Hoch Volt Lipos im DMC Rennbetrieb (HV-Lipo)

Beim DMC Sportbundtag wurde beschlossen das ab der Session 2018 auch HochVolt Lipo Akkus verwendet werden dürfen.
Das finde ich sehr gut!
Aber die maximale Zellenspannung liegt immer noch bei 4,20 Volt pro Zelle.

Ich selber habe in der Session 2017 auch HV-Lipos verwendet, zwar nicht auf DMC Veranstaltungen aber im GT 1:8er. Ich finde es gut das solche HV-Lipos bei 4,2 Volt pro Zelle nie voll ausgereizt werden. Und die Spannungslage in der ersten Minute bleibt auch höher da der Lipo ja eigentlich für 4,35 Volt pro Zelle ausgelegt ist. Da es aber unterschiedliche Meinungen zu diesem Thema gibt habe ich versucht Klarheit zu schaffen.

Hier der Antrag über den beim Sportbundtag (2017)  positiv Abgestimmt wurde. Ich markiere den relevanten Teil:
Quelle: http://dmc-online.com/wordpress/wp-content/uploads/2015/11/Antragskatalog-2017.pdf

Zugelassen sind handelsübliche Lipo-Akkus mit maximal 4SXP bei einer Nominalspannung bis 3,8 Volt pro Zelle. Lithium Polymer (Li-Poly/LiPo) Akkupacks müssen ein hartes, festes Schutzgehäuse haben, das die eigentlichen LiPo-Zellen ganz umschließt. Das Gehäuse solle aus ABS oder ähnlichem Material bestehen. Das Gehäuse muss werksseitig versiegelt sein und jeder Versuch, das Gehäuse zu öffnen, muss das Zerstören des Verschließungssiegels und oder des Gehäuses nach sich ziehen. Die einzigen erlaubten Gehäuseöffnungen sind für das Einstecken oder das Ausführen von Anschlusskabel erlaubt. Der Akku kann entweder entsprechend dimensionierte, konfektionierte Anschlusskabel besitzen oder mit geeigneten, im Gehäuse eingelassene Hochstrombuchsen ausgestattet sein. Das Gehäuse muss mit dem Original-Herstellerlabel versehen sein. Auf ihm müssen Spannung und Kapazität abgedruckt sein. Die Leistungs- und Kapazitätsangaben müssen auf dem Gehäuse so angebracht werden, dass sie leicht erkennbar und lesbar sind. Wenn mehrere Akkus zum Erreichen der zugelassenen Spannung in Reihe geschaltet werden, muss es sich um gleichartige Akkus (Kapazität, C-Rating) handeln und sie müssen sich im gleichen Ladezustand befinden. Der Nachweis obliegt dem Fahrer. All LiPo-Packs müssen mit einem geeigneten LiPo-Lader geladen werden, der die Industrienorm CC/CV (Constant Current/Constant Voltage) erfüllt. LiPo-Akkus dürfen nur bis zu einer maximalen Ladeabschaltspannung von 4,2 Volt pro in Serie geschalteter Zelle geladen werden. Eine vorsätzliche Erwärmung, Überladung oder Ladung mit nicht geeignetem Ladegerät wird mit sofortigen Veranstaltungsausschluss und mit einer eventuell folgenden Sportstrafe geahndet. Es dürfen nur LiPo-Akkus im Rennbetrieb benutzt werden, die mit entsprechenden Benutzeranleitungen seitens der Hersteller vertrieben werden. Sie müssen entsprechend dieser Anleitung behandelt werden. Lithium Polymerakkus sind in einem geeigneten Sicherheitsbehältnis zu Laden. Über die Eignung von Sicherheitsbehältnissen, die nicht vom Hersteller für das Laden von Akkus als geeignet ausgewiesenen sind, entscheidet der Rennleiter. Das Gesamtmaß der für Antriebszwecke verwendeten Akkus darf nicht größer sein als 139 mm x 47 mm x 50,2 mm - aus dem Gehäuse austretende Kabel und zusätzliche Befestigungshilfen bleiben außer Betracht. Eine Abweichung von 2 mm ist zulässig, wenn das Gesamtvolumen des Hardcases dadurch nicht überschritten wird.

