Reifenempfehlung - Strecken im Sportkreis Nord (1:8 Offroad)

Ich wollte schon immer mal eine Übersicht der 1;8er Offroad Strecken im Sportkreis Nord machen. Da ich ja in der Session 2018 die Reifen Pro Circuit fahren werde, werde ich immer nach einer Reifenempfehlung gefragt.

H-Block    Road Runner    Sprinter    Hot Dices    Claymore    Addictive   

Profilwahl:
Je feuchter die Strecke desto gröber das Profil, je trockener desto feiner. Wenn der Lehm steinhart und Staubfrei ist kann man auch Addictive fahren. Das gilt für alle Strecken. Da wir aber im Norden nur sehr selten mal sehr heißes Wetter und langanhaltend Trockenes Wetter haben wird man den Addictive nicht so oft fahren können.

Mischung:
Je wärmer desto härter, und wenn man lange Finale (Nitro Fahrer also mehr als 30 Minuten) fahren muss muss man auch einen harten Reifen fahren sonst ist da kein Profil mehr drauf. Bedeutet eben auch je kälter (oder auch nass) die Strecke ist desto weicher muss die Mischung sein.
Von Pro Circuit gibt es drei Mischungen, wir fahren im Norden nur P1 (Super Soft) und P2 (Soft). Medium ist für den Südeuropäischen Raum gedacht, und wird hier nicht gefahren.

Strecken:
Die folgenden 6 Vereine die sind die mir bekannten Vereine die DMC Läufe anbieten und zum Sportkreis Nord gehören. Ich habe dazu die meiner Meinung nach passenden Pro Circuit Reifen aufgeführt.Meine Reifenempfehlung richtet sich primär an Einsteiger und nicht an Profis, ich weiß das die Profis mit Reifen klar kommen die bei mir nicht gehen.

  1. B.I.G. Hamburg e.V.
    1. Hot Dices und Claymore
  2. B.O.C. Kiel e.V.
    1. Sprinter und Hot Dices
  3. MAC Uetersen e.V.
    1. Hot Dices und Claymore
  4. RCC Offroad Braunschweig
    1. Hot Dices und Claymore
  5. RMC-Wolfsburg e.V.
    1. Hot Dices und Claymore
  6. Schietschmieter Bistensee e.V.
    1. H-Block und Road-Runner
Ich habe alle Vereine auch noch auf der Karte aufgeführt, damit man sich einen Überblick verschaffen kann. Wenn Ihr auf die Fahnen in der Karte klickt dann bekommt Ihr eine kurze Beschreibung der Strecke.

Pro Circuit Reifen




Ich werde dieses Jahr überwiegend die Reifen der Marke Pro Circuit fahren. Um besser zu verstehen welcher Reifen auf welchem Untergrund gut geht habe ich die Englischen Texte mal ins Deutsche übersetzt. Ich selber fahre nur fertig verklebte Reifen, alle Reifen hier auch unverklebt verfügbar.

Pro Circuit ist eine Marke der Modelix Racing. Die Firma hat Ihren Sitz in Spanien und wurde 1999 gegründet. Robert Batlle ist diese Reifenmarke 2016 zur WM in Las Vegas gefahren. Ein Reifen von hoher Qualität und guter Haltbarkeit. In unseren Breiten werden nur die Mischungen P1 (SuperSoft) und P2 (Soft) gefahren. Im Vergleich zu AKA ist die Mischung der PCT (Pro Circuit Tires) etwas härter. Somit liegt das PCT-SuperSoft zwischen dem AKA SuperSoft und Soft.

Als Teamleiter Nord möchte ich für alle JSB-Modellsport Teamfahrer (und auch für die die es werden wollen) einen Reifenservice anbieten. Wenn Du möchtest bringe ich für Dich zu jedem Rennen im Norden die passenden Reifen mit. Abrechnen wirst Du mit mir. Ich regel dann alles  JSB-Modellsport. Falls Du Teamfahrer bei JSB-Modellsport bist werde ich Deine Prozente automatisch anwenden, falls Du kein noch kein Teamfahrer bist bekommst trotzdem Nachlass auf den Shoppreis.

Ich verdiene daran nichts, ich möchte nur mehr Menschen für mein Hobby begeistern. Und Reifen sind immer ein Thema bei dem ich helfen möchte.

