Eröffnung des Megadroms in Hasloh - RC-Team-Nord

Am Samstag den 4. Februar war es endlich so weit, dass Megadrom wurde eröffnet. Was wir da in etwas mehr als 4 Wochen geschaffen haben kann sich sehen lassen.

Ich war dann doch ganz schon aufgeregt wer so alles kommen wird, und ob es auch voll werden würde. Und ja es wurde voll! Das Fahrerlager mit seinen knapp 70 Schrauberplätzen platze aus allen Nähten. Zur Ansprache von Lars kamen dann mindestens 120 Leute in den Halle und hörten gespannt zu. Lars war doch ziemlich aufgeregt, das sieht man bei ihm nicht oft.

Als die Rede zu Ende war, durfte gefahren werden. Die Offroadbahn war gleich mit 10 Fahren gut gefüllt. Die Onroadbahn haben erstmal nur vereinzelte Fahrer genutzt, erst später wurden es mehr. Aber nie so viel wie auf der Offroadstrecke. Das Layout das Mirko Johne sich ausgedacht hat, lässt sich sehr flüssig fahren.

Alle Sprünge und Sprungkombinationen haben funktioniert. Der Kicker musste zwar für die 13,5 Tunrs 2WD Buggy Fahrer leicht verschoben werden. Aber auch das ist gut zu wissen.

Jetzt können wir uns Gedanken darum machen was als nächstes gebaut werden soll. Das erst große Offroad Event wird der 2. Lauf zur German Mini Offroad Series am 5. März 2017 sein.


Alle Details zur RC-Car Halle in Hasloh findet Ihr auf der Homepage des RC-Team-Nord

Sanwa MT4-S und Telemetrie im Mugen MBX7-R

Im Winter komme ich dazu mich mit den technischen spielereien auseinanderzusetzen die meine RC-Car Sachen so bieten. Ganz oben auf der Liste stand das Thema Telemetrie.

Mit Telemetrie ist gemeint das der Empfänger im RC-Car Informationen an den Sender zurück sendet. Im Normalfall werden die Signale zum Lenken und Gas geben nur von der Fernsteuerung gesendet und das wird schon irgendwo ankommen.

Ich habe mir einen RX-462 als Empfänger angeschafft. Diese verfügen über zwei Anschlüsse für Temperatursensoren einen Anschluss zur Akkuüberwachung und einen Anschluss für einen Drehzahlsensor. Die Sensoren sind beim RX-462 nicht dabei und müssen separat erworben werden.

Temperatur:
Ein Sensor habe ich am Motor angebracht, und einen am Regler. Das Kabel für den Sensor am Regler war zu kurz und musste verlängert werden. Dazu kann man jedes handelsübliche Kabel nehmen. Nur darauf achten das die Kabel verlötet werden und mit Schrumpfschlauch überzogen sind.

Akkuspannung:
Ich verwende zweimal 2S LiPos in meinem Mugen MBX7-R, das Anschlusskabel habe ich im Balanceranschluss des ersten Lipos angeschlossen und kann somit die Spannung einer Zelle überwachen. Bei einem Nitro-Modell würde man damit die Empfänger Spannung überwachen. Der Sensor hat nur ein Kabel und mit Plus-Spannung versorgt werden.

Drehzahl:
Ich verwende den optischen Drehzahlsensor von Sanwa mit der Nummer: 107A41061A. Diesen habe ich in der Abdeckung des Mitteldiffs angebracht. Auf dem Diff klebt ein weißer Streifen der das Signal im Drehzahlsensor auslöst. Einen passenden Platz zu finden war nicht so einfach.

Wenn alles passend eingebaut ist, kann man die Drehzahl des Mitteldiffs an der Funke ablesen. Um daraus die Motordrehzahl zu berechnen muss man das Übersetzungsverhältnis zwischen Motor und Hauptzahnrad kennen.

Bei mir sieht das aus wie folgt:
HZ : MR = X,Y
44 : 13 = 3,4

Bei einer Diff-Drehzahl von 10.350 min-1 ergibt sich eine Motordrehzahl von 35.190 min-1. Das kommt dem Maximum von 35.280 min-1 sehr nahe. Dieses Maximum ergibt sich aus der Akkuspannung multipliziert mit der KV-Angabe des Motors.

