3. und letzter Lauf zum Schleswig-Holstein Cup 2017

Für mich das letztes Outdoor Rennen der Session 2017, der SH Cup beim BIG Hamburg. Im letzten Lauf galt es nochmal Punkte zu sammeln, um einen guten Platz in der Gesamtwertung zu bekommen. Wie immer hat Sven sein Teamfahrzeug zur Verfügung gestellt und wir sind gemeinsam um 8 Uhr richtig Stapelfeld gestartet. Bedingt durch diverse Baustellen sind wie eine Strecke gefahren die noch keiner von uns beiden kannte, trotzdem waren wir um 9 Uhr vor Ort. Wir haben uns dann erstmal eingerichtet und alle Leute begrüßt. Schon toll wen man so alles durch das Hobby kennenlernt.

Das Wetter war am Samstag super, und bis zur Mittagspause konnte man frei trainieren. Nach ein paar Runden konnte man am Hahn ziehen da mir ja die Strecke schon bekannt ist. Die 100% Lehmstrecke vom BIG Hamburg ist immer toll zu fahren. Dieses Jahr hatte die Strecke an „Charakter“ zugelegt, was wohl der Nitro DM geschuldet ist. Drei Tage mit über 100 Teilnehmern haben ihre Spuren hinterlassen. Um es vorweg zu nehmen, Sprung #3 hat mir das Leben schwergemacht.

Am Samstagnachmittag stand Gruppentraining auf dem Zeitplan, mit Helfern an der Strecke ist es doch leichter auch mal was auszuprobieren ohne lange auf dem Dach zu liegen. Alle möglichen Reifen habe ich durchprobiert. AKA Impact / I-Beam / Gridiron II / City-Block. Der Gridiron II lief auf der trockenen etwas staubigen Strecke am besten. Aber es war leider klar, dass der Reifen keinen ganzen Sonntag durchhalten würde. Unbedingt ändern musste ich auch das Mitteldiff, vom Czypo-Drom hatte ich noch 15.000er Öl drin. Und ich kann bestätigen das läuft nicht gut, fährt sich eher wie ein Drifter. Fahrzeughöhe und Ausfederweg sowie Federn wurden an die Strecke angepasst. Für mich fuhr das Auto top.

Sonntagmorgen mussten wir um 6:30 Uhr los, sonst wäre, dass alles zu knapp geworden. Die Elos sollten als erste Gruppe in die Vorläufe starten. Ich war auch noch in Gruppe 1 und durfte als erstes los. Das Wetter hatte sich im Vergleich zum Samstag stark verschlechtert. Es nieselte leicht und es war so kalt das man seinen Atem in der Luft sehen konnte. Deswegen habe ich mich doch für den AKA City-Block entschieden, ein gutes Mittelding zwischen I-Beam und Impact. Nächstes Jahr werde ich nur noch TproRacing Reifen fahren, diese sind etwas günstiger und vor allem einfacher für mich zu beschaffen.

Gleich im ersten Vorlauf bin ich nach vier Runden am Sprung #3 hängengeblieben und mir sind beide vorderen unteren Querlenker sowie ein obere Querlenker und ein Dämpferauge gebrochen. Ich dachte das lag an den Folgen von 3 Tage fahren im Czypo-Drom hab schnell alles wieder repariert und konnte dann die anderen beiden Vorläufe gut abschließen. Reifen, Fahrer und Strecke harmonierten miteinander.
Der Sprung #3...

Nach der Mittagspause, in der wir wieder Top vom Catering des BIG Hamburg versorgt wurden, ging es ins Halbfinale. Da wir ja nur 24 Elektriker waren (O-Ton Heino) wurden wir auf ½ Finale A und B verteilt. In den 10 Minuten sollte sich herausstellen ob ich ins A Finale komme oder nicht. Nach 14 Runden hat mal wieder Sprung #3 meinen Vortrieb gebremst und ich bin 10 geworden, obwohl ich laut Zeitnahme auf guten 16/10:20:482 unterwegs war. Da war er dahin der Einzug ins A Finale, aufgelöst in Querlenkerteilen.

