Racing Kalender 2017

Hier ist meine Racing Kalender für dieses Jahr (2017), er wird ständig angepasst:


Hacker TopFuel 7200 - Neu

Wie in meinen anderen Blog-Posts nachzulesen habe ich einmal die Akkus vermessen und mir Gedanken zum Innenwiderstand gemacht. Das Ergebnis dieser Bemühungen endete in einer Neuanschaffung von 4 x 2S Hacker TopFuel 7200. Da man auf einem Rennen theoretisch auch mit 2 x 2S LiPos auskommt ich aber immer gerne auf Nummer Sicher gehe habe ich vier neue LiPos gekauft.

Jetzt wollte ich natürlich gleich wissen wie sich die neuen im Vergleich zu den alten schlagen. Ich habe die neuen nach der selben Methode durchgemessen wie die alten.



Kapazität



Innenwiderstand

Ergebnis:

Es ist ziemlich offensichtlich das die neuen Akkus mehr Kapazität haben, und auch der Innenwiderstand ist deutlich niedriger. Ich habe einfach den Mittelwert beider Akkusammlungen genommen und die Werte miteinander verglichen. Die alten Akkus sind jetzt nicht wirklich schlechter als die neuen, aber von meine Anwendung nicht mehr so gut geeignet. Deswegen habe ich sie für kleines Geld weitergegeben.

Sehr interessant ist der Unterschied in der Temperatur, dass lässt sich meiner Meinung nach nur durch den etwas hören Innenwiderstand erklären.

Aber hier gilt wie immer es gibt nicht nur eine Sicht der Dinge. Man sollte alle Faktoren betrachten und auch nur die Erfahrung über die Zeit zeigt wann es mit einem LiPo Bergab geht. Ich kann jeden nur Einladen sich mit dem Thema selber auseinanderzusetzen.

Hier alle Ergebnisse im Detail, ganz unten am Rand kann man die verschiedenen Tabellenblätter durchklicken und sich die Graphen anschauen.









3. Lauf zum SH-Cup beim BIG Hamburg

Zum dritten Mal haben sich die RC-Car Fahrer aus dem schönsten Bundesland der Welt (Schleswig-Holstein) getroffen um den letzten Lauf zum SH-Cup auszufahren. Der Verein BIG Hamburg e.V. hatte das beste Wetter gebucht und es gab sehr viele Anmeldungen (93).

Auch das Starline Racing Team war in fast voller Stärke angetreten. Ich hatte meine Ausrüstung gut vorbereitet und bin entspannt ins Wochenende gegangen. Aufgrund meiner LiPo-Messungen habe ich mich entschieden doch noch 4 neue Hacker LiPos mitzunehmen. So ging es am Samstagmorgen los, auf nach Hamburg. Durch die Sperrung der A7 musste ich eine längere Strecke in Kauf nehmen, bin aber ohne Probleme durchgekommen. Um kurz nach 8 Uhr war ich an der Strecke, Sven und Thomas kamen kurz danach und wir haben uns eingerichtet.

Um 10 Uhr ging es los mit dem eingeteilten Training. Es wurde in Gruppen trainiert und Helfer waren auch auf der Strecke eingeteilt. Somit war ein Reibungsloser Ablauf garantiert, und es war nicht so ein durcheinander wie auf anderen Rennen. Zu Beginn war die Strecke extrem rutschig. Die dicke Staubschicht musste erst von der Strecke gefahren werden. Zu Beginn bin ich mit dem ProLine Supressor X3 gefahren, der hatte aber wenig Gripp. Deswegen bin ich dann schnell zu AKA Zipps gewechselt. Die hatten zwar im 2. Training auch noch nicht so viel Gripp, das wurde aber im 3. Und 4. Durchgang schon viel besser. Der Samstag war viel zu schnell vorbei, aber ich habe mich schon sehr auf den Sonntag gefreut.