H-Block    Sprinter    Hot Dices    Claymore    Addictive   


H-Block Buggy Reifen

Dieser Reifen ist eine Weiterentwicklung des erfolgreichen Sweet Shot Reifens. Er bietet dem Fahrer ein Profil für die schwierigsten Streckenbedingungen und gleichzeitig einen unglaublichen Grip auf einer Vielzahl von Streckenoberflächen, bevor die Strecke beginnt sich zu verdichten und staubfreier zu werden. Er bietet dem Fahrer ein konsistentes Handling auf Rennstrecken auf losem Untergrund. Die Mittelstreben sorgen dafür das der Reifen die Kraft auf Boden bringt. Der Reifen bietet hervorragende Traktion, fantastische Reaktion sowie schnelle Kurvengeschwindigkeiten. Der H-BLOCK ist ein Spezialreifen, der, wenn er auf die jeweiligen Streckenbedingungen abgestimmt ist, erstaunliche Ergebnisse liefern kann.

  • Er verfügt über die XL-Einlage und die neue, breitere und größere Struktur, die die Gesamtleistung verbessert, mit einer konsistenteren Handhabung der Unebenheiten, mühelosem Springen und einem leicht zu fahrenden Gefühl
  • Verfügbar in P1 Super Soft (weiß), P2 Soft (gelb) und P3 Medium (orange)
  • Meine Einschätzung: Der H-Block geht überall da wo die Strecke sehr feucht ist, oder der Staub noch nicht von der Strecke gefahren ist. Er geht auch auf Rasengittermatten.

H-Block Buggy Reifen

Sprinter Buggy Reifen

Dieser Reifen ist die Weiterentwicklung des beliebten Road Runner, mit großen und getrennten Blöcken. Die Größe der Blöcke und der Abstand zwischen ihnen bieten dem Fahrer das konstante Handling auf einer Vielzahl von Strecken und hervorragend geeignet auf holprigen und losen Strecken im Freien.

  • Er verfügt über die XL-Einlage und die neue, breitere und größere Struktur, die die Gesamtleistung verbessert, mit einer konsistenteren Handhabung der Unebenheiten, mühelosem Springen und einem leicht zu fahrenden Gefühl.
  • Verfügbar in P1 Super Soft (weiß), P2 Soft (gelb) und P3 Medium (orange).
  • Meine Einschätzung: Dieser Reifen ist eine Mischung aus dem H-Block und dem Hot Dices. Im Verlauf eines Rennwochenendes kommt dieser zum Einsatz wenn die Ideallinie so langsam erkennbar wird. Man diese Ideallinie aber nicht immer trifft. 

Sprinter Buggy Reifen

Hot Dices Buggy Reifen

Dieser Reifen verfügt über mittelgroße würfelförmige Profilblöcke mit perfekt ausgewogenem Profilabstand für maximale Vorwärtstraktion. Die zwei äußeren Reihen von Stollen bieten eine schnelle Kurvengeschwindigkeit, ein sehr stabiles, leicht zu fahrendes Gefühl und einen vorhersehbaren Seitenbiss. Es bietet dem Fahrer eine konsistente Handhabung auf Rennstrecken mit blue groove oder Strecken die ein wenig feucht sind vor allem wenn die Strecke nicht mehr Staubig ist und eine hohe Haftung bietet. Dieser Reifen verleiht Ihrem Buggy eine Laufleistung, die aufgrund seiner guten Abnutzungseigenschaften stundenlange A-Finalläufe ermöglicht.

  • Er verfügt über die XL-Einlage und die neue, breitere und größere Struktur, die die Gesamtleistung verbessert, mit einer konsistenteren Handhabung der Unebenheiten, mühelosem Springen und einem leicht zu fahrenden Gefühl.
  • Verfügbar in P1 Super Soft (weiß), P2 Soft (gelb) und P3 Medium (orange).
  • Meine Meinung: Ein Super Reifen der geht sehr gut wenn die Strecke richtig trocken ist, aber die Reifen immer noch etwas Staub aufwirbeln. Diesen Reifen bin ich beim BIG Hamburg e.V. und auch beim B.O.C. Kiel e.V. auf beiden Strecken ging dieser Reifen sehr gut. Das Wetter war aber auch sehr trocken und warm.

