Schottland Fazit

Wir waren drei volle Wochen in Schottland. In dieser Zeit haben wir acht Campingplätze besucht. Wir waren immer zwischen 2 und 3 Nächte auf einem Campingplatz. Das hat uns einen guten Überblick über Schottland gegeben, war aber auch sehr anstrengend.



Die Campingplätze 

Ich kann alle Campingplätze empfehlen. Alle Stellplätze waren befestigt mit Schotter oder sogar gepflastert. Teilweise waren die Plätze "full service pits" also Stellplätze mit Strom, Wasser und Abwasser, teilweise nur mit Strom. Strom war immer inklusive. Ich habe alle Plätze im Voraus gebucht, was nicht unbedingt nötig gewesen wäre, da wir überwiegend schlechtes Wetter hatten. 


Midges

Hatten wir ein paar. Die Nerven und Stechen, was echt wehtut. Aber wir hatten nie Schwärme davon, dass der Himmel sich verdunkelt. Draußen hilft Thermacell, konnten wir an einem Abend bei 10°C testen. Auf die Haut haben wir uns nichts gesprüht, weil es nicht notwendig war. 

Die Straßen

Bis auf wenige Kilometer sind die Straßen in Schottland generell in einem schlechten Zustand. Sehr viele große Schlaglöcher, schlechte Oberflächen und auch am Rand fällt die Straße oft gleich 15–30 cm ab. Steigungen von bis zu 20 % haben wir erlebt. Die Straße folgt der Landschaft und die ist bergig.
Die Schotten fahren alle sehr zurückhaltend und geben einem gerne die Vorfahrt. Es wird nicht gedrängelt und gehupt. Die Single Roads waren alle sehr einfach zu befahren, das war gar kein Problem. Schlimmer waren die sehr engen, zweispurigen Straßen, die keinen Raum zum Ausweichen boten. 
Ich hatte immer ein Auge auf dem linken Fahrbahnrand, um so weit wie möglich links zu fahren. Die zwei Ersatzspiegel für die EMUK-Wohnwagenspiegel habe ich nicht gebraucht.




Der Linksverkehr

War für mich gar kein Problem. Am Anfang waren die großen drei- oder vierspurigen Kreisverkehre eine Herausforderung. Im Zweifel sind wir in der Mitte gefahren, damit wir wieder richtig aus dem Kreisel herausfahren konnten. 
Am Anfang habe ich beim Abbiegen immer laut gesagt: links abbiegen und danach links fahren, oder eben rechts abbiegen und danach links fahren, 
Ich habe es mir sehr viel schlimmer vorgestellt, auf der linken Seite zu fahren. 

Bezahlen und Bargeld

Bezahlt haben wir überall mit Karte, das war gar kein Problem. Selbst da, wo man keinen Empfang hatte, konnte man mit Karte bezahlen. Nur für die Waschmaschine musste ich einen 10-Pfund-Schein holen. 

Verpflegung, Essen gehen und Tanken

Überall haben wir gute Supermärkte gefunden mit frischem Obst und Gemüse. Und auch ganz im Norden gab es eine Automatentankstelle mit ganz normalen Preisen. Die Preise im Supermarkt sind im Vergleich zu Deutschland ca. 10 % höher.

Die Restaurants waren durchweg alle hervorragend. Egal ob auf dem Campingplatz oder ganz abgelegen in einem kleinen Fischerdorf. Überall konnte man mit Karte bezahlen und wurde sehr freundlich bedient. Google Übersetzer scheitert manchmal an den Menükarten, da gerne auch landestypische Begriffe verwendet werden. Da muss man dann nachfragen, was auch mit Händen und Füßen geht. 




Die Fähre

Die Fähre war weniger dramatisch, als ich mir das vorher ausgemalt hatte. Ich bin noch nie auf so einer großen Fähre unterwegs gewesen. Es war alles hervorragend organisiert und einwandfrei ausgeschildert. Wir hatten auf der Hin- und Rückreise sehr ruhige See und es gab weitestgehend keine Wellen. Ohrstöpsel sind auf jeden Fall zu empfehlen. Die Kabinen sind sehr hellhörig. 

Da wir das Essen schon gleich mit der Buchung der Fähre gebucht hatten, war das auch kein Problem. Das Buffet war wirklich ausgezeichnet und die Abendunterhaltung war auch toll. Klar ist das kein Schnäppchen, aber gerade mit dem Wohnwagen spart sich eine lange Strecke durch England. 

