Dienstag, 20. Oktober 2020

RC-Segeln Boje - 3D Druck

 Auch ich habe mit dem 3D Drucken begonnen. Seit Anfang des Jahres bin ich im Besitzt eines RC-Laser Segelbootes, das macht auch viel Spaß aber mit der Zeit wurde es doch langweilig. Ich bin und bleibe ein Racer, ansonsten ist das mit Spielzeug im Kreis fahren. Beim Segeln trägt man eine Regatta aus, und dazu braucht es Bojen. Und klar kann man sich solche Bojen einfach bei eBay kaufen, aber wenn man schon einen 3D-Drucker zu Hause hat kann man, den doch auch benutzen.

Version 1.0 der Bojen

Meine erste Version war eine Boje von Thingiverse, die ich auf 115 % aufgeblasen habe. Nachdem diese gedruckt war und auch getestet habe ich dann doch meine eigene konstruiert. Diese Konstruktion möchte ich hier einmal vorstellen und alle Dateien zum Download anbieten.

Meine Boje besteht aus vier Teilen. Der Schwimmkörper hat ein Fach von 50 mm x 50 mm x 50 mm, dies dient dazu die Boje so zu beschweren, dass sie aufrecht im Wasser schwimmt. Hier kann man Schrauben, Muttern, Nägel oder was auch immer unterbringen. Ca. 400 Gramm sollten da rein damit die Boje schön aufrecht schwimmt. Das Fach wird dann verschlossen in dem man das Teil mit der Öse verklebt. Bei mir hat sich Pattex Stabilit Express bewährt. 

Druckvorgaben, da es sich um Funktionsteile handelt drucke ich immer mit 5 Boden, Wand, Deckenschichten. 

  • Deckel
    • 0,2 mm Schichthöhe
    • 5 Bodenschichten / Wandschichten / Deckenschichten
    • 50 % Infil
  • Schwimmkörper, Dreibein, Spitze
    • 0,2 mm Schichthöhe
    • 5 Bodenschichten / Wandschichten / Deckenschichten
    • 5 % Infil
  • Material
    • 3DJAKE - PETG Neon Gelb
    • Schleppblei mit Doppelöse 400 g Nierenblei Welsblei
    • Kugelblei mit Öse Rundblei Norwegenblei Welsblei 1075 g
    • Polyesterseil B1 PES geflochten ø3mm 50 m Weiß
  • Downloads

Die Boje 1.0 hat hier noch 800 Gramm was zu viel ist. Die Bleikugel rutscht frei am weißen Seil entlang

So wird die Boje aufs Wasser gebracht



Dieses Dreibein vergrößert die Boje

Das ist der Deckel der die Boje an der Unterseite verschließt

Die Spitze macht die Boje gut sichtbar


Das Bodenfach für die Beschwerung

Damit die Boje aufrecht schwimmt kommen 400 Gramm Angelblei ins Bodenfach

Fast komplett, der Verschluss des Bodenfachs fehlt

Samstag, 15. August 2020

Donnerstag, 7. Mai 2020

RC Laser - Segelboot

Dank Corona finden zurzeit keine RC-Car Rennen statt. Zu Hause herumzusitzen und Trübsal blasen ist nicht mein Ding. Angeregt durch Lars und Torben habe ich mir das RC-Segeln angeschaut. Die beiden haben eine Stockmaritim und Lars hatte auch einen RC Laser. Der RC Laser ließ sich sehr einfach steuern und beherrschen. Da ich mich schon des Öfteren über RC-Segelboote informiert habe war die Entscheidung schnell gefallen, dass ich auch so ein Segelboot haben wollte.

Das Schöne am RC Laser ist, das alles in eine große Tasche passt und sich das Boot innerhalb von 5 Minuten startklar machen lässt. Den Halter für vier Rundzellen (AA) haben wir gegen einen 1.900 mAh LiFe Empfängerakku ersetzt. Selbst nach 2 Stunden auf dem Wasser hatte ich knapp 400 mA verbraucht. Es stehen vier verschiedene Segel zur Verfügung. Diese lassen sich schnell wechseln und somit kann man bei fast jedem Wind segeln. 

