5. SK Lauf – B.O.C. Kiel – Letzter Lauf der Session

Leider wurde am 16. Juli der letzte Lauf der Sportkreismeisterschaften Nord beim B.O.C. Kiel ausgetragen. Alle Teilnehmer hatten ein tolles Wochenende auf einer gut präparierten Strecke.

Am Samstag war wie immer freies Training angesagt, das habe ich diesmal nicht so ausgiebig nutzen können wie sonst, eine private Verpflichtung. Trotzdem bin ich bestimmt 10 Akkus am Samstag gefahren. Die Strecke bietet schon sehr lange Rundenzeiten, ich bin im Durchschnitt 47 – 49 Sekunden pro Runde gefahren. Trotz, dass es am Freitag geregnet hatte hat die Strecke schon nach kurzer Zeit gestaubt. Nach einiger Zeit war der Staub von der Idealline weggefahren und man konnte neben den AKA I-Beam auch mal einen Satz AKA Impact ausprobieren. Beide gingen sehr gut, wobei ich am Samstag mit dem Impact besser zurechtgekommen bin.

Am Sonntag hieß es früh aufstehen, den zum B.O.C. Kiel muss ich am längsten fahren. Fahrerbesprechung war wie immer um 8:30 Uhr. Die Elos waren gleich als erste Vorlaufgruppe dran. Es wurden 4 mal 10 Minuten Vorläufe gefahren, und es wurden dreimal 10 Minuten Finale gefahren. Das war mal richtig viel Fahrtzeit wow!

Schade das sich für die ORE8 Klasse nur so wenige Fahrer genannt haben. Einige sind nicht erschienen oder hatten abgesagt, so wurden alle in einer Gruppe zusammengefasst. Dieses Jahr hatten fast alle Vereine auch die Elo-Klasse ausgeschrieben, ob das nächstes Jahr wieder so sein wird bei der geringen Beteiligung würde ich bezweifeln. Ich möchte an dieser Stelle Danke sagen, dass ich dieses Jahr so viel fahren durfte.

Zu jedem Vorlauf hatten wir ein anderes Wetter, einmal trocken, einmal eben abgetrocknet, einmal etwas Regen und einmal etwas mehr Regen. So habe ich alle möglichen Reifen durchprobiert. Zum ersten Finale habe ich mich dann für einen AKA CityBlock entschieden, bin dann dabeigeblieben obwohl es später wieder nass wurde. Das Endergebnis war Startplatz 7, was insofern ganz gut war da ich die ganze Zeit mit der Startnummer 7 auf dem Fahrerstand stand.

Das erste Finale lief nicht gut für mich, die Strecke war wieder komplett trocken und ich habe den Start verhauen. Im weiteren Verlauf lief es nicht so gut. Ich lag ein paarmal auf dem Dach, trotzdem konnte ich mich auf den 7. Platz vorarbeiten. Im zweiten Finale lief es besser und ich konnte mich um einen Platz verbessern auf Platz 6. Das dritte und beste Finale habe ich auf Platz 5 beendet, 13 Runden in 10:26,802. Mein bestes Ergebnis des Tages, dabei hatte es den ganzen Lauf über geregnet.

Insgesamt ein toller letzter SK Lauf, und Heino Müller hat als Rennleiter einen super Job gemacht. Das Essen war hervorragend, vor allem die leckeren Salate echt toll. Ich konnte in einem Verbrenner-Lauf als Streckenposten aushelfen, da gab es nicht genügend verbliebene Fahrer. Und bei der Siegerehrung hat sich herausgestellt, dass es für die Elo-Fahrer keine Pokale gab. Ich habe dann vorgeschlagen, dass man das doch beim SH-Cup nachholen kann, ich werde auf jeden Fall beim SH-Cup beim B.O.C. Kiel dabei sein. Ob ich nun einen Pokal bekomme oder nicht ;-)


Mugen MGT7 Eco – GTS Onroad

Nachdem ich ja schon sehr lange für einen GT schwärme ist es jetzt endlich so weit. Ich habe mit durch einen guten Deal einen Mugen MGT7 Eco zugelegt. Der Zusammenbau verlief vollkommen ohne Probleme, und ja zu 90% ist das Auto identisch zum MBX7 R Eco von Mugen.