Buchen sollte man die Fähre so früh wie möglich, da die Preise immer weiter steigen. Wenn man am Wochenende reisen möchte, kann es auch sein, dass die Fähre schon ausgebucht ist. Wenn man terminlich flexibler ist, dann kann man das auch kurzfristig buchen.




Fazit

Die Reise war unglaublich, obwohl wir durchweg zu niedrige Temperaturen hatten. Es gab kaum mehr als 13–14 °C. Die Landschaft hat das immer gut gemacht. Nur die letzten drei Tage Dauerregen haben uns dann keinen Spaß mehr gemacht. Aber für das Wetter kann das Land nichts. 

Die Instagram-Hotspots kann man fast alle getrost ignorieren, die sind nur auf Instagram schön. Ansonsten braucht man nur vor die Türe zu gehen und die Natur zu erleben. Alle Schlösser kosten Eintritt. Wenn man viele besuchen möchte, lohnt sich ggf. ein Pass, mit dem man Ermäßigung oder vergünstigten Eintritt bekommt. 

2029 wollen wir wieder hin, dann aber nur drei Campingplätze in drei Wochen. Und später im Jahr in der Hoffnung, dass es dann wärmer ist. Aber da ist noch nichts fest geplant. 

Die Kosten

Diesel (3482 km) 875,10 €
Campingplätze (ca. 46 € pro Nacht im Durchschnitt) 966,76 €
Fähre hin und zurück (PKW + 8 m Wohnwagen in einer 2-Bett-Kabine) 1.442,00 €
3.283,86 €
Plus Essen, Souvenirs und Restaurantbesuche.


Die Highlands

Die Highlands

Die Highlands haben wir auf zwei Campingplätzen besucht. Grantown on Spey Caravan Park und Sango Sands Oasis. Auf dem ersten Platz sind wir nur zwei Tage geblieben. Ziel war es, eine oder mehrere Burgen in der Nähe anzuschauen. Der Landsitz der Queen (Balmoral Castle) wäre ein lohnendes Ziel gewesen. Das Wetter hat überhaupt nicht mitgespielt. Der Garten ist wunderschön angelegt. Dazu kommen 2 × £18,50 + £6 fürs Parken. 

Wir hatten einen riesigen Stellplatz


Wir sind dann nach Aberdeen gefahren. Das hat sich nicht wirklich gelohnt. Wie viele englische Städte ist auch diese Stadt sehr verwinkelt und nicht sehr übersichtlich. Man läuft eigentlich ständig durch irgendwelche Mals, die alle nicht sehr gut besucht sind. Die Stadt ist nicht sehr gepflegt, um es ganz freundlich auszudrücken. Was uns in England fehlt, sind schöne Kaffees, und ich meine nicht die Kaffees, die eigentlich ein Restaurant sind. Im Café Nero haben wir einen Cappuccino und ein kleines Stück Kuchen erhalten.

Aberdeen Richtung Hafen

 

Dafür habe ich zwei schöne Aufnahmen mit der Drohne machen können. Die Landschaft ist einfach einzigartig.

Was uns wirklich gewundert hat, war der Mangel an Parkplätzen und Wanderwegen. Wunderbare Landschaften, die nicht erkundet werden können. 

Sango Sands Oasis

Ist wirklich ziemlich einsam und abgelegen. Aber die Aussicht, die wir von unserem Stellplatz aus hatten, war wirklich super. Leider hat das Wetter nicht mitgespielt und die Wettervorhersage war nicht zu gebrauchen. Wir hatten die Markise aufgebaut und das war leider ein Fehler. Mitten in der Nacht, gegen 3:30 Uhr, hat der Wind extrem zugelegt und an der Markise gerüttelt. An Schlafen war da nicht mehr zu denken. Am Morgen ließ der Wind etwas nach und wir haben die Markise zu viert schnell abgebaut.

Der Strand war ein echtes Highlight


Die sanitären Anlagen waren immer sauber, leider war das Duschen nicht so angenehm. Die Temperatur konnte nicht eingestellt werden, und war mir viel zu heiß. Der Supermarkt war in der Nähe und gegenüber ist eine 24-Stunden-Tankstelle. Der Supermarkt war hervorragend sortiert. 

Es gibt sehr viele Ruinen zu bewundern


Toller Campingplatz, aber nicht so ganz unser Ding. Die letzten 15 Kilometer waren nur noch Single Road Tracks.

Edinburgh – Stadtführung + erstes Fazit

Im Vorwege haben wir auch schon eine Stadtführung auf Deutsch gebucht. Da Freunde von uns auch mit dabei sind, haben wir die Kosten durch 2 geteilt. 