Im Netz gibt es ein paar tolle Webseiten die das Boot im Detail beschreiben. Die Links sprechen für sich:
Hier ist Lars Boot zu sehen

Der RC Laser mit dem B-Segel

Der Rumpf braucht unbedingt etwas Farbe

Die Segel haben auch etwas Farbe erhalten

Damit man das Boot auf dem Wasser besser erkennen kann

Hier segeln wir in Elmshorn im Stadtpark



Freitag, 22. November 2019

RC Racing Kalender 2020

Hier ist mein Racing Kalender für dieses Jahr (2019), er wird ständig angepasst und aktualisiert:


Montag, 16. September 2019

Euro 40+ - LA Speedway - Landshut

Zu Beginn des Jahres, als klar war, das ich dieses Jahr Nitro fahre, habe ich mich für die Euro 40+ genannt. Für dieses Rennen muss man sich nicht direkt qualifizieren, es gibt aber eine Reihenfolge, in der die Plätze vergeben werden. Und die Nenngebühr beträgt 120 €, die sich die Efra und der Verein teilen.

Marc hatte sich um ein günstiges Hotel gekümmert, bis auf eine Kleinigkeit hat auch alles perfekt mit dem Hotel gepasst. Am Sonntag ging um 5:30 Uhr der Feueralarm los und das ganze dauerte über eine Stunde. Da war dann nicht mehr an schlafen zu denken.

Ich hatte schon am Donnerstag Urlaub und bin so gegen 9 Uhr losgekommen, nachdem ich ein paar Kilometer unterwegs war und umdreht bin. Ohne Sprit braucht man nicht zu einer Europameisterschaft zu fahren. Die 803 km waren keine kleine Strecke, lief aber alles gut. Marc und Thomas haben mich dann kurz vor dem Ziel überholt.

Auf dem Gelände des LA Speedway angekommen, war ich überrascht von der Größe der Anlage. Neben der RC-Rennstrecke liegt eine Speedway Strecke, daher auch der Name des Vereins. Und für die Speedway Strecke gibt es natürlich Toiletten und Strom. Und das Gelände war mit Solarzellen überdacht. Der Trackwalk am Donnerstag zeigte, was für eine geile Strecke. Keine Löcher, alles topfeben. Dazu wurde die Strecke mit einer halben Tonne Zucker befestigt.

Am Freitag startete das freie Training, in 12 Gruppen! Es waren 144 Teilnehmer angekündigt. Tatsächlich haben dann doch nur 134 teilgenommen. Trotzdem eine stolze Anzahl. Wir hatten immer 5 Minuten Fahrtzeit, inkl. Vorbereitungszeit. Zuerst mal die Streckenführung kennenlernen, was schon nicht so einfach war. Dazu kam, dass viele Motoren keine Leistung hatten. Nach einer kurzen Recherche stellte ich fest, das wir uns auf ca. 450 m ü NN befanden. Dadurch ist auch einfach zu erklären, dass mein Motor deutlich magerer eingestellt werden musste.

Nach 4 Trainings ging es mit 2 kontrollierten Trainings weiter. Diese kontrollierten Trainings gingen über 3 Minuten Vorbereitungszeit und 5 Fahrtzeit. Nach und nach gewöhnt man sich an die Strecke, bereits im 2 Trainingsdurchlauf stellte sich Blue-Groove ein. Wahnsinn wie schnell das hier geht, aber es war auch ein Trugschluss doch dazu später mehr. Der große 5er Sprung, sowie die Anfahrt zum Doppelsprung bereiteten mir Probleme. Für den 5er brauchte man vor allem Leistung im Motor, und den ersten Doppel musste man kurz springen sonst reicht die Leistung nicht für den folgenden Dreier. Hans-Peter hat mich unterstützt, und ich ihn. Dank ihm durfte ich auch die neuen Headsets ausgiebig testen. Sowas brauche ich auch, was für eine Erleichterung.