Bei diesem Auto sind alle Erfahrungen der letzten beiden Jahre eingeflossen, besonderes Augenmerk habe ich auf die folgenden Punkte gelegt:
  • Korrektes shimen der Differenziale
  • Einbau von 4 Sensoren
  • Servosaverarm
  • Auswahl der richtigen Combo
  • Extra starkes Servo
Der eigentliche Zusammenbau ging sehr schnell. Am längsten hat das Verbauen der Elektronik gekostet. Neben Lötarbeiten mussten auch viele Kabel ordentlich verlegt werden.

Heizdecken:
Diesem Thema muss ich einen eigenen Absatz widmen. Bisher hatte ich noch nicht den Bedarf meine Reifen zu heizen. Beim GT8 wird das notwendig da Reifenhaftmittel keinen Sinn machen, und auch nach dem GTS Reglement verboten sind.

Jetzt kann man für die 1:10er Heizgeräte auch Heizdecken in 1:8er Größe kaufen. Aber die meisten Modelle haben nur zwei Heizdrähte, was ich zu wenig finde. Über die Facebook Gruppe wurde ich auf die Heizdecken von MTB RC Racing aufmerksam gemacht, diese habe ich dann auch nach einer eMail Beratung gekauft.

Die Heizdecken sind für 13,8 Volt ausgelegt, diese Spannung liefern die meisten RC-Netzteile als Standard. Die Stromaufnahme liegt bei knapp 2 Ampere.

Der Herausragende Vorteil ist, dass die Heizdecken genau so ausgelegt sind das sie 60°C warm werden. Auch wenn man sie mehr als die empfohlenen 15 Minuten auf den Reifen lässt werden sie nicht viel wärmer als 60°C.

Erster Test:
Die ersten Tests auf der Strecke des MAC-Hamburg (Boberg) und MCC-Munster (Hollmoorring) verliefen sehr gut. Das Auto reagiert wie erwartet auf Setup Änderungen. In Munster konnte so die Rundenzeiten um 2 Sekunden verbessert werden. Leider war die Zeit nicht ausreichend um noch mehr Setup Anpassungen auszuprobieren. Ich werde versuchen mein Standardsetup hier zu veröffentlichen.

Alle Fotos sowie ein paar Videos findet Ihr hier in diesem Google Foto Album



Blitz Karo Version 1

Mugen MGT7 Eco
Hersteller Mugen Seiki
Modell MGT7 Eco
Maßstab 1:8
Antrieb 4WD Brushless Elektro
Klasse GTS
Servo Savöx SV-1270TG
Regler (ESC) Hobbywing XeRun XR8 Plus
Motor XeRun 4274SD 2250KV G2
Motorlüfterhalter Exotek Fan mount clamp on set
Motorlüfter RUDDOG Fan 40mm with soldering tabs
Akkus Intellect Lipo 7,6V 8400mAh 120C Stick LiHV 333g/5mm
Empfänger SANWA RX-462 Telemetrie


Combo:
Warum auf einmal Hobbywing und nicht mehr Hacker? Das hat einen einfachen Grund, Hobbywing hat mit seiner neuen Combo einen echten Meilenstein abgeliefert. Bis jetzt gab es im 1:8er Bereich keine Combo die sich im Fullsensored Modus betreiben lässt. Das bedeutet das der Regler in der Vollgasstellung das Timing verändert, dass resultiert in einer höheren Endgeschwindigkeit. Dazu kommt das der 4274SD Motor mehr Drehmoment hat, weil er 6 mm länger ist als die anderen Hobbywing Motoren.

Akkus:
Intellect bieten wohl derzeit das Beste an Preis und Leistung. Man kann sie entweder bis 4,35 Volt pro laden, oder eben auch nur bis 4,2 Volt pro Zelle womit man wieder dem Reglement entspricht. Hacker Akkus werde ich nicht mehr kaufen, hier stimmt leider Preis und Leistung nicht.