Ich kann hier leider keine Zusammenfassung schreiben. Aber ich kann sagen, dass sich eine Stadtführung auf jeden Fall lohnt. Craig hat uns sehr viele Hintergründe erläutert und auch seine eigene Geschichte eingebunden. Edinburgh enthält an jeder Ecke und an jedem Stein eine Geschichte. Alles ist irgendwie historisch und hat einen zusammen im 12., 13. oder 17. Jahrhundert.

6 Bilder von 120 Bildern



Erstes Fazit

Auf unseren Urlaubsreisen suchen wir gerne auch einen "anderen" Urlaub. England ist anders, schon alleine durch seine reichhaltige und umfangreiche Historie. Die Menschen, die Orte – alles ist wirklich anders. Liegt natürlich auch daran, dass wir beide zwar schon in England waren, aber eben doch nie so richtig in England waren. 

Die Menschen sind freundlich und höflich. Linksfahren ist gar nicht so schlimm, wie man denkt, außer mit dem Fahrrad. Jetzt sind wir gespannt auf die nächste Region und den nächsten Campingplatz. Ganz sicher könnte man in der Region East Lothian bestimmt noch 2 Wochen verbringen. Aber vielleicht kommen wir ja mal wieder nach Schottland.

Die Preise sind etwas höher als in Deutschland, schätzungsweise 10 %, würde ich sagen. Bis jetzt konnte man überall mit Karte bezahlen. Bargeld haben wir noch keines gebraucht. 

Mit dem Fahrrad nach Edinburgh + Islander-Workshop

Schon zu Hause haben wir überlegt, was ein schönes Souvenir aus Schottland sein könnte. Über Instagram habe ich von einem Workshop gelesen, bei dem man eine Tasche machen kann. Das hat uns gut gefallen und ich habe den Kurs schon von zu Hause aus gebucht.

Die Auswahl war sehr groß

Für ene grüne Tasche habe ich mich entschieden

Sehr konzentriert bei der Arbeit...

.... ebenso wie bei Gudrun

Und hier das Supertolle Endergebnis



Aber zu dem Workshop mussten wir ja irgendwie hinkommen. Da das Wetter gut war, sind wir mit den Fahrrädern gefahren. Fahrradfahren im Linksverkehr fühlt sich noch falscher an als mit dem Auto. Ständig schaut man in die falsche Richtung. Aber der Weg führte uns am Meer entlang und zu 90 % auf Radwegen, wo keine Autos fuhren. Eine wunderschöne Strecke.

East Lothian, die Region in der wir waren

Eine sehr schöne Radtour

Unsere gesamte Tour



10 Minuten bevor der Kurs startete, waren wir da. Mit dem Fahrrad konnten wir direkt vor dem Geschäft parken. Die größte Schwierigkeit lag darin, die Farben und Möglichkeiten zu kombinieren. Das Zusammensetzen der einzelnen Teile war sehr einfach und wurde mit Schrauben gelöst. Gudrun hat sich eine Handtasche ausgesucht und ich einen Kulturbeutel. 

Fahrradfahren in Edinburgh war schon ein Erlebnis. Die Stadt ist sehr eng und die Autos fahren alle schnell. Dazu kommen noch die Buse und Schlaglöcher, die mindestens 10 cm tief sind. Nachdem wir uns verfahren hatten, sind wir abgestiegen und haben einen Teil der Strecke geschoben. Das fühlte sich viel zu gefährlich an. 


Das Wetter war perfekt

So ein schottisches Rind ist auch lecker

Toller Sonnenuntergang

So stehen wir aktuell







Überfahrt + 1. Tag in Schottland

Überfahrt + 1. Tag in Schottland

Die Anreise

Wir sind extra um 4 Uhr aufgestanden, damit wir um 5 Uhr losfahren können. Der Druck war da, dass wir die Fähre nach Newcastle nicht verpassen durften. Kleiner Spoiler: Die Fähre haben wir rechtzeitig erreicht.

Wie zu erwarten war der Elbtunnel keine Hürde, wir sind einfach so durchgekommen. Überhaupt war an einem Freitag sehr wenig Verkehr. Wir hatten einmal für ein paar Minuten zäh fließenden Verkehr. Um kurz vor 12 Uhr waren wir an der DFDS-Ablegestelle in IJmuiden in der Nähe von Amsterdam. Um 17:45 Uhr sind wir dann erst ausgelaufen. Also hatten wir eine sehr lange Wartezeit. Aber lieber so herum, als dass die King Seeways ohne uns fährt.