Meine Ergebnisse waren durchwachsen, das Niveau der Teilnehmer ist schon sehr hoch. Trotzdem hatte ich schon beim Training sehr viel Spaß. Die Verpflegung durch den Verein war ganz okay. Nicht ganz okay war die Lautsprecher Anlage. Solche kleinen trompetenartigen Lautsprecher hatten wir auch mal an der Strecke. Die Durchsagen waren kam zu verstehen, vor allem nicht auf dem Fahrerstand geschweige den auf der Strecke. Das war sehr schade, so gab es auch wenig durchsagen für Probleme auf der Strecke. Zum Glück kam es zu keinem Unfall, zumindest habe ich nichts davon mitbekommen.
Am Samstag standen dann die Qulifikationsläufe an. Am Morgen gab es ein 5 Minuten Training um zu sehen ob mit der Technik alles klappt. Ich war von Gruppe 9 in Gruppe 1 gewechselt, und bin somit als erstes gefahren. Die Strecke hatte Gripp wie mit einem Tourenwagen auf Teppich. Ich bin in der Zwischenzeit von Hot Dices auf Activity gewechselt. Der Verschleiß der Reifen lag bei der alten ProCiruit Mischung bei nahe Null! Die Qualifikationsläufe waren mal gut mal schlecht. Man will doch immer zu viel und macht dabei zu viele Fehler. Erstaunlich fand ich nur wie schnell ich mich an die Strecke gewöhnt habe, dass viel mir früher viel schwerer. Am Ende landete ich im 1/256 B Finale, und startete dort von Platz 4. Hans-Peter startete von Platz 3.

Da ich es nur ins letzte Finale geschafft habe, dufte ich schon am Samstag Abend fahren. Bei der Efra startet das A- vor dem B-Finale entgegen dem wie man es gewohnt war. Sehr angenehm fand ich es das man sortiert nach Startnummer auf den Fahrerstand kommt und sich dann einen der freien Plätze aussuchen kann. Somit konnte ich wieder auf 3 stehen wie schon die ganze Zeit.

Der Start verlief sehr sauber, es kam zu keiner Karambolasche jeder Fahrer hat aufgepasst. Nach ein paar Runden habe ich mich auf Platz 1 vorgefahren. Wobei ich davon nicht viel mitbekommen habe. Marc hat mich immer wieder zur ruhigen und sauberen Fahrweise ermahnt. Das hat auch ganz geklappt bis zur 6./7. Minute. Da bin ich am beginn der lagen Geraden umgekippt und das Auto war aus. Der running Marshal hat Marc mein Auto gebracht, der Boxenhelfer darf nicht auf die Strecke. Nachdem das Standgas hochgedreht war, und getankt war konnte ich wieder auf die Strecke. Der 1. Platz war leider weg. Ich konnte entspannt fahren da ich dachte ich wäre eh letzter. Bin dann aber doch noch 6. Geworden. Wenn ich die Runde 7 nicht in 2 Minuten absolviert hätte wäre Platz 1 drin gewesen. Somit war klar, dass ich nicht aufsteigen werde und ich am Sonntag nicht mehr fahren werde. 126 von 134 war nicht ganz das was ich gehofft hatte. Aber ich war dabei und es war toll!

Insgesamt fand ich die Veranstaltung wirklich toll und gelungen. Auch wenn man jetzt nicht übermäßig viel Fahrtzeit hatte hat mir die perfekte Strecke sehr viel Spaß gemacht. Apropos Strecke, der Zucker verwandelte die Strecke in eine echt rutschige Strecke. Auf der Ideallinie ließ es sich noch ganz gut fahren, aber wehe man hängt zu viel am Gas oder das Heck bricht mal aus. Ein Luftfilter reichte für das ganze Wochenende aus, kein Staub! Ich möchte auf jedem Fall im nächsten Jahr wieder dabei sein, dann findet die Euro 40+ in Frankreich statt. http://www.abcreding.fr/

Alle Fotos auch hier: Album Euro 40+

Die Strecke 1/14

Die Strecke 2/14

Die Strecke 3/14

Die Strecke 4/14

Die Strecke 5/14

Die Strecke 6/14

Die Strecke 7/14

Die Strecke 8/14

Die Strecke 9/14

Die Strecke 10/14

Die Strecke 11/14

Die Strecke 12/14

Die Strecke 13/14

Die Strecke 14/14

Fahrerbesprechung mit dem Teammanager Ralf Bauer

Blue Groove nach kürzester Zeit

Autoschlange mal anders

Vorbereitungstische

Technische Abnahme

Spaß im Hotel mit der Brandmeldeanlage

Spaß mit der A7 durch eine Vollsperrung


Montag, 9. September 2019

4. und letzter Lauf zum SH-Cup beim Schietschmieter Bistensee e.V.