Bei mir sieht das aus wie folgt:
4,2 (Volt pro Zelle) * 4 = 16,8v
16,8v * 2100kv = 35.280 min-1

Wenn man jetzt die km/h sehen möchte muss man das Maß für zehn Messungen des Sensors angeben. Das geht am einfachsten wenn die Funke aus ist. Der Empfänger leuchtet dann grün, wenn gerade keine weiße Fläche vor dem Sensor ist. Sobald die weiße Fläche vor dem Sensor ist, geht die grüne LED am Empfänger aus.

Man stellt das Auto auf den Boden und schiebt das Auto so lange bis die grüne LED aus ist. Jetzt markiert man einen Reifen und den Boden, und schiebt das Auto so lange vorwärts bis der Sensor 10 Umdrehungen angezeigt hat. Also man muss die Impulse zählen. Dann wieder eine Markierung am Boden machen, und den Abstand zwischen der ersten und zweiten Markierung abmessen und in der Funke einstellen. Bei mir waren es 102cm.


Temperatursensor am Motor ist schon befestigt

Mit dem Drehmel ein Loch in die Diffabdeckung gemacht (1/3)

Mit dem Drehmel ein Loch in die Diffabdeckung gemacht (2/3)

Mit dem Drehmel ein Loch in die Diffabdeckung gemacht (3/3)

Ordentlich mit Kleber abdecken

Der weiße Streifen, bei dem der Drehzahlsensor ein Signal anzeigt

Verwendeter Kleber

Auch von unten vorsichtig Kleber auftragen

RC Team Nord - Megadrom - Hasloh

Seit Ende Dezember ist klar das das RC Team Nord in Hasloh eine neue RC-Car Halle eröffnen wird. Aktuell ist der 4. Februar als Eröffnungstermin festgelegt.

Wie ihr alle wisst bin ich ja immer für solche Projekte zu haben. Also habe ich Lars meine Unterstützung zugesagt. Und jetzt sind wir seit Anfang Januar dran die Halle in ein RC-Car Mekka zu verwandeln.

Die Offroad Truppe hat sich erst mit Beginn dieses Projekts zusammengefunden. Wie so oft gehen zu Beginn die Meinungen auseinander was man am besten mit so einer Fläche anfangen soll. Dazu kommt das in der Halle vorher Tennis gespielt worden ist. Damit die Tennisspieler eine Spielweise ähnlich wie die auf einem Ascheplatz ausüben können wurde der Teppichboden mit einem blauen Granulat bestreut.

Die blaue Pest sorgt dafür, dass man auf dem Teppich nicht sehr viel Gripp hat, und die 1:10er Buggys immer ins Rutschen kommen. Trotzdem haben wir uns dafür entschieden den Tennisteppich drin zu lassen, das hatte vor allem finanzielle Gründe. Mit Sicherheit wäre ein EOS-Teppich die beste Wahl, leider aber auch unerschwinglich teuer. Und in der Kürze der Zeit komm zu realisieren.

Wir haben uns erstmal darauf konzentriert ein Layout auf den Boden zu bekommen. Mirko hat hier tolle Arbeit geleistet und ein prima Layout ausgearbeitet. Mit Hilfe von Balkonbrettern die wir mit Wandfarbe gestrichen haben, haben wir schnell was sehr Ansehnliches geschaffen.

Als nächstes ging es daran die Rampen zu bauen, hier war wichtig das alle sehr stabil und begehbar sind. Holz in Form von OSB-Platten stand ausreichend zur Verfügung, ebenso wie Kantholz. Nach der Fertigstellung wurden diese mit blauem Teppich überzogen. Die Ecken werden mit Alu-Winkelleisten verstärkt so das alles auch bei regem Fahrbetrieb hält.

Da nicht das ganze Layout mit Holzleisten gebaut werden konnte, haben wir noch weiß/rote Kunstoff-Curbs von Carson gekauft. Mit diesen lassen sich Kurven hervorragend ausstecken. Und da sich unter dem Teppich überwiegend Asphalt befindet haben wir die Curbs einfach mit Schrauben direkt im Boden befestigt.