Im B Finale habe ich das Beste draus gemacht und bin von Platz 3 gestartet. Kai Teriet der von der 2 starten sollte ist leider schon vor dem Start wegen technischen Problemen ausgefallen. Somit war nur noch Markus Grundmeier zu schlagen. Gleich beim Start wurde ich aufgehalten und war auf Platz 8 zurückgefallen. Ich habe mich dann durchs Feld gepflügt und war dann nach ein paar Runden auf Platz 2. Aber Markus war noch eine ganze Ecke vor mir und ist gut gefahren ohne auf dem Dach zu liegen. Als ich dann eine halbe Runde vor mir gesehen habe, hieß es noch 5 Minuten zu fahren. Das war machbar. Nach ein paar weiteren Runden, war ich in Schlagdistanz. Aber es ist das eine ran zu fahren, dass andere ist zu überholen ohne selber einen Fehler zu machen.
Markus hat es mir zu leichtgemacht und sich nach dem Doppel-S aufs Dach gelegt, ich konnte dann entspannt vorbei zeihen und meinen 1. Platz in Ruhe nach Hause fahren.

Insgesamt wurde ich beim SH Cup 7., kein schlechtes Ergebnis, wenn man bedenkt das ich zweimal im B-Finale war. Da wäre bestimmt mehr drin gewesen. Aber nächstes Jahr gibt es eine neue Möglichkeit sich zu messen. Mein großer Dank geht an alle Vereine und Helfer die den SH-Cup möglich machen.

Alle Fotos gibt es wie immer in einem Google Foto Album zu sehen.

Deutsche Meisterschaft ORE8 – Czypo Drom - Bad Oeynhausen

Nachdem es letztes Jahr nicht mit der DM geklappt war dieses Mal das Wetter kein Problem. Am 15./16./17. September wurde auf der Indoor Strecke des Czypo Drom gefahren. Eine mir durch den vergangenen Advent Cups bereits bekannte Strecke. Nicht leicht zu fahren aber zu 110% trocken.

Ich bin schon am Donnerstagabend angereist und habe diesmal für 16€/Nacht über Airbnb ein Zimmer gefunden. Nächstes Mal sollte ich doch ein paar Eure mehr ausgeben. Freitagmorgen ging es dann endlich los, ab ins Czypo Drom. Die Strecke war hervorragend vorbereitet, man wollte schon fast die Schuhe ausziehen so sauber war der Lehmboden. Einen Pavillon, Tisch oder Stuhl braucht man nicht das Fahrerlager ist groß genug. Leider haben es nur 44 Teilnehmer nach Bad Oeynhausen geschafft. Warum verstehe ich nicht, zum Advents Cup muss man sich beeilen einen der 90 Plätze zu ergattern. Mein Ziel für die DM war nicht letztes zu werden.

Das Training lief in Gruppen mit Helfern ab, schon gleich konnte man sehen, dass die meisten Fahrer die Strecke beherrschen. Wenn ich an meine ersten Runden im Czypo Drom denke, und an den Fünfer den ich nie richtig getroffen habe. So haben wir am Freitag 6 Trainings in 6 Gruppen absolviert, in meiner Gruppe waren wir nur 5 Fahrer deswegen ging es recht entspannt beim Fahren zu und wir sind uns nie in die Quere gekommen. Die letzten beiden Trainingsläufe wurden für die Gruppeneinteilung am Samstag gewertet. Dabei werden die drei schnellsten zusammenhängenden Runden gewertet.

Am Samstag dann nochmal zwei Trainings und 5 Vorläufe von denen 3 gewertet wurden, hier wird aber nach Runden und Zeit (Überzeit) gewertet. Die Gruppen wurden jetzt auf 10 Fahrer aufgestockt, und die Anzahl der Gruppen auf 5 reduziert. Das war dann schon nicht mehr so entspannt wie am Freitag, da man nach jedem Lauf als Helfer auf die Strecke muss. Beim dritten Vorlauf habe ich mir dann nach zwei Runden eine Antriebswelle hinten links abgebrochen. Weil auch das Diff sehr hakelig lief habe ich mich dazu entschieden, die ganze Hinterachse aus meinem T-Car einzubauen. Das ging sehr schnell und ich konnte sicher sein das alles funktioniert.
Am Samstagabend waren dann alle gespannt wie die Gruppeneinteilung für den Finaltag aussieht, und siehe da ich habe es ins ¼ Finale B geschafft. Dazu kam das ich im 40+ Finale von Platz 8 starten durfte. Was mir auf dem Zeitplan gleich aufgefallen ist, dass wir am Sonntag die unteren Buchstabenfinale nur einmal fahren sollten. Im vorab veröffentlichten Zeitplan stand das auch die unteren Finale 3-mal ausgefahren werden sollten. Und jetzt auf einmal nur noch ein Lauf! Darauf habe ich den Rennleiter Frank Grieger angesprochen und dann eskalierte die Sache.