Hier noch der Link zum Beschlussprotokoll des Sportbundtages;
http://dmc-online.com/wordpress/wp-content/uploads/2017/11/Sparte_OR8.pdf

3. und letzter Lauf zum Schleswig-Holstein Cup 2017

Für mich das letztes Outdoor Rennen der Session 2017, der SH Cup beim BIG Hamburg. Im letzten Lauf galt es nochmal Punkte zu sammeln, um einen guten Platz in der Gesamtwertung zu bekommen. Wie immer hat Sven sein Teamfahrzeug zur Verfügung gestellt und wir sind gemeinsam um 8 Uhr richtig Stapelfeld gestartet. Bedingt durch diverse Baustellen sind wie eine Strecke gefahren die noch keiner von uns beiden kannte, trotzdem waren wir um 9 Uhr vor Ort. Wir haben uns dann erstmal eingerichtet und alle Leute begrüßt. Schon toll wen man so alles durch das Hobby kennenlernt.

Das Wetter war am Samstag super, und bis zur Mittagspause konnte man frei trainieren. Nach ein paar Runden konnte man am Hahn ziehen da mir ja die Strecke schon bekannt ist. Die 100% Lehmstrecke vom BIG Hamburg ist immer toll zu fahren. Dieses Jahr hatte die Strecke an „Charakter“ zugelegt, was wohl der Nitro DM geschuldet ist. Drei Tage mit über 100 Teilnehmern haben ihre Spuren hinterlassen. Um es vorweg zu nehmen, Sprung #3 hat mir das Leben schwergemacht.

Am Samstagnachmittag stand Gruppentraining auf dem Zeitplan, mit Helfern an der Strecke ist es doch leichter auch mal was auszuprobieren ohne lange auf dem Dach zu liegen. Alle möglichen Reifen habe ich durchprobiert. AKA Impact / I-Beam / Gridiron II / City-Block. Der Gridiron II lief auf der trockenen etwas staubigen Strecke am besten. Aber es war leider klar, dass der Reifen keinen ganzen Sonntag durchhalten würde. Unbedingt ändern musste ich auch das Mitteldiff, vom Czypo-Drom hatte ich noch 15.000er Öl drin. Und ich kann bestätigen das läuft nicht gut, fährt sich eher wie ein Drifter. Fahrzeughöhe und Ausfederweg sowie Federn wurden an die Strecke angepasst. Für mich fuhr das Auto top.

Sonntagmorgen mussten wir um 6:30 Uhr los, sonst wäre, dass alles zu knapp geworden. Die Elos sollten als erste Gruppe in die Vorläufe starten. Ich war auch noch in Gruppe 1 und durfte als erstes los. Das Wetter hatte sich im Vergleich zum Samstag stark verschlechtert. Es nieselte leicht und es war so kalt das man seinen Atem in der Luft sehen konnte. Deswegen habe ich mich doch für den AKA City-Block entschieden, ein gutes Mittelding zwischen I-Beam und Impact. Nächstes Jahr werde ich nur noch TproRacing Reifen fahren, diese sind etwas günstiger und vor allem einfacher für mich zu beschaffen.

Gleich im ersten Vorlauf bin ich nach vier Runden am Sprung #3 hängengeblieben und mir sind beide vorderen unteren Querlenker sowie ein obere Querlenker und ein Dämpferauge gebrochen. Ich dachte das lag an den Folgen von 3 Tage fahren im Czypo-Drom hab schnell alles wieder repariert und konnte dann die anderen beiden Vorläufe gut abschließen. Reifen, Fahrer und Strecke harmonierten miteinander.
Der Sprung #3...

Nach der Mittagspause, in der wir wieder Top vom Catering des BIG Hamburg versorgt wurden, ging es ins Halbfinale. Da wir ja nur 24 Elektriker waren (O-Ton Heino) wurden wir auf ½ Finale A und B verteilt. In den 10 Minuten sollte sich herausstellen ob ich ins A Finale komme oder nicht. Nach 14 Runden hat mal wieder Sprung #3 meinen Vortrieb gebremst und ich bin 10 geworden, obwohl ich laut Zeitnahme auf guten 16/10:20:482 unterwegs war. Da war er dahin der Einzug ins A Finale, aufgelöst in Querlenkerteilen.