Die Einfahrt in die Fähre war ein kleines Abenteuer. Kurz vorher hat es geregnet. Alles war nass, aber zum Glück haben wir Allrad, und so war es kein Problem, die steile Rampe heraufzufahren. Dann mussten wir noch kurz warten, während die Lademeister ein paar der Rampen rauf und runter gefahren haben. Aus meiner Perspektive ein kontrolliertes Chaos. Unsere Kabine auf Deck 7 konnten wir gleich besichtigen.



Die Kabine

Bisher haben wir noch keine Kreuzfahrt gemacht, und nach der "geräumigen" Kabine würde ich auch keine Kreuzfahrt machen wollen. Gudrun musste das Bett oben nehmen, es gab ein Gewichtslimit, welches ich gerissen habe. Für eine Nacht wird das schon gehen. Zum Glück haben wir eine Kabine mit Fenster gebucht, was man aber leider nicht öffnen kann. Aber eine eigene Toilette und Dusche sind schon etwas Schönes.

Stockbetten hatten wir noch nie


Das Abendbuffet

Beim Buchen der Überfahrt habe ich das Abendessen gleich mitdazugebucht (Abendbuffet ab 19 Uhr). Unser Slot ging bis 20:30 Uhr, also Zeit genug. Das Essen war wirklich hervorragend, und es gab eine unglaubliche Auswahl an allen möglichen Speisen. Viel zu viel, um alles hier aufzuzählen. Alles wurde immer wieder nachgelegt. Einziger Wermutstropfen war, dass keine Getränke im Preis enthalten waren. Das war nicht so offensichtlich beim Buchen der Reise.




Das Schiff

Bis zum Abendbuffet haben wir das Schiff erkundet. Die 163 m (Länge) waren schnell überwunden. Achtern, ganz oben auf Deck 12, gibt es eine Bar, wo wir uns etwas zu trinken geholt haben. Heineken vom Fass ist ganz okay. Pepsi leider nicht. Am schönsten waren am Bug die Decks 8 und 9. Auf beiden Decks gab es Beobachtungsmöglichkeiten. Einmal draußen und einmal drinnen. Dort war es sehr ruhig und man hatte einen tollen Ausblick auf das Wasser. Verrückt, was alles in der Nordsee schwimmt zwischen IJmuiden und Newcastle. Das Fernrohr hat sich voll gelohnt.




Die erste Nacht

Um 22:30 Uhr waren wir im Bett, der Tag war lang. Das Schiff ist sehr hellhörig, Ohrstöpsel sind Pflicht. Was hatten wir vergessen? Zahnpasta! Die gab es zum Glück für 2,40 € beim Gästeservice. Die Motoren haben wir auf Deck 7 nicht gehört, aber die Vibrationen waren zu spüren. Das Bett war natürlich zu kurz, die Bettdecke zu klein. Aber so konnten wir schlafen, bis um 6 Uhr der Wecker klingelte. Reisetabletten brauchten wir zum Glück nicht, das lag aber hauptsächlich daran, dass das Meer sehr ruhig war. Es waren kaum Wellen zu sehen.

Das Frühstück

War klassisch englisch und kontinentalsüß, jeder wie er möchte. Entgegen dem Abendbuffet gab es keine gebuchten Slots. Das war aber auch kein Problem, es gab genügend Sitzplätze.

Die Abfahrt

Ging dann doch recht schnell. Wir wurden zu unserem Parkdeck gerufen und konnten innerhalb von ein paar Minuten losfahren. Zoll ging rasant. Alles kein Problem und wir waren auf einmal in England.

Der Linksverkehr

Bevor wir die erste Straße befahren haben, habe ich noch den Kühlschrank in Betrieb genommen. Dabei haben wir beobachtet, wie ein Auto mit niederländischem Kennzeichen rechtsfahrend durch das Tor des Hafens fuhr. Ihm kam ein Engländer laut hupend entgegen. Das war die erste Erinnerung. Ab jetzt nur noch links fahren. Nach den ersten 7 Kreisverkehren hat es immer funktioniert. Das Navi hat immer angezeigt, wie man durch den Kreisverkehr kommt. Schwierig wird es nur, wenn es durch enge Ortschaften geht und sehr wenig Platz ist.

Der Campingplatz

Drummohr Camping & Glamping Site ist unser erster Platz für 3 Tage. Sehr freundlicher Empfang, obwohl echt viel los war. Zum Campingplatz werde ich noch etwas schreiben. Wir haben einen schönen Platz bekommen und konnten uns einrichten für die nächsten Tage.

