Die Highlands

Die Highlands

Die Highlands haben wir auf zwei Campingplätzen besucht. Grantown on Spey Caravan Park und Sango Sands Oasis. Auf dem ersten Platz sind wir nur zwei Tage geblieben. Ziel war es, eine oder mehrere Burgen in der Nähe anzuschauen. Der Landsitz der Queen (Balmoral Castle) wäre ein lohnendes Ziel gewesen. Das Wetter hat überhaupt nicht mitgespielt. Der Garten ist wunderschön angelegt. Dazu kommen 2 × £18,50 + £6 fürs Parken. 

Wir hatten einen riesigen Stellplatz


Wir sind dann nach Aberdeen gefahren. Das hat sich nicht wirklich gelohnt. Wie viele englische Städte ist auch diese Stadt sehr verwinkelt und nicht sehr übersichtlich. Man läuft eigentlich ständig durch irgendwelche Mals, die alle nicht sehr gut besucht sind. Die Stadt ist nicht sehr gepflegt, um es ganz freundlich auszudrücken. Was uns in England fehlt, sind schöne Kaffees, und ich meine nicht die Kaffees, die eigentlich ein Restaurant sind. Im Café Nero haben wir einen Cappuccino und ein kleines Stück Kuchen erhalten.

Aberdeen Richtung Hafen

 

Dafür habe ich zwei schöne Aufnahmen mit der Drohne machen können. Die Landschaft ist einfach einzigartig.

Was uns wirklich gewundert hat, war der Mangel an Parkplätzen und Wanderwegen. Wunderbare Landschaften, die nicht erkundet werden können. 

Sango Sands Oasis

Ist wirklich ziemlich einsam und abgelegen. Aber die Aussicht, die wir von unserem Stellplatz aus hatten, war wirklich super. Leider hat das Wetter nicht mitgespielt und die Wettervorhersage war nicht zu gebrauchen. Wir hatten die Markise aufgebaut und das war leider ein Fehler. Mitten in der Nacht, gegen 3:30 Uhr, hat der Wind extrem zugelegt und an der Markise gerüttelt. An Schlafen war da nicht mehr zu denken. Am Morgen ließ der Wind etwas nach und wir haben die Markise zu viert schnell abgebaut.

Der Strand war ein echtes Highlight


Die sanitären Anlagen waren immer sauber, leider war das Duschen nicht so angenehm. Die Temperatur konnte nicht eingestellt werden, und war mir viel zu heiß. Der Supermarkt war in der Nähe und gegenüber ist eine 24-Stunden-Tankstelle. Der Supermarkt war hervorragend sortiert. 

Es gibt sehr viele Ruinen zu bewundern


Toller Campingplatz, aber nicht so ganz unser Ding. Die letzten 15 Kilometer waren nur noch Single Road Tracks.

Edinburgh – Stadtführung + erstes Fazit

Im Vorwege haben wir auch schon eine Stadtführung auf Deutsch gebucht. Da Freunde von uns auch mit dabei sind, haben wir die Kosten durch 2 geteilt. 


Ich kann hier leider keine Zusammenfassung schreiben. Aber ich kann sagen, dass sich eine Stadtführung auf jeden Fall lohnt. Craig hat uns sehr viele Hintergründe erläutert und auch seine eigene Geschichte eingebunden. Edinburgh enthält an jeder Ecke und an jedem Stein eine Geschichte. Alles ist irgendwie historisch und hat einen zusammen im 12., 13. oder 17. Jahrhundert.

6 Bilder von 120 Bildern



Erstes Fazit

Auf unseren Urlaubsreisen suchen wir gerne auch einen "anderen" Urlaub. England ist anders, schon alleine durch seine reichhaltige und umfangreiche Historie. Die Menschen, die Orte – alles ist wirklich anders. Liegt natürlich auch daran, dass wir beide zwar schon in England waren, aber eben doch nie so richtig in England waren. 

Die Menschen sind freundlich und höflich. Linksfahren ist gar nicht so schlimm, wie man denkt, außer mit dem Fahrrad. Jetzt sind wir gespannt auf die nächste Region und den nächsten Campingplatz. Ganz sicher könnte man in der Region East Lothian bestimmt noch 2 Wochen verbringen. Aber vielleicht kommen wir ja mal wieder nach Schottland.

Die Preise sind etwas höher als in Deutschland, schätzungsweise 10 %, würde ich sagen. Bis jetzt konnte man überall mit Karte bezahlen. Bargeld haben wir noch keines gebraucht. 