Im B Finale habe ich das Beste draus gemacht und bin von Platz 3 gestartet. Kai Teriet der von der 2 starten sollte ist leider schon vor dem Start wegen technischen Problemen ausgefallen. Somit war nur noch Markus Grundmeier zu schlagen. Gleich beim Start wurde ich aufgehalten und war auf Platz 8 zurückgefallen. Ich habe mich dann durchs Feld gepflügt und war dann nach ein paar Runden auf Platz 2. Aber Markus war noch eine ganze Ecke vor mir und ist gut gefahren ohne auf dem Dach zu liegen. Als ich dann eine halbe Runde vor mir gesehen habe, hieß es noch 5 Minuten zu fahren. Das war machbar. Nach ein paar weiteren Runden, war ich in Schlagdistanz. Aber es ist das eine ran zu fahren, dass andere ist zu überholen ohne selber einen Fehler zu machen.
Markus hat es mir zu leichtgemacht und sich nach dem Doppel-S aufs Dach gelegt, ich konnte dann entspannt vorbei zeihen und meinen 1. Platz in Ruhe nach Hause fahren.

Insgesamt wurde ich beim SH Cup 7., kein schlechtes Ergebnis, wenn man bedenkt das ich zweimal im B-Finale war. Da wäre bestimmt mehr drin gewesen. Aber nächstes Jahr gibt es eine neue Möglichkeit sich zu messen. Mein großer Dank geht an alle Vereine und Helfer die den SH-Cup möglich machen.

Alle Fotos gibt es wie immer in einem Google Foto Album zu sehen.

Deutsche Meisterschaft ORE8 – Czypo Drom - Bad Oeynhausen

Nachdem es letztes Jahr nicht mit der DM geklappt war dieses Mal das Wetter kein Problem. Am 15./16./17. September wurde auf der Indoor Strecke des Czypo Drom gefahren. Eine mir durch den vergangenen Advent Cups bereits bekannte Strecke. Nicht leicht zu fahren aber zu 110% trocken.

Ich bin schon am Donnerstagabend angereist und habe diesmal für 16€/Nacht über Airbnb ein Zimmer gefunden. Nächstes Mal sollte ich doch ein paar Eure mehr ausgeben. Freitagmorgen ging es dann endlich los, ab ins Czypo Drom. Die Strecke war hervorragend vorbereitet, man wollte schon fast die Schuhe ausziehen so sauber war der Lehmboden. Einen Pavillon, Tisch oder Stuhl braucht man nicht das Fahrerlager ist groß genug. Leider haben es nur 44 Teilnehmer nach Bad Oeynhausen geschafft. Warum verstehe ich nicht, zum Advents Cup muss man sich beeilen einen der 90 Plätze zu ergattern. Mein Ziel für die DM war nicht letztes zu werden.

Das Training lief in Gruppen mit Helfern ab, schon gleich konnte man sehen, dass die meisten Fahrer die Strecke beherrschen. Wenn ich an meine ersten Runden im Czypo Drom denke, und an den Fünfer den ich nie richtig getroffen habe. So haben wir am Freitag 6 Trainings in 6 Gruppen absolviert, in meiner Gruppe waren wir nur 5 Fahrer deswegen ging es recht entspannt beim Fahren zu und wir sind uns nie in die Quere gekommen. Die letzten beiden Trainingsläufe wurden für die Gruppeneinteilung am Samstag gewertet. Dabei werden die drei schnellsten zusammenhängenden Runden gewertet.

Am Samstag dann nochmal zwei Trainings und 5 Vorläufe von denen 3 gewertet wurden, hier wird aber nach Runden und Zeit (Überzeit) gewertet. Die Gruppen wurden jetzt auf 10 Fahrer aufgestockt, und die Anzahl der Gruppen auf 5 reduziert. Das war dann schon nicht mehr so entspannt wie am Freitag, da man nach jedem Lauf als Helfer auf die Strecke muss. Beim dritten Vorlauf habe ich mir dann nach zwei Runden eine Antriebswelle hinten links abgebrochen. Weil auch das Diff sehr hakelig lief habe ich mich dazu entschieden, die ganze Hinterachse aus meinem T-Car einzubauen. Das ging sehr schnell und ich konnte sicher sein das alles funktioniert.
Am Samstagabend waren dann alle gespannt wie die Gruppeneinteilung für den Finaltag aussieht, und siehe da ich habe es ins ¼ Finale B geschafft. Dazu kam das ich im 40+ Finale von Platz 8 starten durfte. Was mir auf dem Zeitplan gleich aufgefallen ist, dass wir am Sonntag die unteren Buchstabenfinale nur einmal fahren sollten. Im vorab veröffentlichten Zeitplan stand das auch die unteren Finale 3-mal ausgefahren werden sollten. Und jetzt auf einmal nur noch ein Lauf! Darauf habe ich den Rennleiter Frank Grieger angesprochen und dann eskalierte die Sache.