Telemetrie:
Ich habe zwei Temperaturfühler, einer am Motor und einer am Regler. Dazu kann ich auch die Spannung der ersten Zelle messen, sowie die Drehzahl des Mitteldiffs. Somit hat man auch auf dem Fahrerstand alle wichtigen Parameter im Blick.

1. Lauf zum SH Cup 2017

Auch dieses Jahr wollte ich am SH Cup teilnehmen angespornt durch den 1. Platz im letzten Jahr. Aufgrund des SK Laufs vom letzten Wochenende war das Setup schon fertig und am Setup wurde auch nichts weiter geändert.

An diesem Wochenende sollten die neuen Hobbyking Ultimate Akkus mit 7500 mAh zum Einsatz kommen, diese haben 5mm Buchsen. Am Samstag habe ich die Adapterhülsen genutzt damit ich den Stecker nicht umlöten musste. Alles lief prima.

Am Freitag hat es wie aus Eimern geschüttet, in Berlin sind viele Keller vollgelaufen und auch viele Straßen waren überflutet. Auch bei uns im Norden hat es den ganzen Tag geregnet, aber die Wetterapp meinte, dass es am Samstag aufhören würde. Gegen 13 Uhr war es dann auch soweit, komisch war es am Wochenende zuvor nicht genauso…
Trotz des späten Starts konnten wir sehr viel Fahren, und alle hatten viel Spaß. Da Sven diesmal auch mit an meinen LiFePo’s hing haben wir zusammen 48 Ah verfahren! Eigentlich haben die LiFePo’s nur 40 Ah, aber man nimmt was man bekommt. Eine eigene Stromversorgung dabei zu haben war sehr angenehm, da es am Morgen immer wieder zu Problemen mit der Sicherung gekommen ist.

Im Laufe des Tages hing dann auch eine Teilnehmer Liste aus, wow drei Elo-Gruppen! Ich glaube ich muss weniger Werbung für den SH Cup machen. Es freut mich sehr, dass es viele neue Gesichter gab, die auch einmal Rennluft schnuppern wollten. Genau dafür ist der SH Cup ja da.

Am Sonntagmorgen ging es dann in die Vorläufe, bei mir lief alles bestens. Mein Buggy hatte ich am Morgen noch auf 5mm Stecker umgerüstet, ob das so schlau war wird sich noch herausstellen. Die Strecke lag mir gut und ich konnte ein paar gute Vorläufe in den Lehm braten. Leider fing es zwischendurch immer mal wieder an zu regnen, so dass die Autos sehr schlammig waren. Aber wir fahren Offroad und gemeckert wird nicht. Ergebnis nach den Vorläufen, Halbfinale A von Platz 4. Ganz respektabel wie ich finde.

Nach der Mittagspause und einigen Helferposten Einsätzen ging es dann los mit dem Halbfinale. Der Start war ganz okay, aber schon im großen Vierer lag ich auf dem Dach und der Helfer konnte mich erst umdrehen als das Feld durch war. Na Prima dachte ich mal wieder die Nerven, wobei ich mich ja mit der Strecke wohl gefühlt habe. Das Rennen lief weiter und ich konnte wieder ein paar Positionen gut machen. Auf der langen Geraden hatte ich Probleme mit der Leistung, am Anfang ging gar nichts und erst nach der Hälfte war die Leistung da. Ein technisches Problem?

Beendet habe ich das Halbfinale auf Platz 7, somit kein Aufstieg ins Finale. Ich war doch mächtig sauer auf mich. An meinem Sitzplatz angekommen habe ich mir dann die „neuen“ Stecker ganz genau angeschaut. Diese waren mehr schwarz als Goldfarben, das war auch das Problem mit der Leistung. Der Strom konnte nicht so fließen wie er sollte. Und deswegen hatte ich auch die Probleme im Sprung gehabt. Sehr schade.

Resümee: Eine tolle Veranstaltung die ablief wie ein Uhrwerk. Und ein paar offene Fragen, warum nur ein Elo-Finale? Warum keine unteren Finale wie bei den Nitros? Den Fragen muss ich nachgehen, und vielleicht kann man da was für die nächste Session machen? Ich werde mich mal umhören.