Sonntagmorgen um 6:00 Uhr klingelte der Wecker, nach einer unruhigen Nacht habe ich mich schon um 6:30 Uhr auf den Weg gemacht, den es sollte um 8:00 mit der Fahrerbesprechung losgehen. Die einzige Änderung in der Gruppeneinteilung war das die Truggys jetzt vor den Elos dran waren. Heino hat darauf bestanden das während die Elos fahren kein Nitromotor läuft. Für mich als Elo Fahrer ist das sehr wichtig, denn nur so kann man sein Auto hören und auf Probleme reagieren. Danke Heino!

Überhaupt muss ich dem Rennleiter Heino Müller ein großes Lob aussprechen. Er hat klare Regeln aufgestellt und diese aus konsequent durchgesetzt. Gerade wenn man als Helfer auf der Strecke unterwegs ist um Autos umzudrehen möchte man kein 3,5 KG schweres RC-Car an den Kopf bekommen. Sicher ist es nicht immer einfach seine Anweisungen in derselben Sekunde umzusetzen, aber man konnte sehr gut beobachten das die Disziplin der Fahrer deutlich besser wurde. Spätestens nachdem mindestens 10 – 15 Fahrer durch die Boxengasse fahren mussten.

Nach den Vorläufen wurden wir in zwei Gruppen eingeteilt, und ich bin von Startplatz 7 ins Halbfinale gegangen. Die besten 6 aus beiden Halbfinalen würden dann das Finale ausfahren. Ich musste also mindestens einen Platz gut machen um ins A-Finale zu fahren. Von Platz ist Hakan gestartet, und Hakan ist nicht nur ein bisschen schneller als ich. Aber manchmal ist das Pech der einen das Glück der anderen. Hakans Regler hat zu früh abgeschaltet und so konnte er das Rennen nicht beenden. Somit war ich auf dem 6 Platz und hatte mich für das A-Finale qualifiziert.

Das Schöne an den A-Finale ist, dass man zweimal 10 Minuten Fahrzeit hat. Da mir klar war das ich es nicht viel weiter als auf Platz schaffen konnte, konnte ich das Rennen sehr entspannt angehen und meine 20 Minuten fahren. Ich habe für die schnellen Jungs immer schön Platz gemacht, als ich mal wieder überrundet wurde. Und jetzt lief es auch viel besser, der „druck“ war weg und ich konnte meine Linie fahren. Beide A-Finale konnte ich auf Platz 11 beenden.

Jetzt ging es zur Siegerehrung, und ich war sehr gespannt den in der Gesamtwertung war ich auf Platz 2 hinter Heino. Da Heino aber als Rennleiter einspringen musste konnte er nicht starten. Somit hatte ich ziemlich gute Aussichten auf den 1. Platz im SH-Cup 2016. Und ja diesmal gab es nicht nur einen Pokal, sondern gleich zwei. Den großen Pokal für den 1. Platz beim SH-Cup 2016 in der Klasse ORE8, und den zweiten für den besten 40+ Fahrer in der Klasse ORE8. Das auf dem 2. Pokal Senior drauf steht fand ich persönlich nicht so gut ;-)

Zusammenfassend möchte ich mich bei allen Vereinen bedanken die einen SH-Cup ausgerichtet haben, und ich werde versuchen den Vorstand vom MAC Uetersen e.V. davon zu überzeugen in 2017 auch einen SH-Cup auszurichten. Meine anderen Rennberichte könnt Ihr hier zum B.O.C. Kiel e.V. nachlesen und hier zu den Schietschmieter Bistensee e.V. nachlesen. Und abschließend möchte ich mich bei allen Elo-Fahrern bedanken und hoffe das auch nächstes Jahr so viele Elektro Fahrer teilnehmen werden und die Klasse ORE8 beleben.


Der glückliche Gewinner des SH-Cups 2016


Da es diesmal so viele Bilder gibt hier der Link zur Google-Foro-Galerie


Hier die Rangliste nach dem 3. Lauf, auch als PDF vom BIG Hamburg e.V. abzurufen.