Es wurde heiß diskutiert, den ein Fahrer der z.B. aus seinem ⅛ nicht aufsteigt fährt nochmal sein Finale und ist dann weg. Somit hätten die Hälfte der Fahrer das Czypo Drom schon um 11 Uhr verlassen. Und um kurz vor 13 Uhr wäre die Veranstaltung fertig gewesen. Laut dem DMC Handbuch darf nur das A-Finale dreimal ausgefahren werden. Dieser Modus ist für Rennen mit 120 Teilnehmern ausgelegt. Leider hat niemand daran gedacht das es auch mal weniger als 120 Leute geben könnte. Das ist wohl der Punkt an dem die Mitglieder des DMC ihren Dachverband nicht verstehen, warum kann man hier nicht flexibel auf die Umstände reagieren und den Fahren und dem Veranstalter seine freie Entscheidung einräumen? Ich hoffe darauf das das Reglement entsprechend angepasst wird, den ich habe mir sagen lassen das noch keine ORE8 DM mehr als 80 Teilnehmer hatte.

[Update]
Ralf Bauer, als OR8 Referent, hat zugesagt sich Gedanken zu machen wie man das Reglement entsprechend anpassen kann. Jeder sollte wissen das man es nicht allen Recht machen kann, und das solch ein DMC Handbuch mit seinen Regeln möglichst in allen Situationen zutreffen soll. Deswegen ist eine rege Beteilung am Sportbundtag durch alle Mitglieder gewünscht. Das ist dann auch der richtige Ort um über Regeländerungen zu beraten.
[/Update]

Sonntag Finaltag, an dem ich in meinem ¼ Finale von Startplatz 7 ins Rennen gegangen bin. Mir war klar, dass ich keinen der drei Aufstiegsplätze für das ½ Finale bekommen würde. Also bin ich gut gefahren und habe meinen 7. Platz verteidigt. Somit war das D-Finale für mich gesetzt, dort konnte ich vom 3. Platz ins Rennen starten. Zwischen den D-Finalläufen und den zwei 40+ Finalläufen und den ganzen Helferposten machen war nicht viel Zeit. Dazu kann ja auch noch, dass man vor jedem Lauf seine Akkus messen lassen muss. Durch die neuen High-Volt Lipos besteht die Möglichkeit, dass man mit zu viel Spannung unterwegs ist. Nach jedem Lauf wurde das Auto bei der technischen Abnahme abgegeben. Hier haben Manfred Bluhm und Sascha Vogel einen super Job gemacht.

Bis auf den zweiten 40+ Lauf lief alles wie am Schnürchen. Ich bin mit der Strecke sehr gut zurechtgekommen, und meine neuen TPro Reifen haben sich bewährt. Die Keylock Reifen in Super Soft haben sehr gut funktioniert. Und auch der Umbau auf 5-Loch (1,5mm) Kolbenplatten hat eine Verbesserung des Fahrverhaltens gebracht. Dazu bin ich die härtesten 1,4mm Progressiven Federn gefahren und in Dämpfern 450/400er Silikonöl.

Mein Endergebnis ist ein 37. Platz in der Gesamtwertung und ein 8. Platz im 40+ Finale. Insgesamt bin ich mehr als zufrieden. Ich bin gespannt wo die DM 2018 ausgetragen wird, wäre schön wenn das Czypo Drom nochmal den Zuschlag bekommen würde.


8. Platz im 40+ Finale

TPro Keylock Reifen nach 10 Minuten

Ein Blick ins Fahrerlager, die Stimmung war super

Ungewöhnliche Defekte, nach einem Zusammenstoß 

Fahrerstand






2. Lauf SH Cup 2017 – B.O.C. Kiel e.V.

Am 2./3. September fand der 2. Lauf zum SH Cup beim B.O.C. Kiel e.V. statt. Nach der Sommerpause war dies wieder eine Gelegenheit Offroad im Wettbewerb zu fahren. Die Wettervorhersage war sehr wechselhaft in den Tagen vor dem Rennen, es hat aber doch mehr als 55 Nennungen gegeben.