Mit dem Fahrrad nach Edinburgh + Islander-Workshop

Schon zu Hause haben wir überlegt, was ein schönes Souvenir aus Schottland sein könnte. Über Instagram habe ich von einem Workshop gelesen, bei dem man eine Tasche machen kann. Das hat uns gut gefallen und ich habe den Kurs schon von zu Hause aus gebucht.

Die Auswahl war sehr groß

Für ene grüne Tasche habe ich mich entschieden

Sehr konzentriert bei der Arbeit...

.... ebenso wie bei Gudrun

Und hier das Supertolle Endergebnis



Aber zu dem Workshop mussten wir ja irgendwie hinkommen. Da das Wetter gut war, sind wir mit den Fahrrädern gefahren. Fahrradfahren im Linksverkehr fühlt sich noch falscher an als mit dem Auto. Ständig schaut man in die falsche Richtung. Aber der Weg führte uns am Meer entlang und zu 90 % auf Radwegen, wo keine Autos fuhren. Eine wunderschöne Strecke.

East Lothian, die Region in der wir waren

Eine sehr schöne Radtour

Unsere gesamte Tour



10 Minuten bevor der Kurs startete, waren wir da. Mit dem Fahrrad konnten wir direkt vor dem Geschäft parken. Die größte Schwierigkeit lag darin, die Farben und Möglichkeiten zu kombinieren. Das Zusammensetzen der einzelnen Teile war sehr einfach und wurde mit Schrauben gelöst. Gudrun hat sich eine Handtasche ausgesucht und ich einen Kulturbeutel. 

Fahrradfahren in Edinburgh war schon ein Erlebnis. Die Stadt ist sehr eng und die Autos fahren alle schnell. Dazu kommen noch die Buse und Schlaglöcher, die mindestens 10 cm tief sind. Nachdem wir uns verfahren hatten, sind wir abgestiegen und haben einen Teil der Strecke geschoben. Das fühlte sich viel zu gefährlich an. 


Das Wetter war perfekt

So ein schottisches Rind ist auch lecker

Toller Sonnenuntergang

So stehen wir aktuell







Überfahrt + 1. Tag in Schottland

Überfahrt + 1. Tag in Schottland

Die Anreise

Wir sind extra um 4 Uhr aufgestanden, damit wir um 5 Uhr losfahren können. Der Druck war da, dass wir die Fähre nach Newcastle nicht verpassen durften. Kleiner Spoiler: Die Fähre haben wir rechtzeitig erreicht.

Wie zu erwarten war der Elbtunnel keine Hürde, wir sind einfach so durchgekommen. Überhaupt war an einem Freitag sehr wenig Verkehr. Wir hatten einmal für ein paar Minuten zäh fließenden Verkehr. Um kurz vor 12 Uhr waren wir an der DFDS-Ablegestelle in IJmuiden in der Nähe von Amsterdam. Um 17:45 Uhr sind wir dann erst ausgelaufen. Also hatten wir eine sehr lange Wartezeit. Aber lieber so herum, als dass die King Seeways ohne uns fährt.

Die Einfahrt in die Fähre war ein kleines Abenteuer. Kurz vorher hat es geregnet. Alles war nass, aber zum Glück haben wir Allrad, und so war es kein Problem, die steile Rampe heraufzufahren. Dann mussten wir noch kurz warten, während die Lademeister ein paar der Rampen rauf und runter gefahren haben. Aus meiner Perspektive ein kontrolliertes Chaos. Unsere Kabine auf Deck 7 konnten wir gleich besichtigen.



Die Kabine

Bisher haben wir noch keine Kreuzfahrt gemacht, und nach der "geräumigen" Kabine würde ich auch keine Kreuzfahrt machen wollen. Gudrun musste das Bett oben nehmen, es gab ein Gewichtslimit, welches ich gerissen habe. Für eine Nacht wird das schon gehen. Zum Glück haben wir eine Kabine mit Fenster gebucht, was man aber leider nicht öffnen kann. Aber eine eigene Toilette und Dusche sind schon etwas Schönes.

Stockbetten hatten wir noch nie


Das Abendbuffet

Beim Buchen der Überfahrt habe ich das Abendessen gleich mitdazugebucht (Abendbuffet ab 19 Uhr). Unser Slot ging bis 20:30 Uhr, also Zeit genug. Das Essen war wirklich hervorragend, und es gab eine unglaubliche Auswahl an allen möglichen Speisen. Viel zu viel, um alles hier aufzuzählen. Alles wurde immer wieder nachgelegt. Einziger Wermutstropfen war, dass keine Getränke im Preis enthalten waren. Das war nicht so offensichtlich beim Buchen der Reise.




