4. und letzter Lauf zum SH-Cup beim Schietschmieter Bistensee e.V.

Meine Teilnahme stand auf der Kippe, weil ich mir mal wieder eine Erkältung eingefangen habe. Ich habe dann doch noch die Kurve bekommen und mich auf den Weg nach Bistensee gemacht.

Am Samstag konnten wir nicht sehr viel trainieren, es hat immer wieder geregnet. Und die Temperaturen waren im Keller. Nicht so unsere Stimmung die war wie immer auf dem Siedepunkt. Da im SH-Cup immer ein Vorlauf am Samstag gefahren wird, war das Reifenroulette dieses Mal noch schwieriger als sonst. Ich habe mich für H-Block in P1 entschieden, da ich auf besseres Wetter am Sonntag gewettet habe. Zudem mag ich es, wenn ein Reifen ein wenig rutscht. Zum ersten Vorlauf war es dann auch halbwegs trocken.

Leider hatte ich ein sehr komisches „Motorproblem“. Der Motor lief auf der Startbox einwandfrei, sobald ich aber die Boxengassen runter gefahren bin ging der Motor aus. Wir haben dann alles mögliche vernutet: Glühkerze, Glockenlager, Luftfilter, Spritfilter. Nichts brachte eine Veränderung, danke an Frank der dann feststellte das, wenn man das Auto festhält und Gas gibt der Motor auch ausgeht. Die Lösung war die Spritleitung, um 3mm zu kürzen, damit diese nicht so stark geknickt wird. Damit war das Problem behoben.

Am Sonntag war das Wetter deutlich besser. Wir sind um 9 Uhr mit dem ersten Vorlauf gestartet. Leider stand die Sonne noch sehr tief, und deswegen war an manchen Stellen mehr raten als fahren angesagt. Aber auch die beiden Vorläufe gingen sehr gut und meine Reifenwahl vom Samstag war sehr gut. Beim zweiten Vorlauf war die Strecke schon fast ganz trocken und meine Reifen gingen sehr gut. Somit landete ich auf Platz 7 und war für das A-Finale gesetzt.

Zum Finale habe ich dann noch Luftfilter und Glockenlager ersetzt, und Michael hat für mich im Finale getankt. Nach dem Start kam ich gut weg, kam aber leider gar nicht mit der trockenen und recht griffigen Strecke klar. In fast jeder Runde lag ich im Waschbrett auf dem Dache. Das funktionierte vorher fast immer ohne Probleme. Der erster Tankstop lief auch super, Peter hat Michael geholfen und ich war ruck zuck wieder auf der Strecke. Ich habe dann immer wieder mit Jan und Jens um Positionen gekämpft. Leider habe ich den Aufruf zum zweiten Tankstop überhört und blieb dann mit leerem Tank kurz hinter der Brücke liegen. Bis Peter mich eingesammelt hat, ist mir Ronny schon ins Auto gefahren. Konnte er nicht sehen war eine doofe Stelle. Dabei ist ein Dämpfer gebrochen und ich musste vorzeitig aufgeben.

Leider habe ich es versäumt meinem Tanker, Michael, zu sagen er soll mich beim Vor- und Nachnamen rufen. Auf meinen Spitznamen höre ich manchmal nicht, vor allem dann nicht, wenn ich im Kampfmodus bin. Und als Tanker sollte man sich immer bestätigen lassen das man gehört wurde. Aber man lernt ja nie aus bei diesem Hobby. Beim nächsten Mal werde ich eine bessere Einweisung geben.

In Summe bin ich dann 11. in der Hobby Klasse der Nitro Fahrer geworden. Und in der Gesamtwertung 8., was mich für meine erste Session schon sehr gefreut hat. Und da ich dieses Jahr die Qualifikation zur DM nicht geschafft habe, fahre ich auch im Jahr 2020 wieder in der Hobbyklasse.

Sehr gefreut habe ich über die vielen Vereinskollegen, die beim Abschlussrennen dabei waren. Allein im A-Finale waren 7 Fahrer aus dem MAC-Uetersen dabei. Es macht immer wieder Spaß in einem aktiven Verein zu sein, der so viele aktive Fahrer hat. Vollkommen egal was auch ist wir halten als Verein immer zusammen.

Was für eine geile Truppe, 14 Mitglieder des MAC Uetersen e.V.