Hot Dices Buggy Reifen

Claymore Buggy Reifen

Das ist ein Reifen, der von unseren offiziellen Teamfahrern sehr gerne verwendet wird. Dieser Reifen ist eine Weiterentwicklung oder Kombination des Square Impact und des Hot Dices. Diese beiden Profile werden am häufigsten von unseren Teamfahrern bei Wettbewerben eingesetzt. Daher haben wir uns entschlossen, sie zu kombinieren und die Lücke zwischen ihnen mit dem gleichen Square Impact-Pins-Muster, aber größeren Pins wie die des Hot Dices zu schließen. Wie der Name schon sagt, steht der Claymore auf Lehm und sauberen Strecken, oder wenn Sie eine leicht staubige Oberfläche haben. Der Claymore war der Reifen, den unsere Teamfahrer bei den IFMAR Worlds 2016 in Las Vegas verwendeten, als Robert Batlle den zweiten Podiumsplatz belegte.

  • Er verfügt über die XL-Einlage und die neue, breitere und größere Struktur, die die Gesamtleistung verbessert, mit einer konsistenteren Handhabung der Unebenheiten, mühelosem Springen und einem leicht zu fahrenden Gefühl.
  • Verfügbar in P1 Super Soft (weiß), P2 Soft (gelb) und P3 Medium (orange).
  • Meine Meinung: Das Profil ist etwas feiner als das der Hot Dices, hier muss jeder ausprobieren welcher Reifen für einen Besser geht.

Claymore Buggy Reifen

Addictive Buggy Reifen

Dieser Reifen wurde entwickelt, um die Lebensdauer der Reifen auf den aggressivsten Rennstrecken zu verlängern. Die kleinen, dicht gepackten Pins verleihen diesem Laufflächenprofil geringe Abnutzungserscheinungen auf hartgepackten und polierten Oberflächen.
Er zeichnet sich durch eine geringe Laufflächenabnutzung aus auch wenn die Strecke eine leicht staubiger Oberfläche hat auf der die Räder durchdrehen.

  • Er verfügt über die XL-Einlage und die neue, breitere und größere Struktur, die die Gesamtleistung verbessert, mit einer konsistenteren Handhabung der Unebenheiten, mühelosem Springen und einem leicht zu fahrenden Gefühl.
  • Verfügbar in P1 Super Soft (weiß), P2 Soft (gelb) und P3 Medium (orange).
  • Meine Meinung: Der Reifen geht nur auf einer Staubfreien Ideallinie, am besten auf Blue Groove.

Addictive Buggy Reifen







Teamfahrer bei JSB Modellsport

http://www.jsb-modellsport.de/

Ich bin für die Session 2018 Teamfahrer bei JSB Modellsport. Ich freue mich schon auf die Zusammenarbeit mit Sascha Banaszak. Sascha ist bei verschieden Rennen auch vor Ort und bietet seine Waren an. Der Webshop bietet ein breites Spektrum an Ersatzteilen, Reifen und Zubehör. Wer sich selber dafür interessiert Teamfahrer zu werden kann sich alle Details auf der Homepage von JSB Modellsport anschauen.

Darüber hinaus bin ich Teamleiter Nord, und in dieser Funktion Ansprechpartner für alle Teamfahrer von Sascha im Norden. Das bedeutet das ich Euch Eure Bestellungen zum Rennen mitbringe, wenn es sich ergibt. Und wenn Fragen sind immer ein offenes Ohr für Euch habe.



Megadrom Winter Series – Formel 1

Im Winter kann man nicht draußen fahren…deswegen bin ich im Winter immer im Megadrom die RC-Halle des RC Team Nord. Dort kann man Onroad und Offroad mit 1:10er Modellen fahren. Ich hatte mir schon zu Anfang des Jahres einen Xray X1 2017 gekauft. Der wurde jetzt im Winter so richtig rangenommen. Ich bin ca. 250 Akku-Ladungen gefahren.

Die Winter Serie im Megadrom besteht aus vier Rennen. Leider konnte ich am ersten Rennen nicht teilnehmen, aber die anderen 3 Rennen habe ich bestritten. Im ersten Rennen wurde ich gerade so dritter Und wurde vom ersten (Mirko Johne) einmal überrundet. Also habe ich mich richtig reingehängt und wollte beim nächsten Mal wirklich besser werden.