Das Schiff

Bis zum Abendbuffet haben wir das Schiff erkundet. Die 163 m (Länge) waren schnell überwunden. Achtern, ganz oben auf Deck 12, gibt es eine Bar, wo wir uns etwas zu trinken geholt haben. Heineken vom Fass ist ganz okay. Pepsi leider nicht. Am schönsten waren am Bug die Decks 8 und 9. Auf beiden Decks gab es Beobachtungsmöglichkeiten. Einmal draußen und einmal drinnen. Dort war es sehr ruhig und man hatte einen tollen Ausblick auf das Wasser. Verrückt, was alles in der Nordsee schwimmt zwischen IJmuiden und Newcastle. Das Fernrohr hat sich voll gelohnt.




Die erste Nacht

Um 22:30 Uhr waren wir im Bett, der Tag war lang. Das Schiff ist sehr hellhörig, Ohrstöpsel sind Pflicht. Was hatten wir vergessen? Zahnpasta! Die gab es zum Glück für 2,40 € beim Gästeservice. Die Motoren haben wir auf Deck 7 nicht gehört, aber die Vibrationen waren zu spüren. Das Bett war natürlich zu kurz, die Bettdecke zu klein. Aber so konnten wir schlafen, bis um 6 Uhr der Wecker klingelte. Reisetabletten brauchten wir zum Glück nicht, das lag aber hauptsächlich daran, dass das Meer sehr ruhig war. Es waren kaum Wellen zu sehen.

Das Frühstück

War klassisch englisch und kontinentalsüß, jeder wie er möchte. Entgegen dem Abendbuffet gab es keine gebuchten Slots. Das war aber auch kein Problem, es gab genügend Sitzplätze.

Die Abfahrt

Ging dann doch recht schnell. Wir wurden zu unserem Parkdeck gerufen und konnten innerhalb von ein paar Minuten losfahren. Zoll ging rasant. Alles kein Problem und wir waren auf einmal in England.

Der Linksverkehr

Bevor wir die erste Straße befahren haben, habe ich noch den Kühlschrank in Betrieb genommen. Dabei haben wir beobachtet, wie ein Auto mit niederländischem Kennzeichen rechtsfahrend durch das Tor des Hafens fuhr. Ihm kam ein Engländer laut hupend entgegen. Das war die erste Erinnerung. Ab jetzt nur noch links fahren. Nach den ersten 7 Kreisverkehren hat es immer funktioniert. Das Navi hat immer angezeigt, wie man durch den Kreisverkehr kommt. Schwierig wird es nur, wenn es durch enge Ortschaften geht und sehr wenig Platz ist.

Der Campingplatz

Drummohr Camping & Glamping Site ist unser erster Platz für 3 Tage. Sehr freundlicher Empfang, obwohl echt viel los war. Zum Campingplatz werde ich noch etwas schreiben. Wir haben einen schönen Platz bekommen und konnten uns einrichten für die nächsten Tage.

Noch 2 Tage dann geht es los nach Schottland

 Wir sind schon ein wenig mehr aufgeregt als sonst, wenn es auf lange Tour geht. Schottland war so viel mehr Vorbereitung als ein langer Urlaub in Italien.


✅ Reisepass erneueren

✅ Visum für Großbritannien beantragen

✅ Wohnwagen-Deichsel abschmieren

✅ Wohnwagen E&P pflegen und warten

✅ D-Zeichen für Pkw und Wohnwagen

✅ Scheinwerferabdeckung für Linksverkehr

✅ TomTom Go Expert Abo starten


Die Packliste für Schottland ist ja quasi Klamotten für alle Jahreszeiten. Dazu wollen wir auch wandern gehen, also auch noch Rucksack, Wanderstöcke und Co. einpacken. So viele Klamotten wie nach Schottland nehmen wir sonst nicht mit. Nach England darf man keine Milchprodukte und kein Fleisch einführen. Also bleibt der Kühlschrank aus. Auf der Fähre darf man den Kühlschrank ohnehin nicht auf Gas laufen lassen. Zum Glück haben wir den Tag vor der Abfahrt frei und können alles in Ruhe in den Wohnwagen laden. 

Dass wir die Fähre rechtzeitig erreichen, ist meine größte Befürchtung. Deswegen werden wir schon um 5 Uhr losfahren, damit wir genügend Puffer haben, um rechtzeitig in Amsterdam zu sein, wenn die Fähre ablegt. 

