Samstag, 6. Februar 2021

Polnische Meisterschaft

Mein Vereinskollege Peter war letztes Jahr auf einigen Rennen der polnischen Meisterschaft. Da er Polnisch spricht und total begeistert von den Strecken in Polen ist, hat er mich angefixt ich soll doch auch mitkommen. Tolle Strecken günstige Hotels und viel Spaß.



Da ich sowas für mich immer planen muss habe ich ein paar Recherchen betrieben. In der folgenden Liste findet Ihr einen Link zu Google-Maps über den Ortsnamen, zur Streckenplanung. Und am Ende habe ich noch den Link zur Facebook-Seite des jeweiligen Vereines eingefügt. Die Webseiten der meisten Vereine sind veraltet und nicht erreichbar. Die Entfernungsangaben beziehen sich auf meine Anreise aus dem Norden.
  1. Runde Włodawa - 24.-25. April (1.131 km) RC SPORT Włodawa [Nennung] [Anmeldeliste]
  2. Runde Poznań - 29.-30. Mai (631 km) RC Club Poznań [Nennung] [Anmeldeliste]
  3. Runde Szczecin -26.27. Juni (422 km) Smk Auto-Klub Szczecin [Nennung] [Anmeldeliste]
  4. Runde Wolsztyn - 24.-25. Juli (543 km) Latina RC Racing
  5. Runde Piaseczno - 21.-22. August (890 km) Stowarzyszenie RC Sport Piaseczno
Sobald die Nennung offen ist, werde ich versuchen die Links hier zu posten, und auch welches Hotel wir genommen haben. 

RC Racing Kalender 2021

Hier ist mein Racing Kalender für dieses Jahr (2021), er wird ständig angepasst und aktualisiert:


Dienstag, 20. Oktober 2020

RC-Segeln Boje - 3D Druck

 Auch ich habe mit dem 3D Drucken begonnen. Seit Anfang des Jahres bin ich im Besitzt eines RC-Laser Segelbootes, das macht auch viel Spaß aber mit der Zeit wurde es doch langweilig. Ich bin und bleibe ein Racer, ansonsten ist das mit Spielzeug im Kreis fahren. Beim Segeln trägt man eine Regatta aus, und dazu braucht es Bojen. Und klar kann man sich solche Bojen einfach bei eBay kaufen, aber wenn man schon einen 3D-Drucker zu Hause hat kann man, den doch auch benutzen.

Version 1.0 der Bojen

Meine erste Version war eine Boje von Thingiverse, die ich auf 115 % aufgeblasen habe. Nachdem diese gedruckt war und auch getestet habe ich dann doch meine eigene konstruiert. Diese Konstruktion möchte ich hier einmal vorstellen und alle Dateien zum Download anbieten.

Meine Boje besteht aus vier Teilen. Der Schwimmkörper hat ein Fach von 50 mm x 50 mm x 50 mm, dies dient dazu die Boje so zu beschweren, dass sie aufrecht im Wasser schwimmt. Hier kann man Schrauben, Muttern, Nägel oder was auch immer unterbringen. Ca. 400 Gramm sollten da rein damit die Boje schön aufrecht schwimmt. Das Fach wird dann verschlossen in dem man das Teil mit der Öse verklebt. Bei mir hat sich Pattex Stabilit Express bewährt. 

Druckvorgaben, da es sich um Funktionsteile handelt drucke ich immer mit 5 Boden, Wand, Deckenschichten. 

  • Deckel
    • 0,2 mm Schichthöhe
    • 5 Bodenschichten / Wandschichten / Deckenschichten
    • 50 % Infil
  • Schwimmkörper, Dreibein, Spitze
    • 0,2 mm Schichthöhe
    • 5 Bodenschichten / Wandschichten / Deckenschichten
    • 5 % Infil
  • Material
    • 3DJAKE - PETG Neon Gelb
    • Schleppblei mit Doppelöse 400 g Nierenblei Welsblei
    • Kugelblei mit Öse Rundblei Norwegenblei Welsblei 1075 g
    • Polyesterseil B1 PES geflochten ø3mm 50 m Weiß
  • Downloads

Die Boje 1.0 hat hier noch 800 Gramm was zu viel ist. Die Bleikugel rutscht frei am weißen Seil entlang

So wird die Boje aufs Wasser gebracht



Dieses Dreibein vergrößert die Boje

Das ist der Deckel der die Boje an der Unterseite verschließt

Die Spitze macht die Boje gut sichtbar


Das Bodenfach für die Beschwerung

Damit die Boje aufrecht schwimmt kommen 400 Gramm Angelblei ins Bodenfach

Fast komplett, der Verschluss des Bodenfachs fehlt

Samstag, 15. August 2020

Donnerstag, 7. Mai 2020

RC Laser - Segelboot

Dank Corona finden zurzeit keine RC-Car Rennen statt. Zu Hause herumzusitzen und Trübsal blasen ist nicht mein Ding. Angeregt durch Lars und Torben habe ich mir das RC-Segeln angeschaut. Die beiden haben eine Stockmaritim und Lars hatte auch einen RC Laser. Der RC Laser ließ sich sehr einfach steuern und beherrschen. Da ich mich schon des Öfteren über RC-Segelboote informiert habe war die Entscheidung schnell gefallen, dass ich auch so ein Segelboot haben wollte.

