BIG WarumUp 2017 – Hamburger Meisterschaft

Bereits zum dritten Mal habe ich beim WarumUp des BIG Hamburg e.V. teilgenommen. Dieses Jahr war ein Event der Extraklasse, da der Verein den 2. Lauf der Deutschen Meisterschaft ausrichtet. Dies war auch der Grund warum die Truck (Truggy) Klasse nicht ausgeschrieben war. Alle Startplätze waren schon 30 Minuten vergeben, zum Glück habe ich einen bekommen.

Nach dem extrem tollen und langen Wochenende in Schwedt, habe ich immer auf das Wetter geschaut mit der Hoffnung das es in Stapelfeld auch trocken und sonnig sein wird. Leider hat das Wetter zeitweise verrücktgespielt. Was der Veranstaltung zwar schadet, aber nicht dem Spaß den wir hatten. Beim BIG WarumUp trifft man immer so viele nette Leute da kann man die Wartezeit leicht überbrücken.

Mein Auto hatte ich zum Glück schon gleich nach dem Wochenende in Schwedt zerlegt und alle „defekte“ behoben. Bis auf ein paar Kugellager war da nix. Gleichzeitig habe ich auch die Difföle erneuert. 6k/8k/3k von vorne nach hinten. Dieses Setup hat für die Strecke sehr gut gepasst.

Am Samstag ging es los, diesmal musste ich nicht selber fahren das hat Sven übernommen. Danke dafür Sven! Der Pavillon war schnell aufgebaut, mittlerweile ist das ja schon Routine. Da es mit dem Training erst um 10 Uhr losgehen sollte war noch Zeit zum Klönen. Dieses Mal waren die Elos im Zeitplan zuerst dran, somit hatten die Nitro Fahrer mehr Zeit um sich vorzubereiten. Ich konnte meine 5+2 Minuten bei leicht einsetzendem Regnen fahren, auf AKA I-Beam in Supersoft. Die nachfolgenden Gruppen hatten zum Teil weniger Glück, es konnten alle Gruppen nur einen Trainingslauf absolvieren. Danach fing es stärker an zu regnen und keine ist mehr gefahren. Am späten Nachmittag haben wir dann noch ein paar der Tranigsläufe nachgeholt.

Am Sonntagmorgen sind wir schon bei strömenden Regen in Kölln-Reisiek losgefahren, und es wurde auf dem Weg nach Stoppelfeld nicht besser. Dort angekommen, war der Zustand der Strecke erschreckend. Zum Teil war die Strecke komplett mit Wasser bedeckt, da hätte man eher Boot fahren können als RC-Car. Der „Hamburger Fluch“ hat wieder zugeschlagen und das Rennen drohte abzusaufen.  Aber um 12:23 Uhr hat es aufgehört zu regnen und 5 Minuten später hatten wir blauen Himmel und Sonnenschein. Wir sind dann die Vorläufe gefahren, aber anstatt der geplanten fünf nur drei, wovon zwei gewertet wurden.

Am Montag waren wir wieder rechtzeitig vor Ort, den Sven hatte sein erstes Rennen schon um 9 Uhr. Bei 4 Teilnehmern war allen Fahren der Aufstieg ins E-Finale sicher, so konnte Sven nochmal 10 Minuten fahren. Ich habe mein D-Finale mal wieder verbockt, nicht nur das ich es in den ersten Minuten geschafft habe 3 Mal auf dem Dach zu liegen, nein ich habe dann auch noch ein Rad verloren.

Mein Fazit ist trotzdem sehr positiv. Ich kam mit der Strecke sehr gut zurecht, was bei den letzten Veranstaltungen nie der Fall war. Ich war relativ entspannt auf dem Fahrerstand, im Verhältnis zu früher. Und ich konnte mich in den Vorläufen relativ gut platzieren. Die Radmuttern habe ich entsorgt und bei JSB neue gekauft. Die Verzahnung reibt sich mit der Zeit ab und somit kann sich die Radmutter lösen. Das waren übrigens die letzten Team-C Teile die ich besessen habe.

Jetzt ist erstmal ein Wochenende nichts, und dann kommt der SK-Lauf in meinem Verein dem MAC Uetersen e.V.


Alle Fotos und Videos findet Ihr in meinem Fotoalbum, danke an alle die Fotos beigesteuert haben!