Vatertagsrennen Schwedt – 2018

Endlich war es wieder so weit. Die Planungen für das vier Tage Spektakel haben schon im Januar begonnen. Hotel buchen, Reifen organisieren fragen wer mitkommt und so weiter…

Wie immer checkt man schon Tage im Voraus die Wetterapp ob das Wetter 2018 so gut werden wird wie in 2017. Da hat natürlich jeder die bessere App aber meistens gewinnt derjenige dessen App das beste Wetter anzeigt.

Wie schon letztes Jahr hatte ich schon am Mittwoch Urlaub um die Anreise angenehm zu machen. Um 10 Uhr war ich bei Hakan und seiner Frau zum Frühstück verabredet. Gegen 11 Uhr sind wir dann los in Richtung Osten. Das Navi meinte wir sollen die A24 nehmen, ich habe mich dann trotzdem für die A20 entschieden. Hinterher hat sich das auch als Glücksfall herausgestellt, auf der A24 gab es einen Unfall mit großer Umleitung.

Nach einem kurzen Abstecher ins Hotel sind wir zur Rennstrecke des MC Schwedt e.V. gefahren. Dort haben wir Flauschi und Nick getroffen die Ihren Pavillon bereits aufgebaut hatten. Wir haben dann meinen Pavillon gleich daneben gestellt. Kurze Wege waren somit garantiert.

Donnerstag war dann erstmal freies Training angesagt. Fahren bis zum Abwinken. Die Zeit haben ich intensiv genutzt und habe trotz sommerlicher Temperaturen mehr als 20 Akkus gefahren. Zu beginn war die Strecke sehr staubig, dass hat sich aber schnell gelöst.

Am Freitag standen 4 gezeitete Trainings auf dem Plan um die Gruppeneinteilung zu ermitteln. In der Nacht hatte es geregnet und die Luft war deutlich kühler. Das kam dem Reifenverschleiß sehr entgegen. Die AKA Moto in SuperSoft sind sonst schon nach 4 – 5 Akkus komplett runter.

Am Samstag sind wir dann 4 Vorläufe gefahren um die Gruppeneinteilung für die Finalläufe am Sonntag zu ermitteln.

Zum Sonntag habe ich mich dann zum ½-A Finale wiedergefunden ich konnte von Platz 5 ins Rennen gehen. Ziel war es mindestens Platz 6 zu erreichen um ins Finale zu kommen. Dafür gibt es nur einen Versuch und ich habe die 10 Minuten gut genutzt und bin dann doch noch knapp auf Platz 6 gelandet. Ich war schon lange nicht mehr so nervös, schließlich habe ich letztes Jahr meinen Finalplatz in der letzten Runde an Frank verloren. Frank war dieses Jahr vom Pech verfolgt und hat gleich zu Beginn eine Radmutter verloren.

Die Finaleinteilung stand fest und ich durfte vom letzten Platz ins Finale starten. Dieses wurde zweimal gefahren, und da ich von ganz hinten gestartet bin hatte ich nichts zu verlieren. Schlechter als Platz 12 kann ich nicht werden. Entsprechend entspannt bin ich dann gestartet. Schon in der ersten Runde konnte ich auf Platz 2 vorfahren da sich die meisten erstmal gegenseitig abschießen mussten. Den 2. Platz konnte ich nicht verteidigen, aber einen sehr guten 6. Platz daraus machen. Vom 12. auf den 6. Platz finde ich sehr gut.

Auf ins zweite Finale, und diejenigen die mich schon länger kennen oder mein Blog lesen wissen bestimmt was jetzt kommt. Der Druck… Und dieser Druck sorgt dafür das ich mehrmals auf dem Dach liege und keine Runde so richtig läuft. Am Ende war ich 12. im zweiten Lauf. Na ja egal, ich bin durchgefahren hatte keinen Ausfall und bin mit meiner Leistung mehr als zufrieden. Am Ende bin ich 9. von über 30 Starten geworden. Ein gutes Ergebnis wie ich finde.

Nächstes Jahr werde ich wieder dabei sein, auf jeden Fall. Die 4 Tage in Schwedt lohnen sich einfach, auch wenn die Anreise länger ist. Ich hoffe nur das die A20 im nächsten Jahr repariert ist.

Danke an #JSB_Modellsport für die Vor-Ort-Unterstützung


Trackwalk

Reifen ... Reifen ... Reifen

Mein Mugen MBX7r Eco hat alles mitgemacht

Das Diff bekommt eine neue Füllung

Am Ende wurde ich 9.