Danke an Sven der mal wieder gefahren ist und an seinem Caddy in dem mehr als genug Platz ist für unsere Sachen. Die Strecke ist in der Nähe von Laboe und man fährt von Elmshorn aus gute 1¼ Stunden. Deswegen muss man immer sehr früh los, aber zu Hause schläft man am besten.

Am Samstag ging es dann um 7:30 Uhr los, da die Strecke erst ab 10 Uhr freigegeben ist. Ich habe dann trotzdem noch länger gewartet, denn am Freitag hatte es noch kräftig geregnet und alles war noch durchnässt. Ich hatte keine große Lust auf eine große Reinigung. Nach dem Mittagessen ging es dann los. Beim ersten Akku fuhr das Auto mehr als komisch, wie sich herausgestellt hat hatte ich den Ausfederweg auf maximum stehen. Beim nächsten Akku lief das Auto schon besser, da jetzt alles wieder richtig eingestellt war. Die Strecke trocknete sehr schnell ab, aber leider sehr ungleichmäßig. Es gab feuchte Stellen mit sehr viel Grip, und andere Stellen an den es bereits staubte. Am Ende des Tages hat die Strecke ihren vollen Charakter entwickelt. Ich würde auch sagen, dass war echtes Offroad.

Für den Sonntag standen 4 Vorläufe auf dem Programm, von denen zwei gewertet wurden. Leider konnte ich nur einen mit 11 Runden absolvieren. Die anderen drei Vorläufe mit 10 Runden. Wir sind 8 Minuten gefahren. Da wir nur 17 Starter in der Elo-Klasse waren, sind alle in die Halbfinale gekommen. In meinem Halbfinale bin ich von Platz 4 gestartet, und konnte auch Platz 4 halten. Dann hatten wir ungefähr 4 Stunden Leerlauf, die Zeit habe ich dazu genutzt diverse Kollegen mit ihren Nitros beim betanken zu helfen.

Leider sind wir nur ein Finale gefahren, ich vermute es liegt immer noch an der Software des Vereins die keine Aufsteiger in Kombination mit 3 Elo-Finalläufen unterstützt. Wäre ein Grund Nitro zu fahren, da man in der anderen Klasse auf mehr Fahrtzeit kommt. Mein Finale begann mal wieder damit das ich gleich zu Beginn abgeschossen wurde. Und wieder von hinten aufholen musste. Dazu kann das sich die Strecke über die Stunden verändert hatte, es war auf einmal weniger Gripp auf der Strecke. Deswegen lag ich noch zweimal auf dem Dach. Ich konnte mich aber doch wieder auf Platz 6 vorfahren. Leider wurde ich 30 Meter vor dem Ziel von hinten abgeschossen, und der andere Fahrer hat dann unbeeindruckt meinen 6. Platz eingenommen.

Sehr spannend zu sehen war das Auto von Heino. Er hat einen SCT Regler sowie Motor eingebaut und fährt mit 2S sehr konstant. Ich werde mir nächstes Jahr auch eine solche Combo besorgen und das selber ausprobieren. Aber ich denke das ist die richtige Richtung.

Sanwa MT4-S Vibration nachrüsten

Seit über einem Jahr nutze ich eine Sanwa MT4-S als Fernsteuerung für meine RC-Car Modelle. Ich bin sehr zufrieden und würde immer wieder eine Sanwa kaufen. Nachdem ich schon einige Erfahrung mit der Telemetriefunktion gesammelt habe, siehe auch Sanwa MT4-S und Telemetrie im Mugen MBX7-R, wollte ich die Warnhinweise nicht nur hören sondern auch fühlen.

Durch den Artikel von Stefan Koenecke bin ich darauf aufmerksam gemacht worden, er war auch so nett mir einen Vibrationsmotor zu schenken. Danke Stefan! Man kann jeden Vibrationsmotor mit 3 Volt und maximal 150 mAh nutzen. Ich verzichte hier bewusst auf Details, den es sollten nur versierte Modellbauer dieser Anleitung folgen und diese wissen wo man solche Motoren kaufen kann.