Das Schöne am RC Laser ist, das alles in eine große Tasche passt und sich das Boot innerhalb von 5 Minuten startklar machen lässt. Den Halter für vier Rundzellen (AA) haben wir gegen einen 1.900 mAh LiFe Empfängerakku ersetzt. Selbst nach 2 Stunden auf dem Wasser hatte ich knapp 400 mA verbraucht. Es stehen vier verschiedene Segel zur Verfügung. Diese lassen sich schnell wechseln und somit kann man bei fast jedem Wind segeln. 

Im Netz gibt es ein paar tolle Webseiten die das Boot im Detail beschreiben. Die Links sprechen für sich:
Hier ist Lars Boot zu sehen

Der RC Laser mit dem B-Segel

Der Rumpf braucht unbedingt etwas Farbe

Die Segel haben auch etwas Farbe erhalten

Damit man das Boot auf dem Wasser besser erkennen kann

Hier segeln wir in Elmshorn im Stadtpark



Freitag, 22. November 2019

RC Racing Kalender 2020

Hier ist mein Racing Kalender für dieses Jahr (2019), er wird ständig angepasst und aktualisiert:


Montag, 16. September 2019

Euro 40+ - LA Speedway - Landshut

Zu Beginn des Jahres, als klar war, das ich dieses Jahr Nitro fahre, habe ich mich für die Euro 40+ genannt. Für dieses Rennen muss man sich nicht direkt qualifizieren, es gibt aber eine Reihenfolge, in der die Plätze vergeben werden. Und die Nenngebühr beträgt 120 €, die sich die Efra und der Verein teilen.

Marc hatte sich um ein günstiges Hotel gekümmert, bis auf eine Kleinigkeit hat auch alles perfekt mit dem Hotel gepasst. Am Sonntag ging um 5:30 Uhr der Feueralarm los und das ganze dauerte über eine Stunde. Da war dann nicht mehr an schlafen zu denken.

Ich hatte schon am Donnerstag Urlaub und bin so gegen 9 Uhr losgekommen, nachdem ich ein paar Kilometer unterwegs war und umdreht bin. Ohne Sprit braucht man nicht zu einer Europameisterschaft zu fahren. Die 803 km waren keine kleine Strecke, lief aber alles gut. Marc und Thomas haben mich dann kurz vor dem Ziel überholt.

Auf dem Gelände des LA Speedway angekommen, war ich überrascht von der Größe der Anlage. Neben der RC-Rennstrecke liegt eine Speedway Strecke, daher auch der Name des Vereins. Und für die Speedway Strecke gibt es natürlich Toiletten und Strom. Und das Gelände war mit Solarzellen überdacht. Der Trackwalk am Donnerstag zeigte, was für eine geile Strecke. Keine Löcher, alles topfeben. Dazu wurde die Strecke mit einer halben Tonne Zucker befestigt.

Am Freitag startete das freie Training, in 12 Gruppen! Es waren 144 Teilnehmer angekündigt. Tatsächlich haben dann doch nur 134 teilgenommen. Trotzdem eine stolze Anzahl. Wir hatten immer 5 Minuten Fahrtzeit, inkl. Vorbereitungszeit. Zuerst mal die Streckenführung kennenlernen, was schon nicht so einfach war. Dazu kam, dass viele Motoren keine Leistung hatten. Nach einer kurzen Recherche stellte ich fest, das wir uns auf ca. 450 m ü NN befanden. Dadurch ist auch einfach zu erklären, dass mein Motor deutlich magerer eingestellt werden musste.

Nach 4 Trainings ging es mit 2 kontrollierten Trainings weiter. Diese kontrollierten Trainings gingen über 3 Minuten Vorbereitungszeit und 5 Fahrtzeit. Nach und nach gewöhnt man sich an die Strecke, bereits im 2 Trainingsdurchlauf stellte sich Blue-Groove ein. Wahnsinn wie schnell das hier geht, aber es war auch ein Trugschluss doch dazu später mehr. Der große 5er Sprung, sowie die Anfahrt zum Doppelsprung bereiteten mir Probleme. Für den 5er brauchte man vor allem Leistung im Motor, und den ersten Doppel musste man kurz springen sonst reicht die Leistung nicht für den folgenden Dreier. Hans-Peter hat mich unterstützt, und ich ihn. Dank ihm durfte ich auch die neuen Headsets ausgiebig testen. Sowas brauche ich auch, was für eine Erleichterung.