Es wurde heiß diskutiert, den ein Fahrer der z.B. aus seinem ⅛ nicht aufsteigt fährt nochmal sein Finale und ist dann weg. Somit hätten die Hälfte der Fahrer das Czypo Drom schon um 11 Uhr verlassen. Und um kurz vor 13 Uhr wäre die Veranstaltung fertig gewesen. Laut dem DMC Handbuch darf nur das A-Finale dreimal ausgefahren werden. Dieser Modus ist für Rennen mit 120 Teilnehmern ausgelegt. Leider hat niemand daran gedacht das es auch mal weniger als 120 Leute geben könnte. Das ist wohl der Punkt an dem die Mitglieder des DMC ihren Dachverband nicht verstehen, warum kann man hier nicht flexibel auf die Umstände reagieren und den Fahren und dem Veranstalter seine freie Entscheidung einräumen? Ich hoffe darauf das das Reglement entsprechend angepasst wird, den ich habe mir sagen lassen das noch keine ORE8 DM mehr als 80 Teilnehmer hatte.

[Update]
Ralf Bauer, als OR8 Referent, hat zugesagt sich Gedanken zu machen wie man das Reglement entsprechend anpassen kann. Jeder sollte wissen das man es nicht allen Recht machen kann, und das solch ein DMC Handbuch mit seinen Regeln möglichst in allen Situationen zutreffen soll. Deswegen ist eine rege Beteilung am Sportbundtag durch alle Mitglieder gewünscht. Das ist dann auch der richtige Ort um über Regeländerungen zu beraten.
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Sonntag Finaltag, an dem ich in meinem ¼ Finale von Startplatz 7 ins Rennen gegangen bin. Mir war klar, dass ich keinen der drei Aufstiegsplätze für das ½ Finale bekommen würde. Also bin ich gut gefahren und habe meinen 7. Platz verteidigt. Somit war das D-Finale für mich gesetzt, dort konnte ich vom 3. Platz ins Rennen starten. Zwischen den D-Finalläufen und den zwei 40+ Finalläufen und den ganzen Helferposten machen war nicht viel Zeit. Dazu kann ja auch noch, dass man vor jedem Lauf seine Akkus messen lassen muss. Durch die neuen High-Volt Lipos besteht die Möglichkeit, dass man mit zu viel Spannung unterwegs ist. Nach jedem Lauf wurde das Auto bei der technischen Abnahme abgegeben. Hier haben Manfred Bluhm und Sascha Vogel einen super Job gemacht.

Bis auf den zweiten 40+ Lauf lief alles wie am Schnürchen. Ich bin mit der Strecke sehr gut zurechtgekommen, und meine neuen TPro Reifen haben sich bewährt. Die Keylock Reifen in Super Soft haben sehr gut funktioniert. Und auch der Umbau auf 5-Loch (1,5mm) Kolbenplatten hat eine Verbesserung des Fahrverhaltens gebracht. Dazu bin ich die härtesten 1,4mm Progressiven Federn gefahren und in Dämpfern 450/400er Silikonöl.

Mein Endergebnis ist ein 37. Platz in der Gesamtwertung und ein 8. Platz im 40+ Finale. Insgesamt bin ich mehr als zufrieden. Ich bin gespannt wo die DM 2018 ausgetragen wird, wäre schön wenn das Czypo Drom nochmal den Zuschlag bekommen würde.


8. Platz im 40+ Finale

TPro Keylock Reifen nach 10 Minuten

Ein Blick ins Fahrerlager, die Stimmung war super

Ungewöhnliche Defekte, nach einem Zusammenstoß 

Fahrerstand






2. Lauf SH Cup 2017 – B.O.C. Kiel e.V.

Am 2./3. September fand der 2. Lauf zum SH Cup beim B.O.C. Kiel e.V. statt. Nach der Sommerpause war dies wieder eine Gelegenheit Offroad im Wettbewerb zu fahren. Die Wettervorhersage war sehr wechselhaft in den Tagen vor dem Rennen, es hat aber doch mehr als 55 Nennungen gegeben.