Hier noch die Bilder aus dem Album auf dem mein Mugen MBX7R Eco zu sehen ist:


Alter in Jahren auf blogger.com aus dem Geburtsdatum berechnen

Ich weiß das hat jetzt nichts mit RC-Cars zu tun, aber manchmal muss ich hier etwas posten was mit der Plattform zu tun hat auf der mein Blog läuft:

Wenn man in einer Seite das Alter einer Person einfügen möchte so kann man da ein Zahl hinschreiben. Sobald aber der Geburtstag vorbei ist, muss man diese Zahl um eins erhöhen. Das kann man schnell vergessen und dann stimmen die Angaben nicht mehr. Schöner wäre es man kann das Alter automatisch berechnen lassen, und genau das geht mit JavaScript. Da JavaScript von jedem Browser unterstützt wird kann man das folgende Beispiel verwenden.

In Blogger geht man auf: Vorlage --> HTML bearbeiten und fügt dann zwischen dem Tag <head> und </head> den folgenden Abschnitt ein:


<script type='text/javascript'>
function alter(Tag, Monat, Jahr)
{
var heute = new Date();

Monat = Monat - 1;
var Geburtsdatum = new Date(Jahr, Monat, Tag);

var Alter = heute - Geburtsdatum;
var Alter = Math.floor(Alter/31536000000);

document.write(Alter + &#39; Jahre&#39;);
}
</script>


Vorlage speichern und fertig mit Schritt 1.

Jetzt kann man in jedem Blogpost oder in jeder Seite im HTML Modus die folgende Zeile einfügen:

<script type="text/javascript">alter(1,1,1901);</script>

Das Geburtsdatum wird dann als Tag,Monat,Jahr eingegeben. Das Blog wird dann immer das richtige Datum ausrechnen und einfügen. (Eigentlich macht das der Browser) Nicht wundern auf der "Verfassen" Ansicht wird das Alter nicht dargestellt.

LiPo Innenwiderstand

Wie in meinem Artikel über die Entladung von LiPos geschrieben, habe ich auch den Innenwiderstand meiner LiPos gemessen. Mein Hyperion EOS 720I Super DUO3 zeigt den Innenwiderstand pro Zelle an.

Dabei gilt:
Die Summe der Widerstände aller Zellen ergibt den Gesamtwiderstand des LiPos!

Was sagt jetzt dieser Innenwiderstand über den Akkus aus?

Je niedriger der Wert desto besser, dabei kommt es aber darauf an wofür der Akku genutzt wird, Wenn der LiPo nur als Stromversorgung für die Fernsteuerung oder im Nitro als Stromversorgung für Servos und Empfänger verwendet wird, dann ist der Innenwiderstand nicht relevant. Das sieht bei einem Elektro-Buggy 1:8 ganz anders aus!


Gleicher Innenwiderstand pro Zelle:

Alle Zellen eines LiPos sollten den gleichen Innenwiderstand besitzen, den ein unterschiedlicher Wert führt zu unterschiedlicher Entladung der Zellen, und somit bei tiefer Entladung des Akkus zur Tiefentladung einer Zelle. Tiefentladene Zellen sind unwiederbringlich tot!

Warum ist ein niedriger Innenwiderstand wichtig?

Wenn wir mit dem Elektro-Buggy fahren wird den Akkus Strom (Leistung in Ah) entnommen, dadurch sinkt die Spannung (Volt) im Akku. Je niedriger die Spannung desto weniger Umdrehungen macht der Motor (kV).


Hier ein Rechenbeispiel:

Akku - A = 8 mΩ Gesamtinnenwiderstand bei 4S LiPo
Akku - B = 40 mΩ Gesamtinnenwiderstand bei 4S LiPo

Entnommen wird eine Leistung von 150 Ampere, also eine Vollgasfahrt:
Akku - A = 150A x 0,008 Ohm = 1,2 Volt
Akku - B = 150A x 0,040 Ohm = 6,0 Volt

Bei einer Spannung von 16,8 Volt (voll aufgeladender LiPo) sinkt die Spannung beim ersten Akkus auf 15,6 Volt und beim zweiten auf 10,8 Volt also schon unter 3,0 Volt pro Zelle!