Etliche Setup-Optionen wurden durchprobiert, keine führte zu einem echten Erflog. Meine Rundenzeiten bewegten sich im Schnitt bei 15,3 Sekunden. Die guten fahren im Schnitt 14,5er Zeiten. Zu dem Zeitpunkt habe ich nicht mal eine 14,999 geschafft. Somit war klar da muss ein krasser Schnitt her. Und das war das Fenix Alu-Chassis in schmal. Dieses wurde bei Kleinkram zusammen mit dem passenden Motorpod bestellt und eingebaut. Schon mit dem ersten Akku bin ich eine 14,7 gefahren, ohne dass ich jetzt meinen Fahrstiel geändert hätte. Noch nie hat mich eine solche Änderung so weit nach vorne gebracht. Dazu kommen noch Änderungen der Seitenfedern und diversen anderen Anpassungen.

Mit diesen Setup-Änderungen ging es in die dritte Runde. Und zack, ich war sehr sicher auf Platz 2 Unterwegs und konnte sogar Mirko auf seinem ersten Platz ins Schwitzen bringen. Im dritten A-Finale lag ich nur 3 Sekunden hinter Mirko, und dass bei sieben Minuten Rennzeit. Wow war ich gefläscht und wie auf RC-Wolke-7. Auf einmal wollte jeder wissen wie ich das gemacht habe. Und ich hatte eine neue bisher unbekannte Zielscheibe auf dem Rücken, jeder wollte jetzt gegen mich fahren. Ein schönes Gefühl.

Nach meinen beiden ersten Rennen, und vor dem ersten Rennen zeigte die Gesamtrangliste das, wenn ich noch einen zweiten Platz im vierten und letzten Lauf machen würde in der Gesamtrangliste auf Platz zwei kommen würde. Und die Pokale sehen sehr geil aus!

Das letzte Rennen war am 4. März. Leider war es sehr kalt in der RC-Halle was nicht für guten Grip spricht. Mit kalt meine ich 6°C plus bei Außentemperaturen von 8°C minus! Na ja was muss das muss. Ich bin zwar als Favorit ins Rennen gestartet konnte mich aber nicht richtig konzentrieren und habe einen Fehler nach dem anderen gemacht. Hochmut kommt vor dem Fall, ja sorry immer diese doofen Sprüche. Ich war nicht richtig gut drauf deswegen reichte es am Ende nur zu Platz 2. Was mir aber den Gesamtrang zwei einbrachte.

Ich habe mich sehr gefreut über den zweiten Platz in der Gesamtrangliste. Der Pokal hat einen Ehrenplatz bekommen. Er ist hart erkämpft, nicht unbedingt auf der Rennstrecke aber in langen Setup-Sitzungen. Damit ist mal wieder beweisen, Setup machen hilft doch um schneller zu werden. Eine gute Linie aber auch.

Links der Pokal für die Gesamtrangliste, rechts die Gewinnerplatte für das Rennen vom Sonntag


Sehr zufrieden mit meiner Leistung


Hoch Volt Lipos im DMC Rennbetrieb (HV-Lipo)

Beim DMC Sportbundtag wurde beschlossen das ab der Session 2018 auch HochVolt Lipo Akkus verwendet werden dürfen.
Das finde ich sehr gut!
Aber die maximale Zellenspannung liegt immer noch bei 4,20 Volt pro Zelle.

Ich selber habe in der Session 2017 auch HV-Lipos verwendet, zwar nicht auf DMC Veranstaltungen aber im GT 1:8er. Ich finde es gut das solche HV-Lipos bei 4,2 Volt pro Zelle nie voll ausgereizt werden. Und die Spannungslage in der ersten Minute bleibt auch höher da der Lipo ja eigentlich für 4,35 Volt pro Zelle ausgelegt ist. Da es aber unterschiedliche Meinungen zu diesem Thema gibt habe ich versucht Klarheit zu schaffen.

Hier der Antrag über den beim Sportbundtag (2017)  positiv Abgestimmt wurde. Ich markiere den relevanten Teil:
Quelle: http://dmc-online.com/wordpress/wp-content/uploads/2015/11/Antragskatalog-2017.pdf