Danke an Sven der mal wieder gefahren ist und an seinem Caddy in dem mehr als genug Platz ist für unsere Sachen. Die Strecke ist in der Nähe von Laboe und man fährt von Elmshorn aus gute 1¼ Stunden. Deswegen muss man immer sehr früh los, aber zu Hause schläft man am besten.

Am Samstag ging es dann um 7:30 Uhr los, da die Strecke erst ab 10 Uhr freigegeben ist. Ich habe dann trotzdem noch länger gewartet, denn am Freitag hatte es noch kräftig geregnet und alles war noch durchnässt. Ich hatte keine große Lust auf eine große Reinigung. Nach dem Mittagessen ging es dann los. Beim ersten Akku fuhr das Auto mehr als komisch, wie sich herausgestellt hat hatte ich den Ausfederweg auf maximum stehen. Beim nächsten Akku lief das Auto schon besser, da jetzt alles wieder richtig eingestellt war. Die Strecke trocknete sehr schnell ab, aber leider sehr ungleichmäßig. Es gab feuchte Stellen mit sehr viel Grip, und andere Stellen an den es bereits staubte. Am Ende des Tages hat die Strecke ihren vollen Charakter entwickelt. Ich würde auch sagen, dass war echtes Offroad.

Für den Sonntag standen 4 Vorläufe auf dem Programm, von denen zwei gewertet wurden. Leider konnte ich nur einen mit 11 Runden absolvieren. Die anderen drei Vorläufe mit 10 Runden. Wir sind 8 Minuten gefahren. Da wir nur 17 Starter in der Elo-Klasse waren, sind alle in die Halbfinale gekommen. In meinem Halbfinale bin ich von Platz 4 gestartet, und konnte auch Platz 4 halten. Dann hatten wir ungefähr 4 Stunden Leerlauf, die Zeit habe ich dazu genutzt diverse Kollegen mit ihren Nitros beim betanken zu helfen.

Leider sind wir nur ein Finale gefahren, ich vermute es liegt immer noch an der Software des Vereins die keine Aufsteiger in Kombination mit 3 Elo-Finalläufen unterstützt. Wäre ein Grund Nitro zu fahren, da man in der anderen Klasse auf mehr Fahrtzeit kommt. Mein Finale begann mal wieder damit das ich gleich zu Beginn abgeschossen wurde. Und wieder von hinten aufholen musste. Dazu kann das sich die Strecke über die Stunden verändert hatte, es war auf einmal weniger Gripp auf der Strecke. Deswegen lag ich noch zweimal auf dem Dach. Ich konnte mich aber doch wieder auf Platz 6 vorfahren. Leider wurde ich 30 Meter vor dem Ziel von hinten abgeschossen, und der andere Fahrer hat dann unbeeindruckt meinen 6. Platz eingenommen.

Sehr spannend zu sehen war das Auto von Heino. Er hat einen SCT Regler sowie Motor eingebaut und fährt mit 2S sehr konstant. Ich werde mir nächstes Jahr auch eine solche Combo besorgen und das selber ausprobieren. Aber ich denke das ist die richtige Richtung.

Sanwa MT4-S Vibration nachrüsten

Seit über einem Jahr nutze ich eine Sanwa MT4-S als Fernsteuerung für meine RC-Car Modelle. Ich bin sehr zufrieden und würde immer wieder eine Sanwa kaufen. Nachdem ich schon einige Erfahrung mit der Telemetriefunktion gesammelt habe, siehe auch Sanwa MT4-S und Telemetrie im Mugen MBX7-R, wollte ich die Warnhinweise nicht nur hören sondern auch fühlen.

Durch den Artikel von Stefan Koenecke bin ich darauf aufmerksam gemacht worden, er war auch so nett mir einen Vibrationsmotor zu schenken. Danke Stefan! Man kann jeden Vibrationsmotor mit 3 Volt und maximal 150 mAh nutzen. Ich verzichte hier bewusst auf Details, den es sollten nur versierte Modellbauer dieser Anleitung folgen und diese wissen wo man solche Motoren kaufen kann.

Witziger weise kann man das Vibrieren über den Buzzer im Menü umgekehrt stärker oder schwäch einstellen. Volume 1 = stark und das Piepen ist leise, wenn man im Menü blättert. Volume 5 = schwach aber dafür ist das Piepen lauter, wenn man das Menü durchblättert.