Meine Ergebnisse waren durchwachsen, das Niveau der Teilnehmer ist schon sehr hoch. Trotzdem hatte ich schon beim Training sehr viel Spaß. Die Verpflegung durch den Verein war ganz okay. Nicht ganz okay war die Lautsprecher Anlage. Solche kleinen trompetenartigen Lautsprecher hatten wir auch mal an der Strecke. Die Durchsagen waren kam zu verstehen, vor allem nicht auf dem Fahrerstand geschweige den auf der Strecke. Das war sehr schade, so gab es auch wenig durchsagen für Probleme auf der Strecke. Zum Glück kam es zu keinem Unfall, zumindest habe ich nichts davon mitbekommen.
Am Samstag standen dann die Qulifikationsläufe an. Am Morgen gab es ein 5 Minuten Training um zu sehen ob mit der Technik alles klappt. Ich war von Gruppe 9 in Gruppe 1 gewechselt, und bin somit als erstes gefahren. Die Strecke hatte Gripp wie mit einem Tourenwagen auf Teppich. Ich bin in der Zwischenzeit von Hot Dices auf Activity gewechselt. Der Verschleiß der Reifen lag bei der alten ProCiruit Mischung bei nahe Null! Die Qualifikationsläufe waren mal gut mal schlecht. Man will doch immer zu viel und macht dabei zu viele Fehler. Erstaunlich fand ich nur wie schnell ich mich an die Strecke gewöhnt habe, dass viel mir früher viel schwerer. Am Ende landete ich im 1/256 B Finale, und startete dort von Platz 4. Hans-Peter startete von Platz 3.

Da ich es nur ins letzte Finale geschafft habe, dufte ich schon am Samstag Abend fahren. Bei der Efra startet das A- vor dem B-Finale entgegen dem wie man es gewohnt war. Sehr angenehm fand ich es das man sortiert nach Startnummer auf den Fahrerstand kommt und sich dann einen der freien Plätze aussuchen kann. Somit konnte ich wieder auf 3 stehen wie schon die ganze Zeit.

Der Start verlief sehr sauber, es kam zu keiner Karambolasche jeder Fahrer hat aufgepasst. Nach ein paar Runden habe ich mich auf Platz 1 vorgefahren. Wobei ich davon nicht viel mitbekommen habe. Marc hat mich immer wieder zur ruhigen und sauberen Fahrweise ermahnt. Das hat auch ganz geklappt bis zur 6./7. Minute. Da bin ich am beginn der lagen Geraden umgekippt und das Auto war aus. Der running Marshal hat Marc mein Auto gebracht, der Boxenhelfer darf nicht auf die Strecke. Nachdem das Standgas hochgedreht war, und getankt war konnte ich wieder auf die Strecke. Der 1. Platz war leider weg. Ich konnte entspannt fahren da ich dachte ich wäre eh letzter. Bin dann aber doch noch 6. Geworden. Wenn ich die Runde 7 nicht in 2 Minuten absolviert hätte wäre Platz 1 drin gewesen. Somit war klar, dass ich nicht aufsteigen werde und ich am Sonntag nicht mehr fahren werde. 126 von 134 war nicht ganz das was ich gehofft hatte. Aber ich war dabei und es war toll!

Insgesamt fand ich die Veranstaltung wirklich toll und gelungen. Auch wenn man jetzt nicht übermäßig viel Fahrtzeit hatte hat mir die perfekte Strecke sehr viel Spaß gemacht. Apropos Strecke, der Zucker verwandelte die Strecke in eine echt rutschige Strecke. Auf der Ideallinie ließ es sich noch ganz gut fahren, aber wehe man hängt zu viel am Gas oder das Heck bricht mal aus. Ein Luftfilter reichte für das ganze Wochenende aus, kein Staub! Ich möchte auf jedem Fall im nächsten Jahr wieder dabei sein, dann findet die Euro 40+ in Frankreich statt. http://www.abcreding.fr/

Alle Fotos auch hier: Album Euro 40+

Die Strecke 1/14

Die Strecke 2/14

Die Strecke 3/14

Die Strecke 4/14

Die Strecke 5/14

Die Strecke 6/14

Die Strecke 7/14

Die Strecke 8/14

Die Strecke 9/14

Die Strecke 10/14

Die Strecke 11/14

Die Strecke 12/14

Die Strecke 13/14

Die Strecke 14/14

Fahrerbesprechung mit dem Teammanager Ralf Bauer

Blue Groove nach kürzester Zeit

Autoschlange mal anders

Vorbereitungstische

Technische Abnahme

Spaß im Hotel mit der Brandmeldeanlage

Spaß mit der A7 durch eine Vollsperrung