Noch 2 Tage dann geht es los nach Schottland

 Wir sind schon ein wenig mehr aufgeregt als sonst, wenn es auf lange Tour geht. Schottland war so viel mehr Vorbereitung als ein langer Urlaub in Italien.


✅ Reisepass erneueren

✅ Visum für Großbritannien beantragen

✅ Wohnwagen-Deichsel abschmieren

✅ Wohnwagen E&P pflegen und warten

✅ D-Zeichen für Pkw und Wohnwagen

✅ Scheinwerferabdeckung für Linksverkehr

✅ TomTom Go Expert Abo starten


Die Packliste für Schottland ist ja quasi Klamotten für alle Jahreszeiten. Dazu wollen wir auch wandern gehen, also auch noch Rucksack, Wanderstöcke und Co. einpacken. So viele Klamotten wie nach Schottland nehmen wir sonst nicht mit. Nach England darf man keine Milchprodukte und kein Fleisch einführen. Also bleibt der Kühlschrank aus. Auf der Fähre darf man den Kühlschrank ohnehin nicht auf Gas laufen lassen. Zum Glück haben wir den Tag vor der Abfahrt frei und können alles in Ruhe in den Wohnwagen laden. 

Dass wir die Fähre rechtzeitig erreichen, ist meine größte Befürchtung. Deswegen werden wir schon um 5 Uhr losfahren, damit wir genügend Puffer haben, um rechtzeitig in Amsterdam zu sein, wenn die Fähre ablegt. 

Ecowitt Wetterstation HP2564AE Pro mit Ecowitt WS90 Sensor

 Ecowitt Wetterstation HP2564AE Pro mit Ecowitt WS90 Sensor


Die Wetterstation sendet ihre Rohdaten über das Ecowitt-Protokoll in eine InfluxDB. Hier die Rohdaten, wie sie von der Wetterstation kommen:

Parameter Bedeutung Detailbeschreibung
tempinfInnentemperaturTemperatur an der Basisstation/Konsole (in °F).
humidityinInnenfeuchteRelative Luftfeuchtigkeit in der Konsole.
baromrelinRelativer LuftdruckAuf Meereshöhe korrigierter Luftdruck (in inHg).
baromabsinAbsoluter LuftdruckDirekt am Sensor gemessener Druck (in inHg).
tempfAußentemperaturTemperatur des WS90 Außensensors (in °F).
humidityAußenfeuchteRelative Luftfeuchtigkeit außen.
winddirWindrichtungAktuelle Windrichtung (0–359 Grad).
winddir_avg10mWindrichtung Ø 10mDurchschnittliche Windrichtung der letzten 10 Minuten.
windspeedmphWindgeschwindigkeitAktuelle Windgeschwindigkeit (in mph).
windgustmphWindböeAktuelle Böen-Geschwindigkeit (in mph).
maxdailygustTageshöchstböeDie stärkste gemessene Böe des heutigen Tages.
solarradiationSonneneinstrahlungLichtintensität in Watt pro Quadratmeter (W/m²).
uvUV-IndexStärke der Ultraviolettstrahlung (0–15).
rrain_piezoRegenrateAktuelle Regen-Intensität (Rain Rate).
erain_piezoRegenereignisRegenmenge des aktuellen Schauers (Event Rain).
hrain_piezoRegen (Stunde)Regenmenge der letzten Stunde.
last24hrain_piezoRegen (24h)Rollierende Regenmenge der letzten 24 Stunden.
drain_piezoRegen (Tag)Gesamte Regenmenge seit Mitternacht (Daily Rain).
wrain_piezoRegen (Woche)Regenmenge der aktuellen Kalenderwoche.
mrain_piezoRegen (Monat)Regenmenge des aktuellen Kalendermonats.
yrain_piezoRegen (Jahr)Regenmenge des aktuellen Kalenderjahres.
ws90cap_voltKondensator-SpannungSpannung des Goldcaps (Pufferspeicher des Solarpaneels).
ws90_verFirmware-VersionDie installierte Softwareversion des WS90 Sensors.
gain10-50_piezoVerstärkungsfaktorenKalibrierungswerte für verschiedene Regenintensitäten.
vpdSättigungsdefizitVapor Pressure Deficit: Differenz zwischen Feuchtegehalt der Luft und Sättigung (wichtig für Pflanzenwachstum).

Ihr findet mein Python-Skript, welches die Daten der Wetterstation entgegennimmt und in eine InfluxDB schreibt, auf GitHub.

Schottland Fazit

Wir waren drei volle Wochen in Schottland. In dieser Zeit haben wir acht Campingplätze besucht. Wir waren immer zwischen 2 und 3 Nächte auf ...