Der größte Teil der Arbeiten ist abgeschlossen, jetzt müssen nur noch die vielen kleinen Details erledigt werden damit man bald fahren kann. Ich freue mich schon sehr darauf jederzeit dort fahren zu können. Als Flaterate-Fahrer habe ich einen Schlüssel und kann jederzeit in die Halle.

Anfahrt zur Halle
Öffnungszeiten und Preise

Hier noch ein paar ausgewählte Bilder:

Große Halle (1/3)

Große Halle (2/3)

Große Halle (3/3)

So wurde de blaue Pest verteilt

Hier kann man gut sehen wie viel von der blauen Pest noch im Teppich ist

Erste Tables fast fertig

Holz- und Kunststoff-Curbs

Czypodrom Advents-Cup 2016

Auch dieses Jahr habe ich beim Advents-Cup teilgenommen. Die Nennung war innerhalb von Minuten ausgebucht, und es gab eine lange Warteliste. Mein Ziel war es nicht der letzte zu sein, und den 5er in mindestens 8 von 10 Fällen gut zu bekommen. Ich kann schon mal vorwegnehmen, dass ich meine Ziele erfüllt habe.

Nach den Erfahrungen aus dem WarumUp habe ich mein Setup ein wenig geändert. Die Diffs habe ich mit 10-10-5 gefahren, und das fühlte sich auf der sehr griffigen Strecke viel besser an. Trotzdem verzeiht die Strecke keinen auch noch so kleinen Fehler.

Die Teilnehmer Anzahl wurde dann kurzfristig auf 90 erhöht. Damit alle unterkommen, wurde ein Nebenraum zum Fahrerlager umgebaut. Parallel dazu wurde einiges an RC-Car Prominenz angekündigt. Da ich aber eh nicht erster werden wollte, siehe oben unter Ziele, war das für mich nicht so wichtig. Ich werde nie in der Topspitze mitfahren, und habe auch so meinen Spaß. Ich bewundere eher die Fahrer die als Hobbyfahrer bei den Topleuten mithalten können.

Am Freitag bin ich entspannt angereist, und wir sind wie immer im Casa Ambiente abgestiegen. Für 35€ die Nacht ganz okay, aber für das nächste Mal will ich mal was anders ausprobieren. Es ist laut, hellhörig, und am Sonntag gab es kein warmes Wasser.

Samstagmorgen waren wir um 7 Uhr an der Halle, und haben zusammen mit Jürgen die Halle aufgeschlossen. Nachdem wir unsere Plätze gefunden haben, habe ich schnell meine Akkus aufgeladen und mich für den ersten Trainingslauf vorbereitet.

Diesmal stand ich nicht auf der 9 und konnte mich schnell in die Strecke einfinden. Der 5er lief auf einmal sehr gut, keine Ahnung warum ich damit immer ein Problem hatte. Ist halt doch eine Kopfsache.


Die 5 Minuten Trainingsläufe waren eigentlich zu kurz. Aber das geänderte Setup hat sich bewährt, und die Reifen liefen auch gut. Im Training habe ich diesmal auf die Proline Fugitive gesetzt, weil ich die noch "übrig" hatte. In den Vorläufen habe ich dann einen Satz Beta Hurricane genutzt, und in den Aufsteiger- und Finalläufen auch.

Das Training lief ganz gut. Beim Training werden immer die schnellsten drei zusammenhängenden Runden gezählt.

  • Training Gruppe 4 Lauf 1
    • 01:24,125 (26,811) Runde 5-7
  • Training Gruppe 4 Lauf 2
    • 01:28,616 (25,920) Runde 6-8
  • Training Gruppe 4 Lauf 3
    • 01:24,271 (26,091) Runde 1-3
  • Training Gruppe 4 Lauf 4
    • 01:25,436 (26,234) Runde 2-4


Leider habe ich einen Vorlauf verpasst, und mir fehlt auch das Ergebnis des 4. Vorlaufs.

  • Vorlauf Gruppe 2 Lauf 1
    • 0R 00:00,000 (0,000)
  • Vorlauf Gruppe 2 Lauf 2
    • 10R 05:07,725 (26,305)
  • Vorlauf Gruppe 2 Lauf 3
    • 11R 05:22,020 (26,742)
  • Vorlauf Gruppe 2 Lauf 4
    • ?R ??:??,??? (?,???)