Bei einem 2100kV Motor bedeutet das:
Akku - A = 2100 * 15,6 = 32.760 Umdrehungen/Minute
Akku - B = 2100 * 10,8 = 22.680 Umdrehungen/Minute

Bei einer Untersetzung 1:11,5 ergeben sich folgende Geschwindigkeiten:
Akku - A = 53,7 km/h
Akku - B = 37,2 km/h

Oder, das RC-Car ist mit Akku B 44% langsamer als mit Akku A! Dazu kommt das der Spannungsverlust im Akku in wärme umgewandelt wird.









LiPo Spannungstests - Wie gut halten meine Akkus die Spannung

Nachdem meine Hacker TopFuel 7200 S2 LiPos ein Jahr alt sind, möchte ich gerne überprüfen wie gut sie sich noch halten. Dazu habe ich ein Versuchsaufbau ausgearbeitet. Inspiriert zu dieser Idee haben mich die YouTube Videos von Nick Adams. Ich kann jedem nur empfehlen seine RC-Cars Videos anzuschauen.

Wie man bei Nick Adams sehen kann misst er die Spannung der Akkus über die Zeitachse. Dabei sollte der Akku die Spannung über die Zeit so hoch wie möglich halten. Den jedes Millivolt wird vom Motor in Umdrehung umgesetzt. Dabei geht es vor allem um die letzten Minuten. Dabei wird auch die Temperatur des Akkus erfasst.

Die Zusammenfassung der Ergebnisse findet Ihr ganz am Ende dieses Posts!

Was soll gemessen werden

Um meine 2S Lipos zu vermessen habe ich 10 Widerstände á 0,68 Ω 50 Watt bei eBay gekauft, davon werden je 2 in Serie und 6 parallel verlötet. Daraus ergibt sich folgende Rechnung:

0,68 Ω / 6 = 0,113 Ω
2 x 0,113 Ω = 0,227 Ω

Somit haben wir einen Gesamtwiderstand von 0,227 Ω

Welche Last kann man damit jetzt erzeugen:

I = 7,4 Volt / 0,272 Ω = 32,6 Ampere oder auch 241 Watt!

Wenn man jetzt noch die Zeit als Faktor mit einfügt dann kommt man bei 10 Minuten auf einen Wert von 5441 mAh. Bei meinen Rennen habe ich zwischen 3500 und 4800 mAh in die Akkus nachladen müssen. Somit kommen die 5441 mAh an die obere Grenze dessen was man in einem Lauf verbraucht. Aber die Messung soll ja vor allem aufzeigen wie gut die Akkus noch sind.


Wie habe ich gemessen?

Zuerst habe ich wie Nick Adams über die verbrauchten Ah die Spannung (Volt) notiert. Da ich die Daten aber auch Graphisch darstellen wollte musste ich nach Ablauf von je einer Minute die Werte ablesen und notieren.
Der 3S LiPo dient als Stromversorgung für die Lüfter, und für das Amperemeter. Den sobald der LiPo-Warner loslegt sollte man den Stromkreis so schnell wie möglich auftrennen um eine Tiefentladung zu vermeiden.
Der LiPo-Warner war am XH-Balancer Anschluss des Hacker Akkus angeschlossen.


Aufbau der Messung


Was habe ich gemessen?






Link zu den Daten im eignen Fenster





Zusammenfassung und Auswertung

Ich war doch etwas schockiert wie unterschiedlich die Akkus sind. Ich habe immer alle Akkus gleich oft benutzt und ge- und entladen. Und nach jedem Gebrauch wurden die Akkus auf Lagerspannung gebracht. Leider habe ich nicht aufgezeichnet wie oft die Akkus benutzt wurden, aber nach einer groben Überschlagsrechnung bin ich auf ca, 150 Ladezyklen gekommen.