Nächster Lauf zum SH Cup ist dann erst am 2./3. September beim B.O.C. Kiel.

Die Bilder sind über ein Google Photo Album abrufbar

4. SK Lauf – Schietschmieter e.V.

Da am letzten Wochenende (17./18. Juni) der SK Lauf beim MAC Uetersen stattfand und ich an diesem nicht teilnehmen konnte, habe ich mich umso mehr auf den SK Lauf in Bistensee gefreut. Zudem habe ich an die Strecke sehr gute Erinnerungen von meinem ersten 2. SH Cup Lauf in 2016.

Am Samstagmorgen bin ich in strömenden Regen von zu Hause losgefahren, und dachte schon das wird nix. Aber sollte besser kommen als befürchtet. Die alten Hasen im RC-Car Geschäft wissen das es in Bistensee eigentlich immer regnet, bis auf den SH-Cup in 2016 da war es trocken und extrem warm. Eigentlich sollte es um 10 Uhr mit dem Training losgehen, leider war die Strecke aber noch viel zu weich. Der Start hat sich dann auf 13 Uhr verschoben. Heino war der erste auf der Strecke und hat allen gezeigt wie man sein Auto saubermacht.

Bei dem starken Wind und zwischendurch etwas Sonne ist die Strecke schnell abgetrocknet und alle konnten fahren. Neu war dieses Jahr die Schulklingel die alle 15 Minuten ertönte um daran zu erinnern das sich die Fahrer beim Training abwechseln sollen. Das hat bis auf ein paar Ausnahmen auch ganz gut geklappt. Fahren konnte ich dann doch recht viel, 27,8 Ah hat mein Ladegerät am Ende des Tages angezeigt.  Am Ende des Tages sind wir noch ein gezeitetes Training gefahren. Dann war der Tag schon vorbei.

Am Sonntagmorgen, das gleiche Spiel wieder regen als ich zu Hause losgefahren bin. Diesmal bin ich die Strecke über die A23/Itzehohe gefahren um die A7 und ihre Baustellen zu vermeiden. Auf dem Zeitplan standen 4 Vorläufe zur Einteilung der Finale, jeweils 5 Minuten plus 3 Minuten Vorbereitungszeit. Olli hat mir dann noch wertvolle Tipps zum Setup gegeben, deswegen habe ich dann den Ausfederweg geziert und die Fahrzeughöhe angepasst. Nach den Vorläufen habe ich dann noch das Öl in den Dämpfern um 100 CPS härter gemacht. So ließ sich das Auto sehr gut fahren, war nur die Frage ob ich meine Nerven im Griff haben werden.

Wir sind zwei Finale gefahren und ich bin von Platz 5 gestartet und 6. Im Ziel gewesen. Beim ersten Finale verlief der Start gut und ich konnte meine Runden drehen. Leider lag ich ein paarmal auf dem Dach, sonst wäre noch Platz 5 drin gewesen. Im zweiten Lauf gab es gleich in der ersten Kurve einen Massenunfall und dann zwei Kurven später gleich wieder. Trotzdem habe ich meine Nerven behalten und bin gut weitergefahren.

Was ich vergessen habe zu erwähnen, wir waren nur 10 Elektro Fahrer. Schade wäre gut für die Klasse, wenn es mehr Starter gegeben hätte. Über die Gründe kann ich nur spekulieren, aber ich denke das vielen die einmalige Teilnahme reicht um die Quote aufrecht zu halten.

Auf der Siegerehrung wurde mir dann ausversehen der Pokal für den 5. Platz überreicht. Leider wurde das Ergebnis der Vorläufe als Endergebnis präsentiert. Der Pokal gehört Vanessa, ich bringe ihn mit zum SH-Cup am nächsten Wochenende.

Vielen Dank an den Verein für die Organisation und Durchführung des SK Lauf. Ich freue mich schon auf den SH-Cup, das Setup dafür habe ich schon fertig. Sorry das es diesmal fast keine Bilder gibt, aber ich habe einigen Nitro Fahren beim Tanken geholfen. Und auch noch für einige Nitrofahrer Streckenposten übernommen.