    Dieses Vorlauf Ergebnis brachte mich dann in den 1/128-A  Finallauf und ich ging von Startplatz 3 ins Rennen. Leider wurde ich in der zweiten Kurve abgeschossen und durfte dann dem Feld hinterher fahren. Nach 7 Minuten hatte ich mich wieder auf den 5. Platz vorgefahren, konnte diesen aufgrund einiger Fehler aber nicht halten. Somit wurde ich dann 8.


    21 Runden in 10:31,423 (25.892) auf den 5. Platz waren es "nur" 23,022 Sekunden, das wäre machbar gewesen. Als Nichtaufsteiger bin ich dann im H-Finale gelandet und durfte da nochmal fahren.

    Ins H-Finale ging es von Platz 5, mitten im Feld keine gute Aussicht sauber um die ersten drei Kurven zu kommen. Ich konnte mich aus allem Trubel raushalten und konnte bereits ein paar Plätze gut machen. Nachdem es ja auch keinen Druck mehr gab, konnte ich meine Runden locker durchfahren und das Rennen genießen. 

    21 Runden in 10:07,655 führten dann zum Platz 3 im H-Finale, wie man an der Zeit sieht hätte ich auch durchaus im 1/128-A Aufsteigen können.


    Alles in allem kann ich sagen, es hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich freue mich schon auf die DM dieses Jahr. Ich hoffe doch sehr das ich mich dafür qualifizieren kann. Vielen Dank an alle die so ein Event möglich machen.


    Alle Bilder vom Event finden sich hier:







    Jahresabschluss 2016 – Resümee der abgelaufenen Session

    Das Jahr 2016 neigt sich dem Ende, und auch ich möchte die Gelegenheit nutzen auf das vergangene Jahr zurück zu schauen. Gleich vorweg kann ich sagen das ich auch nächstes Jahr dem RC-Car-Hobby frönen werde.

    Vor dem 1:8er Sessionauftakt, fanden noch ein paar Mini Buggy Rennen statt. Das Rennen in Wasbek wie auch das Rennen im RC-Glashaus haben beide sehr viel Spaß gemacht. Wenn auch der Reiz beim Fahren nicht der gleiche ist wie wenn man mit einem 1:8er Modell unterwegs ist. Deswegen soll es in diesem Blog-Post auch hauptsächlich um 1:8 gehen.

    Die Session begann zum BIG Hamburg WarumUp, das RC Event im Norden an dem man teilnehmen muss. Und auch ich wollte mit meinem Team C T8Ev3 mitfahren. Wie so oft hat mich das Auto im Stich gelassen, und hat mal wieder irgendein Teil von sich geworfen. Das hat dann dazu geführt das ich mir einen Mugen MBX7-R gekauft habe, eine Entscheidung die ich nicht bereuen sollte.

    Das nächste Event war der 1. SK-Lauf beim MAC Uetersen e.V., bei dem ich bereits Mitglied geworden bin. Der Samstag war ganz prächtig, und am Sonntag konnten wir gerade ebenso die Vorläufe durchziehen. Es hat dann nicht mehr aufgehört zu regnen. Dabei war ich mit meinem Mugen sehr gut unterwegs.

    Aber nochmal ein Stück zurück, Mitglied beim MAC Uetersen e.V.? Ja ich habe für mich festgestellt, dass es für die 1:8er Buggys die meisten Rennstrecken im Norden gibt. Alleine 4 Stück sind in maximal 1¾ Stunden zu erreichen, leider sieht das im Maßstab 1:10 ganz anders aus. Dazu kommt das die Sundaydriver nicht erwarteten Zulauf erhalten haben, und wir dann fast immer alleine unsere Rennen gefahren sind. Ich für mich habe gemerkt das mir Rennveranstaltungen den meisten Spaß bringen, und dazu braucht es mehr als drei Fahrer.

