 5 gelandet, nur 1,445 Sekunden hinter Vanessa. Glückwunsch Vanessa! Trotz allen schlechten Wetters war die Stimmung sehr gut und wir Elo Fahrer hatten alle viel Spaß.















1. SK Lauf in Bistensee

Nach der langen Winterpause ging es endlich wieder nach draußen um mit dem 1:8er Offroad Buggy zu fahren. Nachdem wir vor zwei Wochen noch Minusgrade und Schnee hatten habe ich nicht mehr darauf gehofft im trockenen in Bistensee zu fahren. Aber es kam ganz anders und wir haben geschwitzt!

Da ich die Woche vor dem Rennen Urlaub hatte konnte ich meine Sachen in Ruhe zusammenpacken. Zum Einsatz kommt dieses Jahr das „Ersatzauto“, dieses hat mich in den letzten zwei Jahren immer wieder mit Ersatzteilen versorgt. Die Chassisplatte meines Mugen MBX7r Eco war am Heck nur noch 2mm dick anstatt 3mm.

Am Samstagmorgen bin ich etwas spät losgefahren, die Strecke nach Bistensee ist doch ganz schon weit. Etwas mehr als eine Stunde Fahrtzeit muss ich einplanen, deswegen war ich erst um kurz nach halb acht an der Strecke. Fast alle guten Stellplätze waren schon weg. Eigentlich hätte ich alleine in meinem Pavillon gesessen, da aber Björn von seinem Teamkollegen versetzt wurde haben wir mein Zelt zusammen aufgebaut.

Dann ging es endlich los, das erste Mal seit ca. 6 Monaten wieder mit dem 1:8er auf der Offroad Strecke. Die ersten Runden habe ich noch ruhig angehen lassen, musste mich erst wieder eingewöhnen. Nach dem ersten Akku erstmal alle Schrauben überprüfen, war ja alles zerlegt. Die H-Block von ProCircuit fühlten sich gut an. Sie hätten zwar am frühen morgen gerne auch SuperSoft sein können, aber ich wollte den Reifen ja auch testen. Ein paar kleine Anpassungen an der Fahrwerkshöhe und an den vorderen oberen Querlenkern und damit lief das Auto sehr gut.

Was mich genervt hat war das der Motor immer mal wieder für einen kurzen Moment einen Aussetzer hatte. Genau das selbe Problem hatte ich im letzten Jahr auf der selben Strecke. Damals waren es die 5mm Stecker, diesmal war es das Sensorkabel. Am Ende des ersten Tages sind wir noch ein gezeitetes Training gefahren, um die Einteilung der Gruppen festzulegen. Für die Klasse ORE8 waren nur 13 Fahrer genannt.

Am Sonntag ging es dann in die Vorläufe. Die waren alle ganz okay. Die drei A-Finale waren bis auf das 2. Echt schlecht.

Analyse:
Im Winter bin ich ca. 250 Akkus Onroad in der RC-Halle in Hasloh gefahren. Klar konnte ich dabei meine Rundenzeiten verbessern, und auch das Setup meines Formel 1 ist perfekt. Meine Erwartung an den SK Lauf in Bistensee war wohl ebenso. Deswegen war ich überhaupt nicht zufrieden. Offroad ist aber eben ganz anders als Onroad, da geht es darum nicht auf dem Dach zu liegen und trotzdem eine schnelle Runde zu fahren.
Nächstes Wochenende ist SH-Cup in Bistensee, mal sehen ob es da besser läuft.

Danke an JSB-Modellsport

Das defekte Sensorkabel

Die neue Karo sieht schick aus, gegenüber Björn

Die neuen Ladekabel machen sich gut

Die H-Block liegen sehr gut

Eine sehr harte Landung nach der Brücke

Die Felgen sitzen zu eng...

...da müssen Radmitnehmer in +1mm drauf

Der Reifen nach 60 Minuten fahrtzeit