1. Finale


2. Finale



BIG WarumUp 2017 – Hamburger Meisterschaft

Bereits zum dritten Mal habe ich beim WarumUp des BIG Hamburg e.V. teilgenommen. Dieses Jahr war ein Event der Extraklasse, da der Verein den 2. Lauf der Deutschen Meisterschaft ausrichtet. Dies war auch der Grund warum die Truck (Truggy) Klasse nicht ausgeschrieben war. Alle Startplätze waren schon 30 Minuten vergeben, zum Glück habe ich einen bekommen.

Nach dem extrem tollen und langen Wochenende in Schwedt, habe ich immer auf das Wetter geschaut mit der Hoffnung das es in Stapelfeld auch trocken und sonnig sein wird. Leider hat das Wetter zeitweise verrücktgespielt. Was der Veranstaltung zwar schadet, aber nicht dem Spaß den wir hatten. Beim BIG WarumUp trifft man immer so viele nette Leute da kann man die Wartezeit leicht überbrücken.

Mein Auto hatte ich zum Glück schon gleich nach dem Wochenende in Schwedt zerlegt und alle „defekte“ behoben. Bis auf ein paar Kugellager war da nix. Gleichzeitig habe ich auch die Difföle erneuert. 6k/8k/3k von vorne nach hinten. Dieses Setup hat für die Strecke sehr gut gepasst.

Am Samstag ging es los, diesmal musste ich nicht selber fahren das hat Sven übernommen. Danke dafür Sven! Der Pavillon war schnell aufgebaut, mittlerweile ist das ja schon Routine. Da es mit dem Training erst um 10 Uhr losgehen sollte war noch Zeit zum Klönen. Dieses Mal waren die Elos im Zeitplan zuerst dran, somit hatten die Nitro Fahrer mehr Zeit um sich vorzubereiten. Ich konnte meine 5+2 Minuten bei leicht einsetzendem Regnen fahren, auf AKA I-Beam in Supersoft. Die nachfolgenden Gruppen hatten zum Teil weniger Glück, es konnten alle Gruppen nur einen Trainingslauf absolvieren. Danach fing es stärker an zu regnen und keine ist mehr gefahren. Am späten Nachmittag haben wir dann noch ein paar der Tranigsläufe nachgeholt.

Am Sonntagmorgen sind wir schon bei strömenden Regen in Kölln-Reisiek losgefahren, und es wurde auf dem Weg nach Stoppelfeld nicht besser. Dort angekommen, war der Zustand der Strecke erschreckend. Zum Teil war die Strecke komplett mit Wasser bedeckt, da hätte man eher Boot fahren können als RC-Car. Der „Hamburger Fluch“ hat wieder zugeschlagen und das Rennen drohte abzusaufen.  Aber um 12:23 Uhr hat es aufgehört zu regnen und 5 Minuten später hatten wir blauen Himmel und Sonnenschein. Wir sind dann die Vorläufe gefahren, aber anstatt der geplanten fünf nur drei, wovon zwei gewertet wurden.

Am Montag waren wir wieder rechtzeitig vor Ort, den Sven hatte sein erstes Rennen schon um 9 Uhr. Bei 4 Teilnehmern war allen Fahren der Aufstieg ins E-Finale sicher, so konnte Sven nochmal 10 Minuten fahren. Ich habe mein D-Finale mal wieder verbockt, nicht nur das ich es in den ersten Minuten geschafft habe 3 Mal auf dem Dach zu liegen, nein ich habe dann auch noch ein Rad verloren.

Mein Fazit ist trotzdem sehr positiv. Ich kam mit der Strecke sehr gut zurecht, was bei den letzten Veranstaltungen nie der Fall war. Ich war relativ entspannt auf dem Fahrerstand, im Verhältnis zu früher. Und ich konnte mich in den Vorläufen relativ gut platzieren. Die Radmuttern habe ich entsorgt und bei JSB neue gekauft. Die Verzahnung reibt sich mit der Zeit ab und somit kann sich die Radmutter lösen. Das waren übrigens die letzten Team-C Teile die ich besessen habe.