    Der MAC Uetersen e.V. hat im Laufe des Jahres einige neue Mitglieder erhalten, und ich habe versucht an jedem Arbeitsdienst teilzunehmen und zu helfen. Leider habe ich zum Ende des Jahres ein paar Veranstaltungen gehabt die mich an den Arbeitsdiensten im Herbst verhindert haben. Nächstes Jahr bin ich wieder am Start.

    Also auf zu den nächsten Events, dass waren die Läufe des SH-Cups. B.O.C. Kiel, Schietschmiter Bistensee und BIG Hamburg. Und es gab noch einen SK-Lauf beim BIG Hamburg. Ich habe mich sehr gefreut den 1. Platz im SH-Cup zu belegen, und ja mir ist klar das wenn Heino beim BIG Hamburg gefahren wäre, ich den 2. Platz gemacht hätte. Aber im Rennen ist es halt so, dass nur der 1. Ist der auch 1. ist. Der Pokal wird immer einen Ehrenplatz auf dem Wohnzimmerschrank haben.

    SK-Läufe: Warum gibt es nur zwei SK-Läufe für die Elo-Buggys im Sportkreis Nord? Beim B.O.C. Kiel wird Elektro erst gar nicht ausgeschrieben, bzw. scheint es so zu sein das Elo-Buggys nicht wahrgenommen werden. Warum man bewusst auf Startgelder verzichtet ist mir schleierhaft. Nichts anders beim RMC-Wolfsburg, hier habe ich vorab angefragt wie es den mit den Elos aussieht. Mir wurde dann mitgeteilt, dass die Elo Klasse nicht ausgetragen wird, weil es zu wenig Teilnehmer gibt. Aber eigentlich konnte das keiner wissen, da die Klasse OR8EB ja gar nicht ausgeschrieben wurde.
    Dazu hätte ich einen Vorschlag: Warum schreibt ihr die Elo Buggys nicht unter der Bedingung aus, das mindestens 8-10 Teilnehmer teilnehmen? Ganz einfach, und wenn es zu wenige Nennungen gibt dann kann die Klasse mit einer für alle klaren Begründung abgesagt werden.

    Bedanken möchte ich mich noch bei Heino und Florian Müller, die stets mit Tipps und Tricks geholfen haben meinen Fahrstil zu verbessern und auch das eine oder andere Ersatzteil zur Verfügung hatten. Detlef Henning und René Sagawe mit der ständigen Unterstützung, danke Jungs. Allen Vereinen und Helfern die jedes der Events erst möglich gemacht haben.

    Ausblick 2017: Auch nächstes Jahr werde ich versuchen meinen 1. Platz aus dem SH-Cup zu verteidigen. Das wird nicht einfach werden, da ich jetzt schon weiß das auch alle anderen ihr Bestes geben werden. Alle SK-Läufe die Ausgetragen werden. Und dann möchte ich an der DM im Czypodrom teilnehmen. Parallel werde ich in die 1:8er Onroader Szene einsteigen und mal sehen an welchen Events ich mit dem Mugen MGT7 teilnehmen kann.

    1. Lauf zur Mini Offroad Series der Session 2016/2017

    Am Sonntag den 20. November war es so weit und die 2. Session der noch jungen Serie konnte starten. Wir hätten auch schon am 19. zum Training nach Goldenstedt fahren können. Die Entfernung war uns aber zu groß, und keiner hatte Lust auf eine Übernachtung. Somit sind wir am Sonntagmorgen um 6:30 unterwegs gewesen.

    Nach den üblichen Dingen unterwegs, muss mal pinkeln, brauch eine Zigarette, wechsle den Reifen, sind wir gegen 9 Uhr in Goldenstedt angekommen. Hmmm Reifen gewechselt? Ja unterwegs ist auf der Autobahn der Reifen hinten links geplatzt, aber schon nach 10 Minuten konnten wir die Fahrt fortsetzten.

    Die Halle ist doch größer als sie auf den Videos scheint die man im Internet zur Strecke findet. Die Jungs haben ein paar Sprünge gebaut, und wir konnten sehr schnell die ersten Trainingsrunden absolvieren. Man merkt das der Teppich (Filz) mit Reifenhaftmittel gesättigt ist, die Sprünge aber noch jungfräulich grün sind.