Ecowitt Wetterstation HP2564AE Pro mit Ecowitt WS90 Sensor

 Ecowitt Wetterstation HP2564AE Pro mit Ecowitt WS90 Sensor


Die Wetterstation sendet ihre Rohdaten über das Ecowitt-Protokoll in eine InfluxDB. Hier die Rohdaten, wie sie von der Wetterstation kommen:

Parameter Bedeutung Detailbeschreibung
tempinfInnentemperaturTemperatur an der Basisstation/Konsole (in °F).
humidityinInnenfeuchteRelative Luftfeuchtigkeit in der Konsole.
baromrelinRelativer LuftdruckAuf Meereshöhe korrigierter Luftdruck (in inHg).
baromabsinAbsoluter LuftdruckDirekt am Sensor gemessener Druck (in inHg).
tempfAußentemperaturTemperatur des WS90 Außensensors (in °F).
humidityAußenfeuchteRelative Luftfeuchtigkeit außen.
winddirWindrichtungAktuelle Windrichtung (0–359 Grad).
winddir_avg10mWindrichtung Ø 10mDurchschnittliche Windrichtung der letzten 10 Minuten.
windspeedmphWindgeschwindigkeitAktuelle Windgeschwindigkeit (in mph).
windgustmphWindböeAktuelle Böen-Geschwindigkeit (in mph).
maxdailygustTageshöchstböeDie stärkste gemessene Böe des heutigen Tages.
solarradiationSonneneinstrahlungLichtintensität in Watt pro Quadratmeter (W/m²).
uvUV-IndexStärke der Ultraviolettstrahlung (0–15).
rrain_piezoRegenrateAktuelle Regen-Intensität (Rain Rate).
erain_piezoRegenereignisRegenmenge des aktuellen Schauers (Event Rain).
hrain_piezoRegen (Stunde)Regenmenge der letzten Stunde.
last24hrain_piezoRegen (24h)Rollierende Regenmenge der letzten 24 Stunden.
drain_piezoRegen (Tag)Gesamte Regenmenge seit Mitternacht (Daily Rain).
wrain_piezoRegen (Woche)Regenmenge der aktuellen Kalenderwoche.
mrain_piezoRegen (Monat)Regenmenge des aktuellen Kalendermonats.
yrain_piezoRegen (Jahr)Regenmenge des aktuellen Kalenderjahres.
ws90cap_voltKondensator-SpannungSpannung des Goldcaps (Pufferspeicher des Solarpaneels).
ws90_verFirmware-VersionDie installierte Softwareversion des WS90 Sensors.
gain10-50_piezoVerstärkungsfaktorenKalibrierungswerte für verschiedene Regenintensitäten.
vpdSättigungsdefizitVapor Pressure Deficit: Differenz zwischen Feuchtegehalt der Luft und Sättigung (wichtig für Pflanzenwachstum).

Ihr findet mein Python-Skript, welches die Daten der Wetterstation entgegennimmt und in eine InfluxDB schreibt, auf GitHub.

Android Desktop Modus

Über den Entwicklermodus in meinem Google Pixel 10 Pro XL habe ich den Desktop Modus eingeschaltet.

Das ist ein erster Test mit einer Maus und einer Tastatur. Das funktioniert schon sehr gut. Die Tastatur ist über USB angeschlossen und funktioniert einwandfrei. 

Der Browser unterstützt natürlich die Erweiterungen aus dem Desktop-Browser nicht. Das ist schade. Viele Apps laufen ohne Probleme, manche kommen mit so einem externen Bildschirm gar nicht klar. 

Bilder aus Google Fotos hinzuzufügen scheint kein Problem zu sein. Die ProtoArc Maus und Tastatur machen einen sehr guten Eindruck um darauf zu schreiben. Der Bildschirm ist ein Uperfect 21 Zoll Monitor.

Ich habe jetzt einen Adapter von Anker im Einsatz. Das Bild wird über HDMI an den Bildschirm übertragen. Der Adapter von Anker hat noch einige USB-Schnittstellen über die ich dann MicroSD Karten anschließen kann. 

 

Hier sieht man den Anker Adapter und den MicroSD Kartenleser

Das Setup ist einfach aber evektiv



Die Highlands

Die Highlands Die Highlands haben wir auf zwei Campingplätzen besucht. Grantown on Spey Caravan Park und Sango Sands Oasis. Auf dem ersten P...