Zugelassen sind handelsübliche Lipo-Akkus mit maximal 4SXP bei einer Nominalspannung bis 3,8 Volt pro Zelle. Lithium Polymer (Li-Poly/LiPo) Akkupacks müssen ein hartes, festes Schutzgehäuse haben, das die eigentlichen LiPo-Zellen ganz umschließt. Das Gehäuse solle aus ABS oder ähnlichem Material bestehen. Das Gehäuse muss werksseitig versiegelt sein und jeder Versuch, das Gehäuse zu öffnen, muss das Zerstören des Verschließungssiegels und oder des Gehäuses nach sich ziehen. Die einzigen erlaubten Gehäuseöffnungen sind für das Einstecken oder das Ausführen von Anschlusskabel erlaubt. Der Akku kann entweder entsprechend dimensionierte, konfektionierte Anschlusskabel besitzen oder mit geeigneten, im Gehäuse eingelassene Hochstrombuchsen ausgestattet sein. Das Gehäuse muss mit dem Original-Herstellerlabel versehen sein. Auf ihm müssen Spannung und Kapazität abgedruckt sein. Die Leistungs- und Kapazitätsangaben müssen auf dem Gehäuse so angebracht werden, dass sie leicht erkennbar und lesbar sind. Wenn mehrere Akkus zum Erreichen der zugelassenen Spannung in Reihe geschaltet werden, muss es sich um gleichartige Akkus (Kapazität, C-Rating) handeln und sie müssen sich im gleichen Ladezustand befinden. Der Nachweis obliegt dem Fahrer. All LiPo-Packs müssen mit einem geeigneten LiPo-Lader geladen werden, der die Industrienorm CC/CV (Constant Current/Constant Voltage) erfüllt. LiPo-Akkus dürfen nur bis zu einer maximalen Ladeabschaltspannung von 4,2 Volt pro in Serie geschalteter Zelle geladen werden. Eine vorsätzliche Erwärmung, Überladung oder Ladung mit nicht geeignetem Ladegerät wird mit sofortigen Veranstaltungsausschluss und mit einer eventuell folgenden Sportstrafe geahndet. Es dürfen nur LiPo-Akkus im Rennbetrieb benutzt werden, die mit entsprechenden Benutzeranleitungen seitens der Hersteller vertrieben werden. Sie müssen entsprechend dieser Anleitung behandelt werden. Lithium Polymerakkus sind in einem geeigneten Sicherheitsbehältnis zu Laden. Über die Eignung von Sicherheitsbehältnissen, die nicht vom Hersteller für das Laden von Akkus als geeignet ausgewiesenen sind, entscheidet der Rennleiter. Das Gesamtmaß der für Antriebszwecke verwendeten Akkus darf nicht größer sein als 139 mm x 47 mm x 50,2 mm - aus dem Gehäuse austretende Kabel und zusätzliche Befestigungshilfen bleiben außer Betracht. Eine Abweichung von 2 mm ist zulässig, wenn das Gesamtvolumen des Hardcases dadurch nicht überschritten wird.

Hier noch der Link zum Beschlussprotokoll des Sportbundtages;
http://dmc-online.com/wordpress/wp-content/uploads/2017/11/Sparte_OR8.pdf

Racing Kalender 2018

Hier ist mein Racing Kalender für dieses Jahr (2018), er wird ständig angepasst und aktualisiert:


3. und letzter Lauf zum Schleswig-Holstein Cup 2017

Für mich das letztes Outdoor Rennen der Session 2017, der SH Cup beim BIG Hamburg. Im letzten Lauf galt es nochmal Punkte zu sammeln, um einen guten Platz in der Gesamtwertung zu bekommen. Wie immer hat Sven sein Teamfahrzeug zur Verfügung gestellt und wir sind gemeinsam um 8 Uhr richtig Stapelfeld gestartet. Bedingt durch diverse Baustellen sind wie eine Strecke gefahren die noch keiner von uns beiden kannte, trotzdem waren wir um 9 Uhr vor Ort. Wir haben uns dann erstmal eingerichtet und alle Leute begrüßt. Schon toll wen man so alles durch das Hobby kennenlernt.

Das Wetter war am Samstag super, und bis zur Mittagspause konnte man frei trainieren. Nach ein paar Runden konnte man am Hahn ziehen da mir ja die Strecke schon bekannt ist. Die 100% Lehmstrecke vom BIG Hamburg ist immer toll zu fahren. Dieses Jahr hatte die Strecke an „Charakter“ zugelegt, was wohl der Nitro DM geschuldet ist. Drei Tage mit über 100 Teilnehmern haben ihre Spuren hinterlassen. Um es vorweg zu nehmen, Sprung #3 hat mir das Leben schwergemacht.