Jetzt ist erstmal ein Wochenende nichts, und dann kommt der SK-Lauf in meinem Verein dem MAC Uetersen e.V.


Alle Fotos und Videos findet Ihr in meinem Fotoalbum, danke an alle die Fotos beigesteuert haben!

Vatertagsrennen beim MC Schwedt in Schwedt an der Oder

Dieses Jahr durfte ich beim Vatertagsrennen in Schwedt mitfahren. 4 Tage RC-Car fahren. Wie immer bei den Veranstaltungen die draußen stattfinden war die Frage wie wird das Wetter? Ich kann sagen, Perfekt!

Zusammen mit Hakan ging es schon am Mittwoch in Richtung Osten, 450km da wollten wir uns Zeit lassen und entspannt ankommen. Der Plan ging voll und ganz auf, so kam es das wir schon um 14 Uhr im Centralhotel angekommen sind. Nach einer kurzen Pause ging es zur Rennstrecke, mal kucken. Ein paar Vereinsmitglieder haben wir angetroffen und uns nett unterhalten. Der Start des Trainings wurde für 9 Uhr am nächsten Morgen versprochen. Wir haben dann noch den Pavillon aufgebaut und unsere Sachen bei Olli im Transit zwischengelagert.

Nach einer ruhigen Nacht im Hotel und einem guten Frühstück ging es an die Strecke. Ein Großteil der Strecke besteht aus Rasengittermatten die aus Kunststoff sind. Das schränkt die Reifenwahl extrem ein. Zum Glück hatte ich mich im Vorfeld schon mit einigen Sätzen AKA Moto eingedeckt. Vor Ort habe ich dann noch zwei Sätze erworben. Neben dem Rasengitter gibt es eine gepflasterte Kurve, die sehr an den Reifen nagt.

Schnell waren die Akkus geladen und es konnten die ersten Runden gedreht werden. So leicht wie die Strecke aussieht so hat sie doch ihre Tücken. Am Donnerstag habe ich dann insgesamt 32Ah in die Akkus geladen. Und ich hatte viel Spaß. Dadurch, dass die meisten erst am Donnerstag angereist sind hatten wir viel Zeit zum Fahren.

Der Freitag war auch durch freies Training angefüllt, wie schon am Donnerstag habe ich einen Akku nach dem anderen in die Bahn gebrannt. Die Strecke ließ sich immer besser fahren, was ja kein Wunder bei dem vielen Training ist. Am Freitag wurde auch noch ein gezeitetes Training gefahren um die Gruppeneinteilung für die Vorläufe festzulegen. Dabei wurden die drei schnellsten zusammenhängenden Runden gewertet. Das hat bei vielen für viel Verwirrung gesorgt.

Am Samstagmorgen wurden dann noch zwei Trainingsläufe gefahren um dann in die Vorläufe zu starten. Das Wetter hatte auf vollen Sonnenschein umgestellt und wir haben uns den ersten Sonnenbrand abgeholt. Da meine bekannte Nervosität mich davon abgehalten hat einen guten Vorlauf zu fahren wurde ich ins ¼ Finale eingeteilt. Das positive daran ist, das 8 Fahrer in die beiden ½ Finale aufsteigen konnten.

Am Sonntag wurden dann die Finale gefahren, das Elo ¼ Finale war gleich als erstes dran. Hier lief es nicht so gut, wie erwartet. Als dann das ½ Finale dran war, konnte ich lange Zeit meinen 7 Platz halten. Der 6. Platz war zu weit entfernt, versucht habe ich es trotzdem. Nachdem dann Heino mit einem defekten Akku ausgeschieden ist, wurde mir der 6. Platz geschenkt. In der Ansage habe ich gehört das Frank auf Platz 7 noch 11 Sekunden hinter mir war. Also habe ich gedacht lass es ruhig angehen und fahre dein Ding zu ende. Frank hat sich ran gekämpft und mir dann in der letzten Runde den 6. Platz abgenommen. Schade, hier hätte ich mehr puschen müssen dann wäre das sicher mein Final-Platz gewesen.