Zuerst muss man die Funke zerlegen, dazu löst man alle Schrauben. Auch die des Bügels müssen gelöst werden, dabei muss man die Antenne durch den Bügel ziehen was alles kein Problem ist. Etwas schwieriger gestaltet es sich die Displayabdeckung zu entfernen. Mit einem dünnen Werkzeug kann man aber unter die Abdeckung gehen und diese vorsichtig abhebeln.

Es reicht aus die Displayabdeckung nur auf der Hälfte zu lösen die man auch abnimmt. Wenn man dabei vorsichtig vorgeht dann kann man den vorhandenen Kleber nutzen um die Displayabdeckung wieder festzukleben. Alternativ dazu entfernt man den gesamten Kleber und nimmt die Displayabdeckung ab und verwendet dünnes doppelseitiges Klebeband um die Displayabdeckung nach dem Zusammenbau wieder festzukleben.

Sobald das Gehäuse zerlegt ist sieht man alle Teile vor sich. Klar sollte sein das man einen passende Lötstation besitzt und mit dieser umzugehen weiß.

Gesamte Fuke zerlegt, Motor ist bereits eingebaut


Ich habe den Motor mit Shou Goo an einer der "rauen" Stellen eingeklebt. Während der Kleber getrocknet ist habe ich das Kabel abgestützt.

Detailansicht wo die Stromversorgung des Motors angelötet wird.

Mugen Stifte / Pins MBX7 R und MGT7

In den Mugen 1:8er Fahrzeugen gibt es ein paar Stahlstifte die regelmäßig verschleißen. Hier möchte ich kurz erklären welche Stifte wo benutzt werden, und wie die Teilenummer lautet.

Ich finde das hier weder die Anleitung noch die Webseiten der Händler gut informieren welche Stifte man genau braucht. Wenn man die Teileliste und die Explosionszeichnung ganz genau studiert dann kann man es herausfinden. Um es für Euch und mich einfacher zu machen habe ich die benötigten Infos hier aufgeschrieben.

Um die Stifte zu wechseln kann man das Mugen Auspress Werkzeug für Stifte (B0541) verwenden.




MBX7 R:
Dieser Offroad Buggy wird mit den E2218 (Vorderachsen) und E2219 (Hinterachsen) Antriebswellen ausgeliefert. An diesen Antriebswellen kann man nur die Stifte tauschen die in die Diffausgänge gehen.
Für den Hauptantriebsstrang wird der Buggy mit E0226 (CVD Mitte <--> Vorne) und E0254 (CVD Mitte <--> Hinten) ausgeliefert. Alternativ kann man auch hier auf die Universal-Style Wellen E2228 und E2229 umstellen.


MGT7:
Dieser Onroad Wagen wird mit den E0222 (Vorder- und Hinterachsen) Antriebswellen ausgeliefert. An diesen Antriebswellen kann man nur die Stifte tauschen die in die Diffausgänge gehen.
Für den Hauptantriebsstrang wird der Wagen mit E0226 (CVD Mitte <--> Vorne) und E0254 (CVD Mitte <--> Hinten) ausgeliefert. Alternativ kann man auch hier auf die Universal-Style Wellen E2228 und E2229 umstellen.


Ersatzteile:
  • Antriebswellen Radachsen (E2218 & E2219 sowie E0222)
    • C0271 = 3 x 13,8 mm (10 Stück)
    • E0238 = 2,5 x 14,8mm (4 Stück) für die CVDs
Radachse Hinten
Antriebswelle (lang) Mitteldiff nach hinten


Zusammenfassung:
  1. Wichtig ist zu wissen das bei den Radantriebswellen die langen Pins verwendet werden, und beim Mittelantrieb die kurzen.
    1. Hintergrund: Beim Offroad fahren arbeitet das Fahrwerk sehr stark und die Wellen sollen nicht herausspringen.
  2. Bei den CVDs kommen die langen in den Mittelantrieb und die kurzen an die Radantriebswellen.

GTS Masters – MCC Borgholzhausen e.V.

GT Onroad 1:8 Rennen und dafür auch noch 300km Anreise? Ja das hat sich gelohnt, soviel kann ich gleich vorwegsagen.