Am Samstagnachmittag stand Gruppentraining auf dem Zeitplan, mit Helfern an der Strecke ist es doch leichter auch mal was auszuprobieren ohne lange auf dem Dach zu liegen. Alle möglichen Reifen habe ich durchprobiert. AKA Impact / I-Beam / Gridiron II / City-Block. Der Gridiron II lief auf der trockenen etwas staubigen Strecke am besten. Aber es war leider klar, dass der Reifen keinen ganzen Sonntag durchhalten würde. Unbedingt ändern musste ich auch das Mitteldiff, vom Czypo-Drom hatte ich noch 15.000er Öl drin. Und ich kann bestätigen das läuft nicht gut, fährt sich eher wie ein Drifter. Fahrzeughöhe und Ausfederweg sowie Federn wurden an die Strecke angepasst. Für mich fuhr das Auto top.

Sonntagmorgen mussten wir um 6:30 Uhr los, sonst wäre, dass alles zu knapp geworden. Die Elos sollten als erste Gruppe in die Vorläufe starten. Ich war auch noch in Gruppe 1 und durfte als erstes los. Das Wetter hatte sich im Vergleich zum Samstag stark verschlechtert. Es nieselte leicht und es war so kalt das man seinen Atem in der Luft sehen konnte. Deswegen habe ich mich doch für den AKA City-Block entschieden, ein gutes Mittelding zwischen I-Beam und Impact. Nächstes Jahr werde ich nur noch TproRacing Reifen fahren, diese sind etwas günstiger und vor allem einfacher für mich zu beschaffen.

Gleich im ersten Vorlauf bin ich nach vier Runden am Sprung #3 hängengeblieben und mir sind beide vorderen unteren Querlenker sowie ein obere Querlenker und ein Dämpferauge gebrochen. Ich dachte das lag an den Folgen von 3 Tage fahren im Czypo-Drom hab schnell alles wieder repariert und konnte dann die anderen beiden Vorläufe gut abschließen. Reifen, Fahrer und Strecke harmonierten miteinander.
Der Sprung #3...

Nach der Mittagspause, in der wir wieder Top vom Catering des BIG Hamburg versorgt wurden, ging es ins Halbfinale. Da wir ja nur 24 Elektriker waren (O-Ton Heino) wurden wir auf ½ Finale A und B verteilt. In den 10 Minuten sollte sich herausstellen ob ich ins A Finale komme oder nicht. Nach 14 Runden hat mal wieder Sprung #3 meinen Vortrieb gebremst und ich bin 10 geworden, obwohl ich laut Zeitnahme auf guten 16/10:20:482 unterwegs war. Da war er dahin der Einzug ins A Finale, aufgelöst in Querlenkerteilen.

Im B Finale habe ich das Beste draus gemacht und bin von Platz 3 gestartet. Kai Teriet der von der 2 starten sollte ist leider schon vor dem Start wegen technischen Problemen ausgefallen. Somit war nur noch Markus Grundmeier zu schlagen. Gleich beim Start wurde ich aufgehalten und war auf Platz 8 zurückgefallen. Ich habe mich dann durchs Feld gepflügt und war dann nach ein paar Runden auf Platz 2. Aber Markus war noch eine ganze Ecke vor mir und ist gut gefahren ohne auf dem Dach zu liegen. Als ich dann eine halbe Runde vor mir gesehen habe, hieß es noch 5 Minuten zu fahren. Das war machbar. Nach ein paar weiteren Runden, war ich in Schlagdistanz. Aber es ist das eine ran zu fahren, dass andere ist zu überholen ohne selber einen Fehler zu machen.
Markus hat es mir zu leichtgemacht und sich nach dem Doppel-S aufs Dach gelegt, ich konnte dann entspannt vorbei zeihen und meinen 1. Platz in Ruhe nach Hause fahren.

Insgesamt wurde ich beim SH Cup 7., kein schlechtes Ergebnis, wenn man bedenkt das ich zweimal im B-Finale war. Da wäre bestimmt mehr drin gewesen. Aber nächstes Jahr gibt es eine neue Möglichkeit sich zu messen. Mein großer Dank geht an alle Vereine und Helfer die den SH-Cup möglich machen.

Alle Fotos gibt es wie immer in einem Google Foto Album zu sehen.

Schottland Fazit

Wir waren drei volle Wochen in Schottland. In dieser Zeit haben wir acht Campingplätze besucht. Wir waren immer zwischen 2 und 3 Nächte auf ...