Vorteil war das auch Hakan früh fertig war, und wir uns frühzeitig auf den Heimweg machen konnten.

Insgesamt war es eine tolle Veranstaltung und ich möchte auf jeden Fall nächstes Jahr wiederkommen. Ich habe noch nie so viel am Setup geschraubt, was sehr gut war. Alle Diffs wurden neu befüllt zum Schluss bin ich dann mit 7-10-3 gefahren. Zu beachten ist das ich vorne und hinten die neuen HT-Diffs fahre. Den Dämpfer hinten habe ich mit 450 cps befüllt und bin eine Feder weicher gegangen. Die Fahrzeughöhe musste ich entsprechend anpassen. Bis auf einen Querlenker habe ich keinen Schaden am Mugen gehabt, leider ist aber mein Hacker Tensoric 8.2 kaputt gegangen und ich musste meinen Ersatzregler verbauen.

Hier ein paar ausgewählte Bilder aus meinem Google Fotoalbum.




Die Strecke in der Übersicht

Der defekte Regler, Grund ist unbekannt

Den Querlenker habe ich nach einem 38-fachen Auerbach gebrochen

Der Reifenverschleiß war heftig!
Unser Hotel in Schwedt

Die Presse war durch Michael Klaus von Mika-News auch vertreten

Schön ist es in der Uckermark, ich komme wieder


2. SK Lauf in Braunschweig - Motorsportclub der Polizei Braunschweig im ADAC e.V. – Abteilung RCC-Offroad

Am Sonntag den 20. Mai wurde der 2. SK Lauf des Sportkreis Nord in Braunschweig beim Motorsportclub der Polizei Braunschweig im ADAC e.V. – Abteilung RCC-Offroad ausgetragen. Warum es keinen Bericht vom 1. SK Lauf von mir gibt? Ich wäre zum SK Lauf beim RMC Wolfsburg gefahren, aber leider hat dieser Verein die Klasse ORE8 nicht ausgeschrieben.

Vielen Dank an das Team von Andreas Paul, die haben mit einer kleinen Truppe eine tolle Veranstaltung geliefert! Das Wetter war hervorragend, wenn auch der Regen am Freitag die Strecke aufgeweicht hat.

Nach dem Mittagessen konnten wir die ersten Runden drehen und sich an die Strecke gewöhnen. Leider konnte ich am Freundschaftsrennen 29. / 30. April nicht teilnehmen, sonst wäre mir die Strecke schon bekannt gewesen. Aber man konnte sich sehr schnell in die Strecke einfinden, und es lief sehr gut. Am Samstag ist jeder auf seine Kosten gekommen, und alle konnten genügend fahren. Den Samstagabend haben wir dann in einem griechischen Restaurant ausklingen lassen. Und die Nacht in einem Hotel geschlafen.

Am Sonntag ging es dann in die Vorläufe. Ich habe mich gut zurechtgefunden mit der Strecke und da wir als Elo Fahrer immer 10 Minuten fahren konnten hatte ich viel Spaß. Leider habe ich es nur einmal geschafft 16 Runden zu fahren. Insgesamt waren alle Fahrer relativ dicht zusammen.

Nach den Vorläufen bin ich dann von Platz 7 ins Halbfinale gestartet. 10 Fahrer waren am Start, leider wurde ich beim Start in einen Unfall verwickelt und durfte dann dem Feld hinterherfahren. Ich habe versucht zu puschen, was bei mir aber eher zu noch mehr Fehlern führt anstatt den vor mir liegenden Fahrer einzuholen. Somit wurde ich dann letzter in meinem Halbfinale, und bin damit ausgeschieden. Nur die besten 5 der jeweiligen Halbfinale sind ins Finale gekommen, und durften nochmal zweimal 10 Minuten fahren.

Das Endergebnis wird auf der Homepage des DMC veröffentlicht.

Schade ich hatte mir etwas mehr erhofft, aber da kann man nichts machen aus noch mehr trainieren. Das werde ich auch tun, auf dem Rennen zum Vatertag in Schwedt. 4 Tage Racing.

Die Fotos findet Ihr in meinem Google-Foto-Album, einfach auf diesen Text klicken.