Innerer Widerstand der Zellen

Wenn Ihr auch ein Ladegerät (meines ist ein: Hyperion EOS 720I Super DUO3) besitzt welches den inneren Widerstand pro Zelle angibt dann schaut Euch die Werte genau an. Wie man in der obigen Tabelle ablesen kann ist Gesamtwiderstand der Akkus Nr. 14 und 18 am besten. Wie man aber an der Leistungs-Tabelle sehen kann leistet der Akku Nr. 13 mehr als Nr. 14. Das liegt daran das die Differenz der Zellen zueinander nur 0,4 mΩ beträgt, Nr. 13 hat 0,6 mΩ. Also werden bei Akku Nr. 14 beide Zellen bis zum Schluss gleichmäßig entladen.

Ich werde jetzt also die Akkus Nr. 14 und 18 zusammen als 4S fahren. Und Nr. 13 und 16. Damit sollte ich zwei Akku-Pakete haben die die letzten anstehenden Rennen ausreichend Leistung zur Verfügung stellen.

Aussicht:
Ich werde noch einen Aufbau für 4S LiPos machen, danke an Michael für die tolle Vorlage:

3. 8-Stundenrennen beim RCRT-Quakenbrück

Am Wochenende des 20./21. August fand das 3. 8-Stundenrennen beim RCRT-Quakenbrück statt. Ich hatte den Termin schon zu Beginn des Jahres registriert dann aber wieder verdrängt da erstmal noch andere Aktivitäten auf dem Programm standen. Zwei Wochen bevor es losgehen sollte hat mich Hakan angesprochen ob wir da nicht hinwollten, cool da war ich gleich dabei.

Hakan meinte dann wir könnten beide zusammen mit seinem Mugen MBX6r Nitro fahren, und ich müsste meinen Mugen gar nicht mitnehmen. Diese Gelegenheit wollte ich nicht verpassen, das machte die Entscheidung noch einfacher. Letztendlich habe ich dann doch meinen Mugen MBX7r Eco mitgenommen aber dazu später mehr.

Da die Strecke zu weit von zu Hause entfernt ist habe ich uns ein günstiges Hotel gesucht, und bin für 40€/Nacht inkl. Frühstück fündig geworden. Am Freitagabend nach einem langen Tag in St. Peter Ording habe ich das Auto beladen. Die grauen Euroboxen finde ich ja sehr praktisch aber platzsparen geht anders. Nach einigem hin und her habe ich es dann doch so hinbekommen das noch genügend Platz für Hakans Sachen sind.

Am Samstagmorgen bin ich dann um 6 Uhr aufgestanden, was mir nach 2 Wochen Urlaub nicht so leichtgefallen ist. Hakan wohnt am anderen Ende von Hamburg, aber das Navi findet zuverlässig den Weg. Ihn eingeladen und dann ab nach Quakenbrück wo wir um 9 Uhr angekommen sind. Wir wurden dann vom Verein angesprochen und unser Team wurde auf drei Fahrer vergrößert, Chris mit seinem Kyosho Nitro Truggy kam dazu.

Wir wollten dann mit Hakans RC-Car auf die Strecke und trainieren, aber schon nach kurzer Zeit gab es ein Problem mit dem hinteren Querlenkerhalter. Hakan ist dem Problem mit einem Profihammer begegnet und hat das verbogene Teil gerichtet.

Um kurz nach 10 ging der erste 2-Stunden lauf los. Nachdem ich als letzter drei Nägel mit einem Hammer eingeschlagen habe, konnte Hakan starten. Leider konnte er nicht lange fahren und ist ausgefallen. Ich habe dann mit dem Elo übernommen. Und bin auf der Strecke rumgeeiert, mein Setup war noch auf Lehm eingestellt da ich nicht gedacht hatte wirklich zu fahren. Na ja ich habe meine 11 Minuten halbwegs gut über die Runden gebracht.