Meine Teilnahme stand auf der Kippe, weil ich mir mal wieder eine Erkältung eingefangen habe. Ich habe dann doch noch die Kurve bekommen und mich auf den Weg nach Bistensee gemacht.

Am Samstag konnten wir nicht sehr viel trainieren, es hat immer wieder geregnet. Und die Temperaturen waren im Keller. Nicht so unsere Stimmung, die war wie immer auf dem Siedepunkt. Da im SH-Cup immer ein Vorlauf am Samstag gefahren wird, war das Reifenroulette dieses Mal noch schwieriger als sonst. Ich habe mich für H-Block in P1 entschieden, da ich auf besseres Wetter am Sonntag gewettet habe. Zudem mag ich es, wenn ein Reifen ein wenig rutscht. Zum ersten Vorlauf war es dann auch halbwegs trocken.

Leider hatte ich ein sehr komisches „Motorproblem“. Der Motor lief auf der Startbox einwandfrei, sobald ich aber die Boxengassen heruntergefahren bin, ging der Motor aus. Wir haben dann alles Mögliche vermutet: Glühkerze, Glockenlager, Luftfilter, Spritfilter. Nichts brachte eine Veränderung, danke an Frank der dann feststellte das, wenn man das Auto festhält und Gas gibt der Motor auch ausgeht. Die Lösung war die Spritleitung, um 3 mm zu kürzen, damit diese nicht so stark geknickt wird. Damit war das Problem behoben.

Am Sonntag war das Wetter deutlich besser. Wir sind um 9 Uhr mit dem ersten Vorlauf gestartet. Leider stand die Sonne noch sehr tief und deswegen war an manchen Stellen mehr raten als fahren angesagt. Aber auch die beiden Vorläufe gingen sehr gut und meine Reifenwahl vom Samstag war sehr gut. Beim zweiten Vorlauf war die Strecke schon fast ganz trocken und meine Reifen gingen sehr gut. Somit landete ich auf Platz 7 und war für das A-Finale gesetzt.

Zum Finale habe ich dann noch Luftfilter und Glockenlager ersetzt und Michael hat für mich im Finale getankt. Nach dem Start kam ich gut weg, kam aber leider gar nicht mit der trockenen und recht griffigen Strecke klar. In fast jeder Runde lag ich im Waschbrett auf dem Dache. Das funktionierte vorher fast immer ohne Probleme. Der erste Tankstop lief auch super, Peter hat Michael geholfen und ich war ruck zuck wieder auf der Strecke. Ich habe dann immer wieder mit Jan und Jens um Positionen gekämpft. Leider habe ich den Aufruf zum zweiten Tankstop überhört und blieb dann mit leerem Tank kurz hinter der Brücke liegen. Bis Peter mich eingesammelt hat, ist mir Ronny schon ins Auto gefahren. Konnte er nicht sehen, war eine doofe Stelle. Dabei ist ein Dämpfer gebrochen und ich musste vorzeitig aufgeben.

Leider habe ich es versäumt meinem Tanker, Michael, zu sagen er soll mich beim Vor- und Nachnamen rufen. Auf meinen Spitznamen höre ich manchmal nicht, vor allem dann nicht, wenn ich im Kampfmodus bin. Und als Tanker sollte man sich immer bestätigen lassen das man gehört wurde. Aber man lernt ja nie aus bei diesem Hobby. Beim nächsten Mal werde ich eine bessere Einweisung geben.

In Summe bin ich dann 11. in der Hobby Klasse der Nitro Fahrer geworden. Und in der Gesamtwertung 8., was mich für meine erste Session schon sehr gefreut hat. Und da ich dieses Jahr die Qualifikation zur DM nicht geschafft habe, fahre ich auch im Jahr 2020 wieder in der Hobbyklasse.

Sehr gefreut habe ich über die vielen Vereinskollegen, die beim Abschlussrennen dabei waren. Allein im A-Finale waren 7 Fahrer aus dem MAC-Uetersen dabei. Es macht immer wieder Spaß in einem aktiven Verein zu sein, der so viele aktive Fahrer hat. Vollkommen egal was auch ist wir halten als Verein immer zusammen.