Eigentlich sollte das GTS Masters schon längst gelaufen sein, und dazu noch im Lahntal. Leider wurde die Strecke des AMC Lahntal e.V. von einem Gewitter beschädigt, so wurde das Rennen zum MCC Borgholzhausen e.V. verlegt. Auf dem Ravensburgring wurde am 6. August das GTS Masters ausgetragen. Insgesamt gab es 34 Nennungen, was für so eine junge Klasse schon sehr viel ist. Die Autos basieren auf den Offroad Modellen der Hersteller, es werden die Dämpfer und Dämpferbrücken angepasst und es werden andere Reifen gefahren.

Ich war mit meiner Frau schon am Donnerstag angereist, wir wollten vor und nach dem Rennen die Zeit für einen kleinen Urlaub nutzen. Die Strecke liegt mitten im Teutoburger Wald. Trotzdem konnte ich schon am Freitag zur Strecke und ein paar Runden drehen. Von der Größe ist die Strecke mit der Strecke des MAC Hamburg e.v. zu vergleichen.

Noch war das Wetter gut und schnell waren 4 Stunden um, und am Samstag sollte das Training weitergehen. Sollte war das richtige Stichwort, bis auf 2 Stunden hat es den ganzen Samstag geregnet. Dazu kam das es echt kalt war, dafür das es eigentlich Sommer sein sollte.

Sonntag dann endlich Sonnschein und trockenes Wetter, das Rennen konnte beginnen. Gefahren wurde in 7er Gruppen. Drei Vorläufe wovon einer gewertet wurde, und dann drei Finalläufe wovon zwei gewertet werden. Was insgesamt neu war für mich, war die Reifenwahl. Um den besten Grip zu haben muss man die beste Reifenmischung wählen.

GT-Reifen:
Zuerst habe ich mir ein paar Sätze PMT Reifen gekauft, alternativ dazu gibt es Reifen von GRP. Beide Hersteller kommen aus Italien und verstehen ihr Handwerk. Nach den ersten Sätzen PMTs habe ich mir einige Sätze GRP Reifen gekauft, und finde diese besser. Warum ist das so?


  • Reifen sind beschriftet
  • Reifen werden in wiederverschließbaren Tüten geliefert
  • Es gibt eine feinere Abstufung in der Härte der Reifen
  • Der Verschleiß der Reifen ist geringer
  • Klare Infos zu den verschiedenen Reifen auf der Homepage von GRP


Rückblickend kann ich sagen das die Reifenwahl das größte Lernziel in dieser Klasse ist. Ich habe immer wieder die Temperatur des Asphalts gemessen um ein Gefühl dafür zu bekommen wann man welche Reifen fahren sollte. Ich denke das wird noch eine Zeit lang dauern, aber ich denke das ich mit den GRP S3/S4 schon eine sehr gute Wahl getroffen habe.

Vorläufe:
Vorläufe liefen alle sehr gut. Nach den ersten beiden dachte ich das ich im dritten Vorlauf mal ein paar andere Reifen teste und bin von S2/S3 auf S3/S4 umgestiegen. Der dritte Vorlauf war mein schnellster.

Finale:
Nach dem Mittagessen ging es in die Finalläufe. Ich startete von Startplatz Drei im B-Finale. Im ersten Finale konnte ich schon in der ersten Runde auf den 1. Platz vorfahren, da sich Thorsten und Christian gegenseitig abgeschossen haben. Den ersten Platz konnte ich souverän ins Ziel retten. Im zweiten B-Finale lief es ähnlich auch hier hat sich Dr. Düse irgendwo auf der Strecke abgelegt und ich konnte vorbeiziehen und auch das 2. Finale gewinnen. Somit war mir schon mal der Sieg im B-Finale sicher, aber da wir ja alle zum Fahren gekommen sind bin ich auch im 3. Finale gestartet.
Hier konnte Thorsten zeigen was in ihm steckt, er hat bis 1½ Minuten vor Schluss geführt. Ich konnte mich nur mit Mühe Meter für Meter an ihn heranarbeiteten. Leider hat dann mein Regler wegen Überhitzung abgeschaltet. Der Grund war, dass sich vom WTF Lüfter der Aufkleber abgelöst hat und sich somit nicht mehr drehen konnte. Und leider hat Dr. Düse seinen sicheren 1. Platz nicht ins Ziel retten können.

Resümee:
Diese Veranstaltung hat Lust auf mehr solcher Rennen gemacht. Die gesamte GTS Truppe ist echt super, und die Jungs aus dem Norden sind einfach spitze! Ich bin echt heiß darauf mehr Rennen in dieser Klasse zu fahren und freue mich schon darauf im nächsten Jahr an möglichst vielen Terminen teilzunehmen. Meine Technik hat gehalten, bis auf das Problem mit dem Lüfter hatte ich keinen Ausfall.