    Nach den ersten Runden kommt man gut mit den Balken zurecht und mich haben sie nicht weiter gestört. Was viel mehr gestört hat war der fehlende Gripp. Obwohl ich die Schumacher Blockreifen in Weiß draufhatte, war es eher wie Offroad fahren. Zu viel Leistung führte aber schnell zu Abflügen, und das galt es zu vermeiden.

    Wir haben dann unsere 4 Vorläufe zu je 5 Minuten gefahren, und die Strecke wurde immer rutschiger und rutschiger. Zwischendurch hatte ich den vollen Ausfederweg eingestellt, was zumindest für ein wenig besseres Fahrverhalten führte.

    In der Mittagspause wurden wir mit Hotdogs versorgt. Auch sonst war die Versorgung an der Strecke sehr gut. Die Stimmung war gelassen und relaxed, so wie das immer ist, wenn wir uns mit den Mini Buggys treffen. Dem Zeitplan waren wir deutlich voraus, weil alle Fahrer immer pünktlich zur Stelle waren, das hat den Rennleiter sehr verwundert.

    Nach der Mittagspause ging es in die Finalläufe, ich war ins B-Finale gekommen. Thomas, Michael Olaf und ich in einer Gruppe. Zusammen mit Eike und Timo war die Gruppe mit 6 Fahren voll, ebenso wie der Fahrerstand. In der Mittagspause ist mir dann aufgefallen warum ich in den Vorläufen so wenig Gripp hatte. Der frische grüne Filz hatte sich wie schwarzer Schleim um die Blöcke der Schumacher reifen verklebt. Intensives rubbeln konnte den ganzen Schnodder lösen und plötzlich hatte ich in den Finalläufen Gripp.

    Ich ging von Startplatz 1 in den ersten Finallauf, und konnte diesen auch deutlich vor Eike gewinnen. Auch den zweiten Lauf konnte ich in der letzten Runde gewinnen, lange Zeit war ich hinter Eike und habe auf eine Gelegenheit zum Überholen gewartet. Die hat mir Eike dann erst in der letzten Runde gewährt und dann bin ich vorbeigezogen. Meine Rundenzeiten hätten auch sehr gut für das A-Finale gepasst. Im dritten und letzten Lauf hatte ich gleich zu Anfang einen Abflug und das ganze Feld ist an mir vorbeigezogen. Ich startet eine Aufholjagt, rein rechnerisch hatte ich das B-Finale schon gewonnen, umso lockerer konnte ich jetzt fahren. Nach einem harten Zweikampf mit Eike konnte ich auch den dritten Lauf für mich verbuchen.

    Alles in allem war es ein schöner Sonntag, und entgegen meiner Unlust am Sonntag auf ein Rennen zu gehen hat mir das Mini Buggy fahren mal wieder extrem viel Spaß gemacht.

    Danke an die Jungs von den Sundaydrivern Goldenstedt für die schöne Veranstaltung.

    Alle Fotos findet Ihr wie immer in meiner Google Fotogalerie

    EM 2017 der Elektro Buggys 1:8

    Ich bin ja sehr gerne zu allen Möglichen Rennen unterwegs, auch wenn klar ist das ich nicht vorne mitmischen werde. Für mich zählt da der Olympische Gedanke, dabei sein ist alles.

    Nachdem jetzt die EFRA die Termine für 2017 bekannt gegeben hat, habe ich mir überlegt es wäre doch toll mal bei einer EM dabei zu sein. Die nächste Elo-EM findet in Kroatien / Velica Gorica statt. Also habe ich mal eine recherche gemacht um zu sehen was mich der Spaß kosten würde. Mit dem PKW anzureisen fällt aus, weil das zu weit weg ist.

    Anreise Donnerstag 08.06.2017 – Abreise Montag 12.06.2017 – 4 Nächte – Hamburg nach Zagreb

    Einzelzimmer = 156€
    Mietwagen = 81€
    Flug = 245€
    Nennung = 160€
    Verpflegung = 80€

    Alles in allem = 722€

    Das muss man jetzt nochmal mal zwei rechnen wenn man am WarmUp und am Rennen teilnehmen möchte. Ist bestimmt eine tolle Sache, mir aber leider zu teuer.