Was für eine geile Truppe, 14 Mitglieder des MAC Uetersen e.V.

Sonntag, 4. August 2019

Nitro Buggy - Erstes Resümee

Nachdem diese Session bis jetzt nur Nitro gefahren bin möchte ich gerne einmal von meinen Erfahrungen berichten.

Vorab als erstes gleich, meine Befürchtungen haben sich alle nicht bewahrheitet. Ich dachte ja das Nitro fahren sehr viel komplizierter ist und nur schwer zu beherrschen. Aber mit den Richtigen Komponenten ist es nur noch halb so schwer. Dazu kommt das man regelmäßig Verschleißteile tauschen muss.

Bis jetzt fahre ich mit zwei Ultimate M3T Nitro Motoren. Der M3T basiert auf einem OS Motor, leider weiß ich gerade nicht auf welchem Modell genau. Der Motor ist sehr einfach einzustellen.

Motor Einstellungen

Eingestellt wird das Standgas, Low-Speed Düsennadel, und Hauptdüsennadel. Wobei man an der Low-Speed Düsennadel und auch an der Hauptdüsennadel sehr wenig einstellen muss. Wenn hier eine gute Einstellung gefunden worden ist kann es höchstens mal sein das man an der Hauptdüsennadel mal 1/16 - 1/8 Drehungen magerer oder fetter dreht.
Extrem wichtig ist das passende Standgas einzustellen. So niedrig wie möglich und so hoch wie nötig. Hört sich einfacher an als es ist. Ein zu hohes Standgas sorgt für einen zu hohen Spritverbrauch, und wenn es zu niedrig eingestellt ist geht der Motor aus.

Luftfilter

Die ersten zwölf Stück habe ich selber geölt, wobei ich die nächsten fertig geölt kaufen werde. Lohnt sich einfach nicht die Filter selber zu ölen. Aber tauschen  muss man diese wirklich regelmäßig. 

Glühkerze

Habe ich bis jetzt immer vor einem Finale getauscht, und die "alte" aufbewahrt. Ich hoffe das ich auch mal dazu komme die "alten" Glühkerzen zu verbrauchen. Ansonsten hatte ich mit den P3 Glühkerzen von Ulitmate keine Probleme.

Glockenlager

Diese tausche ich auch an jedem Wochenende vor einem Finale. Und hier merkt man auch deutlich den Verschleiß. Die Lager haben in der Regel deutliches Spiel. Zum Glück ist bisher kein Kugellager kaputt gegangen.

Motorschrauben

Sind ein Schwachstelle wenn sie nicht richtig fest angezogen sind. Die M4 Schrauben darf man mit aller Kraft anziehen. Die Schrauben an der Oberseite sichere ich immer mit Federscheiben. Bisher habe ich erst eine Schraube verloren. Zum Glück hat es Burak rechtzeitig bemerkt.

Vergaserposition

Hier musste ich ganz schon lange herumprobieren welche Einstellung passt. Ziel ist es ja immer das die Gasschubstange möglichst leicht läuft.

Kompression

Ist extrem wichtig damit der Nitro.Motor richtig läuft. Einen der beiden Ultimate M3T hatte ich schon zum "klemmen" eingeschickt. Dabei wir die Messiglaufbuchse um ein paar Tau­sends­tel zusammengepresst. Danach klemmt der Motor erstmal ganz schon und man muss ihn zwei Tankfüllungen sehr Fett einlaufen lassen. Im Anschluss immer schön vorwärmen und dann läuft er sehr gut. Und leider wird der Motor zu beginn erstmal sehr warm, was hauptsächlich an der mechanischen Reibung liegt. Kolben und Laufbuchse müssen sich erst wieder aufeinander einlaufen.

Resümee

Mir macht Nitro fahren viel Spaß. Vor allem Finalläufe mit 30 Minuten stellen eine echte Herausforderung dar. Wichtig ist hier ein Tanker der ein bisschen was von seinem Geschäft versteht. Ansonsten ist die Technik beherrschbar wenn man nicht am falschen Ende (dem Motor) spart. 

Freue mich auf die letzten paar Rennen dieses Jahr und auch schon auf die kommende Session.