Die Strecke hat durch ihren Kunstrasenbelag extrem viel Gripp. Dazu kommt aber auch das sie nicht Topeben ist, sondern eben eine Offroadstrecke. Sie lässt sich aber flüssig fahren und hat einen mittleren Anspruch an den Fahrer. Nur der eine Sprung auf der linken Seite der Strecke ist tückisch da er je nachdem wo man ihn anfährt unterschiedlich geformt ist. Also wenn man schnell sein will muss man ihn ganz links anfahren dann ist es einfach.

Nachdem ich dann meine Zeit gefahren habe ist Chris eingesprungen, und hat einige Tankfüllungen die Strecke beherrscht. Hakan ist dann wieder gefahren aber dann war wieder irgendwas. Sorry ich erinnere mich nicht mehr so genau wann was bei welchem Nitro Fahrer defekt war, das lag nicht am Nitro Motor, sondern einfach daran das eine Kunstrasenstrecke von den RC-Cars alles abverlangt.

Am Ende des ersten Stints lagen wir auf Platz 6 von 8 Teams, gar nicht sooo schlecht. Nach der viel zu kurzen Mittagspause (30 Minuten ist echt wenig) ging es mit dem 2. Stint los. Ich habe den Start übernommen, da die beiden Jungs noch schrauben mussten. Auch den 2. Stint haben wir als 6. beendet.

Die Nacht haben wir im Hotel Oldenburger Hof verbracht. Die Einrichtung ist in den späten 80igern stehen geblieben, aber es war alles sauber und ordentlich. Die Nacht war sehr laut für meine Dorf-Ohren, aber mit Ohrstöpseln konnte ich dann doch schlafen. Das Frühstück war erstaunlich gut, und sehr Umfangreich. Alles in allem bekommt man für 40€ genau das was man eben für 40€ bekommt.

Am zweiten Tag ging es wieder um 10 Uhr los. Inzwischen hatte ich den Ausfederweg extrem begrenzt und das Fahrzeug deutlich tiefer gelegt. Damit waren Rundenzeiten von 31 – 32 Sekunden drin. Die beste Rundenzeit liegt bei 28 Sekunden.

Auch am zweiten Tag waren wir vom Pech verfolgt, und bei nur drei Fahren war es zwischendurch mehr als hektisch. Den es gab ja auch keine festen Streckenposten, jedes Team war selber dafür verantwortlich die Autos umzudrehen. Zum Glück gab es hin und wieder freiwillige die die Autos umgedreht haben, an dieser Stelle meinen herzlichen Dank an die Helfer den meine Teammitglieder haben mich nicht immer gesehen, wenn ich auf dem Dach lag. Aber auch den dritten Stint haben wir als 6. beendet.

Der 4. und letzte Stint war dann leider ein großes Desaster. Beide Nitros sind ausgefallen, und ich bin dann zwei Akkus hintereinandergefahren. Als der eine Satz leer war habe ich die Akkus getauscht und bin dann wieder auf den Fahrersstand um weiter zu fahren. Somit konnte ich uns auf einem guten 7. Platz halten. Zu meinem Glück hat Chris seinen Truggy wieder flottgemacht und hat die letzte halbe Stunden sein Bestes gegeben.

Wir mussten dann unseren 6. Platz mit einer Differenz von 35,783 Sekunden abgeben!!! Was für eine %&$§eise.

Alles in allem hatten wir viel Spaß und die Truppe vom RCRT-Quakenbrück hat einen tollen Job gemacht. Die Schnitzle mit Pommes waren sehr lecker! Und auch das Wetter hat super mitgespielt.

Mir tut es für Hakan leid, er hat drei Servos verloren diverse Kupplungsglocken und andere Teile. Ich habe mir nur eine vordere Dämpferbrücke verbogen. Nächstes Jahr sind wir bestimmt wieder dabei. Dann aber mit einem 5-Mann Team.





Chris der Truggy Fahrer


Der Elo der uns aus der Patsche geholfen hat

Chris im Flug

Professor Dr. Hakan am offenen Herzen