Alle Fotos gibt es wie immer in einem Google Foto Album


Siegerehrung:
1. - Stefan Schluppeck
2. Thorsten Düring
3. Uwe Behncke

Alle Fahrzeuge
Deswegen bin ich ausgefallen...
Nach dem Rennen ist vor dem Rennen, verschleiß der Stifte in den Mittel-CVDs

5. SK Lauf – B.O.C. Kiel – Letzter Lauf der Session

Leider wurde am 16. Juli der letzte Lauf der Sportkreismeisterschaften Nord beim B.O.C. Kiel ausgetragen. Alle Teilnehmer hatten ein tolles Wochenende auf einer gut präparierten Strecke.

Am Samstag war wie immer freies Training angesagt, das habe ich diesmal nicht so ausgiebig nutzen können wie sonst, eine private Verpflichtung. Trotzdem bin ich bestimmt 10 Akkus am Samstag gefahren. Die Strecke bietet schon sehr lange Rundenzeiten, ich bin im Durchschnitt 47 – 49 Sekunden pro Runde gefahren. Trotz, dass es am Freitag geregnet hatte hat die Strecke schon nach kurzer Zeit gestaubt. Nach einiger Zeit war der Staub von der Idealline weggefahren und man konnte neben den AKA I-Beam auch mal einen Satz AKA Impact ausprobieren. Beide gingen sehr gut, wobei ich am Samstag mit dem Impact besser zurechtgekommen bin.

Am Sonntag hieß es früh aufstehen, den zum B.O.C. Kiel muss ich am längsten fahren. Fahrerbesprechung war wie immer um 8:30 Uhr. Die Elos waren gleich als erste Vorlaufgruppe dran. Es wurden 4 mal 10 Minuten Vorläufe gefahren, und es wurden dreimal 10 Minuten Finale gefahren. Das war mal richtig viel Fahrtzeit wow!

Schade das sich für die ORE8 Klasse nur so wenige Fahrer genannt haben. Einige sind nicht erschienen oder hatten abgesagt, so wurden alle in einer Gruppe zusammengefasst. Dieses Jahr hatten fast alle Vereine auch die Elo-Klasse ausgeschrieben, ob das nächstes Jahr wieder so sein wird bei der geringen Beteiligung würde ich bezweifeln. Ich möchte an dieser Stelle Danke sagen, dass ich dieses Jahr so viel fahren durfte.

Zu jedem Vorlauf hatten wir ein anderes Wetter, einmal trocken, einmal eben abgetrocknet, einmal etwas Regen und einmal etwas mehr Regen. So habe ich alle möglichen Reifen durchprobiert. Zum ersten Finale habe ich mich dann für einen AKA CityBlock entschieden, bin dann dabeigeblieben obwohl es später wieder nass wurde. Das Endergebnis war Startplatz 7, was insofern ganz gut war da ich die ganze Zeit mit der Startnummer 7 auf dem Fahrerstand stand.

Das erste Finale lief nicht gut für mich, die Strecke war wieder komplett trocken und ich habe den Start verhauen. Im weiteren Verlauf lief es nicht so gut. Ich lag ein paarmal auf dem Dach, trotzdem konnte ich mich auf den 7. Platz vorarbeiten. Im zweiten Finale lief es besser und ich konnte mich um einen Platz verbessern auf Platz 6. Das dritte und beste Finale habe ich auf Platz 5 beendet, 13 Runden in 10:26,802. Mein bestes Ergebnis des Tages, dabei hatte es den ganzen Lauf über geregnet.

Insgesamt ein toller letzter SK Lauf, und Heino Müller hat als Rennleiter einen super Job gemacht. Das Essen war hervorragend, vor allem die leckeren Salate echt toll. Ich konnte in einem Verbrenner-Lauf als Streckenposten aushelfen, da gab es nicht genügend verbliebene Fahrer. Und bei der Siegerehrung hat sich herausgestellt, dass es für die Elo-Fahrer keine Pokale gab. Ich habe dann vorgeschlagen, dass man das doch beim SH-Cup nachholen kann, ich werde auf jeden Fall beim SH-Cup beim B.O.C. Kiel dabei sein. Ob ich nun einen Pokal bekomme oder nicht ;-)