Witziger weise kann man das Vibrieren über den Buzzer im Menü umgekehrt stärker oder schwäch einstellen. Volume 1 = stark und das Piepen ist leise, wenn man im Menü blättert. Volume 5 = schwach aber dafür ist das Piepen lauter, wenn man das Menü durchblättert.

Zuerst muss man die Funke zerlegen, dazu löst man alle Schrauben. Auch die des Bügels müssen gelöst werden, dabei muss man die Antenne durch den Bügel ziehen was alles kein Problem ist. Etwas schwieriger gestaltet es sich die Displayabdeckung zu entfernen. Mit einem dünnen Werkzeug kann man aber unter die Abdeckung gehen und diese vorsichtig abhebeln.

Es reicht aus die Displayabdeckung nur auf der Hälfte zu lösen die man auch abnimmt. Wenn man dabei vorsichtig vorgeht dann kann man den vorhandenen Kleber nutzen um die Displayabdeckung wieder festzukleben. Alternativ dazu entfernt man den gesamten Kleber und nimmt die Displayabdeckung ab und verwendet dünnes doppelseitiges Klebeband um die Displayabdeckung nach dem Zusammenbau wieder festzukleben.

Sobald das Gehäuse zerlegt ist sieht man alle Teile vor sich. Klar sollte sein das man einen passende Lötstation besitzt und mit dieser umzugehen weiß.

Gesamte Fuke zerlegt, Motor ist bereits eingebaut


Ich habe den Motor mit Shou Goo an einer der "rauen" Stellen eingeklebt. Während der Kleber getrocknet ist habe ich das Kabel abgestützt.

Detailansicht wo die Stromversorgung des Motors angelötet wird.

Mugen Stifte / Pins MBX7 R und MGT7

In den Mugen 1:8er Fahrzeugen gibt es ein paar Stahlstifte die regelmäßig verschleißen. Hier möchte ich kurz erklären welche Stifte wo benutzt werden, und wie die Teilenummer lautet.

Ich finde das hier weder die Anleitung noch die Webseiten der Händler gut informieren welche Stifte man genau braucht. Wenn man die Teileliste und die Explosionszeichnung ganz genau studiert dann kann man es herausfinden. Um es für Euch und mich einfacher zu machen habe ich die benötigten Infos hier aufgeschrieben.

Um die Stifte zu wechseln kann man das Mugen Auspress Werkzeug für Stifte (B0541) verwenden.




MBX7 R:
Dieser Offroad Buggy wird mit den E2218 (Vorderachsen) und E2219 (Hinterachsen) Antriebswellen ausgeliefert. An diesen Antriebswellen kann man nur die Stifte tauschen die in die Diffausgänge gehen.
Für den Hauptantriebsstrang wird der Buggy mit E0226 (CVD Mitte <--> Vorne) und E0254 (CVD Mitte <--> Hinten) ausgeliefert. Alternativ kann man auch hier auf die Universal-Style Wellen E2228 und E2229 umstellen.


MGT7:
Dieser Onroad Wagen wird mit den E0222 (Vorder- und Hinterachsen) Antriebswellen ausgeliefert. An diesen Antriebswellen kann man nur die Stifte tauschen die in die Diffausgänge gehen.
Für den Hauptantriebsstrang wird der Wagen mit E0226 (CVD Mitte <--> Vorne) und E0254 (CVD Mitte <--> Hinten) ausgeliefert. Alternativ kann man auch hier auf die Universal-Style Wellen E2228 und E2229 umstellen.


Ersatzteile:
  • Antriebswellen Radachsen (E2218 & E2219 sowie E0222)
    • C0271 = 3 x 13,8 mm (10 Stück)
    • E0238 = 2,5 x 14,8mm (4 Stück) für die CVDs
Radachse Hinten
Antriebswelle (lang) Mitteldiff nach hinten


Zusammenfassung:
  1. Wichtig ist zu wissen das bei den Radantriebswellen die langen Pins verwendet werden, und beim Mittelantrieb die kurzen.
    1. Hintergrund: Beim Offroad fahren arbeitet das Fahrwerk sehr stark und die Wellen sollen nicht herausspringen.
  2. Bei den CVDs kommen die langen in den Mittelantrieb und die kurzen an die Radantriebswellen.